GET /api/v1/document/180921/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
    "id": 180921,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/180921-falle-von-sozialleistungsbetrug-durch-asylbewerber-im-1-quartal-2022/",
    "title": "Fälle von Sozialleistungsbetrug durch Asylbewerber im 1. Quartal 2022",
    "slug": "falle-von-sozialleistungsbetrug-durch-asylbewerber-im-1-quartal-2022",
    "description": "",
    "published_at": "2022-05-18T00:00:00+02:00",
    "num_pages": 5,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": true,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/8caad1a4888aaf6421315e60839abb75434e0559.pdf",
    "file_size": 638786,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "url": "https://ws.landtag.sachsen.de/images/7_Drs_9667_1_1_1_.pdf",
        "title": null,
        "author": null,
        "_tables": [],
        "creator": "Canon iR-ADV C5540 III  PDF",
        "subject": null,
        "producer": "Adobe PSL 1.3e for Canon; modified using iTextSharp™ 5.5.12 ©2000-2017 iText Group NV (Sächsischer Landtag, Verwaltung; licensed version)",
        "publisher": "Sächsischer Landtag",
        "reference": "7/9667",
        "foreign_id": "sn-7/9667",
        "_format_webp": true,
        "publisher_url": "https://www.landtag.sachsen.de/de"
    },
    "uid": "09210b60-cc9c-48b6-abc1-cd2427fcfc2f",
    "data": {
        "category": null,
        "publisher": "sn",
        "document_type": "minor_interpellation",
        "legislative_term": 7
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=180921",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2022-07-25 08:49:29.727648+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
            "number": 1,
            "content": "STAATSM INISTERIUM DER JUSTIZ UND FÜR DEMOKRATIE EUROPA UND GLEICHSTELLUNG       #gHölisEN Die Staatsministerin SACHSISCHES STAATSMINISTERIUM DER JUSTIZ UND FÜR                                       Durchwahl DEMOKRATIE, EUROPA UND GLEICHSTELLUNG                                                  Telefon +49 351 564 15000 Hansastraße 4 | 01097 Dresden Telefax +49 351 564 15009 Präsidenten des Sächsischen Landtages                                                  staatsministerin@ Herrn Dr. Matthias Rößler                                                              smj.justiz.sachsen.de* Bernhard-von-Lindenau-Platz 1                                                          Aktenzeichen 01067 Dresden                                                                          (bitte bei Antwort angeben) 1040E129123-tR $::i^rz;\" Kleine Anfrage des Abgeordneten Sebastian Wippel (AfD) Drs.-Nr.:            7t9667 Thema:               Fälle von Sozialleistungsbetrug durch Asylbewerber im 1. Quaftal 2022 Sehr geehrter Herr Präsident, namens und im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: ln wie vielen Fällen wurde in Sachsen im 1. Quartat 2022ein Betrug zur Erlangung von Sozialleistungen oder Leistungen nach dem Asyl- bewerberleistungsgesetz durch Asylbewerber, anerkannte Asylbe, Hausanschrift: Sächsisches Staatsministerium rechtigte, Flüchtlinge, subsidiär Schutzbedürftige und Geduldete fest-                 der Justiz und filr Demokratie, Europa und Gleichstellung gestellt und zur Anzeige gebracht?                                                     Hansastraße 4 01097 Dresden www.justiz.sachsen.de/smj Frage 2:                                                                               Verkehrsverbindung: Zu eireichen mit ÖPNV und Aus welchen Herkunftsländern stammen die Tatverdächtigen; aner-                        Fernverkehr (Bahnhof Neustadt) kannte Asylberechtigte, Flüchtlinge, subsidiär Schutzbedürftige und                    Parken und behinderten- gerechter Zugang über Einfahrt Hansastraße 4 Geduldete? Hinweise zum Datenschutz erhalten Sie auf unserer lnternetseite. Auf Wunsch senden wir lhnen diese Hinweise auch zu. Zusammenfassende Antwort auf die Fragen 1 und 2                                        .Per E-N/ail kein Zugang für elektronisch signierte sowie verschlüsselte elektronische Nachrichtent nähere lnformationen zur elektronischen Kommunikation mit dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung unter https://w. iustiz.sachsen.de/E- Seite'l von 5                                                                           Kommunikation-SMJ",
            "width": 2481,
            "height": 3506,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
            "number": 2,
            "content": "STAATSMINISTERIUM DER JUSTIZ UND FüR DEMOKRATIE EUROPA UND GLEICHSTELLUNG   #3Xöilsru Laut dem Polizeilichen Auskunftssystem Sachsen (PASS) wurden im Zuständigkeitsbe- reich der sächsischen Polizeidirektionen im ersten Quartal 2022 im Freistaat Sachsen elf Straftaten des Sozialleistungsbetruges zur Anzeige gebracht, bei denen die Tatver- dächtigen einen Aufenthaltsstatus im Sinne der Fragestellung hatten (Stand: 26. April 2022). Zu diesen Straftaten wurden neun Tatverdächtige mit folgenden Staatsangehörigkeiten erfasst: Staatsansehöriqkeit                                   Anzahl Bosnien und Herzeqowina                                                         1 lrak                                                                            2 Syrien, Arabische Republik                                                      5 Türkei                                                                          1 Von der weitergehenden Beantwortung der Frage, ob darüber hinaus bei den sächsi- schen Staatsanwaltschaften Straftaten des Sozialleistungsbetruges zur Anzeige ge- bracht wurden, bei denen die Tatverdächtigen einen Aufenthaltsstatus im Sinne der Fragestellung hatten, wird wegen des hierfür erforderlichen unverhältnismäßigen Aufwandes abgesehen. Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellungen findet nicht statt. Da der Um- stand, dass ein Betrug gemäß S 263 Strafgesetzbuch (StGB)der Erlangung von Sozial- leistungen oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz dient und der tat- verdächtige Ausländer, ,,Asylbewerber\", ,,anerkannter Asylberechtigter\", ,,Flüchtling\", ,,subsidiär Schutzbedürftiger\" oder ,,Geduldeter\" ist, in den Datenbanken der Staatsan- waltschaften nicht erfasst wird, können die Fragen nicht durch eine Datenbankauswer- tung beantwortet werden. Die vollständige Beantwortung der Fragen würde daher die Durchsicht und händische Auswertung aller aufgrund des Tatvonruurfs des Betruges in Betracht kommenden Er- mittlungsverfahren der sächsischen Staatsanwaltschaften erfordern. Wegen dieses Seite 2 von 5",
            "width": 2481,
            "height": 3506,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p2-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
            "number": 3,
            "content": "STAATSMINISTERIUM DER JUSTIZ    Freistaat UND FÜR DEMOKRATIE EUROPA UND GLEICHSTELLUNG  lw SACHSEN Tatvorwurfs ermittelten die sächsischen Staatsanwaltschaften im ersten Quartal2O22 gegen 2.647 bekannte ausländische Beschuldigte. Zur vollständigen Beantwortung müssten daher die Papierakten aller gegen diese Beschuldigten eingeleiteten Ermitt- lungsverfahren händisch durchgesehen und ausgewertet werden. Dies wäre nur mit einem unverhältnismäßigen Aufwand möglich, der ohne den Verlust der Funktionsfä- higkeit der Staatsanwaltschaften in der für die Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung stehenden Frist nicht zu leisten wäre. Es wären umfangreiche und zeitaufwendige Recherchen in den Aktenbeständen der sächsischen Staatsanwaltschaften erforderlich. Dabei ist der Zeitaufwand für das Zie- hen der Akten aus den Geschäftsstellen und staatsanwaltschaftlichen Archiven, der Aufwand zur Beiziehung versendeter Akten, das Auswerten der Akten und die schriftli- che Dokumentation des gefundenen Ergebnisses zu berücksichtigen. Für die entspre- chende Auswertung der Akten ist daher von einem Arbeitsaufwand von durchschnittlich mindestens 30 Minuten je Akte auszugehen. Dies zugrunde gelegt, wird der bei den Staatsanwaltschaften für die händische Auswertung der Akten zu Ermittlungsverfahren gegen 2.647 Beschuldigte anfallende zeitliche Aufwand auf mindestens 165 Arbeitsta- ge für eine/einen in Vollzeit tätige/tätigen Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter geschätzt. Auch unter Berücksichtigung des hohen Rangs des parlamentarischen Fragerechts erscheint der zur vollständigen Beantwortung der Fragen er\"forderliche Aufwand nicht mehr verhältnismäßig und zumutbar. Eine Beantwortung der Fragen würde in erhebli- chem Umfang eine größere Anzahl von Bediensteten in sächsischen Staatsanwalt- schaften, die für laufende Arbeiten nicht mehr zur Verfügung stünden, finden. Die Staatsregierung kam bei der Abwägung zwischen dem parlamentarischen Fragerecht einerseits und der Sicherung der Funktionsfähigkeit der Staatsregierung und der ihr nachgeordneten Behörden andererseits daher zu dem Ergebnis, dass eine weiterge- hende Beantwortung der Fragen unverhältnismäßig und ohne erhebliche Einschrän- kung der Funktionsfähigkeit der Strafrechtspflege nicht zu leisten ist. Seite 3 von 5",
            "width": 2481,
            "height": 3506,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p3-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
            "number": 4,
            "content": "\"o*'*'l,i;TllYJ#ä'iiiTii EUROPA UND I GLEICHSTELLUNG I ffi !7 HÄö1lsen Frage 3: Wie viele Ermittlungsverfahren wurden im 1. Quartal2022, wegen welcher Delik- te, seitens der sächsischen Polizei oder Staatsanwaltschaften gegen Menschen eingeleitet, die sich mittels falscher Angaben zu ihrer ldentität einen Aufenthatts- titel erschleichen wollten? Von einer Beantwortung der Frage wird wegen des hierfür erforderlichen unverhältnis- mäßigen Aufwandes abgesehen. Eine statistische Erfassung im Sinnä der Fragestellung findet weder bei der sächsi- schen Polizei noch bei den sächsischen Staatsanwaltschaften statt. Die vollständige Beantwortung der Frage würde daher die Durchsicht und händische Auswertuhg aller aufgrund des Tatvonrvurfs in Betracht kommenden Ermittlungsverfah- ren erfordern. Dabei sind mindestens alle in den Datenbanken als Verstoß gegen $ 95 Abs. 1 Nr. 5 und Abs. 2 Nr. 2 Aufenthaltsgesetz (Aufenthc), S 267 SIGB oder S 271 SIGB eingetragene Verfahren gegen Ausländer entsprechend der Fragestellung aus- zuwerten. Mit diesen vier Tatvonruürfen wurden im ersten Quartal 2022 bei der Polizei 327 Ermittlungsverfahren gegen Ausländer registriert, wobei sich ein Ermittlungsverfah- ren unter Umständen auch gegen mehrere Beschuldigte richten kann, ln den Daten- banken der sächsischen Staatsanwaltschaften wurden im ersten Quartal 2022 insge- samt 906 beschuldigte Ausländer mit oben genannten Straftatvonruürfen erfasst. Für die entsprechende Auswertung ist von einem Arbeitsaufwand von durchschnittlich mindestens 30 Minuten     je Ermittlungsverfahren bzw.  je Ermittlungsakte auszugehen. Dies zu Grunde gelegt, wird der bei der Polizei für die Auswertung anfallende zeitliche Aufwand auf mindestens 20 Tage und der bei den Staatsanwaltschaften anfallende Aufwand auf mindestens 56 Arbeitstage für eine/einen in Vollzeit tätige/tätigen Mitarbei- terin bzw. Mitarbeiter geschätzt. Seite 4 von 5",
            "width": 2481,
            "height": 3506,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p4-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/180921/",
            "number": 5,
            "content": "STAATSMINISTERIUM DER JUSTIZ UND FÜR DEMOKRATIE EUROPA UND GLEICHSTELLUNG   l$HÄötrssN Die Staatsregierung kam daher unter Berücksichtigung des oben dargestellten Maß- stabes bei der vorzunehmenden Abwägung zwischen dem parlamentarischen Frage- recht eineiseits und der Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der Staatsregierung sowie der ihr nachgeordneten Ermittlungsbehörden andererseits zu dem Ergebnis, dass eine Beantwortung der Frage auch unter Berücksichtigung des hohen Rangs des parlamentarischen Fragerechts unverhältnismäßig und ohne erhebliche Einschränkung der Strafrechtspflege und der Funktionsfähigkeit der Polizei nicht zu leisten ist. Mit freundlichen Grüßen Katja. Seite 5 von 5",
            "width": 2481,
            "height": 3506,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/09/21/0b/09210b60cc9c48b6abc1cd2427fcfc2f/page-p5-{size}.png"
        }
    ]
}