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"content": "Die Staatsministerin für Kultur und Tourismus STAATSMINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT, KULTUR UND TOURISMUS Aktenzeichen Postfach 10 09 20 | 01079 Dresden (bitte bei Antwort angeben) KT-L-1053/20/21-2022/24580 Präsidenten des Sächsischen Landtages Dresden, Herrn Dr. Matthias Rößler 27. Mai 2022 Bernhard-von-Lindenau-Platz 1 01067 Dresden Kleine Anfrage des Abgeordneten Rico Gebhardt, (DIE LINKE) Drs.-Nr.: 7/9716 Thema: „Panne im Sicherheitssystem“ der Kunstsammlungen in Dresden Sehr geehrter Herr Präsident, den Fragen sind folgende Ausführungen vorangestellt: Nach der Berichterstattung durch MDR-online vom 12. April 2022 hatte offenbar „eine Panne im Sicherheitssystem […] am Wochenende das Dresdner Residenzschloss lahmgelegt. […] Demnach gab es am Sonntagnachmittag eine technische Störung in einem ‚elektronischen Bauteil‘.“ (https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/dresden- radebeul/residenzschloss-sicherheitspanne-kunstsammlungen- 100.html) Namens und im Auftrag der Sächsischen Staatsregierung beantworte ich die Kleine Anfrage wie folgt: Frage 1: Wann ist die o. g. „Panne im Sicherheitssystem“ durch welche Personen erstmals festgestellt worden? Der Defekt wurde durch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters am Sonntag, dem 10. April 2022, kurz vor 14:30 Uhr festgestellt. Besucheradresse: Frage 2: Für welchen konkreten Zeitraum bestand die o. g. „Panne im Staatsministerin für Kultur und Tourismus Sicherheitssystem“ an den hiervon betroffenen Einrichtungen mit St. Petersburger Straße 2 welchen konkreten Auswirkungen für die Sicherungssysteme der 01069 Dresden (Straßenbahnlinien 3, 7) Einrichtungen? www.smkt.sachsen.de Frage 3: Worin konkret und in welchem Ausmaß bestand die o. g. Informationen zum Datenschutz sowie „Panne im Sicherheitssystem“, welche konkreten Ursachen für diese zum Empfang elektronisch signierter und „Panne“ wurden festgestellt und inwieweit ist eine Wiederholung dieser verschlüsselter Nachrichten finden Sie auf „Panne“ für die Zukunft verlässlich ausgeschlossen? unserer Website. Zusammenfassende Antwort zu den Fragen 2 und 3.",
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"content": "Aus baufachlicher Sicht handelte es sich um einen nicht auszuschließenden technischen Defekt an einem elektronischen Bauteil der Gebäudeautomation (Direct Digital Control- Anlage (DDC). Der Defekt wurde durch die Gebäudeautomation erkannt und das Bauteil in Folge dessen automatisch ausgeschaltet. Daraufhin hat die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV = Batterie) die Stromversorgung puffernd übernommen. Problematisch war in diesem Fall, dass die Netzersatzanlage (NEA) die weitere Stromversorgung nicht automatisch übernommen hat, da die NEA nur anläuft, wenn von außen die Stromversorgung unterbrochen wird, was nicht der Fall war. Dies führte dazu, dass die USV nach Ablauf der Pufferzeit „leer“ lief und es dadurch zu einer Systemabschaltung kam. Zwischenzeitlich wurde eine zusätzliche Stromversorgung für die USV eingerichtet, um ein erneutes „Leerlaufen“ zu verhindern. Aus baulicher Sicht ist damit die Funktionssicherheit der Stromversorgung für die Sicherheitszentrale wieder hergestellt und verbessert worden. Eine Wiederholung ist aufgrund der zweiten Stromleitung zukünftig mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Ein technischer Defekt ist jedoch grundsätzlich nie auszuschließen. Entscheidend ist, wie im vorliegenden Fall, dass die bei Eintreten eines Defektes getroffenen Maßnahmen Wirkung zeigen. Ergänzend wird auf die Antworten zu den Fragen 4 und 5 verwiesen. Der Ausfall und dessen Folgen wurden ausgewertet. Das Ergebnis ergab die Notwendigkeit zu kurz- und mittelfristigen Maßnahmen, die zu einer erweiterten Stabilisierung und Redundanz der Sicherheitstechnik führen. Weitergehende Informationen können nicht mitgeteilt werden, da sonst Einzelheiten des Sicherheitskonzeptes offengelegt würden. Mit Behebung des technischen Defektes und der dadurch verursachten mittelbaren Folgeausfälle erfolgte im Laufe des Montags schrittweise eine Rückkehr zum normalen Dienstbetrieb. Frage 4: Welche konkreten Einrichtungen der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden waren mit welchen konkreten Folgen für den Besuchsverkehr und Zutritt von der o. g. „Panne im Sicherheitssystem“ betroffen? Die Ausstellungen im Albertinum, Zwinger und im Residenzschloss wurden unmittelbar nach Feststellung des Ausfalls am Sonntag, dem 10. April 2022, geräumt und geschlossen. Am Montag ist der reguläre Museumsschließtag (mit Ausnahme des Residenzschlosses, dessen Ruhetag Dienstag ist). Aufgrund von Restarbeiten blieb das Residenzschloss am Montag noch geschlossen. Frage 5: In welcher Weise und mit welchen Maßnahmen wurden die durch die o. g. „Panne im Sicherheitssystem“ eingetretenen Folgen für die Sicherung der Kunst- und Kulturgüter in den betroffenen Einrichtungen anderweitig kompensiert und die Sicherung gewährleistet? Um diesen technischen Ausfall zu kompensieren, erfolgte eine temporäre Schließung der Ausstellungen. Zeitgleich mit der geordneten Räumung erfolgte eine Information der Polizei, welche präventive Schutzmaßnahmen durch Vorort-Präsenz ergriffen hat. Die Polizei unterstützte in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Sicherheitspersonals Seite 2 von 3",
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"content": "durch den Einsatz von Polizeibediensteten die Außensicherung der betroffenen Objekte. Gleichfalls wurde die Außenüberwachung des Residenzschlosses durch den Sicherheitsdienstleister der SKD verstärkt. Die polizeilichen Maßnahmen des Objektschutzes wurden bis zur vollständigen Wiederherstellung der ursprünglichen Objektsicherung durchgeführt. Mit freundlichen Grüßen Barbara Klepsch Seite 3 von 3",
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