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            "content": ", sehr geehrter Hr. MdB            ,                                        - danke für dein Angebot, dich bzgl. unserer Probleme, bei der Rohmateriaibeschaffung anzunehmen, ln kurzen Worten die Lage derStahibauernation, und einleitend dazu auch gleich ein Chart beginnend am 01/01/2019: / PREISENTWICKLUNG PHOHLSTAHlMIX tÜR HALLENBAUÜBI ICHt PROFILE & BLECHE FA                                       / ZEITRAUM 1,J.Z019BIS 11.3.2022 - / ■•Ts M. — JIMI—» ^     h • nn —    ‘ n\\ ^.                                      / , ,'WW 140 % PM?i3«ibÖhuns In 14 MönflT<>n Über Jahre hinweg war der Einkauf planbar; kleinere Bewegungen waren normal und kalkulierbar. Mit Beginn der Corona Pandemie hatten wir innerhalb 4 Wochen einen Preisanstieg um ca. 20% dies war der „erste Treffer\".",
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            "content": "Ich kann nur für meine Firma sprechen, weiß aber das viele meiner Mitbewerber ähnlich agiert haben: • Das stehen wir gemeinsam durch • Wir nehmen den letzten Stab aus dem Lager • Wir kalkulieren NICHT mit Wiederbeschaffungpreisen • Wir nehmen ein Defizit in Kauf, um unsere lanaährigen Händlerkunden NICHT zu enttäuschen Nach ca. 4-6 Wochen hat sich dann die Lage stabilisiert, der Preis war sogar über 2 Monate leicht rückläufig, also haben wir keine strategischen Maßnahmen getroffen.                                    ,      ~ . Da die Werke und Händler ca. Mitte 2021 erkannt haben das der Absatz ungebrochen ist, und mit Coronahilfen (TROTZ ENORMEN BEDARF) die Produktionen gedrosselt haben war dies der„zweite Kinnhacken\". Material war knapper verfügbar, Träger aber vor allem Bleche gingen über einen Zeitraum von B Monaten um 30% noch oben! Die Auftragsbücher waren voll, das Hauptproblem in meiner Firma waren die Mitarbeiter, die in Quarantäne waren, die                      Mitarbeiter, die nicht mehr über die Grenzen durften. Die Beschaffung von Tests, um der Testpfiicht nachzukommen, die Urlaubszeit die den Rersonalstamm weiter reduzierte; Und ganz nebenbei die „normalen Probleme\" die vor Corona auch schon ein tagesfüllendes Programm waren! , Ein zweites Mal „forderten\" unsere Händler das wir die Stahlpreiserhöhungen schlucken. Das Problem waren nie die Angebote, die wir versendet hatten. Wir hatten zu der Zeit schon gelernt das wir nur noch 10 Tage Angebotsbindung geben können. Das Problem war und ist derZeitraum NACH DEM VERSENDEN einer Auftragsbestätigung! Nachdem der Auftrag „in trockene Tücher ist\", brauchen wir noch ca. 4 - 6 Wochen um Statik, Fertigungszeichnungen und Stücklisten zu erstellen, erst dann können wir das Material bestellen. GENAU, in dieser Zeit schnellte der Preis weit über den kalkulierten Einkauf hinaus. Wir sind also auf der Zeitachse bei der Stabilisierungsphase 01/07/2021-15/02/2022 hier erkannten wir sogar eine leichte Entspannung. Die BWA's bzw. Bilanzentwürfe zum Jahresende'haben uns das Desaster schwarz auf weiß gezeigt und es wurden Controlling Maßnahmen getroffen das derartige Dynamiken in Zukunft früher erkannt werden.                                                                                        . Und dann kam die Ukraine Kriese. ACHTUNG VERMUTUNGEN von                     :",
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            "content": "•    Die Stahlläger waren am 15/02/2022 normal bestückt (warum auch nicht) •   Die Schrottläger waren am 15/02/2022 mehr bestückt also sonst (weil jeder seinen Schrott zu Peak verkauft hat) •    Die Mitarbeiter waren wieder „normal\" in Arbeit (da ca. 75% geimpft und Quarantäneregeln in der Zwischenzeit im Griff waren) Es ist fandläufig bekannt das die Stahlindustrie von Rohstoffen und Energie aus Russland und der Ukraine „abhängig\" ist, allerdings darum am Tag 1 des Kriegsbeginns die Preise nahezu explosionsartig nach oben zu korrigieren ist „der Schlag in die Magengrube\"!              '     - ' Innerhalb 1 Monats wurde der Einkauf um ca. 25% angehoben. Aber damit nicht genug, die Händler, aber vor ailem die Werke GEBEN KEIN MATERIAL MEHR RAUS. In der KW 10/2022 waren nahezu alle Werke „vom Markt\", bedeutet man bekam weder ein Angebot, geschweige denn konnte man Bestellen. Die Läger sind VOLL! Es wird NICHTS DAVON VERKAUFT! Für kommende Woche (KW 11) wurde gestern am Freitag (hinter vorgehaltener Hand) berichtet das wir ab Montag wieder Angebote bekommen sollen, allerdings ist mit weiteren 200 Euro/to. MEHRPREIS zu rechnen. Das wären erneut 10% Preiserhöhung innerhalb EINER WOCHE! Incl. der,Prognose für nächste Woche sind das 140% Preissteigerung innerhalb 14 Monaten. Und jedes Mal OHNE VORLAUF, NIE konnten wir unsere Kalkulation dem „drohenden\" anpassen. Kein Betrieb, egal ob kleiner Handwerker, Mittelständler oder Konzern kann dies aushaiten. Ganz zu schweigen vom Ruf der Branche, weil wir unsere Liefertermine NICHT EINHALTEN KÖNNEN. Als sehr große Angst ist anzuführen, dass die potenziellen Bauherren diesen Wahnsinn mitbekommen. Investitionen jetzt schon zurückstellen oder ganz absagen. Mittelfristig wird das Problem also erst noch auf uns zurolien und dann für viele von uns den Finalen KNOCK OUT bedeuten!!! Meines Erachtens bedarf es eines Notgesetzes der die Preisentwicklungen eingrenzt, ich kenne mich in anderen Sparten nicht aus, aber vermutlich ist es dort nicht recht viel anders.",
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            "content": "Es bleibt zu hoffen das Banken in den kommenden Wochen und Monaten die Situation „relaxt\" sehen, wenn die auch noch nervös werden und den ein oder anderen Hahn zudrehen, dann wird es zu einem Lauffeuer kommen! Abschließend möchte ich noch erwähnen das wir ebenfalls sehr viel Strom, Diesel und sonstige Energie benötigen, aber dies wird denke ich schon von anderer Seite ausreichend vorgetragen.                                               . Vielen Dank im Voraus, leider sind es doch keine „kurzen Worte\" geblieben, aber die Situation verlangt eine genaue Betrachtung. Gerne bin ich bereit weitere (genauere) Ausführungen zu dem oben beschriebenen zu geben. Schönes Wochenende, bzw. guten Start in die neue Woche. Mit freundlichen Größen Geschäftsführer",
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