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            "content": "Drucksache 19/6325                                  –2–                 Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorbemerkung der Bundesregierung Strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft sind keine neue Entwicklung. Die Bäuerinnen und Bauern sowie die Strukturen des Sektors passen sich seit Jahrhunderten immer wieder an geänderte Rahmenbedingungen an. Derartige Veränderungen in der Landwirtschaft – wie auch in allen anderen Bereichen un­ seres Lebens – sind ein wichtiges Charakteristikum einer freien, offenen und sich fortentwickelnden Gesellschaft. Maßgebliche Treiber für strukturelle Verände­ rungen in der Landwirtschaft sind technische Entwicklungen, ökonomische Gründe, sich verändernde Einstellungen und Verbraucherwünsche, alternative Erwerbsmöglichkeiten außerhalb der Landwirtschaft und gestiegene gesellschaft­ liche Erwartungen. Der Strukturwandel in der deutschen Landwirtschaft verläuft in Ost- und West­ deutschland unterschiedlich, unter anderem bedingt durch strukturelle Unter­ schiede in der jeweiligen Ausgangssituation. Trotz des anhaltenden Strukturwandels ist die Landwirtschaft in Deutschland nach wie vor in der weit überwiegenden Mehrzahl durch bäuerliche Familienbe­ triebe gekennzeichnet. So waren im Jahr 2016 rund 90 Prozent der landwirtschaft­ lichen Betriebe – bei regionalen Unterschieden – Einzelunternehmen. Die Flan­ kierung solcher Veränderungsprozesse ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von Bund und Ländern seit Jahrzehnten wahrgenommen wird. Leitbild der Bundesregierung ist dabei eine multifunktional ausgerichtete, bäuerlich-unter­ nehmerische, familiengeführte und regional verwurzelte Landwirtschaft, die nachhaltig und flächendeckend wirtschaftet. Die Bundesregierung ist der Auffas­ sung, dass insbesondere kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe ihre Wertschöpfung durch Verarbeitung und Vermarktung regionaler Qualitätspro­ dukte steigern können. Sie unterstützt daher entsprechende Fördermaßnahmen der Länder – u. a. zur Verbesserung der Verarbeitungs- und Vermarktungsstruk­ turen landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Darüber hinaus werden kleinere und mitt­ lere landwirtschaftliche Betriebe durch die sogenannte „erste Hektare-Förde­ rung“ im Rahmen der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) gefördert. Auch bei der Weiterentwicklung der GAP für die Zeit nach 2020 ist es ein Ziel der Bundesregierung, kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe verstärkt zu fördern. Methodische Hinweise: Daten zu verschiedenen der in den Fragen angesprochenen Sachverhalte werden ausschließlich über die landwirtschaftlichen Strukturerhebungen gewonnen. Um eine über die gesamte Anfrage hinweg konsistente und vergleichbare Datenbasis bereitzustellen, wird im Folgenden zur Beantwortung der Fragen insoweit aus­ schließlich auf Daten der landwirtschaftlichen Strukturerhebungen zurückgegrif­ fen. Dabei werden jeweils die Erhebungen herangezogen, in denen eine totale Erfassung der Zahl der Betriebe erfolgte (Erhebungen der Jahre 1999, 2003, 2007, 2010 und 2016). Auf Grund der Anhebung der unteren Erfassungsgrenzen ab dem Jahr 2010 hat sich die Zahl der erfassten landwirtschaftlichen Betriebe deutlich verringert. Die Ergebnisse für die Jahre 2010 und 2016 sind daher mit denen für frühere Jahre nur eingeschränkt vergleichbar. Bestimmte Daten zur Entwicklung in den saarländischen Landkreisen sind in der öffentlich zugänglichen Regionaldatenbank Deutschland, dem Regionaldatenan­ gebot der statistischen Ämter des Bundes und der Länder verfügbar (www. regionalstatistik.de). Auf die entsprechenden Tabellen wird in der Beantwortung hingewiesen. Der Bundesregierung liegen darüber hinaus keine weiteren Anga­ ben vor.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                         –3–                                Drucksache 19/6325 1.    Wie hat sich die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr und nach Landkreisen aufgeschlüsselt angeben, falls der Bundes­ regierung Zahlen dafür vorliegen)? a) Wie viele davon wurden im Haupterwerb und wie viele davon wurden im Nebenerwerb geführt? b) Wie viele Höfe davon haben ihren Betrieb von Haupt- auf Nebenerwerb umgestellt, wie viele von Neben- auf Haupterwerb? c) Wie viele davon sind als Einzelunternehmen (Familienbetrieb), in der Rechtsform einer Personengesellschaft bzw. Personengemeinschaft und wie viele einer juristischen Person geführt? Übersicht 1 zeigt die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe nach Rechtsform und Erwerbscharakter im Saarland. Daten für die Landkreise enthält die Regio­ naldatenbank Deutschland, Tabellen 41120-05-02-4 und 41141-07-01-4. Übersicht 1: Landwirtschaftliche Betriebe nach Rechtsformen und Erwerbscha­ rakter 1999              2003           2007              2010               2016 Saarland Einzelunternehmen                                  2.042            1.751          1.580              1.227             1.111 1) davon Haupterwerbsbetriebe                           775              666             546               435             420 1) Nebenerwerbsbetriebe                       1.267            1.085          1.034                792             700 Personengesellschaften                                12                42              66                75               81 Juristische Personen                                  12                13              14                17               21 Betriebe insgesamt                                 2.066            1.806          1.660              1.319             1.213 1) Die Zahl der Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe wurde 2016 nur im Rahmen einer Stichprobe ermittelt. Daher weicht die Summe der beiden Zahlen von der total erhobenen Anzahl der Einzelunternehmen ab. Quelle: Statistisches Bundesamt Der Rückgang der Zahl an Betrieben zwischen den Jahren 2007 und 2010 ist auch eine Folge der Anhebung der betriebsbezogenen unteren Erfassungsgrenzen. Dadurch wurde eine große Zahl von Nebenerwerbsbetrieben nicht mehr statis­ tisch erfasst (s. Vorbemerkung der Bundesregierung, methodische Hinweise). In den Strukturerhebungen wird die Anzahl der Betriebe jeweils zu einem be­ stimmten Zeitpunkt ermittelt. Die Differenz zwischen den zu zwei Zeitpunkten erhobenen Daten zur Zahl der Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe zeigt den Saldo aus Zugängen bzw. Abgängen dieser beiden Erwerbsformen an. Diese erlauben keine Aussagen über die zwischen den Zeitpunkten erfolgten Umstellungen der Betriebe von Haupt- auf Nebenerwerb bzw. von Neben- auf Haupterwerb. Im Rahmen der Strukturerhebungen erfolgt keine Erfassung des Merkmals „fa­ miliengeführt“. Es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Einzelunternehmen um familiengeführte Betriebe handelt.",
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            "content": "Drucksache 19/6325                                           –6–                      Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 5.     Wie viele landwirtschaftliche Höfe mit Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Ge­ flügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland haben ihren Betrieb in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung eingestellt (bitte für jedes Jahr angeben und nach Nutztierart, Rechtsform der Betriebe und Land­ kreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Hierzu liegen der Bundesregierung keine Informationen vor. In den Strukturerhe­ bungen wird die Anzahl der Betriebe jeweils zu einem bestimmten Zeitpunkt er­ mittelt. Die Differenz zwischen den zu zwei Zeitpunkten erhobenen Betriebszah­ len entspricht dem Saldo aus Betriebsneugründungen und Betriebsaufgaben. An­ gaben zur Anzahl der aufgegebenen Betriebe lassen sich daraus nicht ableiten. 6.     Wie hat sich die Anzahl der Arbeitskräfte (Vollzeitäquivalente) im Saarland in den letzten 20 Jahren in landwirtschaftlichen Betrieben nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr angeben und nach Land­ kreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Übersicht 3 gibt die Arbeitsleistung in Arbeitskrafteinheiten (Vollzeitäquiva­ lente) in den landwirtschaftlichen Betrieben im Saarland wieder. Zahlen zu den saarländischen Landkreisen liegen der Bundesregierung nicht vor. Übersicht 3: Arbeitskräfte in landwirtschaftlichen Betrieben (in Arbeitskraftein­ 1) heiten) 1999           2003            2007            2010            2016 Saarland            2.300          2.100          1.800           1.947            1.700 Anm.: Infolge methodischer Umstellungen bei der Berechnung der Arbeitskrafteinheiten sind die Ergebnisse ab der Erhebung 2010 mit denen der Vorjahre nicht oder nur eingeschränkt vergleichbar. 1) Repräsentative Ergebnisse der Strukturerhebungen 1999, 2003, 2007 und 2016, totale Ergebnisse der Strukturerhebung 2010. Quelle: Statistisches Bundesamt 7.     Wie hat sich die Zahl der Arbeitskräfte (Vollzeitäquivalente) im Saarland in den letzten 20 Jahren in landwirtschaftlichen Betrieben mit Schweine-, Rin­ der-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr angeben und nach Nutztier­ art und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Übersicht 4 gibt die Arbeitsleistung in Arbeitskrafteinheiten (Vollzeitäquiva­ lente) in den landwirtschaftlichen Betrieben mit Tierhaltung im Saarland wieder. Zahlen zu den saarländischen Landkreisen liegen der Bundesregierung nicht vor.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                         –7–                                 Drucksache 19/6325 Übersicht 4: Arbeitskräfte (in Arbeitskrafteinheiten) in landwirtschaftlichen Be­ 1) trieben mit Tierhaltung 1999           2003           2007          2010            2016 Saarland Betriebe mit Schweinen                  420           360             240           223            160 Rindern                  1.250         1.140             960         1.068            890 Milchkühen                 720           630             530           553            450 Geflügel                   460           400             340           337            290 Schafen                    190           120             110           155            120 Ziegen                        x             x              x             86            80 Anm.: Infolge methodischer Umstellungen bei der Berechnung der Arbeitskrafteinheiten sind die Ergebnisse ab der Erhebung 2010 mit denen der Vorjahre nicht oder nur eingeschränkt vergleichbar. 1) Repräsentative Ergebnisse der Strukturerhebungen 1999, 2003, 2007 und 2016, totale Ergebnisse der Strukturerhebung 2010. X= Zahlenwert liegt nicht vor (Datenerhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt 8.   Wie hat sich die Wachstumsschwelle der landwirtschaftlichen Betriebe im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi­ ckelt (bitte für jedes Jahr angeben und bitte zusätzlich nach Landkreisen auf­ schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Die Wachstumsschwelle bezeichnet hier diejenige Flächenausstattung, unterhalb derer die Zahl der Betriebe abnimmt und oberhalb derer sie zunimmt. Die in den Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes ausgewiesenen Größenklas­ sen der landwirtschaftlich genutzten Flächen der Betriebe lassen jeweils nur eine sehr grobe Abschätzung dieser Wachstumsschwellen zu. Es sind lediglich Aus­ sagen darüber möglich, in welchen der ausgewiesenen Größenklassen die Zahl der Betriebe abnimmt bzw. in welchen deren Zahl zunimmt. Zwischen den Jahren 1999 und 2016 nahm im Saarland die Zahl der Betriebe in den Größenklassen < 10 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) und 10-50 ha LF in allen betrachteten Zeiträumen ab (siehe auch Übersicht 5). In der Größen­ klasse 50-100 ha LF ging die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 zurück, stieg zwischen den Jahren 2003 und 2007 an und sank dann erneut zwischen den Jahren 2007 und 2010 sowie zwischen den Jahren 2010 und 2016. In der Größenklasse 100-200 ha LF nahm die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 sowie zwischen den Jahren 2003 und 2007 zu und nahm dann zwischen den Jahren 2007 und 2010 sowie zwischen den Jahren 2010 und 2016 ab. In der Größenklasse 200-500 ha LF nahm die Zahl der Betriebe in allen betrachteten Zeiträumen zu. Betriebe mit > 500 ha LF gab es im Saarland nicht. Hinsichtlich der Entwicklung der Betriebsgrößenstruktur in den saarländischen Landkreisen wird auf die Regionaldatenbank, Tabellen 41120-06-02-4 und 41141-05-01-4 verwiesen.",
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            "content": "Drucksache 19/6325                                       –8–                   Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 9.  Wie hat sich Wachstumsschwelle der landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi­ ckelt (bitte für jedes Jahr angeben und nach Nutztierart und Landkreisen auf­ schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Wie bereits in der Antwort zu Frage 8 ausgeführt, erlauben die in den Veröffent­ lichungen des Statistischen Bundesamtes ausgewiesenen Größenklassen der Be­ triebe nach der Zahl der gehaltenen Tiere nur eine sehr grobe Abschätzung der darauf bezogenen Wachstumsschwellen. Hinzu kommt, dass nicht für alle Tier­ arten durchgängige Zahlenreihen vorliegen und aufgrund der häufig nur sehr ge­ ringen Zahl der Betriebe in einzelnen Größenklassen Aussagen zu möglichen Wachstumsschwellen nicht möglich sind. Im Saarland ging die Zahl der Schweine haltenden Betriebe in allen betrachteten Zeiträumen in den Größenklassen 1 bis 49 Schweine, 50 bis 99 Schweine, 100 bis 399 Schweine, 400 bis 999 Schweine und > 1 000 Schweine zurück. Als ein­ zige Ausnahmen stiegen die Zahlen der Schweine haltenden Betriebe zwischen den Jahren 2010 und 2016 in der Größenklasse 50 bis 99 Schweine sowie zwi­ schen den Jahren 1999 und 2003 in der Größenklasse > 1 000 Schweine. Die Zahl der Rinder haltenden Betriebe nahm in allen betrachteten Zeiträumen in den Größenklassen 1 bis 9 Rinder, 10 bis 19 Rinder, 20 bis 49 Rinder, 50 bis 99 Rinder und 100 bis 199 Rinder ab. In der Größenklasse > 200 Rinder stieg die Zahl der Betriebe in allen betrachteten Zeiträumen an. Lediglich zwischen den Jahren 2007 und 2010 war ein Rückgang zu verzeichnen. Bei Milchkühen nahm die Zahl der Betriebe in der Größenklasse 1-9 Milchkühe zwischen den Jahren 1999 und 2003, zwischen den Jahren 2003 und 2007 sowie zwischen den Jahren 2010 und 2016 ab, zwischen den Jahren 2007 und 2010 je­ doch zu. In den Größenklassen 10 bis 19 Milchkühe, 20 bis 49 Milchkühe und 50 bis 99 Milchkühe nahm die Zahl der Betriebe in allen betrachteten Zeiträumen ab. In der Größenklasse > 100 Milchkühe nahm sie in allen betrachteten Zeiträu­ men zu. Die Zahl der Betriebe mit Legehennen nahm in der Größenklasse 1-99 Legehen­ nen in allen betrachteten Zeiträumen ab. In der Größenklasse 100 bis 999 Lege­ hennen stieg die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 an, ging zwischen den Jahren 2003 und 2007 sowie zwischen den Jahren 2007 und 2010 zurück und stieg zwischen den Jahren 2010 und 2016 wieder an. In der Größen­ klasse 1 000 bis 9 999 Legehennen nahm die Zahl der Betriebe in allen betrach­ teten Zeiträumen ab oder blieb konstant. In der Größenklasse 10 000 bis 49 999 Legehennen nahm die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 zu, um dann in allen folgenden Zeiträumen konstant zu bleiben. Betriebe mit > 50 000 Legehennen gab es im Saarland nicht. Bei Masthühnern stieg die Zahl der Betriebe in der Größenklasse 1 bis 99 Masthühner zwischen den Jahren 1999 und 2003 an, während sie in allen übrigen Zeiträumen abnahm. Nimmt man alle vier übrigen Größenklassen zusammen (100-999 Masthühner, 1 000 bis 9 999 Masthühner, 10 000 bis 49 999 Masthüh­ ner, > 50 000 Masthühner), weist die Statistik für alle betrachteten Jahren dort maximal vier Betriebe aus, sodass Aussagen im Hinblick auf mögliche Wachs­ tumsschwellen nicht möglich sind. Die Zahl der Betriebe mit Schafhaltung verringerte sich in den Größenklassen 1- 19 Schafe und 20 bis 49 Schafe in allen betrachteten Zeiträumen. In der Größen­ klasse 50 bis 99 Schafe blieb die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 konstant, nahm zwischen den Jahren 2003 und 2007 sowie zwischen den",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                     –9–                               Drucksache 19/6325 Jahren 2007 und 2010 ab und stieg zwischen den Jahren 2010 und 2016 wieder an. In der Größenklasse 100 bis 199 Schafe nahm die Zahl der Betriebe zwischen den Jahren 1999 und 2003 sowie zwischen den Jahren 2007 und 2010 ab. Zwi­ schen den Jahren 2003 und 2007 sowie zwischen den Jahren 2010 und 2016 nahm die Zahl der Betriebe zu. In der Größenklasse > 200 Schafe nahm die Zahl der Betriebe im Betrachtungszeitraum ab. Zahlen für Betriebe mit Ziegenhaltung werden erst seit dem Jahr 2010 erhoben. Zwischen den Jahren 2010 und 2016 blieb die Zahl der Betriebe mit 1 bis 19 Ziegen konstant, die Zahl der Betriebe mit 20 bis 49 Ziegen ging leicht zurück. Alle drei übrigen Größenklassen zusammengenommen (50 bis 99 Ziegen, 100 bis 199 Ziegen, > 200 Ziegen) weist die Statistik für die Jahre 2010 und 2016 zehn bzw. sieben Betriebe aus, sodass Aussagen im Hinblick auf mögliche Wachs­ tumsschwellen nicht möglich sind. Zahlen zu den saarländischen Landkreisen liegen der Bundesregierung nicht vor. 10.  Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der landwirt­ schaftlichen Betriebe im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Fläche ent­ wickelt (bitte für jedes Jahr und in den Schritten bis 10 ha, 10-49 ha, 50- 99 ha, 100-199 ha, 200-499 ha und über 500 ha angeben; die Zahlen bitte zusätzlich nach Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zah­ len dafür vorliegen)? Übersicht 5 zeigt die Entwicklung der Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den erbetenen Größenklassen im Saarland. Hinsichtlich der Entwicklung der Be­ triebsgrößenstruktur in den saarländischen Landkreisen wird auf die Regionalda­ tenbank, Tabellen 41120-06-02-4 und 41141-05-01-4 verwiesen. Übersicht 5: Landwirtschaftliche Betriebe nach Größenklassen der LF LF von … bis unter … ha            1999        2003        2007         2010         2016 Saarland unter 10                            843         705         609           313         249 10 – 50                             697         578         514           497         464 50 – 100                            295         254         255           226         215 100 – 200                           204         226         233           224         210 200 – 500                            27          43           49            59          75 500 und mehr                            -          -            -             -          - Betriebe insgesamt                2.066       1.806       1.660        1.319        1.213 Quelle: Statistisches Bundesamt 11.  Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der landwirt­ schaftlichen Betriebe mit Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Fläche entwi­ ckelt (bitte für jedes Jahr und in den Schritten bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha, 200-499 und über 500 ha angeben sowie nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorlie­ gen)? Die Übersichten 6 bis 11 zeigen die Entwicklung der Zahl der landwirtschaftli­ chen Betriebe mit Tierhaltung nach Tierarten und in den genannten Betriebsgrö­ ßenklassen.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                       – 11 –                   Drucksache 19/6325 Übersicht 8: Landwirtschaftliche Betriebe mit Milchkühen nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … bis unter … ha                1999         2003     2007    2010    2016 Saarland Betriebe mit Milchkühen unter 10                           29          15        9      3       2 10 – 50                           121          61      28     26       14 50 – 100                          152       104        78     67       49 100 – 200                         136       128       122    122     100 200 – 500                          18          29      30     34       41 500 und mehr                         -          -        -      -        - Insgesamt                                 456       337       267    252     206 Quelle: Statistisches Bundesamt Übersicht 9: Landwirtschaftliche Betriebe mit Geflügel nach Größenklassen der LF Betriebsgruppe/LF von … 1) bis unter … ha                1999         2003     2007    2010   2016 Saarland Betriebe mit Geflügel unter 10                          192       167       131     54       50 10 – 50                           169       152       122    116       81 50 – 100                           45          47      49     44       37 100 – 200                          33          40      36     31       31 200 – 500                            6          4        7      6       8 500 und mehr                         -          -        -      -        - Insgesamt                                 445       410       345    251     207 1) Anzahl der Betriebe mit Haltungsplätzen für Geflügel. Quelle: Statistisches Bundesamt",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                        – 13 –                          Drucksache 19/6325 12.     Wie hat sich die durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi­ ckelt (bitte für jedes Jahr und in Hektar angeben und nach Landkreisen auf­ schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? 13.     Wie hat sich die durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe mit Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwi­ ckelt (bitte für jedes Jahr und in Hektar angeben sowie nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorlie­ gen)? Die Fragen 12 und 13 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam be­ antwortet. Übersicht 12 zeigt die je Betrieb durchschnittlich bewirtschaftete Fläche insge­ samt und nach Art der Tierhaltung im Saarland. Daten zu den saarländischen Landkreisen liegen der Bundesregierung nicht vor. Übersicht 12: Durchschnittliche Fläche landwirtschaftlicher Betriebe (ha LF/Be­ trieb) insgesamt und nach Art der Tierhaltung Betriebsgruppe                  1999         2003         2007       2010         2016 Saarland Betriebe insgesamt                 37,2           42,8       47,6       59,0         64,1 Betriebe mit Schweinen                       48,3           60,1       74,2       77,1         79,2 Rindern                         56,1           65,8       76,0       86,2         91,8 Milchkühen                      83,8        103,8        120,7      130,5        142,5 Geflügel                        31,6           34,6       40,1       49,0         53,8 Schafen                         21,2           20,6       27,1       39,0         38,7 Ziegen                              x             x          x       47,0         54,0 x = Zahlenwert liegt nicht vor (Erhebung erst seit 2010). Quelle: Statistisches Bundesamt 14.     Wie hat sich der durchschnittliche Tierbestand an Schweine-, Rinder-, Milchvieh-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenhaltung im Saarland in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung entwickelt (bitte für jedes Jahr angeben, nach Nutztierart und Landkreisen aufschlüsseln, falls der Bundes­ regierung Zahlen dafür vorliegen)? Übersicht 13 zeigt die Anzahl der in den landwirtschaftlichen Betrieben insge­ samt gehaltenen Tiere nach Tierarten im Saarland. Daten zur Haltung von Schweinen, Rindern, Milchkühen und Legehennen in den saarländischen Land­ kreisen enthält die Regionaldatenbank, Tabellen 41120-12-01-4 und 41141-03- 01-4.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                         – 15 –                           Drucksache 19/6325 abgeleitet werden. Für Betriebe in der Rechtsform einer juristischen Person ste­ hen keine, für Betriebe in der Rechtsform einer Personengesellschaft stehen zu wenige Datensätze zur Verfügung. Übersicht 15: Einkommen ohne Agrarzahlungen/EU-Direktzahlungen je Arbeitskraft von landwirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (Euro), 2016/2017 a) nach Größenklassen der LF bis 10 ha         10 – 49 ha      50 – 99 ha   100 – 199 ha   200 ha und mehr Einkommen je AK exklu­                        1)                 1) .                  .                -8.738         -3.720          -10.476 sive Agrarzahlungen insg. Einkommen je AK exkl.                         1)                 1) .                  .                -1.425             18           -1.188 EU-Direktzahlungen b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger    Gemischt- Ackerbau              Milch                                       Insgesamt Futterbau      betriebe Einkommen je AK exkl. -8.363           -5.325        -3.285         -6.223           -5.501 Agrarzahlungen insg. Einkommen je AK exkl. -4.726             1.948        4.069         -3.924              120 EU-Direktzahlungen 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 17.   Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die durchschnittliche Net­ towertschöpfung pro Hektar von landwirtschaftlichen Betrieben im Saarland (bitte nach Betriebsgrößen bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha und über 200 ha sowie Produktionsrichtung und Rechtsform der Betriebe auf­ schlüsseln)? Aus dem BMEL-Testbetriebsnetz Landwirtschaft wurden auf Basis von Daten von insgesamt 98 saarländischen Einzelunternehmen die folgenden Angaben zum Betriebseinkommen (entspricht der Nettowertschöpfung) im Wirtschaftsjahr 2016/2017 berechnet. Für Betriebe in der Rechtsform einer juristischen Person stehen keine, für Betriebe in der Rechtsform einer Personengesellschaft stehen zu wenige Datensätze zur Verfügung.",
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            "content": "Drucksache 19/6325                                            – 16 –                Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Übersicht 16: Betriebseinkommen (Nettowertschöpfung) je Hektar LF von land­ wirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (Euro), 2016/2017 a) nach Größenklassen der LF 200 ha bis 10 ha        10 – 49 ha          50 – 99 ha        100 – 199 ha und mehr 1)                1) .                 .                        323                 332              340 b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger         Gemischt- Ackerbau            Milch                                                 Insgesamt Futterbau            betriebe 277               389                 378                 295              343 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 18.  Welche Agrarzahlungen (jeweilige Gesamtsumme) haben nach Kenntnis der Bundesregierung die Betriebe mit einer Betriebsgröße bis 10 ha, 10-49 ha, 50-99 ha, 100-199 ha und über 200 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche in den letzten 20 Jahren im Saarland bekommen, und wie viele Betriebe umfasst die jeweilige Klasse (bitte für jedes Jahr angeben und nach Landkreisen auf­ schlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Daten zur Verteilung der Agrarzahlungen liegen der Bundesregierung für den Be­ reich der Direktzahlungen für das Saarland für die Haushaltsjahre 2002 bis 2017 nur nach Größenklassen der Direktzahlungen vor (siehe Anlage). Das BMEL er­ hält die Daten in aggregierter Form von den Zahlstellen der Länder gemäß den Vorgaben der Europäischen Kommission für die anzugebenden Größenklassen. Daten auf der Ebene von Landkreisen, Daten zu weiteren Agrarzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe sowie einzelbetriebliche Daten für eine Analyse der erbetenen Verteilung oder Daten für frühere Zeiträume liegen der Bundesregie­ rung nicht vor. a) Welche Zahlungen haben landwirtschaftliche Betriebe im Saarland aus der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ in den letzten 20 Jahren erhalten (bitte für jedes Jahr an­ geben und nach Betriebsgröße aufschlüsseln)? Daten über GAK-Zahlungen an landwirtschaftliche Betriebe nach Größenklassen liegen BMEL nicht vor. Die Länder berichten dem Bund über ihre GAK-Ausga­ ben für einzelne Förderbereiche. Den landwirtschaftlichen Betrieben zuordenbar sind die Förderbereiche 2 „Förderung landwirtschaftlicher Betriebe“, 4 „Markt- und standortangepasste Landbewirtschaftung“, 6 „Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere“ und 9 „Benachteiligte Gebiete“. Die Ist-Ausgaben des Saarlands (Bundes- und Landesmittel) für diese Förderbereiche in den letzten zehn Jahren sind der Übersicht 17 zu entnehmen. Darüber hinaus profitieren landwirtschaftliche Betriebe direkt oder indirekt auch von Fördermaßnahmen anderer Förderbereiche, wie beispielsweise des Förderbe­ reichs 1 „Ländliche Entwicklung“. Eine Zuordnung der Ausgaben dieser Förder­ bereiche zu landwirtschaftlichen Betrieben ist allerdings nicht möglich.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                 – 17 –                          Drucksache 19/6325 Übersicht 17: Ist-Ausgaben des Saarlands (Bundes- und Landesmittel) für die GAK-Förderbereiche 2, 4, 6 und 9 2017                                      3,526 Mio. € 2016                                      2,157 Mio. € 2015                                      1,031 Mio. € 2014                                      1,696 Mio. € 2013                                      2,224 Mio. € 2012                                      4,027 Mio. € 2011                                      3,643 Mio. € 2010                                      4,051 Mio. € 2009                                      2,818 Mio. € 2008                                      3,213 Mio. € b) Welche nichtlandwirtschaftliche Betriebe, die über Agrarland im Saar­ land verfügen, erhalten unter welchen Voraussetzungen Direktzahlun­ gen? Gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 ist der „Betriebsinhaber“ definiert als eine natürliche oder juristische Person oder eine Vereinigung natürlicher oder juristischer Personen, unabhängig davon, wel­ chen rechtlichen Staus diese Vereinigung und ihre Mitglieder aufgrund nationa­ len Rechts haben, deren Betrieb sich im räumlichen Geltungsbereich der EU-Ver­ träge befindet und die eine landwirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b derselben Verordnung definiert als „Betrieb“ die Gesamtheit der für landwirtschaftliche Tätigkeiten genutzten und vom Betriebsinhaber verwalte­ ten Einheiten, die sich im Gebiet desselben Mitgliedstaats befinden. Unabhängig davon, wie sein Betrieb gegebenenfalls in anderen Rechtsbereichen klassifiziert wird, erhält jeder Betriebsinhaber gemäß obiger Definition, der im Saarland als Eigentümer oder Pächter über landwirtschaftliche Flächen verfügt, auf Antrag Direktzahlungen. Voraussetzung ist allerdings, dass er die vom Mit­ gliedstaat festgelegte Mindestgröße erreicht, die in Deutschland bei einen Hektar landwirtschaftlicher Fläche liegt, und dass er über Zahlungsansprüche verfügt.",
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            "content": "Drucksache 19/6325                                              – 18 –             Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode c) Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Zahlungen am Gewinn der land­ wirtschaftlichen Betriebe (bitte nach Betriebsgröße, Produktionsrichtung und Rechtsform der Betriebe aufschlüsseln)? Daten zu Frage 18c zeigt Übersicht 18. Zur Datenbasis wird auf die Antwort zu Frage 16 verwiesen. Übersicht 18: Anteil der Agrarzahlungen am Gewinn der landwirtschaftlichen Einzelunternehmen im Saarland (%), 2016/17 a) nach Größenklassen der LF 200 ha bis 10 ha       10 – 49 ha      50 – 99 ha   100 – 199 ha und mehr 1)              1) Agrarzahlungen insg.                      .               .                   220            148            197 1)              1) dar. EU-Direktzahlungen                   .               .                   147            123            142 b) nach Betriebsformen (Produktionsrichtung) sonstiger     Gemischt- Ackerbau           Milch                                      Insgesamt Futterbau       betriebe Agrarzahlungen insg.                           167              176           166            160            169 dar. EU-Direktzahlungen                        145              123           114            143            129 1) Stichprobe enthält in dieser Gruppe keine oder nur wenige Betriebe. 19.   Wie viele landwirtschaftliche Betriebe im Saarland haben in den letzten 20 Jahren nach Kenntnis der Bundesregierung anteilig beziehungsweise aus­ schließlich auf Direktvermarktung umgestellt (bitte nach Jahren und Land­ kreisen aufschlüsseln, falls der Bundesregierung Zahlen dafür vorliegen)? Informationen, die Aufschluss über die Umstellung landwirtschaftlicher Unter­ nehmen auf Direktvermarktung (anteilig, ausschließlich) geben, liegen der Bun­ desregierung nicht vor. Eine entsprechende Berichtspflicht besteht nicht. 20.   Wie viele landwirtschaftliche Betriebe, die als Einzelunternehmen geführt werden, hatten 2017 nach Kenntnis der Bundesregierung die Hofnachfolge noch nicht geklärt (bitte aufgeschlüsselt nach dem Alter des Betriebsinhabers 45-54 Jahre, 55-64 Jahre, 65 Jahre und älter und unterteilt in als Nebener­ werb oder Haupterwerb geführte Betriebe angeben)? Angaben zur Situation der Hofnachfolge werden in der amtlichen Agrarstatistik bisher im Rahmen der Landwirtschaftszählung erhoben. Die Ergebnisse aus der letzten, im Jahr 2010 durchgeführten Erhebung wurden im Agrarpolitischen Be­ richt der Bundesregierung 2015 dargestellt (Tz. 244, Tabelle 7).",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode         – 21 –                         Drucksache 19/6325 für das Haushaltsjahr 2004 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je     Anzahl der                       Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb              Begünstigten                         höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0   €              0                0,00                 0,00                      0,00 <        1.250   €           337               24,74           182.913,94                       1,24 <        2.000   €            78                 5,73          125.556,53                       0,85 <        5.000   €           217               15,93           745.894,22                       5,05 <       10.000   €           230               16,89         1.647.974,27                      11,16 <       20.000   €           249               18,28         3.588.970,40                      24,30 <       50.000   €           220               16,15         6.575.687,62                      44,53 <      100.000   €            31                 2,28        1.900.016,23                      12,87 <      200.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 <      300.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 <      500.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 >      500.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 Summe                 1.362              100,00        14.767.013,21                    100,00 für das Haushaltsjahr 2005 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je     Anzahl der                       Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb              Begünstigten                         höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0   €              0                0,00                 0,00                      0,00 <        1.250   €           336               25,06           181.865,14                       1,13 <        2.000   €            66                 4,92          104.412,57                       0,65 <        5.000   €           208               15,51           702.441,36                       4,37 <       10.000   €           202               15,06         1.451.576,58                       9,02 <       20.000   €           242               18,05         3.533.714,39                      21,97 <       50.000   €           247               18,42         7.526.355,49                      46,79 <      100.000   €            39                 2,91        2.482.762,12                      15,43 <      200.000   €              1                0,07          103.269,19                       0,64 <      300.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 <      500.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 >      500.000   €              0                0,00                 0,00                      0,00 Summe                 1.341              100,00        16.086.396,84                    100,00",
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            "content": "Drucksache 19/6325                           – 22 –            Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode für das Haushaltsjahr 2006 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je    Anzahl der                      Absolute Beihilfen­ Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb             Begünstigten                        höhe in Euro       Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0   €             0               0,00                 0,00                      0,00 <          500   €          181               12,63           56.366,61                       0,31 <        1.250   €          153               10,68          126.245,95                       0,69 <        2.000   €          101                7,05          159.277,68                       0,86 <        5.000   €          217               15,14          727.938,36                       3,95 <       10.000   €          221               15,42        1.592.572,56                       8,64 <       20.000   €          209               14,58        3.027.217,00                      16,43 <       50.000   €          298               20,80        9.308.662,63                      50,52 <      100.000   €           53                3,70        3.427.106,01                      18,60 <      200.000   €             0               0,00                 0,00                      0,00 <      300.000   €             0               0,00                 0,00                      0,00 <      500.000   €             0               0,00                 0,00                      0,00 >      500.000   €             0               0,00                 0,00                      0,00 Summe                      1.433              100,00       18.425.386,80                     100,00 für das Haushaltsjahr 2007 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je    Anzahl der                      Absolute Beihilfen­ Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb             Begünstigten                        höhe in Euro       Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0 €               4               0,28            -1.503,83                     -0,01 <          500 €            174               12,17           58.006,57                       0,29 <        1.250 €            162               11,33          140.604,44                       0,71 <        2.000 €             89                6,22          141.973,65                       0,72 <        5.000 €            224               15,66          746.975,22                       3,80 <       10.000 €            217               15,17        1.599.625,57                       8,13 <       20.000 €            200               13,99        2.941.225,53                      14,95 <       50.000 €            290               20,28        9.360.363,14                      47,56 <      100.000 €             67                4,69        4.354.309,44                      22,13 <      200.000 €               3               0,21          338.710,28                       1,72 <      300.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 <      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 >      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 Summe                      1.430              100,00       19.680.290,01                     100,00",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode           – 23 –                         Drucksache 19/6325 für das Haushaltsjahr 2008 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Ge­ Direktbeihilfe je     Anzahl der                         Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an samtzahl der Be­ Betrieb              Begünstigten                           höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % günstigten in % <            0 €              10                   0,71            -2.613,93                     -0,01 <          500 €             167                 11,81            48.108,87                       0,25 <        1.250 €             161                 11,39           134.433,33                       0,69 <        2.000 €              84                   5,94          132.769,94                       0,68 <        5.000 €             218                 15,42           734.814,47                       3,75 <       10.000 €             216                 15,28         1.560.805,20                       7,97 <       20.000 €             196                 13,86         2.840.815,46                      14,50 <       50.000 €             294                 20,79         9.589.409,77                      48,95 <      100.000 €              65                   4,60        4.234.837,75                      21,62 <      200.000 €                3                  0,21          316.598,59                       1,62 <      300.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 <      500.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 >      500.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 Summe                       1.414                100,00        19.589.979,45                    100,00 für das Haushaltsjahr 2009 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je     Anzahl der                         Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb              Begünstigten                           höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0 €                2                  0,14            -1.046,34                     -0,01 <          500 €             167                 12,00            45.912,97                       0,24 <        1.250 €             162                 11,64           135.422,09                       0,69 <        2.000 €              84                   6,03          132.248,18                       0,68 <        5.000 €             218                 15,66           739.198,74                       3,79 <       10.000 €             205                 14,73         1.488.351,27                       7,64 <       20.000 €             198                 14,22         2.865.601,11                      14,70 <       50.000 €             287                 20,62         9.408.716,44                      48,28 <      100.000 €              65                   4,67        4.237.921,62                      21,74 <      200.000 €                4                  0,29          437.136,30                       2,24 <      300.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 <      500.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 >      500.000 €                0                  0,00                 0,00                      0,00 Summe                       1.392                100,00        19.489.462,38                    100,00",
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            "content": "Drucksache 19/6325                           – 24 –            Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode für das Haushaltsjahr 2010 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je    Anzahl der                      Absolute Beihilfen­ Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb             Begünstigten                        höhe in Euro       Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0 €               5               0,37            -2.227,18                     -0,01 <          500 €            156               11,52           45.424,34                       0,24 <        1.250 €            161               11,89          134.712,62                       0,70 <        2.000 €             77                5,69          121.820,73                       0,64 <        5.000 €            209               15,44          701.404,69                       3,67 <       10.000 €            200               14,77        1.444.883,22                       7,56 <       20.000 €            194               14,33        2.790.807,27                      14,60 <       50.000 €            288               21,27        9.520.111,20                      49,80 <      100.000 €             61                4,51        4.041.381,44                      21,14 <      200.000 €               3               0,22          320.250,76                       1,68 <      300.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 <      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 >      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 Summe                      1.354              100,00       19.118.569,09                     100,00 für das Haushaltsjahr 2011 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je    Anzahl der                      Absolute Beihilfen­ Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb             Begünstigten                        höhe in Euro       Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <            0 €               5               0,37            -3.137,41                     -0,02 <          500 €            124                9,30           42.809,94                       0,23 <        1.250 €            169               12,67          142.168,62                       0,75 <        2.000 €             77                5,77          121.527,94                       0,64 <        5.000 €            219               16,42          733.884,75                       3,87 <       10.000 €            206               15,44        1.493.194,80                       7,87 <       20.000 €            182               13,64        2.647.191,60                      13,96 <       50.000 €            289               21,66        9.461.182,52                      49,89 <      100.000 €             59                4,42        3.894.272,48                      20,53 <      150.000 €               4               0,30          431.925,23                       2,28 <      200.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 <      250.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 <      300.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 <      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 >      500.000 €               0               0,00                 0,00                      0,00 Summe                      1.334              100,00       18.965.020,47                     100,00",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode         – 25 –                           Drucksache 19/6325 für das Haushaltsjahr 2012 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je   Anzahl der                        Absolute Beihil­     Anteil der Beihilfe an der Gesamtzahl der Betrieb        Begünstigten                      fenhöhe in Euro         Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <             0   €             3                0,23            -600,93                           0,00 <          500    €           77                 5,90          27.903,64                           0,15 <        1.250    €          181               13,86         149.751,06                            0,80 <        2.000    €           86                 6,58        136.146,50                            0,73 <        5.000    €          226               17,30         760.372,47                            4,06 <       10.000    €          196               15,01       1.404.628,13                            7,50 <       20.000    €          188               14,40       2.745.589,63                           14,65 <       50.000    €          290               22,21       9.480.403,11                           50,59 <      100.000    €           57                 4,36      3.816.595,63                           20,37 <      150.000    €             2                0,15        218.609,33                            1,17 <      200.000    €             0                0,00                0,00                          0,00 <      250.000    €             0                0,00                0,00                          0,00 <      300.000    €             0                0,00                0,00                          0,00 <      500.000    €             0                0,00                0,00                          0,00 >      500.000    €             0                0,00                0,00                          0,00 Summe                       1.306              100,00      18.739.398,57                          100,00 für das Haushaltsjahr 2013 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je   Anzahl der                       Absolute Beihilfen­     Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb        Begünstigten                         höhe in Euro        der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <             0   €             1                0,08            -9.820,92                        -0,05 <          500    €           42                 3,29           16.963,09                          0,08 <        1.250    €          142               11,11           121.429,97                          0,58 <        2.000    €           90                 7,04          141.482,10                          0,68 <        5.000    €          218               17,06           735.295,99                          3,53 <       10.000    €          195               15,26         1.367.189,50                          6,57 <       20.000    €          201               15,73         2.856.296,13                         13,73 <       50.000    €          308               24,10        10.071.870,56                         48,40 <      100.000    €           78                 6,10        5.161.657,33                         24,80 <      150.000    €             3                0,23          347.151,02                          1,67 <      200.000    €             0                0,00                  0,00                        0,00 <      250.000    €             0                0,00                  0,00                        0,00 <      300.000    €             0                0,00                  0,00                        0,00 <      500.000    €             0                0,00                  0,00                        0,00 >      500.000    €             0                0,00                  0,00                        0,00 Summe                       1.278              100,00        20.809.514,77                        100,00",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode         – 27 –                         Drucksache 19/6325 für das Haushaltsjahr 2016 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je   Anzahl der                       Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb        Begünstigten                         höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <             0   €             1                0,07              -904,71                      0,00 <          500    €           54                 4,01           20.545,98                       0,10 <        1.250    €          142               10,56           120.502,34                       0,59 <        2.000    €           99                 7,36          154.527,77                       0,75 <        5.000    €          243               18,07           801.119,53                       3,89 <       10.000    €          196               14,57         1.413.427,80                       6,86 <       20.000    €          224               16,65         3.254.747,25                      15,80 <       50.000    €          315               23,42        10.105.983,32                      49,06 <      100.000    €           69                 5,13        4.515.407,75                      21,92 <      150.000    €             2                0,15          212.417,55                       1,03 <      200.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      250.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      300.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      500.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 >      500.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 Summe                       1.345              100,00           20.597.775                    100,00 für das Haushaltsjahr 2017 Direktzahlungen insgesamt Anteil der Direktbeihilfe je   Anzahl der                       Absolute Beihilfen­   Anteil der Beihilfe an Gesamtzahl der Betrieb        Begünstigten                         höhe in Euro      der Gesamtbeihilfe in % Begünstigten in % <             0   €             2                0,15            -1.340,41                     -0,01 <          500    €           47                 3,52           18.664,57                       0,09 <        1.250    €          131                 9,81          110.772,64                       0,54 <        2.000    €          104                 7,79          162.658,43                       0,79 <        5.000    €          241               18,05           786.105,92                       3,81 <       10.000    €          192               14,38         1.350.106,97                       6,55 <       20.000    €          234               17,53         3.374.154,67                      16,36 <       50.000    €          311               23,30         9.958.219,40                      48,30 <      100.000    €           70                 5,24        4.529.783,66                      21,97 <      150.000    €             3                0,22          330.180,84                       1,60 <      200.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      250.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      300.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 <      500.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 >      500.000    €             0                0,00                 0,00                      0,00 Summe                       1.335              100,00           20.619.307                    100,00",
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