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            "content": "Druck sache 7/5668                     Deutscher Bundestag — 7. Wahlperiode — Dr. Stavenhagen 201. Sitzung des Deutschen Bundestages (S. 13926) vom 7. November 1975 — Pfeifer 210. Sitzung des Deutschen Bundestages (S. 14566) vom 12. Dezember 1975 — Frau Dr. Rehlen 249. Sitzung des Deutschen Bundestages (S. 17693) vom 9. Juni 1976 257. Sitzung des Deutschen Bundestages (S. 18506) vom 2. Juli 1976 vor. Darüber hinaus hat die Bundesregierung in den — „Grundsätzen einer Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen\" Drucksache VI/1666 vom 29. Dezember 1970 und neuerdings im — „Bericht der Bundesregierung über Lage und Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen (Mittelstandsbe- richt) \" Drucksache 7/5248 vom 21. Mai 1976 ihre Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen dar- gelegt und dabei die Bedeutung von Forschung, Entwicklung und Innovation für deren Leistungsfähigkeit hervorgehoben. In diesen Unterlagen sind die Antworten zu den wiederholt gestellten Fragen weitgehend enthalten, so daß sich die folgen- den Ausführungen auf Zusammenfassungen, Verweise und Ergänzungen beschränken können. 1. Wie entwickelten sich die Forschungsausgaben der deutschen Wirtschaft von 1965 bis 1976, wie wurden sie finanziert, und welchen Anteil haben kleine und mittlere Unternehmen an den Forschungsausgaben und den Beschäftigten in Forschung und Entwicklung der Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland? 2. Welche direkten Zuwendungen hat der Staat in den Jahren 1965 bis 1976 differenziert nach institutioneller und Projektför- derung in der Wirtschaft gewährt, und welchen Anteil haben kleine und mittlere Unternehmen bei der direkten Forschungs- förderung des Bundes für zivile Forschung und Entwicklung? Eine staatliche Statistik über die Forschungsaufwendungen der Wirtschaft liegt nicht vor. Die eigenfinanzierten FuE-Aufwendungen und das FuE-Personal der Wirtschaft werden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jeweils alle zwei Jahre ermittelt und in seiner Zeitschrift „Wissenschaft und Wirtschaft\" veröffentlicht. Die jüngsten Angaben sind mit den Aufwendungen des Bundes zur Forschungsförderung in der Wirtschaft in nachfolgender Tabelle zusammengefaßt (Anlage 1).",
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            "content": "Deutscher Bundestag — 7. Wahlperiode  Drucksache 7/5668 Die direkte Förderung des Bundes für die industrielle FuE erfolgt nahezu ausschließlich in Form von Zuwendungen und Aufträgen (Projektförderung); der Umfang institutioneller För- derung ist demgegenüber vernachlässigbar. 3. Welche Instrumente gibt es nach Ansicht der Bundesregierung, um die Forschungsförderung kleiner und mittlerer Unternehmen zu stimulieren, und welche werden bisher angewendet? Einen Überblick über die zahlreichen in der Bundesrepublik Deutschland bereits vorhandenen Instrumente zur verstärkten Einbeziehung kleiner und mittlerer Unternehmen in den For- schungs-, Entwicklungs- und Innovationsprozeß vermittelt so- wohl der im Mai 1976 vorgelegte Mittelstandsbericht der Bun- desregierung (Drucksache 7/5248) als auch die in verschiedenen Auflagen vom BMWi herausgegebene Mittelstandsfibel und die im Dezember 1975 vom BMFT veröffentlichte Förderfibel. Eine aktuelle Zwischenbilanz der Maßnahmen und Instrumente im einzelnen ist in der Antwort des Parlamentarischen Staats- sekretärs beim Bundesminister für Forschung und Technologie Dr. Hauff auf die Fragen der Abgeordneten Frau Dr. Rehlen zur 257. Sitzung des Deutschen Bundestages vom 2. Juli 1976 (Anlage 29) gegeben worden. 4. Was wird unternommen, um die Einführung neuer Produkte auf dem Markt, insbesondere durch kleine und mittlere Unterneh- men zu erleichtern? Die Bundesregierung hat hierzu ausführlich in Beantwortung der Frage 6 im Rahmen der Kleinen Anfrage der CDU/CSU- Fraktion betr. Forschungsförderung kleiner und mittlerer Un- ternehmen (Drucksache 7/2343) sowie im Mittelstandsbericht 1976 (Drucksache 7/5248) Stellung genommen. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang, insbesondere zur Entwicklung von Produkten bis zur Marktreife und Vorberei- tung der Markteinführung folgende direkte Maßnahmen: — das Programm zur Förderung von Erstinnovationen, das seit 1972 vom Bundesminister für Wirtschaft (BMWi) durchge- führt wird, — die im Jahre 1975 gegründete Deutsche Wagnisfinanzie- rungs-Gesellschaft (WFG). Soweit es um den generellen Zutritt kleiner und mittlerer Un- ternehmen zum Markt öffentlicher Aufträge geht, wird auf die Antwort zu Frage 12 verwiesen. 5. In welchem Umfange ist in der Bundesrepublik Deutschland Risi- kokapital vorhanden, und welchen Zugang haben hierzu kleine und mittlere Unternehmen? Risikotragendes Kapital ist vor allem das Eigenkapital der Unternehmen. Soweit sich hier Engpässe bei nicht emissions-",
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            "content": "Drucksache 7/55668                   Deutscher Bundestag — 7. Wahlperiode fähigen kleinen und mittleren Unternehmen ergeben, die auch nicht durch die Aufnahme langfristigen Fremdkapitals über- wunden werden können, kommt — mittelbar oder unmittelbar — durch staatliche Risikobeteiligung abgesichertes Kapital in Fra- ge. Hierzu bieten sich staatlich geförderte Kapital-Beteiligungs- gesellschaften und die Wagnisfinanzierungs-Gesellschaft an. Staatlich abgesichertes Risikokapital im engeren Sinne zur Um- setzung von FuE-Ergebnissen, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, steht gegenwärtig in Höhe von 10 Mio DM bei der deutschen Wagnisfinanzierungsgesellschaft (WFG) zur Verfügung. Eine erste Kapitalerhöhung auf 15 Mio DM ist von den derzeitigen Gesellschaftern bei entsprechender Ent- wicklung der Nachfrage in Aussicht gestellt. Bei günstigem Ge- schäftsverlauf und einer Erweiterung des Gesellschafterkreises . ist vorgesehen, das Stammkapital auf 50 Mio DM zu erhöhen. 6. Was kann insbesondere durch eine Änderung der steuerlichen Vorschriften erreicht werden, um die Eigen- und Fremdforschung kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken (zum Beispiel Vertragsforschung) ? Die Bundesregierung hat ihre Überlegungen zum gegenwärti- gen Einsatz und zur Fortentwicklung der indirekten Forschungs- förderung auch unter Hinweis auf die Vertragsforschung in den             - Antworten auf die Kleinen Anfragen der CDU/CSU betr. Ände- rungen bei Fachprogrammen dès Bundesministers für Forschung und Technologie (Drucksache 7/4303) und betr. direkte und indirekte Forschungsförderung (Drucksache 7/4477) mitgeteilt. 7. In welchem Umfange ist es notwendig, die Eigenforschung klei- ner und mittlerer Unternehmen durch direkte oder indirekte Förderungsmaßnahmen des Staates zu stimulieren? Der Bundesminister für Forschung und Technologie hat in Be- antwortung der mündlichen Fragen der Abgeordneten Frau Dr. Rehlen (257. Sitzung, S. 18506) sowohl seine Überlegungen zur Förderphilosophie im Hinblick auf kleine und mittlere Unterneh- men als auch die bislang erzielten Ergebnisse einzelner Förder- maßnahmen in diesem Bereich ausführlich dargestellt. Dabei wurde zum Ausdruck gebracht, daß ein Aufgreifen bereits vorhandener FuE-Ergebnisse oder die Nutzung externer Ver- trags- und Gemeinschaftsforschungseinrichtungen in vielen Fällen ein geeigneterer und insgesamt erfolgversprechenderer, aber noch zu wenig bekannter Weg ist. Nicht zuletzt aus diesem Grunde hat die Bundesregierung den Beratungs- und Informa- tionsmöglichkeiten sowie dem Angebot an Vertrags- und Ge- meinschaftsforschung breiten Raum gewidmet. Sie unterstützt Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvor- haben kleiner und mittlerer Unternehmen in vielfältiger Weise und hat dies sowohl im Bundesbericht Forschung V als auch im Mittelstandsbericht 1976 umfassend dargelegt. Grundsätzlich ist jedoch bei allen bereits vorhandenen oder wei teren denkbaren Maßnahmen der subsidiäre Charakter der",
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            "content": "FuE-Ausgaben und FuE-Personal der Wirtschaft Anlage Jahr          eigenfinanzierte   Anteil kleiner und   Zuwendungen und      FuE-Ausgaben    FuE-Personal    davon Anteil     Zuwendungen          Zuwendungen (und FuE-Aufwendun-     mittlerer Unter-     Aufträge des         der             der             kleiner und      (und Aufträge)       Aufträge) des Bun- gen der            nehmen 2 ) an den    Bundes für FuE an    Wirtschaft 4)   Wirtschaft 1)   mittlerer        des Bundes für       des für zivile Wirtschaft 1)      eigenfinanzierten    Gesellschaften und   in Mio DM                       Unternehmen 2)   zivile FuE an        Zwecke zur Förde- in Mio DM          FuE-Aufwendun-       Unternehmen der                                      in v.H.          Gesellschaften und   rung der Rationali- gen der Unter-       Wirtschaft 3)                                                         Unternehmen der      sierung, Forschung nehmen 1)            in Mio DM                                                             Wirtschaft 3)        Entwicklung und in v.H.                                                                                    in Mio DM            Innovation 5) bei Deutscher Bundestag — 7. Wah lp eriode kleinen und mitt- leren Unternehmer. in Mio DM 1965              4 060                                     556             4 616            142 000 1966              4 500                                     694             5 194 *) 1967              4 807                                     960             5 767            145 000                                235                   . 1968              5 454 *)                                  950             6 404 *)                                                257 1969              6 399                                   1 012             7 411            175 000                                370                   . 1970              7 610 *)                                1 468             9 078 *)                                                551                 39 1971              8 735            ca. 6,0                1 949            10 683            190 000            7,4                 881                 49 1972              9 180 *)                                2 209            11 389 *)                              .               1 229                 76 1973              9 624            ca. 6,0                2 339            11 963            180 000            7,5               1 255                 87 1974                                                        427                                  .                                1 295                111 1975                                                        877                                  .                                1 735                145 196                 .                                                                                                                  . Dru cksache 7/5668 1) Quelle: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft; die mit einem *) gekennzeichneten Zahlen sind Schätzungen aufgrund der Erhebungen der übrigen Jahre. 2) Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 100 Mio DM. 3) Quelle: Bundesforschungsberichte III — V; Erhebung des BMFT (1975). 4) Ohne Zuwendungen der Länder, aus dem Ausland und von Sonstigen; hierdurch würden die industriellen FuE-Ausgaben nur unwesentlich erhöht. 5) Quelle: Mittelstandsbericht 1976 der Bundesregierung. Berücksichtigt sind Haushaltsmittel des BMWi und des BMFT, für den BMWi insbesondere die Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung, Erstinnovationen, FuE der Berliner Industrie. Für den BMFT sind ab 1972 alle Mittel aus seinen Förderprogrammen erfaßt, soweit sie Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis zu 100 Mio DM als industrielle Erstempfänger oder Forschungs- vereinigungen und Instituten der industriellen Gemeinschaftsforschung gewährt werden.",
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