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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode                        –7–                        Drucksache 19/25650 b) Wird die Bundesregierung den Einsatz von Künstlicher Intelligenz prüfen, um in der Masse von Kleinsendungen versteckte Waffenteile insbesondere mithilfe von Röntgenscannern besser zu erkennen? Die Bundesregierung prüft stetig alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Kriminalitätsbekämpfung beitragen können. Für einen etwaigen Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Identifikation von Waffenteilen besteht das Problem, in der Praxis den legalen vom illegalen Postversand zu unterscheiden, weshalb z. B. der Einsatz von Röntgenscannern nicht geeignet erscheint. 12. Welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um gegen illegalen Waffenhandel insbesondere aus den Ländern des ehemaligen Jugosla- wiens und des Balkans vorzugehen? Die Bundesregierung hat in Reaktion auf die mit Waffen vom Westbalkan ver- übten Anschläge von Paris 2015 zusammen mit Frankreich eine Initiative zur Bekämpfung des unerlaubten Handels mit Kleinwaffen in den Westbalkan- Staaten ergriffen. Die sechs Westbalkan-Staaten haben sich im Rahmen der Ini- tiative 2018 auf einen Fahrplan („Regional Roadmap“ mit 7 Zielen und 14 Er- folgsindikatoren) verständigt, um Proliferation und Besitz illegaler Kleinwaffen und Munition bis 2024, rechtzeitig vor möglichen ersten EU-Beitritten, umfas- send zu lösen. Im Rahmen von zwei Geberkonferenzen auf Ministerebene in Paris 2018 und Berlin 2020 konnten insgesamt 45 Mio. Euro für die Umset- zung des Fahrplans eingeworben werden. Allein Deutschland hat in den Jahren 2018 bis 2020 aus Mitteln des Auswärtigen Amts knapp 13 Mio. Euro in für die Umsetzung des Fahrplans eingerichtete Treuhand-Fonds der Vereinten Nati- onen einbezahlt. Darüber hinaus befasst sich im Rahmen der Europäischen multidisziplinären Plattform gegen kriminelle Bedrohungen zum Thema Waffen (EMPACT Fi- rearms) eine Maßnahme, an der Deutschland teilnimmt, mit dieser Thematik. 13. Wie viele Straftaten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den Jahren 2015 bis 2019 insgesamt mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen verübt (bitte nach Jahr aufschlüsseln)? a) Wie viele Straftaten wurden in diesem Zeitraum mit im NWR regis- trierten Schusswaffen verübt (bitte nach Jahr aufschlüsseln)? b) Wie viele Straftaten wurden in diesem Zeitraum mit erlaubnispflich- tigen Schusswaffen verübt, deren Besitzer keine Erlaubnis zum Be- sitz der Tatwaffe hatte (bitte nach Jahr aufschlüsseln)? Wie viele dieser Schusswaffen wurden nach Kenntnis der Bundes- regierung in diesem Zeitraum beschlagnahmt, sichergestellt oder ein- gezogen? Wie viele von diesen beschlagnahmten, sichergestellten oder einge- zogenen Waffen stammten aus dem Besitz von dem Verfassungs- schutz bekannten Personen? c) Wie viele der in diesem Zeitraum beschlagnahmten, sichergestellten oder eingezogenen Waffen fielen unter das Kriegswaffenkontrollge- setz? Die Fragen 13 bis 13c werden gemeinsam beantwortet. Die Fragen werden zusammengefasst beantwortet. Der Bundesregierung liegen keine statistischen Zahlen im Sinne der Fragestellung vor. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.",
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