GET /api/v1/document/195047/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
    "id": 195047,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/195047/",
    "title": "",
    "slug": "",
    "description": "",
    "published_at": null,
    "num_pages": 7,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": true,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/cdc892e638d52f77ba5df831897bf170238720d1.pdf",
    "file_size": 364789,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "url": "https://dserver.bundestag.de/btd/06/011/0601121.pdf",
        "title": null,
        "author": null,
        "_tables": [],
        "creator": "OmniPage CSDK 16",
        "subject": null,
        "producer": "OmniPage 17",
        "publisher": null,
        "reference": null,
        "foreign_id": null,
        "_format_webp": true,
        "publisher_url": null
    },
    "uid": "03fad639-8a9c-4822-b097-b74b14e002a5",
    "data": {
        "category": null,
        "publisher": null,
        "document_type": null,
        "legislative_term": null
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=195047",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2022-09-21 16:40:34.461548+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 1,
            "content": "Deutscher Bundestag                                                                           Drucksache       VI/1121 6. Wahlperiode Der Bundesminister für Wirtschaft                                                            Bonn, den 28. August 1970 I C 1 - 021130 An den Herrn Präsidenten des Deutschen Bundestages Betr.:      Ergebnisse der Regionalen Strukturpolitik Bezug:      Kleine Anfrage der Abgeordneten Zebisch, Höhmann (Hessisch-Lichtenau), Dr. Müller (München), Dr. Haack, Seidel, Marx (München), Schmidt (Kempten) und Genossen - Drucksache VI/975 - 1m Namen der Bundesregierung beantworte ich die           des Bundes seit 1967 und in der gleichzeitigen Ver- Kleine Anfrage der Abgeordneten Zebisch, Höh-             besserung der regionalen Wirtschaftsförderung zu mann (Hessisch-Lichenau), Dr. Müller (München),           suchen. Schon während der Rezession liefen entspre- Dr. Haack, Seidel, Marx (München), Schmidt (Kemp-         chende Vorbereitungen an. Die Mittel der beiden ten und Genossen wie folgt:                               Konjunkturhaushalte wurden mit Vorrang in die zu fördernden Gebiete gelenkt und beschleunigten dort den Infrastrukturausbau. Das Gemeinsame Struktur- 1. Welche Ergebnisse sind nach der Intensivierung programm des Bundes und der Bundesanstalt für der Regionalen Strukturpolitik in den letzten  Arbeit und verschiedene ERP-Programme schlossen zwei Jahren erzielt worden?                    sich mit derselben Zielsetzung an. Schließlich konn- ten alle in den Vorschlägen des Bundeswirtschafts- Giinstige konjunkturelle Lagen der Gesamtwirt-            ministeriums angekündigten Neuerungen verwirk- schaft müssen genutzt werden, um neue Arbeits-            licht werden: eine 10 % ige steuerfreie Investitions- plätze in bestimmten Problemregionen zu schaffen.         zulage wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1969 ein- Insbesondere in den landwirtschaftlichen Gebieten,        geführt, die für die Regionalförderung verfügbaren die sich in einem schwierigen Umstrukturierungs-          Mittel wurden kräftig erhöht und 12 Regionale Ak- prozeß befinden, besteht ein beachtlicher Bedarf an       tionsprogramme, in denen Bundes- und Landesmittel neuen industriellen Arbeitsplätzen. Im September          auf fünf Jahre im voraus gemeinsam verplant wer- 1968 wurde in den „Vorschlägen zur Intensivierung        den, boten den Rahmen für eine effiziente Verwen- und Koordinierung der regionalen Strukturpolitik\" -       dung aller öffentlichen Mittel. Das Jahr 1969 leitete dem Beitrag des Bundeswirtschaftsministers zur Dis-       die bisher erfolgreichste Phase der regionalen Wirt- kussion über das Agrarprogramm - angekündigt,             schaftspolitik in der Bundesrepublik Deutschland daß künftig 20 000 Arbeitsplätze jährlich mit Hilfe       ein. des Regionalen Förderungsprogramms geschaffen werden sollten. Eine stärkere Zunahme der Dauer- arbeitsplätze in den Bundesfördergebieten über die               2. Wie viele Arbeitsplätze wurden im Rahmen der Regionalen Strukturpolitik in den einzelnen jährlich gesetzte Zielgröße hinaus ist strukturpoli-                Ländern und Aktionsprogrammen geschaffen tisch erwünscht, da der notwendige Umstrukturie-                    a) mit Mitteln des Bundes und der Bundes- rungsprozeß dadurch schneller vorangetrieben und                       anstalt für Arbeit, bewältigt wird. Wie der Strukturbericht 1970 aus-                   b) mit Mitteln des jeweiligen Landes? weist (vgl. Drucksache VI/761, S. 38), sind die Ziel-            3. Wie verteilen sich die neugeschaffenen Arbeits- größen bereits 1969 übertroffen worden, indem rd.                   plätze in den einzelnen Ländern auf 44 000 neue Dauerarbeitsplätze mit Hilfe des Regio-                 a) Männerarbeitsplätze und Branchen wie Berufszweige, nalen Förderungsprogramms in diesem Zeitraum                        b) Frauenarbeitsplätze und Branchen wie entstehen.                                                            Berufszweige? Die Gründe für diese starke Investitionswelle, von        Die Beantwortung der Fragen 2 und 3, bei der die der fast alle Teile der Bundesfördergebiete erfaßt        Bundesregierung weitgehend auf Mitteilungen der werden, sind in der erfolgreichen Konjunkturpolitik       Länder und der Bundesanstalt für Arbeit angewie-",
            "width": 2480,
            "height": 3505,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 2,
            "content": "Drucksache VI/1 121                  Deutscher Bundestag — 6. Wahlperiode sen war, muß unvollkommen bleiben, da statistisches       Umschulung schnell in neue Verwendungen einsetz- Material in der gewünschten Aufgliederung nicht           bare Arbeitskräfte, schlagen sich naturgemäß posi- oder nur teilweise vorliegt. Zum Teil sahen sich die     tiv in den Ansiedlungserfolgen eines Bundeslandes- Länder nicht in der Lage, die im Rahmen der regio-        nieder. Regionen mit ungünstigen Voraussetzungen nalen Strukturpolitik in den einzelnen Ländern und        haben es dagegen viel schwerer, Industrien anzu- Aktionsprogrammen 1968 und 1969 entstehenden              siedeln, weil u. U. erst die Infrastruktur entschei- Arbeitsplätze danach aufzuschlüsseln, ob sie mit          dend verbessert werden muß. Mitteln des Bundes, der Bundesanstalt für Arbeit oder mit Mitteln des jeweiligen Landes gefördert          Beachtet werden muß auch, daß sich Ansiedlungs- wurden. Da teilweise Bundes- und Landesmittel ge-         erfolge häufig erst langfristig einstellen. Bei Zu- mischt in die Finanzierung eingeflossen sind, war         grundelegung eines nur wenige Jahre umfassenden eine Zuordnung der Arbeitsplätze zu nur einer             Zeitraumes können sich Zufälligkeiten ergeben, die Quelle nicht in jedem Fall möglich. In einem Land         den langfristigen Trend der Entwicklung und die werden die mit Landesmitteln geförderten Arbeits-         Ergebnisse der Ansiedlung verfälschen. Bei lang- plätze überhaupt nicht statistisch erfaßt. Zum Teil       fristiger Betrachtung sind in allen Bundesländern konnten die Länder auch keine Angaben über die            beachtliche Ansiedlungserfolge zu verzeichnen, Aufteilung der Arbeitsplätze auf Männer- und              wenngleich der Umfang und die Zusammensetzung Frauenarbeitsplätze machen, weil hierfür kein auf-        der neu geschaffenen Arbeitsplätze wegen der bereitetes Material vorlag. Soweit Angaben über           unterschiedlichen Ausgangslage differieren. die Arbeitsplätze nach Branchen und Berufszweigen         Nach Angaben des Freistaates Bayern wurden 1969 gemacht wurden, sind diese wegen unterschiedlicher        4847 Arbeitsplätze mit Hilfe des Regionalen Förde- Abgrenzungen nur teilweise vergleichbar. Alle Ein-        rungsprogramms der Bundesregierung und 13 204 zelvorhaben der Bundesförderung werden ab                 Arbeitsplätze mit Landesmitteln geschaffen. Der An- 1. Januar 1970 auf Lochkarten erfaßt und anschlie-       teil Bayerns an den mit Hilfe von Bundesmitteln ßend statistisch aufbereitet. Bei diesen Vorhaben ist     1969 insgesamt entstehenden 44 000 Arbeitsplätzen dann eine umfassende Informationsmöglichkeit              lag also bei etwas über 10 %. Der bayerische Anteil gegeben.                                                  an den mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln Aus den vorgenannten Gründen ist es gegenwärtig           1969 insgesamt entstehenden 90 000 Arbeitsplätzen nur möglich, Angaben über die im Rahmen der              betrug 20 %. Gemessen an einer finanziellen Be- regionalen Strukturpolitk in den einzelnen Ländern        teiligung von 33 % des Freistaates Bayern am und Regionalen Aktionsprogrammen 1968 und 1969           Regionalen Förderungsprogramm und einem Bevöl- entstehenden Arbeitsplätze zu machen (Tabelle s.          kerungsanteil von 26 % an den investitionszulagen- Anlage 1). Nach eigenen Berechnungen des Bundes-         berechtigten Gebieten ist also eine unterproportio- ministeriums für Wirtschaft betrug die Zahl der           nale Vermehrung der Arbeitsplätze festzustellen. 1969 neu entstehenden Dauerarbeitsplätze, die mit        Offensichtlich hat der Freistaat Bayern seine eige- Bundesmitteln (in Verbindung mit Mitteln der Bun-        nen Mittel verstärkt zur direkten Wirtschaftsförde- desanstalt für Arbeit) gefördert wurden, rd. 44 000       rung verwandt und die Bundesmittel für Infrastruk- (vgl. Strukturbericht 1970). Unter Einbeziehung der      turmaßnahmen eingesetzt, wo sie ihrerseits Voraus- Arbeitsplätze, die mit Landesmitteln gefördert wur-      setzung für die Industrieförderung sind. Die Gesamt- den, entstehen 1969 insgesamt rd. 90 000 Dauer-          beträge, die zur Verbesserung der Infrastruktur in arbeitsplätze (vgl. Angaben der Länder, die in der       den Fördergebieten Bayerns eingesetzt wurden, be- Tabelle der Anlage 1 zusammengefaßt wurden).             stätigen dies. Nach Angaben des Freistaates Bayern Für die Investitionsvorhaben, an denen sich die          entfallen von den insgesamt 201,730 Mio DM an Zu- Bundesanstalt für Arbeit beteiligt, ist in den An-       schüssen und Darlehen, die zur Verbesserung der lagen 2 und 3 eine nach Ländern und Industriegrup-       Infrastruktur in den bayerischen Förderungsgebieten pen gegliederte Aufstellung der Bundesanstalt über        1969 eingesetzt wurden, 139,046 Mio DM auf Bun- die Zahl der vorgesehenen Arbeitsplätze beigefügt.       desmittel und 62,684 Mio DM auf Landesmittel. Die von der Bundesanstalt für Arbeit für die Bun- desfördergebiete bereitgestellten Mittel werden in der Regel mit Bundes- und Ländermitteln gemischt. 5. Welche Erfolge im Fremdenverkehrsgewerbe kann die Bundesregierung bei den dafür beson- ders abgestimmten Aktionsprogrammen ver- melden? 4. Wie erklären sich die verschieden großen An- siedlungserfolge in den einzelnen Ländern; wie erklärt sich die Bundesregierung vor allem die Auch bei dieser Frage ist wegen der noch nicht vor- Tatsache, daß im Freistaat Bayern mit Bundes-  liegenden Ergebnisse der erst eingeleiteten syste- mitteln im Vergleich zu anderen Ländern we-    matischen Erfolgskontrolle eine quantitative Ansage sentlich weniger neugeschaffene Arbeitsplätze  heute noch nicht möglich. Die uns von den Ländern ausgewiesen werden? zugeleiteten Angaben lassen eine Zusammenfassung und vergleichende Analyse nicht zu. Die Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Be triebe sind in den Regionen unterschiedlich. Stand       Nach wie vor sieht die Bundesregierung in der För- ortvorzüge, eine günstige Infrastruktur und ohne         derung des Fremdenverkehrs in dafür in Frage kom-",
            "width": 2480,
            "height": 3505,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p2-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 3,
            "content": "Deutscher Bundestag — 6. Wahlperiode                Drucksache VI/ 1121 menden Förderungsgebieten eine echte Entwick-            gendem Maße die regionalen Hilfen ablösen, die lungschance, die entschlossen genutzt wird. Die Er-      heute noch den gewerblichen Unternehmen direkt richtung neuer Beherbergungskapazitäten und die          zufließen. Jede andere Konzeption würde einer begleitenden Infrastrukturmaßnahmen sind fester          Verschwendung der knappen Mittel gleichkommen, - Bestandteil der betreffenden Aktionsprogramme.           die für Einrichtungen der Aus- und Fortbildung, der Eine besonders starke Zunahme der verfügbaren            Verkehrserschließung und nicht zuletzt des Wohn- Bettenzahl ist in bestimmten Küstenräumen zu ver-        und Freizeitwertes dringend gebraucht werden. Sie zeichnen. Auch die in Mittelgebirgslagen vorhande-       sind Voraussetzung für eine weitere Expansion der nen Ansätze für eine stärkere Fremdenverkehrs-           angesiedelten neuen Betriebe und zugleich Beitrag erschließung lassen eine weitere Aufwärtsentwick-        für die Verbesserung der Arbeits- und Lebens- lung erwarten. Die damit gleichzeitig verbundene          verhältnisse in den zu fördernden Gebieten. Steigerung des Wohnwertes dieser Teilräume ver- bessert die allgemeinen Lebensbedingungen und wirkt seinerseits anziehend auf andere standort- suchende Gewerbebetriebe. 7. Durch welche Maßnahmen hat die Bundesregie- rung die Randgebietslage besonders gewürdigt, und welche Erfolge wurden in den Randgebieten im Vergleich zu den übrigen Fördergebieten erzielt? 6. Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in den Gemeinden wurden in den vergangenen Jahren im Rahmen der Regional-      Die Bundesregierung hat die Randgebietslage ent- politik finanziert, und in welchem Verhältnis   lang der Demarkationslinie und der Grenze zur steht die Größenordnung der Infrastrukturförde- rung zur Förderung der Wirtschaftsentwicklung? CSSR durch folgende Maßnahmen besonders gewürdigt: Im Rahmen der Regionalpolitik wurden insbeson-            1. Nur die gewerblichen Betriebe des Zonenrand- dere folgende Maßnahmen zur Verbesserung der                 gebietes erhalten gemäß § 1 Abs. 3 des Investi- Infrastruktur in den Gemeinden in den vergangenen            tionszulagengesetzes für Umstellungs- oder Jahren finanziert:                                           grundlegende Rationalisierungsinvestitionen eine steuerfreie Investitionszulage in Höhe von Erschließung von Industriegelände, Anlagen für die           7,5 v. H. der Kosten. Wasserversorgung, die Abwasserklärung und -beseitigung, Ausbau von Verkehrsverbindungen,            2. Während in den übergeordneten Schwerpunkten Anlage für die Energieversorgung, öffentliche Ein-           Regionaler Aktionsprogramme, die außerhalb richtungen des Fremdenverkehrs sowie Errichtung              des Zonenrandgebietes liegen, für die Ansied- oder Ausbau von Ausbildungs-, Fortbildungs- und              lung gewerblicher Produktionsbetriebe die Inve- Umschulungsstätten.                                          stitionskostenverbilligung 20 v. H. beträgt, kön- nen in den übergeordneten Schwerpunktorten Das Verhältnis von Infrastrukturförderung zur                innerhalb dieses Gebietes 25 % gewährt werden. direkten Förderung der Wirtschaftsentwicklung                Von den insgesamt 29 übergeordneten Schwer- (Objektförderung) ändert sich in der Regel mit der           punktorten lagen 1969 allein 11 im Zonenrand- Konjunkturlage. Dies zeigte sich besonders deutlich          gebiet. Hinzu kamen 19 Schwerpunktorte in un- in der Rezession der Jahre 1966/67, in der wegen             mittelbarer Nähe der Zonengrenze, die ebenfalls einer allgemein fehlenden Investitionsneigung auch           in den Genuß der höchsten Förderungspräferenz die Nachfrage der Unternehmer nach Investitions-             gekommen sind. hilfen gering war. Entsprechend erhöhte sich der Anteil an den Gesamtmitteln des Regionalen Förde-         3. Nur die gewerbliche Wirtschaft des Zonenrand- rungsprogramms, der für den Ausbau der Infra-                gebietes erhält folgende Sondervergünstigungen: struktur ausgegeben werden konnte. Hinzu kamen               — Sonderabschreibungen bis zu 50 % bei be- beträchtliche Mittel, die im Rahmen besonderer Kon-              weglichen Wirtschaftsgütern und bis zu 30 % junktur- und Strukturprogramme für den Ausbau                    bei unbeweglichen Wirtschaftsgütern, jeweils der Infrastruktur zusätzlich aufgewandt wurden.                  in 3 Jahren, Diese konzentrierte Verbesserung der Infrastruktur           — Bevorzugung bei der Vergabe öffentlicher hat sich in der Folgezeit in den wirtschaftsschwachen            Aufträge, Gebieten günstig ausgewirkt. Das spiegelt sich auch          — Frachthilfen, in den Ansiedlungserfolgen seit 1969 wider, die              — Zinszuschüsse für Rationalisierungsmaß- vorübergehend den Anteil der für die Objektförde-                nahmen. rung bereitgestellten Finanzierungshilfen wieder 4. Von den Mitteln des Regionalen Förderungs- ansteigen ließen. programms der Bundesregierung fließen regel- Im langfristigen Durchschnitt betrug das Verhältnis          mäßig Jahr für Jahr rd. 60 v. H. in das Zonen- der Infrastrukturförderung zur direkten Förderung            randgebiet. Das bedeutet, von den rd. 2,5 Mrd. der Wirtschaftsentwicklung bisher etwa 50 : 50. Es           DM, die von 1953 bis 1969 für das Regionale wird sich künftig zunehmend zugunsten der Infra-             Förderungsprogramm zur Verfügung gestellt strukturförderung verschieben müssen. Die Finan-             worden sind, hat das Zonenrandgebiet rd. zierung von Infrastrukturinvestitionen wird in stei          1,5 Mrd. DM erhalten.",
            "width": 2480,
            "height": 3505,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p3-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 4,
            "content": "Drucksache VI/ 1121                 Deutscher Bundestag — 6. Wahlperiode 5. Während Infrastrukturmaßnahmen in den Bun-           1969 gefördert wurden (vgl. Antwort zu Fragen 2 desfördergebieten im allgemeinen mit Investi-       und 3), entfallen schätzungsweise etwa 38 000 bzw. tionszuschüssen bis zu 60 v. H. der Kosten geför-   rd. 42 v. H. auf das Zonenrandgebiet, dessen Be- dert werden, kann dieser Höchstsatz bei solchen     völkerung weniger als 37 v. H. der Einwohner aller Maßnahmen in unmittelbarer Nähe der Zonen-          Fördergebiete ausmacht. grenze auch überschritten werden, d. h. im Extremfall 100 v. H. betragen.                      Die Bundesregierung ist sich – wie bereits im Struk- turbericht 1970 dargelegt – der Tatsache bewußt, Die Erfolge dieser Maßnahmen zeigen sich darin,         daß die bisherigen Erfolge nur dann abgesichert und daß das Zonenrandgebiet insgesamt ähnlich wie die       weitere Verbesserungen erzielt werden können, übrigen Bundesfördergebiete am weiteren wirt-           wenn im Rahmen einer fortgesetzten Intensivierung schaftlichen Wachstum der gesamten Volkswirt-           der regionalen Strukturpolitik die höchsten Förde- schaft teilgenommen hat.                                rungspräferenzen neben Berlin dem Zonenrand- gebiet vorbehalten bleiben. Hinsichtlich der Zunahme der Dauerarbeitsplätze, die mit öffentlichen Mitteln im Rahmen der regio- nalen Strukturpolitik gefördert wurden, sind im                                           In Vertretung Zonenrandgebiet überdurchschnittliche Erfolge er- zielt worden. Von den rd. 90 000 Arbeitsplätzen, die                                     Dr. Rohwedder",
            "width": 2480,
            "height": 3505,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p4-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 5,
            "content": "Deutscher Bundestag — 6. Wahlperiode                Drucksache  VI/1121 Anlage 1 Im Rahmen der regionalen Strukturpolitik in den Jahren 1968 und 1969 entstehende gewerbliche Arbeitsplätze nach Ländern und Regionalen Aktionsprogrammen (RAP) Zahl der neu entstehenden Arbeitsplätze, Land /                                           gefördert mit Mitteln des Bundeshaushalts, der Bundesanstalt für Arbeit und der Länderhaushalte Regionales Aktionsprogramm (RAP) 1968                          1969 Schleswig-Holstein                                 2 078                  6 984 darunter RAP Schleswig-Dithmarschen                                                             1 938 RAP Holstein                                                                           3 751 Niedersachsen                                      9 542                22133 darunter RAP Nordwestniedersachsen                                                              8 452 RAP Niedersächsisches Zonenrandgebiet                                                 13 681 Nordrhein-Westfalen                                  89                    712 Hessen                                             1 890                 12 462 RAP Hessisches Bundesfördergebiet Rheinland-Pfalz                                   3 214                 10 675 darunter RAP Eifel-Hunsrück                                                                     2 825 RAP Mittelrhein-Lahn-Sieg                                                             2 177 RAP Saarland-Westpfalz (Teil Westpfalz)                                               3 047 Saarland                                           4 353                 10 925 RAP Saarland-Westpfalz (Teil Saarland)                                               10 925 Baden-Württemberg                                 1 245                  8 100 Bayern                                            5867                  18051 darunter RAP Ostbayern                                                                          5 945 RAP Oberfranken nordöstl. Oberpfalz                                                   4 415 RAP Unterfranken                                                                        876 RAP Westbayern                                                                        3 646 Summe                                             28 278                 90 042",
            "width": 2480,
            "height": 3505,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p5-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 6,
            "content": "Anlage 2 Dr ucksacheVI/1121 Beteiligung der BA am Regionalen Förderungsprogramm der Bundesregierung -   1968 - - Vorgesehene Zahl an Arbeitsplätzen                                            nach Industriegruppen (von Spalte 3) m(Zo)              w (Zo)            insges. (Zo)     Eisen-        Elektro  Che    Fein   Holz            Nah          Leder      Textil     Beklei      son      Bewilligte und           Indu   mie und kera   indu           rungs -            indu       indu      dungs      stige    BA-Darlehen Metall          strie Verw.- mik und strie            und           strie     strie      indu      Indu Land                                                                                   Indu                   Indu   Glas                  Genuß                                strie     strien strie                 strie  indu                  mittel strie                 indu strie 1                         2                   3             4             5        6        7         8            9          10         11         12        13           14 De utscher B und est ag— 6 . Wahl peri ode Schleswig-Holstein    703         (679)         163    (143)        866        (822)         473       320           —       —         —            15          —       —         —       58       27 373 000 Niedersachsen        3 441   (2 346)           2 050 (1 302)       5 491   (3 648)      2 289              10       63       4     56           495        378       316        215     1 665      24 387 000 Nordrh.-Westfalen        —                         —                   —                         —                           —         —             —          —       —         —        — Hessen                675         (255)         290        (90)     965        (345)         135       235      175          —     65                —          —      25        20      310        1 930 000 Rheinland-Pfalz       890                (—)    490         (—)    1 380         (—)         917           60                      85               —           —      38         —      280        6 933 000 Saarland              130                (—)    145         (—)     275          (—)          30           30        —       —         —             —          —          —    215        —        1 345 000 Baden Württemberg -                 -                         —                   —                         —          —        —       —         —             —          —          —      —        —                 - Bayern               1 122        (614)        1 007   (383)       2 129       (997)         517       670      220      280      175                —          —      47       190       30        5 557 000 Insgesamt            6 961   (3 894)           4 145 (1 918)      11 106   (5 812)      4 361         1 325     458      284      381           510        378       426        640     2 343      67 534 900 Zo = Zonenrandgebiet * Die Anteile der einzelnen Industriegruppen an der vorgesehenen Zahl an Arbeitsplätzen sind geschätzt.",
            "width": 3505,
            "height": 2480,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p6-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/195047/",
            "number": 7,
            "content": "Anlage 3 Beteiligung der BA am Regionalen Förderungsprogramm der Bundesregierung - 1969       - Vorgesehene Zahl an Arbeitsplätzen                                             nach Industriegruppen -            (von Spalte 3) m (Zo)                      w (Zo)           insges. (Zo)     Eisen -           Elektro- Che     Fein   Holz             Nah   Leder       Textil    Beklei      son        Bewilligte und        Indu    mie und kera   indu           rungs- indu          indu     dungs      stige      BA-Darlehen Metall         strie  Verw.- mik und strie            und    strie        strie    indu      Indu Land                                                                                                                Glas                  Genuß Indu                  Indu                                                         strie    strien strie                 strie indu                  mittel strie                 indu - strie 1                      2                       3            4            5         6       7         8         9        10         11        12         13           14 Deuts ch er B u ndest ag—6 . W ahl peri od e Schleswig-Holstein 1 746         (1 607)     884        (842)       2 630   (2 449)      1 457             -    630         -         -      192          -      200       40       111      12 164 000 Niedersachsen       11 297       (6 218)    5 166 (3 693)          16 463   (9 911)      4 998       2 483      138      10     1 179      1 099          -      922    1 190      4 444    113 769 500 Nordrh.-Westfalen     726            (-)       98            (-)     824        (-)          171           -    575         -     50             -        -        18          -      10      4 973 500 Hessen *             9 340       (5 660)    3 130 (2 060)          12 470   (7 720)      4 750       1 760     2 555        -         -          -        -      475      250      2 680      7 599 350 Rheinland-Pfalz      4 586           (-)    2 019            (-)    6 605       (-)      2 359         225     1 962     10       40            65   120         820      491       513      54 625 500 Saarland             1 854           (-)     573             (-)    2 427       (-)          979           -        -       -     80             -    40         150      183       995      12 149 600 Baden-Württemberg     494            (-)     296             (-)     790        (-)          490          37        -       -    120            40        -       63           -     40       6 151 000 Bayern               4 026       (2 483)    3 333 (1 530)           7 359   (4 013)      1 875        455      1 773    194      505         140      35      1 037     1 001       344      50 651 000 Insgesamt           34 069 (15 968)        15 499 (8 115)          49 568 (24 093)     17 079        4 960     7 633    214     1 974      1 536     195      3 685     3 155      9 137    262 003 450 Zo = Zonenrandgebiet Die Anteile der einzelnen Industriegruppen an der vorgesehenen Zahl an Arbeitsplätzen sind geschätzt. Dr ucksacheVI/ 112 1",
            "width": 3505,
            "height": 2480,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/03/fa/d6/03fad6398a9c4822b097b74b14e002a5/page-p7-{size}.png"
        }
    ]
}