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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode               –7–                           Drucksache 19/31008 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. der deutschen Besatzungsherrschaft sowie deren Nachwirkungen in den Communities, insbesondere auch im Kontext der Verbrechen im Zuge der Terror-Besatzung in Osteuropa, namentlich der deutschen Besatzung Po- lens oder der „Aktion Reinhardt“ zu fördern? a) Welche der Maßnahmen richten sich dabei an die Förderung der Eigen- motivation von Schüler*innen in der Bundesrepublik? b) Welche der Maßnahmen richten sich dabei an die Förderung der Eigen- motivation von erwachsenen Personen in der Bundesrepublik? c) Welche konkreten Maßnahmen der Bundesregierung dienten der ge- zielten Förderung der Eigenmotivation durch entsprechende Angebote in der historischen politischen Bildung und der Berücksichtigung der langjährigen Erfahrungen der zuständigen Träger (z. B. in Programen des Deutsch-Polnischen (DPJW) und Deutsch-Französischen Jugend- werks (DFJW)) sowie der Expertise von zivilgesellschaftlichen Trä- gern wie dem Bildungswerk Stanislaw Hantz, Geschichtswerkstätten, Vereinen und zahlreicher engagierter Initiativen zur Aufarbeitung des NS? 18. Welche Hinweise hat die Bundesregierung auf die strukturelle Unterfinan- zierung der Gedenkstätten und aktuelle Probleme der Gedenkstätten bei der Schaffung von digitalen Angeboten (bitte einzeln nach betroffenem Bereich der Gedenkstätte seit Bekanntwerden der COVID-19-Pandemie auflisten)? 19. Wie definiert die Bundesregierung den Begriff „Projekt-Förderung“ im Kontext der Gedenkstättenkonzeption des Bundes und wie definiert sie den Begriff der „institutionellen Förderung (u. a. möchten wir wissen, ob die Bundesregierung Maßnahmen zur Sanierung von Gebäuden, Dienstrei- sen der MitarbeiterInnen sowie Heizkosten als Posten innerhalb der Projekt-Förderung subsumiert, bitte detailliert erläutern)? 20. Welche Hinweise hat die Bundesregierung über den Anteil von touristi- schen Besuchen an den seit 2010 gestiegenen Besucherzahlen in den NS- Gedenkstätten und welche Überlegungen oder Planungen hat die Bundes- regierung in Bezug auf eine mögliche Erstattung des dadurch für die Ge- denkstätten gestiegenen Mehraufwandes? 21. Was unternimmt die Bundesregierung, damit eine stärkere Einbeziehung der Gedenkstätten bei der LehrerInnen-Ausbildung und Referendariats- Programmen vom Bund angeregt und gefördert werden, um den Besuch einer NS-Gedenkstätte als wesentlichen Teil der LehrerInnen-Ausbildung zu etablieren und eine Verständigung auf Länderebene herbeizuführen, so dass die Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung eines NS- Gedenkstätten-Besuches verpflichtend in die Ausbildung integriert wird? Wenn nichts, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 22. Welche Bemühungen wurden bislang von der Bundesregierung unternom- men, um gemeinsam mit den Ländern für mehr Seminare und Angebote zum Thema Nationalsozialismus und Shoah an den Hochschulen der Bun- desrepublik zu sorgen, insbesondere auch an jenen, an denen die Thematik nicht institutionell verankert ist (z. B. durch eigene Forschungsinstitute) (vgl. Lena Kahle, Verena Nägel, 2016, Erste Ergebnisse der empirischen Studie „Der Status Quo der universitären Lehre über den Holocaust in Deutschland“, S. 4–5)?",
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            "content": "Drucksache 19/31008                                 –8–               Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wenn keine, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 23. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bisher ergriffen, um die von ExpertInnen aufgezeigten Mängeln in der LehrerInnenausbildung im Fach Geschichte mit Blick auf Antisemitismus, Antiziganismus und die NS-Zeit entgegenzuwirken und dadurch die Qualität der historischen Bildung im schulischen Kontext sicherzustellen (vgl. Wortprotokoll Fachgespräch im Ausschuss für Kultur und Medien, vom 16. Januar 2019, S. 15)? Wenn keine, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 24. Welchen Stellenwert hat nach Kenntnis der Bundesregierung die schüler- orientierte Vermittlung inklusive partizipativer Angebote zur Auseinander- setzung mit der Shoah sowie eine Zusammenarbeit mit Gedenkstätten in der LehrernInnenausbildung im Fach Geschichte? 25. Was hast die Bundesregierung in den vergangenen 10 Jahren unternom- men, um Gedenkstättenbesuche im Bereich der Erwachsenenbildung so- wie der beruflichen Weiterbildung, insbesondere auch bei der Polizei, der Bundeswehr, Ministerien und weitern staatlichen Institutionen und Behör- den zu fördern? Wenn nichts, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 26. Was hat die Bundesregierung bislang unternommen, um bundesgeförderte NS-Gedenkstätten dabei zu unterstützen, auch im Rahmen der Erwachse- nenbildung sowie beruflichen Weiterbildung zielgruppenspezifische Bil- dungsangebote zu entwickeln und umzusetzen und welche finanziellen Mittel wurden dafür zur Verfügung gestellt (u. a. mit Blick auf den Ausbau des Projekts „NS-Geschichte, Institutionen, Menschenrechte“ der Gedenk- stätten Neuengamme, welches sich explizit der Erarbeitung von berufs- gruppenspezifischen Bildungsmaterialien für Polizei, Justiz oder das Mili- tär widmet (vgl. Oliver Wrochem, 2015, Menschenrechtsbildung an Ge- denkstätten, die an nationalsozialistische Verbrechen erinnern, S. 142, in: Zentralen für politische Bildung, 2015, Gedenkstättenpädagogik – Kon- text, Theorie und Praxis der Bildungsarbeit zu NS-Verbrechen? Wenn nein, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 27. Was hat die Bundesregierung bisher unternommen, um der Überlastung der Mitarbeitenden in bundesgeförderten NS-Gedenkstätten, die u. a. durch die pädagogisch notwendige Ausweitung von Gedenkstättenbesu- chen auf mindestens drei Stunden bedingt ist, entgegenzuwirken (vgl. u. a. Stellungnahme von Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Stiftung niedersächsi- sche Gedenkstätten im Niedersächsischen Landtag zur Drucksache Nr. 17/3692)? Wenn nichts, wie will die Bundesregierung betreffend der Shoah und NS konkret hier ihrer historischen Verantwortung im Bildungs- und Kulturbe- reich gerecht werden? 28. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bisher ergriffen, um die bun- desgeförderten NS-Gedenkstätten dabei zu unterstützen, angesichts des Verstummens von NS-Überlebenden, ihre eindrücklichen, für die politi-",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode              –9–                           Drucksache 19/31008 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. sche Bildung höchst relevanten Lebensgeschichten und Botschaften durch Aufzeichnungen und zeitgemäße Technologien zu bewahren und wie will sie dabei konkret auch die Teilhabe der Nachkommen der NS-Verfolgten an der zukünftigen Wissensvermittlung sicherstellen (vgl. den Offenen Protest-Brief der NS-Überlebenden Juden, Roma und polnischen NS- Verfolgten, http://www.bearing-witness.net/)? 29. Welche Hinweise hat die Bundesregierung über seit 2010 bis heute durch- geführte Angriffe (Hacker) oder Störversuche der digitalen Infrastruktur (Internet- und Telefon-Netzwerke) von Gedenkorten an NS-Verbrechen in der Bundesrepublik, insbesondere bundesgeförderte Gedenkstätten bzw. Einrichtungen in denen Projekte aus Bundesmitteln durchgeführt wurden und wie will die Bundesregierung diese Einrichtungen finanziell und strukturell schützen, damit ihre Netzwerk-Sicherheit gestärkt und ausge- baut wird (bitte einzeln nach Jahr, Einrichtung, Art des Angriffs, Art des Ziels zum Beispiel Zoom- -Gespräch mit Überlebenden, Nachkommen von NS-Verfolgten u. ä. auflisten)? 30. Welche Mittel wurden seit 2010 zur besseren personellen Ausstattung (zum Beispiel durch Einrichtung von Personal-Stellen für Internet- Sicherheit) sowie Stärkung der digitalen Infrastruktur (Internet- und Telefon-Netzwerke) in Gedenkorten an NS-Verbrechen, insbesondere bun- desgeförderten Gedenkstätten bzw. Einrichtungen in denen Projekte aus Bundesmitteln durchgeführt wurden zur Verfügung gestellt (bitte einzeln nach Jahr, Einrichtung, Art und Höhe der Förderung auflisten)? 31. Welche Mittel wurden seit Bekanntwerden der COVID-19-Pandemie zur besseren personellen Ausstattung (zum Beispiel durch Einrichtung von Personal-Stellen für Internet-Sicherheit) sowie Stärkung der digitalen In- frastruktur (u. a. der Kosten der Beratung, Installation von Software, An- schaffung von Hardware) in Gedenkorten an NS-Verbrechen, insbesondere bundesgeförderten Gedenkstätten bzw. Einrichtungen in denen Projekte aus Bundesmitteln durchgeführt wurden zur Verfügung gestellt (bitte ein- zeln nach Jahr, Einrichtung, Art der Maßnahme und Höhe der Förderung auflisten)? 32. Welche Hinweise hat die Bundesregierung über den personellen und finan- ziellen Mehraufwand der Gedenkstätten, der sich bei der Übernahme zu- sätzlicher digitaler Aufgaben und online Bildungsangebote während der COIVID-10-Pandemie hergestellt hat und was tut die Bundesregierung, um die Gedenkstätten bei der Bewältigung des Mehraufwands, der Ver- mittlung und Gewährleistung digitaler Expertise, Neuanschaffung von Software und Hardware sowie der Qualitätssicherung zu unterstützen (bit- te einzeln nach Monat/Jahr seit Bekanntwerden der COVID-19-Pandemie, Gedenkstätte, Art der Maßnahme und Finanz-Volumen auflisten)? 33. Welche Hinweise hat die Bundesregierung über aktuelle Probleme der Ge- denkstätten bei der Schaffung von digitalen Angeboten (bitte einzeln nach betroffenem Bereich der Gedenkstätte seit Bekanntwerden der COVID-19- Pandemie auflisten)? 34. Welchen Stellenwert, Bedeutung und Möglichkeiten räumt die Bundes- regierung der Teilhabe der Nachkommen der NS-Verfolgten an zukünfti- gen Bildungsmaßnahmen an NS-Gedenkstätten ein und wie könnte die Teilhabe der Nachkommen bei der Gewährleistung von Zeugenschaft, Er- innerung und zivilgesellschaftlicher Beteiligung am Gedenken an die NS- Verbrechen für zukünftige Generationen sichergestellt werden (vgl. den Offenen Protest-Brief der NS-Überlebenden Juden, Roma und polnischen NS-Verfolgten, http://www.bearing-witness.net/)?",
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