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            "content": "Drucksache 20/2721                                   –2–               Deutscher Bundestag – 20. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. der die Durchführung von Tierbörsen noch die private Haltung von Wildtierar- ten bundeseinheitlich geregelt sind (Bundesamt für Naturschutz, Strategien zur Reduktion der Nachfrage der als Heimtiere gehaltenen Reptilien, Amphibien und kleinen Säugetiere – Artenschutzrelevanz des Heimtierhandels, Bonn 2020, S. 305). Der Bundestag hat sich in der letzten Wahlperiode auf unterschiedlicher Weise mit der Wilderei und dem internationalen Handel von Wildtieren befasst. Wir fragen daher die Bundesregierung: 1. Welche Gewichtung und Bedeutung misst die Bundesregierung der Be- kämpfung von Wilderei und Wildtierhandel als Maßnahme gegen das Ar- tensterben bei? 2. Welche Vorhaben wird die Bundesregierung in der laufenden Wahlperiode auf internationaler und insbesondere auf EU-Ebene gegen die Wilderei und den illegalen Wildtierhandel fortsetzen oder neu initiieren (bitte nach Res- sorts aufgliedern)? 3. Wird sich die Bundesregierung hierbei auf Ebene der Vereinten Nationen für ein völkerrechtliches Abkommen zur Bekämpfung von Wildtierkrimi- nalität unter der Konvention gegen grenzüberschreitende organisierte Kri- minalität einsetzen, wenn ja, wie? 4. Wird sich die Bundesregierung für die Überarbeitung der Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegen Wilderei und illegalen Wildtierhandel einsetzen und das internationale Engagement zum Stopp von globaler Lebensraumzerstörung verstärken, wenn ja, mit welchen Schwerpunkten? 5. Plant die Bundesregierung die spezifischen Belange des Artenschutzes in einem internationalen Abkommen über die Sicherung der Biodiversität im Rahmen der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die bio- logische Vielfalt (CBD) (COP 15) im Herbst im chinesischen Kunming einzubringen und zu gewährleisten und wenn ja, wie? 6. Plant die Bundesregierung bei der 19. Konferenz der Vertragsstaatenkonfe- renz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) vom 14. bis 25. November 2022 in Panama Vorhaben zu initiieren und voranzutreiben und wenn ja, welche? 7. Wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, Arten, die im exotischen Heimtierhandel vorkommen und die Listungskriterien erfüllen, in die An- hänge von CITES aufzunehmen und wenn ja, wie? 8. Wie ist der Stand der Gespräche der Bundesregierung auf EU-Ebene hin- sichtlich einer Verordnung, die nach dem Vorbild des U.S. Lacey Act die nationalen Artenschutzbestimmungen der Herkunftsländer unterstützt und übernimmt, sodass EU-Importe, Verkauf und Besitz von Arten, die in den Herkunftsländern unter Schutz stehen, jedoch keinem internationalen Schutzstatus unterliegen, nicht länger erlaubt sind (Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Wilderei illegalen und nicht nachhaltigen Wildtierhandel stoppen (Drucksache 19/10186), S. 2/3 (Drucksa- che 19/10186); Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Schutz von exotischen Tieren bei Handel und Haltung verbessern – Ursachen für Pandemien bekämpfen. (Drucksache 19/24645), S. 7)? 9. Wie bewertet die Bundesreierung den Erfolg der bisher von der Bundes- regierung finanzierten und durchgeführten bilaterale Projekte in den Staa- ten Asiens und des südlichen Afrikas gegen die Wilderei und internationa- len Wildtierhandel?",
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