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"content": "Bayerischer Landtag 16. Wahlperiode Drucksache 16/5646 13.09.2010 Schriftliche Anfrage gendliche? Welche Planungen bestehen hinsichtlich des weiteren Einsatzes? der Abgeordneten Brigitte Meyer FDP vom 09.06.2010 Schuldenpräventionsprogramme für Jugendliche Antwort Der aktuelle Sozialbericht beleuchtet die Schuldenpräven- des Staatsministeriums der Justiz und für Verbraucher- tionsprogramme für Kinder und Jugendliche in einem kriti- schutz schen Licht. So seien die zahlreich vorhandenen Präventi- vom 21.07.2010 onsmaterialien in aller Regel nicht auf ihre Wirksamkeit hin evaluiert und zumeist auch nicht vernetzt. Zahlreiche For- Die Schriftliche Anfrage beantworte ich in Abstimmung mit schungsergebnisse weisen darauf hin, dass nicht nur die Rah- den zuständigen Staatsministerien für Unterricht und Kultus menbedingungen für Niedrigeinkommensbezieher und Fa- und für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Er- milien, sondern auch die Allgemeinbildung von Kindern und gänzend wird auf den Bericht des Bayerischen Staatsmini- Jugendlichen verbessert und die soziale Vererbung von Bil- steriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen dungsarmut überwunden werden müsse. Einen wesentlichen betreffend Schuldenpräventionsprogramme für Jugendliche Punkt im Bereich der Überschuldungsgefahr bei Heran- vom 21.04.2010 zum dortigen IV2/0415-1/34/09 hingewie- wachsenden bilden Schuldenpräventionsprogramme. Laut sen. Sozialbericht werden Kinder und Jugendliche nicht ausrei- chend auf das komplexe und komplizierte Angebot an Fi- Zu 1.: nanzdienstleistungen und die Regeln des Geldverkehrs vor- Das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, bereitet. Familie und Frauen ist im Bereich der Jugendhilfe im Hin- blick auf die Gefahr der Überschuldung junger Menschen im Daher frage ich die Staatsregierung: Rahmen der nachfolgend aufgeführten Projekte präventiv tätig geworden: 1. Welche Schuldenpräventionsprogramme für Kinder und • Das Projekt ELTERNTALK, bestehend seit 2002, ist Jugendliche gibt es im Freistaat Bayern? Wie lange be- ein Präventionsangebot für Eltern in ihren verschiedenen stehen dieses Angebote bereits? Wer sind die jeweiligen Lebenswelten und will Eltern in ihrer Erziehungskompe- Träger? tenz und -verantwortung stärken. Nach dem Muster von „Tupperwareparties“ treffen sich Eltern in ihrem eigenen 2. Welche der in Bayern existierenden Schuldenprogramme Umfeld und tauschen sich über Erziehungsfragen, auch für Kinder und Jugendliche erhalten staatliche Förder- zu Fragen des Konsums, aus. ELTERNTALK steht für mittel und in welchem Umfang (bitte detaillierte Anga- ein Fachgespräch von Eltern für Eltern im privaten Raum ben für jedes Projekt)? Welche Kriterien werden für die unter Moderation eines hierfür speziell geschulten El- Auswahl bzw. Förderentscheidung zugrunde gelegt? ternteiles. Insbesondere durch diese niedrigschwellige Art der Beratung und Unterstützung werden vor allem 3. Wer sind die Nachfrager nach diesen Präventionspro- solche Eltern erreicht, die mit institutionalisierten Bera- grammen und wie hoch ist die Nachfrage? tungsangeboten üblicherweise nicht erreicht werden kön- nen, da diese den Weg zu Beratungsstellen nicht finden 4. Welche dieser Präventionsergebnisse sind wissenschaft- und Vorbehalte gegenüber staatlichen Beratungsangebo- lich evaluiert und mit welchen Ergebnissen? ten hegen. Die Bereitschaft, das heimische Wohnzimmer für solche Hilfsangebote zu öffnen, ist bei dieser Ziel- 5. Sind alle bestehenden Präventionsangebote untereinan- gruppe aber vergleichsweise hoch. Träger ist die Aktion der vernetzt? Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V., finan- ziert von den Staatsministerien für Arbeit und Sozialord- 6. Inwiefern sind die Ergebnisse der Arbeits- und Vernet- nung, Familie und Frauen sowie Umwelt und Gesund- zungstagung 2009 unter dem Motto „Mehr Finanzkom- heit. petenz in die Schulen“ des Staatsministeriums der Justiz • Das Präventionsangebot „FREUNDE“, bestehend seit und für Verbraucherschutz in die Schulen miteingeflos- 1998, setzt bereits in den Kindertagesstätten mit früher sen? Konsumerziehung an, vermittelt Lebenskompetenzen von früher Kindheit an und fördert das Selbstbewusstsein 7. Wie beurteilt Ihr Ministerium die momentan angebote- der Kinder. Träger ist die Stiftung FREUNDE, die von nen Schuldenpräventionsprogramme für Kinder und Ju- Rotary getragen wird. Angesiedelt ist die Projektstelle ______ Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter www.bayern.landtag.de - Parlamentspapiere abrufbar. Die aktuelle Sitzungsübersicht steht unter www.bayern.landtag.de - Aktuelles/Sitzungen/Tagesübersicht zur Verfügung.",
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"content": "Seite 2 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Drucksache 16/5646 bei der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern LAG Ö/F ist die beigefügte Liste (in Anlage) mit Präven- e. V. tionsprojekten der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege • Das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“, erstmals sowie der Kommunen bekannt geworden. Die dort aufge- 1992 auf kommunaler Ebene entwickelt, ist eine Maß- führten Projekte liegen nicht in der Trägerschaft des Staates nahme, die Kindertagesstätten unterstützt, im Rahmen und erhalten auch keine Förderung aus den Mitteln zur För- der Konsumpädagogik zeitweise auf Spielzeug im Kin- derung der Insolvenzberatungsstellen. Eine Beantwortung dergarten zu verzichten. Von der Aktion Jugendschutz, der weiteren Fragen im Hinblick auf diese Projekte ist daher Landesarbeitsstelle Bayern e.V., herausgegebene Mate- leider nicht möglich. rialien wie Projektdokumentation, Projektleitfaden, El- terninfo, wissenschaftliche Begleitstudie und Videofilm Zu 2.: sowie zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen haben zu Das Projekt ELTERNTALK widmet sich in einem Themen- einer großen Verbreitung des Projekts geführt. Alleine in komplex dem Thema „Konsum“ (weitere Themen sind z. B. Bayern haben über 130 Kindergärten eine spielzeugfreie Medien, Computer, Internet und Handy) und wird vom Zeit durchgeführt und damit einen wesentlichen Beitrag Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie dazu geleistet, bereits in der Kindertagesstätte Verzicht und Frauen mit jährlich 125.000 € gefördert. Das Staatsmi- auf Konsum zu erlernen. nisterium für Umwelt und Gesundheit unterstützt das Projekt • Aktuell hat die Aktion Jugendschutz zudem ein Ideen- für die Laufzeit von 2008 bis 2010 mit insgesamt 131.000 € buch zur Kaufsuchtprävention für die Arbeit mit Kin- für den Themenkomplex „Suchtvorbeugung und Gesundes dern und Jugendlichen „Kaufen macht glücklich!?“ he- Aufwachsen in Familien“. rausgebracht. Weitere Veröffentlichungen zum Thema Konsumerziehung und Überschuldungsprävention sind Der Projektträger, die Aktion Jugendschutz, Landesar- über den Materialdienst der Aktion Jugendschutz zu er- beitsstelle Bayern e.V., wird für die Themenbereiche, Me- halten. dienpädagogik, Gewaltprävention, ELTERNTALK institu- tionell mit jährlich 506.000 € vom Staatsministerium für Ar- Das Bayerische Staatsministerium der Justiz und für beit und Sozialordnung, Familie und Frauen und mit 70.000 Verbraucherschutz befasst sich schwerpunktmäßig mit € für den Themenbereich Suchtprävention vom Staatsminis- ökonomischer Verbraucherbildung. Die Schuldenthematik terium für Umwelt und Gesundheit gefördert. ist dabei ein Aspekt unter mehreren. Konkret werden derzeit drei Präventionsprojekte unterstützt, die im weiteren Sinn Das Projekt Fit in die Zukunft wird 2010 mit 31.200 € ge- auch Schuldenpräventionsmodule beinhalten: fördert, das Projekt „Handy-trendy – und wann klingelt’s • Projekt „Fit in die Zukunft“: Schüler der Jahrgangs- bei Dir?“ mit 12.740 €, das Projekt „Finanzgenie“ mit stufen 5 mit 7 an Hauptschulen mit Ganztagsbetreuung 14.400 €. Für die Förderung sind Eigenanteile der Projekt- erhalten „Handwerkszeug“ für den Umgang mit Geld, träger Voraussetzung. Die Auswahl der geförderten Projekte Zeit, Nahrung, Ressourcen, Menschen und Werten. Pro- erfolgt unter verschiedenen Aspekten: Insbesondere werden jektträger ist der Bayerische Landesausschuss für Haus- Innovation, Übertragbarkeit, Aktualität, Nachhaltigkeit und wirtschaft (BayLAH). Das Projekt wurde 2005 gestartet. pädagogische Gesichtspunkte berücksichtigt. Gefördert wer- • Projekt „Handy-trendy – und wann klingelt‘s bei den Projekte, die geeignet sind, über ihren eigenen Einsatz- Dir?“: Schüler der 8. und 9. Klassen an Hauptschulen bereich hinaus Leuchtturmwirkung zu entfalten. Der Pro- setzen sich kritisch mit dem Thema „Handy“ auseinander jektträger für das Projekt „Fit in die Zukunft“ hat zudem ei- (z. B. mit Jugendschutz, Schulden, Kommunikation, ne Rahmenvereinbarung mit dem Staatsministerium für Un- Werbung, Recycling, Handyverbot, Strahlen und Handy- terricht und Kultus getroffen. sucht) und geben ihr erworbenes Wissen in Form eines „handy-Infoheftes“ an ihre jüngeren Mitschüler weiter. Zu 3.: Projektträger ist Ökoprojekt Mobilspiel e.V. Das Pro- Die Angebote der Aktion Jugendschutz richten sich an jekt wurde 2005 gestartet. Fachkräfte der Jugendhilfe, an Pädagogen und Eltern, aber • „Finanzgenie“: Schüler setzen sich kritisch mit Konsum auch an Kinder und Jugendliche. Die Nachfrage ist höher, als im Allgemeinen und speziell mit Themen wie Über- sie mit den vorhandenen Ressourcen bewältigt werden kann. schuldung durch Handy, Gewinnspiele, Kreditkarten- So können z. B. nicht alle Anfragen von Landkreisen, die missbrauch, Wirtschaftskreisläufe, Überprüfung des ELTERNTALK etablieren wollen, berücksichtigt werden. Konsumverhaltens u. Ä. auseinander. Sie lernen Wün- sche und Bedürfnisse zu unterscheiden. Das Gesamtpro- Die Projekte des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz jekt richtet sich an Schüler aller Schularten. Projektträ- und für Verbraucherschutz Fit in die Zukunft, Handy-tren- ger ist die Diakonie Passau. Das Projekt wurde erstmals dy – und wann klingelt’s bei Dir? und Finanzgenie sind 2009 gefördert. Angebote für Schulen (vgl. auch Angaben zu Frage 1). Auch hier können nicht alle Anfragen bedient werden. Auch bei den Trägern der öffentlichen und freien Wohl- fahrtspflege sowie bei einzelnen Kommunen sind zahlreiche Zu 4.: Präventionsprojekte angesiedelt. Über die engen Kontakte Die Erfahrungen der Aktion Jugendschutz auf dem Feld der des Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Fami- Präventionsarbeit im Bereich Konsum, Gewalt, Sucht und lie und Frauen zum Fachausschuss Schuldnerberatung der Medien sind bundesweit anerkannt. Insbesondere das Projekt",
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"content": "Drucksache 16/5646 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Seite 3 ELTERNTALK stößt selbst auf europäischer Ebene auf In- der- und Jugendschutzes geht. Die Tatsache, dass zahlreiche teresse. Der Erfolg begründet sich insbesondere darin, dass relevante Institutionen, die sich der Prävention und dem Ju- die Präventionsarbeit nicht allein auf eine Zielgruppe ab- gendschutz verschrieben haben, Mitglieder bei der Aktion stellt, sondern dass vielmehr zielgruppenorientiert für Kinder Jugendschutz sind, unterstreicht die Wertschätzung, welcher und Jugendliche, Eltern, Multiplikatoren und Fachkräfte sich die Landesarbeitsstelle erfreut. passgenaue Konzeptionen entwickelt und mit hoher fachli- cher Qualität umgesetzt werden. Vernetzung im Bereich Finanzbildung steht zudem im Fokus der interministeriellen Arbeitsgruppe „Insolvenzberatung“ Das Projekt ELTERNTALK wird jährlich intern evaluiert unter Federführung des Staatsministeriums für Arbeit und und soll 2010/2011 erneut extern evaluiert werden. Das Pro- Sozialordnung, Familie und Frauen. Hier setzen sich die be- jekt ist ein Best-Practice-Modell, dessen Netzwerk weiter troffenen Ressorts und die Institutionen der Schuldner- und wächst. An 21 Standorten konnten bis Ende 2009 fast 25.000 Insolvenzberatung mit der Problematik zunehmender Ver- Eltern erreicht werden. In 2008 nahmen Eltern aus 44 Her- und Überschuldung auseinander. Neben dem Erfahrungsaus- kunftsländern teil. Insbesondere türkische und russische El- tausch wird ein Präventionskonzept entwickelt und umge- tern können mit ELTERNTALK gut erreicht werden, da EL- setzt. TERNTALK in ihrer Lebenswelt stattfindet und nicht in ei- ner staatlichen Institution. 2009 fanden insgesamt 1.300 Zu 6.: Talks statt. Die meisten Teilnehmer empfehlen ELTERN- Ende 2009 veranstaltete das Staatsministerium der Justiz und TALK weiter. für Verbraucherschutz eine Arbeits- und Vernetzungsta- gung unter dem Motto „Mehr Finanzkompetenz in die Das Präventionsangebot „FREUNDE“ wurde 2009 mit dem Schulen“. Mehr als 70 Teilnehmer aus Wissenschaft, Ver- Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis waltung, von Verbänden und Wirtschaft informierten sich ausgezeichnet und wird zwischenzeitlich auch von Sachsen über aktuelle Angebote zur Vermittlung von Finanzkompe- und Österreich adaptiert. tenz und diskutierten Möglichkeiten zur flächendeckenden Stärkung des Angebots in der Schule. Ein Kernergebnis war, 1999 wurde das Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ dass eine strategische Ausrichtung erforderlich ist. Diese dem „Network for Mental Health Promotion for Children up stellt sich in Bayern wie folgt dar: to 6 years“ in Brüssel präsentiert. Dieses Netzwerk von Ex- perten und nationalen Ländervertretern im Bereich der eu- Die Vermittlung von wirtschaftlicher Bildung und Kompe- ropäischen Gesundheitsförderung erstellte eine Sammlung tenzen in Finanzangelegenheiten (u. a. Regeln des Geldver- von Projekten im Bereich der Gesundheitsförderung für Kin- kehrs, Schuldenprävention) ist in allen Schularten im Lehr- der bis 6 Jahre. Bei dem erstellten „Directory of Projects in plan verankert (s. Anlage): Die Inhalte sind dabei entweder the European Union“ wurde das Projekt bei über zweihun- einem bestimmten Leitfach zugeordnet (z. B. Wirtschaft und dert eingereichten Projekten aus ganz Europa ausgewählt Recht) oder sie werden fächerübergreifend unterrichtet (z. und in die Liste der „effektiven Modellprojekte“ aufgenom- B. in Deutsch, Religion/Ethik, Sozialkunde, Geschichte und men. Erdkunde). Bei allen drei Projekten des Staatsministeriums der Justiz In allen Schularten findet bei der Vermittlung wirtschaftli- und für Verbraucherschutz findet eine begleitende Eva- chen Wissens eine vielfältige Zusammenarbeit mit der luierung statt, um zeitnah Korrekturen am Inhalt und am Wirtschaft bzw. mit externen Partnern statt (z. B. Ar- Konzept vornehmen zu können. Das Projekt Fit in die Zu- beitskreis SCHULEWirtschaft). Das heißt, dass zum Beispiel kunft wurde 2008 erstmals durch die Universität Augsburg auch Praktiker aus Industrie-, Handwerks- und Dienstlei- wissenschaftlich begleitet und mit positivem Ergebnis eva- stungsunternehmen eingebunden werden bzw. weitere Mög- luiert. Eine erneute Evaluation ist für 2011 geplant. lichkeiten, wie z. B. Betriebspraktika oder Schülerfirmen, Das Projekt „Handy-trendy – und wann klingelt’s bei von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen werden Dir?“ wurde 2009 evaluiert. Empfehlungen zur Verbesse- können, um den Unterricht zu ergänzen, zu erweitern und zu rung wurden bei der weiteren Durchführung berücksichtigt. vertiefen. Dies kann auch in Form von Planspielen und Das Projekt „Finanzgenie“ wurde in Kooperation mit der Wettbewerben geschehen (z. B. „Planspiel Börse“ der Spar- Universität Passau entwickelt und wird von dieser auch lau- kassen, „Play the market“ des Bildungswerks der Bayeri- fend evaluiert. schen Wirtschaft; „Projekt JUNIOR“ des Instituts der deut- schen Wirtschaft Köln, „business@school“ der Boston Con- Zu 5.: sulting Group). Aus der Sicht des Staatsministeriums für Arbeit und Sozial- ordnung, Familie und Frauen sind Vernetzung und Koordi- Eine interministerielle Arbeitsgruppe, an der Vertreter der nation der bestehenden Präventionsprojekte für alle Pro- Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus, der jekte gewährleistet, die durch die Aktion Jugendschutz, Justiz und für Verbraucherschutz, für Arbeit und Sozialord- Landesarbeitsstelle Bayern e.V., koordiniert werden oder nung, Familie und Frauen sowie der Verbraucherverbände unter ihrer Trägerschaft stehen. Die Aktion Jugendschutz ist und der Wirtschaft mitwirkten, hat „Richtlinien für die öko- seit vielen Jahren verlässlicher Partner der Bayerischen nomische Verbraucherbildung“ erstellt, die am 15. Febru- Staatsregierung, wenn es um Fragen des erzieherischen Kin- ar 2010 als gemeinsame Bekanntmachung des Kultus- und",
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"content": "Seite 4 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Drucksache 16/5646 des Verbraucherministeriums im Amtsblatt veröffentlicht aufgenommenen Projekte sind Lehrplanbezüge herausgear- wurden. Die Richtlinien haben ihren Schwerpunkt im Be- beitet und Einsatzmöglichkeiten beschrieben. reich der ökonomischen Verbraucherbildung; im Vorder- grund stehen die Vermittlung von Marktkompetenz, Finanz- Zu 7.: kompetenz sowie Daten- und Informationskompetenz. Die Aus Sicht der Jugendhilfe würde ein zielgruppenorientier- Richtlinien wenden sich an die ganze Schulfamilie, vor allem tes Konzept zur Konsum- und Schuldenprävention begrüßt. aber an die Lehrkräfte aller Schularten, um u. a. das Thema Die Aktion Jugendschutz wäre bei entsprechender finanziel- Finanzkompetenz und Schuldenprävention hervorzuheben ler und personeller Ausstattung fachlich in der Lage, ein ent- und stärker als fächerübergreifendes Thema zu verankern. sprechendes Konzept zu erarbeiten und umzusetzen. Ziel ist es, die zum Teil erheblichen Defizite junger Konsu- menten im Bereich der Verbraucherbildung abzubauen und Das Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz damit der Gefahr einer zunehmenden Ver- bzw. Überschul- räumt dem Thema ökonomische Verbraucherbildung in dung entgegenzuwirken. Die Schülerinnen und Schüler sol- seiner Gesamtheit weiterhin einen sehr hohen Stellen- len konsumbezogene Fachkenntnisse erlangen und darüber wert ein. Die momentan vom Staatsministerium der Justiz hinaus zu reflektierten Konsumentscheidungen befähigt wer- und für Verbraucherschutz geförderten Projekte sind als den. Impuls zu verstehen. Angesichts der aktuellen Haushaltssi- tuation wird sich die Förderung künftig noch mehr als bisher Zur nachhaltigen und praxisnahen Implementierung der am innovativen Charakter, an Kriterien der Übertragbarkeit Richtlinien wurden für das Schuljahr 2010/2011 weitere und an bestmöglichen Evaluierungsergebnissen zu orientie- Schritte initiiert: ren haben. Mit der Durchführung eines Schulversuchs werden Maß- nahmen zur Förderung der ökonomischen Verbraucherbil- Mit der Erarbeitung der Richtlinien für ökonomische Ver- dung mit unmittelbarem Bezug zum Alltag der Schülerinnen braucherbildung, der Bündelung der Unterrichtsmaterialien und Schüler erarbeitet. Die 15 teilnehmenden Schulen stam- auf der Webseite www.verbraucherbildung.bayern.de, dem men aus ganz Bayern. Sie werden innerhalb der kommenden onlinebasierten Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte und beiden Schuljahre Best-Practice-Beispiele konzipieren, die dem Schulversuch wurden erhebliche Anstrengungen unter- über die derzeit aktuellen Lehrplaninhalte hinausreichen. Die nommen und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Fi- schulischen Maßnahmen können dabei Unterrichtsstunden nanzkompetenz in die Wege geleitet. oder -einheiten, außerunterrichtliche oder außerschulische Im Weiteren wird das Augenmerk auf der Qualitätssiche- Veranstaltungen, Veranstaltungen mit externen Partnern rung der Projektangebote liegen. Hierzu veranstaltet das und/oder Eltern oder sonstige Projekte sein. Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusätzlich zum Schulversuch werden onlinebasierte Modu- Kooperation mit der Landeshauptstadt München am 24. No- le zur ökonomischen Verbraucherbildung in das Fortbil- vember 2010 eine Tagung mit dem Titel „Mehr Finanzkom- dungsprogramm der Akademie für Lehrerfortbildung und petenz für Kinder und Jugendliche“, bei der Qualitätsstan- Personalführung in Dillingen aufgenommen. Die Fortbildun- dards und Qualitätskriterien im Mittelpunkt stehen. gen stehen für Lehrkräfte aller Schularten und Fachrichtun- gen offen. Die verstärkte Vernetzung, welche mit derartigen Veranstal- tungen erreicht werden kann, ist ein wesentlicher Ansatz- Zum 15. Juli 2010 wurde ein neues Portal www.verbrau punkt für qualitative Verbesserungen sowie für neue Pro- cherbildung.bayern.de freigeschaltet, das verschiedene Pro- jektideen. Bei allen beteiligten Ressorts wird Programmen jekte und Unterrichtsmaterialien für die ökonomische Ver- der Schuldenprävention für Jugendliche erhebliche Bedeu- braucherbildung bündelt. Das Portal wurde in enger Koope- tung beigemessen. ration der Staatsministerien für Unterricht und Kultus sowie der Justiz und für Verbraucherschutz entwickelt. Für alle",
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"content": "Drucksache 16/5646 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Seite 5 Anlage 1 Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus ANLAGE Verankerung von „Kompetenzen in Finanzangelegenheiten“ in den bayerischen Lehrplänen - Beispielhafte Auszüge - 1. Lehrplan der Hauptschule - Leitfach Arbeit-Wirtschaft-Technik Jgst. 5 Arbeit im persönlichen Umfeld; Bedürfnisse, Werbung und Konsum Jgst. 6 Menschen in der Arbeitswelt; Geld und Konsum; Erste Schritte: Die eigene Zukunft planen Jgst. 7 Erster Zugang zu betrieblicher Erwerbsarbeit und Beruf; Wirtschaften im privaten Haushalt; Schüler arbeiten und wirtschaften für einen Markt Jgst. 8 Der Betrieb als Ort des Arbeitens und Wirtschaftens; Schüler arbeiten und wirtschaften für einen Markt; Arbeit und Entgelt Jgst. 9 Arbeit und Beruf; Der Betrieb als Ort des Arbeitens und Wirtschaftens; Wohnen – Wunsch und Wirklichkeit; Schüler testen Dienstleistungen oder Waren; Aufgaben und Bedeutung der Geldindustrie; Ausgewählte Merkma- le und Problemfelder der sozialen Marktwirtschaft Jgst.M10 Schüler gründen eine Übungsfirma (Schülerfirma); Die Aktienbörse; Wirt- schaft ohne Grenzen? 2. Lehrplan der Realschule 2.1 Leitfach Wirtschaft und Recht Jgst. 8 Verantwortungsbewusstes Verbraucherverhalten; Kaufentscheidungen un- ter Berücksichtigung sozialer, gesundheitlicher und ökologischer Gesichts- punkte; Eigentumsrecht; Vertragsrecht: Abschluss eines Kaufvertrags; Ge- schäftsfähigkeit; Verpflichtungsgeschäft; Vertragsgrundsätze; Nichtigkeit und Anfechtung Jgst. 9 Geld- und Kapitalmarkt: Abwicklung von Wertpapiergeschäften; Börse als typische marktwirtschaftliche Einrichtung und als Wirtschaftsbarometer; Vergleich von Anlagemöglichkeiten, z. B. Aktien, Investmentfonds, Renten- papiere; Möglichkeit der Altersvorsorge durch Geldanlage in Wertpapieren; Einkommen von Arbeitnehmern und Unternehmern: Einkommen des Ar- beitnehmers; Brutto- und Nettoeinkommen; Steuerabzüge; Sozialversiche- rungsbeiträge; Problematik der Altersvorsorge (Möglichkeit der Zusatzver- sicherung); Einkommen des Unternehmers; Grundbegriffe aus dem Ein- kommensteuerrecht 2.2 Leitfach Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen",
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"content": "Seite 6 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Drucksache 16/5646 -2- Jgst. 7/8 Wirtschaftliches Handeln in privaten Haushalten und Unternehmen; Arten und Verwendung des Einkommens; Geld und Zahlungsverkehr im Wandel; Einsatz und Problematik neuer Techniken im Zahlungsverkehr; Anschaf- fungen im Bereich eines Familienhaushalts Jgst. 9/10 Möglichkeiten der Finanzierung und der Kapitalanlage; verschiedene An- gebote von Kreditgebern im Vergleich: Bankkredit (Kontokorrentkredit, Dis- positionskredit, Darlehen); Lieferantenkredit; verschiedene Angebote von Kreditinstituten im Vergleich: Aktien, Sicht- und Termineinlagen; Hinweis auf Zinseszinseffekt; Personalaufwand: Einkommen des Arbeitnehmers; Lohnabrechnung; Brutto-/Nettoeinkommen, Steuerabzüge; Sozialversiche- rungsbeiträge; Lohnpfändung; staatliche Unterstützung zur Vermögensbil- dung; Personalzusatzkosten: Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, Un- fallversicherung (Berufsgenossenschaftsbeitrag); Jahresabschluss und Auswertung 3. Lehrplan des Gymnasiums - Leitfach Wirtschaft und Recht Jgst. 9 Grundlagen reflektierter Konsumentscheidungen; Anwenden des Wirt- schaftlichkeitsprinzips; ökologische und soziale Auswirkungen des Kon- sums; Orientierung am Prinzip der Nachhaltigkeit; Beeinflussung durch Werbung und Verkaufspsychologie; Entscheidungen beim Umgang mit Geld: wichtige Zahlungsarten, grundlegende Anlageformen, Entschei- dungskriterien der Geldanlage; Ursachen und Risiken der Verschuldung privater Haushalte; Zustandekommen von Verträgen; Rechte und Pflich- ten aus dem Kaufvertrag; ausgewählte Regelungen zum Verbraucher- schutz; die rechtliche Stellung Minderjähriger; typische Geschäftspro- zesse im Unternehmen Jgst. 10 Verstehen, wie Entscheidungen von Haushalten und Unternehmen durch Märkte koordiniert werden; Güter- und Geldströme zwischen Un- ternehmen und Haushalten; wirtschaftliche Auswirkungen der Aktivitä- ten von Haushalten und Unternehmen; Grundelemente der sozialen Marktwirtschaft; rechtliche Regelungen als Rahmenbedingungen des Marktgeschehens; Einkommensumverteilung; das System der Sozial- versicherung; Beurteilen ökonomischer Entscheidungen unter den Ge- sichtspunkten Gerechtigkeit und Effizienz Jgst. 11/12 Ziele der Wirtschaftspolitik in der sozialen Marktwirtschaft; Soziale Marktwirtschaft im Spannungsfeld aktueller Entwicklungen; Eigentums- ordnung: Inhalt, Grenzen; Bedeutung von Beschäftigung und Einkom- men sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft; Recht der Leistungsstörungen (Rechte und Pflichten im Alltag, insbes. bei mangel- hafter und verspäteter Leistung beim Kauf); Spannungsverhältnis zwi- schen Verbraucherschutz und Vertragsfreiheit; Regelungen zum Ver- braucherschutz: Wichtige Sonderregelungen beim Verbrauchsgüterkauf 4. Berufliche Schulen 4.1 Berufsschule/Berufsfachschule - Leitfach Sozialkunde Jgst. 12 Verbraucherschutz; Missverhältnis zwischen marktwirtschaftlichem An- gebot und eigenem verfügbaren Einkommen; Rolle als Verbraucher; Gefahren unkontrollierten Konsums und der rechtlichen Folgen von Ver- trägen",
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"content": "Drucksache 16/5646 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Seite 7 -3- 4.2 Wirtschaftsschule - Leitfach Betriebswirtschaft Jgst. 8 bzw. Der Betrieb in seinem wirtschaftlichen Umfeld: Kunden- und Lieferan- 10 tenbeziehungen; Bedeutung des Kaufvertrags als rechtliche Grundlage für Geschäftsbeziehungen; Abschluss von Kaufverträgen: Bedeutung der AGB; Rechte und Pflichten der Vertragspartner 4.3 Berufliche Oberschule – Leitfach Wirtschaftslehre Jgst. 12 Bewusstsein für die Notwendigkeit, Aufgaben und Organisationen des Verbraucherschutzes; einschlägige Organisationen der Verbraucherbe- ratung; Private Verschuldung: Ursachen und Formen, Entschuldung nach dem Verbraucherinsolvenzverfahren; Einblick in die Arbeit und Einrichtungen der Schuldnerberatung; Entschuldung nach dem Ver- braucherinsolvenzverfahren Anlage 2 4. Caritas Pfaffenhofen Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten für Präventionsprojekte der Caritasverbände in Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien (ca. 22 Einhei- Bayern ten pro Jahr) 5. Caritas Bad-Tölz, Wolfratshausen Diözese München-Freising Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten Ansprechpartner Herr Michael Tauchert, DiCV München (4 Einheiten pro Jahr) 089-55169434 6. Caritas Rosenheim 1. München Innenstadt Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten 1. Kinospot 2. Süßes Leben – überquellende Kinderzimmer (Eltern- 7. Caritas Freising arbeit) Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten 3. Prävention an Schulen – Realschule Hauptschulen; die offene Jugendarbeit, Berufsschulen 4. Money Penny – Insolvenzschuldner mit Multiplikatorenschulung; FOS und Prävention im KiTa. Insgesamt 16 Einheiten pro Jahr. 2. Fürstenfeldbruck-Germering 1. Kinder, Kohle und Konsum – Elternarbeit im Kinder- 8. Caritas Erding garten Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten für 2. Quo-Vadis, Schuldner? Junge Mitarbeiter von Ban- sämtliche Schultypen; Prävention an der FOS; Elterna- ken bende; Firmgruppe. Insgesamt 42 Einheiten im Jahr. 3. Prävention in der Realschule 4. Prävention in der Berufsschule 9. Caritas Dachau Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten für 3. Miesbach (spezialisierte Präventionsfachstelle) alle Schultypen; einschl. Multiplikatorenschulung in der 1. Der größte Schatz – kompetent konsumieren im Hauptschule; Überfluss Pilotprojekt in den Realschulen; Prävention im Kinder- 2. Multiplikatorenschulung – Lehrer der 7. bis 10 Jahr- garten mit Multiplikatorenschulung. gangsstufe Kochkurs: Leckeres kochen mit wenig Geld 3. Workshop in Klassen Insgesamt wurden 275 Schulstunden eingebracht im Jahr 4. Vier verschiedene Workshops für Jugendliche 2008. 5. Drei verschiedene Elternabende zur Konsumerzie- hung 10. Caritas Taufkirchen 6. Seminar für Aussiedler Prävention Schulen: Vorbereitung auf den Eintritt ins Be- 7. Vorträge für Interessierte, Eltern ... rufsleben (Hauptschulen und Förderschule). Insgesamt 8. Seminar für ALG-II-Empfänger 46 Schulstunden in 2008.)",
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"content": "Seite 8 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Drucksache 16/5646 11. Caritas Schleißheim Garching Diözese Bamberg Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten für Ansprechpartnerin Lieselotte Schallenberg-Mrugalla, Grund und Hauptschulen; Realschulen; Gymnasien und 0951-8604 430 im Kindergarten.; Präventionsvortrag im Hans-Scherer- Haus; Gräfelfinger Aktionstag; Prävention im Bürger- 22. Caritasverband Coburg: haus Gräfelfing; Prävention in Planegg. (Insgesamt 162 Den Schuldner in seinen Rechten stärken Schulstunden 2008) Multiplikatorenarbeit, Aufklärung, Schuldnerschutz Zielgruppe: Schulen, Arbeitslose, JVA Diözese Passau Ansprechpartnerin Helga Loibl, 09921- 9462 14 23. Caritasverband Bayreuth: – Stärkung der Finanzkompetenz bei Kindern und Ju- 12. Deggendorf gendlichen; Zielgruppe: Schulen und Bildungsein- Prävention an Schulen, Entwicklung und Zusammen- richtungen; an Schüler ab der 1. Klasse, vornehm- stellung umfangreicher Materialien lich jedoch ab der 7. Klasse – Informationsveranstaltungen für Betroffene, Multi- 13. Regen, Viechtach, Zwiesel plikatoren Punktuelle Veranstaltungen an Schulen, auf Anfrage. 24. Caritasverband Bamberg – Informationsveranstaltun- Diözese Augsburg gen Ansprechpartnerin Regina Hinterleuthner, 0821-3156 256 25. Caritasverband Erlangen: Augsburg Stadt, Gögginger Str. 92 a, 86199 Augsburg Haushalten mit wenig Geld (wird regelmäßig in ver- 14. Sekundärprävention „Insolvenzberatung“ schiedenen Settings angeboten). 15. Wissen wappnet (Zielgruppe: Förderberufsschule; Umgang mit Handy und Taschengeld (Informationsver- Hauptschule) anstaltung für Jugendliche und Eltern; auch in Schulen) Finanzielle Hilfen im Alter (Informationsveranstaltung 16. Caritas Neuburg-Schrobenhausen für ältere Menschen. Informationsveranstaltungen, Unterrichtseinheiten Anlage 3 17. Caritas Donau-Ries Mitarbeiterin für 10 Wochenstunden speziell für Prävention eingestellt. Projekte für unterschiedliche Präventionsprojekte anderer Träger Zielgruppen werden angeboten bzw. durchgeführt. 1. AWO München: Punktuelle Veranstaltungen an Schulen, auf Anfrage von sämtlichen Schuldnerberatungsstellen der Caritas. Projekt „Cashless-München“: (Viererträgerschaft beste- hend aus Anderwerk GmbH, AWO gemeinnützige Be- Diözese Eichstätt triebs-GmbH, DGB Region München sowie Kreisju- Ansprechpartner Hans Wiesner, 08421-9755 13 gendring München-Stadt) 18. Präventionsfachstelle in Ingolstadt 2. Diakonisches Werk Ingolstadt: (50 % bei der Caritas und 50 % bei der Stadt Ingolstadt) Ein auf 2 Jahre befristetes Projekt. Projekt „Handyführerschein“ (Projekt für Schüler ab Klasse 3 zu den Themen: „Bedürfnisse und Wünsche – 19. Eichstätt – Bewusster Konsum und Förderung der wirt- die Kosten im Griff – sicher und rücksichtsvoll mit dem schaftlichen Selbstständigkeit, ein Projekt, das sich vor- Handy unterwegs“ wiegend an Schüler der Berufsschule richtet. Es wurde dafür ein Mitarbeiter mit 20 Wochenstunden eingestellt. 3. Diakonisches Werk Traunstein Die anderen Landkreise in der Diözese bieten punktuel- le Veranstaltungen an Schulen, auf Anfrage. 1. Projekt „Tabu brechen – über Geld sprechen“ 2. Präventionsveranstaltungen mit verschiedenen Bau- Diözese Regensburg steinen: Ansprechpartner, Alfred Damberger, 0941-5021 171 „Schuldnerberatung, was ist das?!?!“ „Konsum – Mein Auto, mein Haus, meine Jacht, mei- 20. Punktuelle Veranstaltungen an Schulen, auf Anfrage. ne Schuldnerberatung“ „Zwangsvollstreckung: Kuck Kuck Kuck“ Diözese Würzburg „Banken: Ohne Moos nix los!“ Ansprechpartner Bernhard Christoph, 0931-386735 4. Diakonisches Werk Passau und Zentrum für Lehrerbil- 21. Punktuelle Veranstaltungen an Schulen, auf Anfrage. dung der Universität Passau",
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"content": "Drucksache 16/5646 Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Seite 9 Gemeinsames Präventionsprojekt von Universität und schiedlichen Trägern in München incl. wissenschaftli- Schuldnerberatung (Studenten erarbeiten zusammen mit cher Begleitforschung zur Wirksamkeit der Prävention der Schuldnerberatung Unterrichtseinheiten zur Schul- durch die GP Forschungsgruppe München) denprävention) 7. Landeshauptstadt München: 5. Diakonie Traunstein zusammen mit der Caritas Traun- stein Caritas Fortbildungsprojekt „Geld, Konsum- und Kreditproble- me von Jugendlichen“ Fachtagung „Auskommen mit dem Einkommen“ (Ta- (Fortbildung für pädagogisches Personal im ambulan- gung vom November 2009) ten, teilstationären und stationären Bereich) 6. Landeshauptstadt München: 8. Landeshauptstadt München: „Steuerungsstelle Sozialreferat für Überschuldungs- „Fortbildungsprojekt für Erzieher/Erzieherinnen, Kin- prävention“ (Steuerung, Überblick, Vernetzung, Öf- derpfleger/Kinderpflegerinnen zur Konsumerziehung fentlichkeitsarbeit und Kooperation mit den unter- und Schuldenprävention“",
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