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            "content": "Seite 2                             Bayerischer Landtag     · 14. Wahlperiode                             Drucksache 14/2603 sierungserlösen unterstützten Pilotphase in den Regelbetrieb     in den letzten gut drei Jahren mehr als verdreißigfacht. Nicht übernommen werden können und sollen. Pilotprojekte, die          zuletzt durch die multimedialen Anwendungen des Hochge- sich am Ende der Projektphase wider Erwarten als für den         schwindigkeitsnetzes in Lehre und Forschung wächst das Regelbetrieb nicht geeignet erweisen, werden eingestellt         Datenvolumen weiterhin rasch an. Im Jahr 1998 konnte zwi- bzw. „geparkt“, bis die Rahmenbedingungen einen erfolgrei-       schen München und Erlangen eine Teststrecke für die neue chen Betrieb erwarten lassen. Dies gilt etwa für das erfolg-     Gigabit-Übertragungstechnik eingerichtet werden; im Früh- reich durchgeführte Pilotprojekt „Behörden-Corporate-Net-        jahr 2000 soll das Gigabit-Netz landesweit in den Regelbe- work“. Hier hat der Wettbewerb im Telekommunikations-            trieb gehen. markt die Preisrelationen so verschoben, dass die erwarteten Kostenvorteile derzeit noch nicht realisierbar sind.             Die Erfahrungen mit der maschinellen Grundbuchführung unter Einsatz des in Bayern entwickelten und mittlerweile Bei den Projekten in nichtstaatlicher Trägerschaft entstehen     von 8 Ländern übernommenen Verfahrens SOLUM-STAR für den Freistaat keine Folgekosten. Die Projekte in staatli-    sind sehr positiv. Das im Rahmen des Pilotprojekts SOLUM- cher Trägerschaft sind für die Pilotphase durchfinanziert. Für   STAR/Net erprobte Konzept der zentralen Datenspeicherung den Regelbetrieb der staatlichen Projekte sind im Haushalt       und dezentralen Datenverarbeitung hat sich bewährt. Hier- des jeweiligen Ressorts die notwendigen Ansätze vorgese-         durch wird den hohen Anforderungen an die Qualität der Da- hen. Die bei einigen Verfahren anfallenden Folgekosten für       tenverarbeitung, insbesondere an eine sichere Datenspeiche- den Haushalt lassen sich exemplarisch an folgenden Beispie-      rung, ebenso Rechnung getragen wie der bürgerfreundlichen len abschätzen; im Übrigen wird auf die umfassende Dar-          Verwaltung durch die dezentrale Bearbeitung der Grund- stellung zu den Folgekosten der Projekte der Offensive Zu-       buchangelegenheiten in den Amtsgerichten. Derzeit werden kunft Bayern in der Antwort zur Interpellation der SPD-          bereits etwa zwei Drittel aller von bayerischen Amtsgerich- Fraktion verwiesen.                                              ten geführten Grundbuchblätter (insgesamt 5,5 Mio Grund- buchblätter mit einem Gesamtumfang von rd. 60 Mio Seiten) – Für das Pilotprojekt „SolumStar/Net“ entstehen keine           elektronisch geführt und stehen damit auch für Notare, Kre- Folgekosten, die über die ohnehin anfallenden Betriebs-      ditinstitute, Behörden und sonstige Teilnehmer des automa- kosten der maschinellen Grundbuchführung hinausge-           tisierten Abrufverfahrens für die Online-Einsicht von ihren hen.                                                         Büroräumen aus zur Verfügung. Diese effiziente Möglich- keit der Grundbucheinsicht wird in hohem Maße genutzt. – Für das bei der bayerischen Polizei eingesetzte Verfahren      Derzeit werden monatlich etwa 70.000 Online-Recherchen „Bilder“ (Verarbeitung und Übertragung der Lichtbilder       durchgeführt. von Personen und Fingerabdrücken sowie Sachfahn-             Die Erfahrungen mit der Vernetzung der Grundbuchämter dungsgegenständen bei der Polizei) fallen Wartungs- und      und der Zentralen Grundbuchspeicherstelle für Bayern Pflegekosten von ca. 600.000 DM/Jahr an.                     (ZGBS) sind gut. – Die geschätzten Folgekosten für das Projekt: LIMS (Au-         Am Behördennetz sind bisher über 650 staatliche und einige tomatisiertes Labor-Informations- und Management-            kommunale Dienststellen angeschlossen. Der weitere Aus- System) betragen ca. 50.000 DM bis 70.000 DM jährlich.       bau wird vorangetrieben. – Die Folgekosten des Projektes „Behördennetz“ in Form           Das Projekt „Dokumentenserver“ befindet sich noch im Vor- von Anschlussgebühren – jährlich derzeit ca. DM 6,0          bereitungsstadium. Mio. für die bisher angeschlossenen staatlichen Behör- den – werden aus den Haushalten der Dienststellen fi-        Ein Projekt „Datenbank der Staatsregierung“ ist nicht Teil nanziert.                                                    des Programmes „BayernOnline“. Zu 3.: Der Datenschutzbeauftragte war von Anfang an in den Gre-         Zu 5.: mien von BayernOnline vertreten und hat beratend mitge-          Ziel des Bayerischen Innovationsnetzes (BIN) war die Moti- wirkt. Bei allen Projekten wurden vorbeugend mögliche Ri-        vation der Bevölkerung zur Nutzung des Internet. Hierzu siken bei Datenschutz und Datensicherheit durch Qualifizie-      wurde an den fünf fränkischen Universitätsstandorten Bam- rung, Firewalls und bei Bedarf Verschlüsselung minimiert.        berg, Bayreuth, Erlangen, Nürnberg und Würzburg die Ein- Darüber hinaus wird im Rahmen von BayernOnline mit BA-           richtung von Bürgernetzen gefördert. Binnen kurzer Zeit SILIKA eine Datensicherheitslösung entwickelt und erprobt.       wurden auch an anderen Standorten in Bayern Bürgernetze nach dem Muster des Bayerischen Innovationsnetzes errich- Speziell im Verfahren SOLUM-STAR sind umfangreiche               tet. Sie betreiben Einwählknoten zum Internet und lokale In- Schutzmaßnahmen realisiert, die sich vor allem auf die           formationssysteme. Außerdem führen sie Schulungen für die Integrität der Daten bei der Übertragung erstrecken. Die Aut-    Bevölkerung im Umgang mit der IuK-Technik durch. Es hat hentizität und Integrität der elektronischen Grundbucheintra-    sich gezeigt, dass im Bereich des Bayerischen Innovations- gungen werden über eine digitale Signatur sichergestellt.        netzes die Zahl der Internetnutzer signifikant höher ist als in den übrigen Landesteilen. Die Förderung des BIN lief Ende Zu 4.:                                                           1997 aus. Bis Ende 1998 wurden 81 Bürgernetzvereine in Im Hochschulnetz hat sich das transportierte Datenvolumen        Bayern gegründet, die mit fast 110 Einwählknoten nicht nur",
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            "content": "Drucksache 14/2603                             Bayerischer Landtag     · 14. Wahlperiode                           Seite 3 die angestrebten 80 %, sondern über 99 % der Bevölkerung      Die Darstellung kann dabei in einer sogenannten Kurzform Bayerns zum Telefonortstarif erreichten. Rund 130.000         (Betriebsdatenbank I) erfolgen bzw. in entsprechend aus- Haushalte und andere Nutzer wurden bis dahin gewonnen.        führlicher mediengerechter Darstellung (Betriebsdatenbank Durch die nicht kommerziellen Bürgernetzvereine wurde die     II). Errichtung kommerzieller Internet-Provider in allen Landes- teilen angeregt. Rund 60 (über 20 %) der bundesweit ca. 290   Vor dem Hintergrund der problematischen Entwicklung der Internet-Provider waren Ende 1998 in Bayern ansässig, wo-     Lehrstellensituation wurde im Rahmen des Projekts zusätz- bei die 81 Bürgernetzvereine nicht mitgezählt sind. Das aus   lich eine Lehrstellenbörse eingerichtet. Auch hier lässt sich dem BIN hervorgegangene Bayerische Bürgernetz hat für         erfreulicherweise konstatieren, dass dieses Informationssys- andere Länder und Regionen Modellcharakter und wurde zur      tem rege sowohl von Ausbildungsbetrieben als auch von Basis für eine Reihe von späteren Projekten, insbesondere     Ausbildungsstellen Nachsuchenden benutzt wird. auch im Rahmen von BayernOnline. Aus dem projektbezogenen Ansatz der Entwicklung einer Zu 6.:                                                        Betriebsbörse hat sich mittlerweile eine gesamtbayerische Gerade im Logistikbereich bestehen erhebliche Produkti-       Lösung ergeben. Mit Hilfe dieser Info-Plattform werden Hil- vitätsreserven für die Branche, die einen Produktivitätsvor-  festellungen bei Existenzgründungen bzw. der Regelung von sprung gegenüber Wettbewerbern verschaffen können. Dies       Betriebsnachfolgen gegeben. gilt insbesondere für den gerade im Baubereich verschärften Wettbewerb mit Anbietern aus anderen Europäischen Staa-       Zur Förderung der betrieblichen und überbetrieblichen Wei- ten. Sofern die größere technische Kompetenz der bayeri-      terbildung wurde ebenfalls ein Info-System Kursdatenbank schen Unternehmen nicht eine bessere Produktivität mit sich   im Rahmen des BayernOnline-Fördervorhabens entwickelt. bringt, wird es sich im Wege einer reinen Billiglohnkonkur-   Auch dieses Internet-gestützte Angebots- und Auskunftssys- renz stark negativ auf die Unternehmen und Standorte der      tem hat eine erhebliche Verbreitung bzw. Nutzung erfahren. bayerischen Bauwirtschaft auswirken. Deshalb ist es vorran- gige Aufgabe für die Bauwirtschaft, zukunftsweisende Kom-     Mit der Initialzündung der Staatsregierung im Rahmen der munikationskonzepte vorzustellen und zu entwickeln. Ziel      BayernOnline-Projektinitiative wurde ein wesentlicher An- ist es, die bestmögliche Kommunikation aller am Bau Betei-    schub dahingehend geleistet, ein umfassendes, medienge- ligten zu gewährleisten – und dies auf der Basis neuer Kom-   recht ausgelegtes Informationssystem für die bayerische munikationstechnologien.                                      Handwerkswirtschaft und deren Mitglieder zu schaffen. Das Das Pilotprojekt „Telekonzept Bauwirtschaft“ soll den Bau-    Informationssystem befindet sich in laufender Ergänzung unternehmen Wege aufzeigen, sich aktiv und eigenständig       und Überarbeitung. Der Nutzungsgrad ist sehr hoch einzu- an neue Technologien heranzuarbeiten. Dieses Ziel wird von    stufen. Der Datenverkehr beträgt monatlich ca. 40 bis 50 Gi- den Beteiligten intensiv und erfolgreich verfolgt.            gabyte. Die Nutzung moderner Kommunikationstechnologie und breitbandiger Datenleitungen ist dabei unabdingbare Zu 7.:                                                        Voraussetzung. Im Zielfokus des Pilotprojekts „Mittelstandsinfo“ standen selektiv mittelständische Betriebe aus dem Bereich der        Anführbare Gründe für den hohen Nutzungsgrad sind: bayerischen Handwerkswirtschaft sowie einzelne Organisa- tionseinheiten, wie z. B. Handwerkskammern (überfachliche     – Durchgehende Verbesserung erforderlicher Informati- Organisationseinheit) und Verbandseinrichtungen (fachliche         onsangebote durch einfache, multimediale Präsentation Organisationseinheit).                                             auf Ebene sowohl der Organisationen als auch deren Mit- glieder (Betriebe) Aus technischer Sicht wurden diese Zielgruppen im Rahmen      – Optimierung innerbetrieblicher Arbeitsabläufe durch des Projektes mit dem Einsatz modernster Kommunikations-           Einsatz modernster Kommunikationstechnologie technologie vertraut gemacht. Während der Projektlaufzeit     – Verbesserung des Informationsflusses zwischen Organi- erfolgte die Kommunikation über den Anschluss an das               sations- und Mitgliedsebene durch Verwendung der Lö- bayerische Hochgeschwindigkeitsnetz.                               sungsangebote innerhalb des Mittelstandsinformations- systems Darüber hinaus wurden innerhalb des Mittelstands-Info-Pro-    – Zukunftsorientiertes Gesamtsystem durch Schaffung der jekts Informationssysteme multimedialer Prägung aufge-             Voraussetzungen für den weiteren Aufbau, Integration baut.                                                              und Nutzung von e-commerce-Lösungen Inhaltlich gesehen wurden diese Informationssysteme wie       Der Erfolg der bayerischen Projektinitiative im Rahmen des z. B. in Form von Internet-Datenbanken aufgebaut. Schwer-     Aufbaus eines Mittelstandsinformationssystems hat letztlich punktmäßig sei hierzu auf die zentrale Betriebsdatenbank der  dazu geführt, dass Bestrebungen zum Aufbau eines bundes- bayerischen Handwerkswirtschaft verwiesen. Mittlerweile       weiten Informationssystems der Handwerkswirtschaft Platz haben sich dem Informationssystem, das durch die Staatsre-    greifen konnten. gierung initiiert wurde, alle bayerischen Handwerkskam-       MODA ist ein erfolgreiches Projekt mit hohem Bekannt- mern angeschlossen. Über 10.000 dieser Mitgliedsbetriebe      heitsgrad am Markt. Nach Ablauf der Förderung aus Bayern- haben sich bereits dazu entschlossen, in die Betriebsdaten-   Online wird MODA als kommerzielles Projekt weiterge- bank aufgenommen zu werden.                                   führt.",
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