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            "content": "Bayerischer Landtag 16. Wahlperiode                                                                                                     Drucksache     16/1328 08.06.2009 Schriftliche Anfrage                                                          Antwort des Abgeordneten Adi Sprinkart BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-                            des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft NEN                                                                           und Forsten vom 26.02.2009                                                                vom 07.05.2009 Grünlandumbruch in Bayern                                                     Die Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Adi Sprinkart in o. g. Angelegenheit beantworte ich im Einvernehmen mit Der Umbruch von Dauergrünland hat in den letzten Jahren                       dem Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit wie deutlich zugenommen. Insbesonders durch die massive Zu-                       nachstehend aufgeführt. Zur allgemeinen Verfahrensweise nahme von Schweinemastbetrieben und Biogasanlagen in                          wird vorab auf Folgendes hingewiesen: bestimmten Regionen sind örtlich massive Rückgänge von                        • Insbesondere aufgrund der Fragen unter Nr. 3, 4 und 6 Grünland zu beobachten.                                                            (Verschneidung der Flächen mit Vogelschutzgebieten, FFH-Gebieten und Überschwemmungsgebieten), aber 1. Wie hat sich die für die Vorgaben zur Erhaltung des Dau-                        auch der Nrn. 1 und 2 war es erforderlich, die jeweilige ergrünlands nach Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 maß-                            Flächenermittlung auf einheitlicher digitaler Basis durch- gebliche Fläche des Dauergrünlands in den einzelnen                            zuführen. Eine digitale Basis steht wegen der gleitend er- Landkreisen in Bayern bis 2008 im Vergleich zum Basis-                         folgten Umstellung auf das GIS-System jedoch erst ab wert relativ (prozentualer Anteil) und in absoluten Zah-                       dem Jahr 2005 weitgehend und ab dem Jahr 2006 voll- len (in Hektar) verändert?                                                     ständig zur Verfügung. Der gewünschte Betrachtungszeitraum wird daher auf die 2. Wie viele Hektar wurden in den letzten fünf Jahren in                           Jahre 2005–2008 begrenzt. welchen Landkreisen aufgrund des KULAP-Program-                           • Die Datenermittlung erfolgte auf Basis der in Bayern in mes „Umwandlung von Ackerland in Grünland“ wieder                              den jeweiligen Mehrfachanträgen angegebenen Flächen- in Grünland umgewandelt?                                                       daten. 3. In welchen europäischen Vogelschutzgebieten in Bayern                      Zu 1.: wurden in den letzten fünf Jahren jeweils wie viele Hek-                  Die entsprechenden Informationen gehen aus Anlage 1 her- tar Grünland in Ackerland umgewandelt?                                    vor. 4. In welchen Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebieten in Bay-                      Zu 2.: ern wurden in den letzten fünf Jahren jeweils wie viele                   Die entsprechenden Informationen gehen aus Anlage 2 her- Hektar Grünland in Ackerland umgewandelt?                                 vor. 5. Ist für die Umwandlung von Grünland in Ackerland in                        Zu 3.: Natura 2000-Gebieten eine Verträglichkeitsprüfung er-                     Die entsprechenden Informationen gehen aus Anlage 3 her- forderlich?                                                               vor. 6. In welchen amtlich festgesetzten Überschwemmungsge-                        Zu 4.: bieten wurden in den letzten fünf Jahren jeweils wie vie-                 Die entsprechenden Informationen gehen aus Anlage 4 her- le Hektar Grünland in Ackerland umgebrochen?                              vor. 7. Wie haben sich die Bestände der Wiesenbrüter in Bayern                     Zu 5.: in den letzten fünf Jahren in den einzelnen Wiesenbrüter-                 Eine Verträglichkeitsprüfung für die Umwandlung von gebieten entwickelt?                                                      Grünland in Ackerland in Natura 2000-Gebieten ist erforder- lich, wenn die ernsthafte Möglichkeit besteht, dass Erhal- 8. Mit welchen Maßnahmen will die Staatsregierung dem                         tungsziele von Natura 2000-Gebieten erheblich beeinträch- massiven Grünlandverlust in einigen bayerischen Regio-                    tigt werden. nen und dem damit verbundenen Verlust an Biodiversität entgegensteuern?                                                          Zu 6.: Die entsprechenden Informationen gehen aus Anlage 5 her- vor. ______ Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter www.bayern.landtag.de - Parlamentspapiere abrufbar. Die aktuelle Sitzungsübersicht steht unter www.bayern.landtag.de - Aktuelles/Sitzungen/Tagesübersicht zur Verfügung.",
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R. einen doppelt der einzelnen Wiesenbrüterarten dort in den letzten fünf Jah-   so hohen Fördersatz für Grünland und Ackerfutter im Ver- ren auf annähernd gleichem Niveau.                              gleich zu den sonstigen Ackerflächen vorsieht. Im Rahmen dieses Programmes flossen allein im Jahr 2008 rd. 113 Mio. Aussagen zur bayernweiten Bestandsentwicklung der großen        € an rd. 70.000 Betriebe mit zusammen 1,5 Mio. ha, davon Wiesenbrüterarten können hieraus nicht abgeleitet werden.       rd. 950.000 ha Hauptfutterfläche. Die seit 1980 in größeren Zeitabständen durchgeführten lan- desweiten Kartierungen dokumentieren bei den großen Wie-        Zum Erhalt artenreicher, ökologisch besonders wertvoller senbrüterarten durchwegs starke Bestandsrückgänge. Die          Grünlandflächen bietet die Staatsregierung eine breite Palet- Gründe für diese Rückgänge sind vielfältiger Art. Nachdem       te an Fördermaßnahmen über das Vertragsnaturschutzpro- alle in Bayern vorkommenden Wiesenbrüterarten in der ak-        gramm/Erschwernisausgleich an. Dieses vielseitige Pro- tuell gültigen „Roten Liste gefährdeter Tiere Bayerns“ (LfU     gramm setzt bei den ökologisch wertvolleren Flächen an und 2003) eingestuft sind – sechs Arten davon sogar als „vom        fördert zum Erhalt naturschutzfachlich wertvoller Lebens- Aussterben bedroht“ – wird dem Schutz der Wiesenbrüter in       räume in den Biotoptypen Wiesen und Weiden vielfältige, Bayern hohe Priorität beigemessen.                              ökologisch sinnvolle Umweltleistungen der Landwirte, wie z. B. die extensive Mähnutzung bzw. Weidenutzung, den Zu 8.:                                                          Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel oder den Ein- Die Staatsregierung ist der Auffassung, dass in Bayern von      satz schonender Bewirtschaftungstechnik. Insgesamt werden keinem massiven Grünlandverlust gesprochen werden kann.         damit die ökologischen Leistungen auf mehr als 50.000 ha Der bisher zu verzeichnende Rückgang bei Grünland ist viel-     ökologisch wertvollem Grünland gefördert. mehr moderat.                                                   Einzelheiten dazu können beiliegender Übersicht entnom- men werden (vgl. Anlage 7). Insgesamt wurden im Rahmen Zur Sicherung der Grünlandwirtschaft verfolgt die Staatsre-     des VNP/EA in 2008 rd. 23 Mio. € an Fördermitteln ausge- gierung einen breiten Politikansatz, der den erfolgreich be-    reicht, davon etwa 21 Mio. € für grünlandspezifische Maß- schrittenen Weg der Kooperation nach dem Grundsatz Frei-        nahmen. willigkeit vor Ordnungspolitik fortführt und weiter ausbaut.    Daneben wird die Wiederherstellung bzw. der Erhalt von Le- Die wichtigste Maßnahme zur Förderung des Grünlander-           bensräumen auf Dauergrünland (z. B. Entbuschungen, Anla- halts im Bereich des StMELF ist das Bayerische Kulturland-      ge von Feuchtmulden) auch im Rahmen der Landschafts- schaftsprogramm (KULAP). Zentrale Säulen im Geschäfts-          pflege- und Naturparkrichtlinien (LPNR) gefördert, für die bereich des StMUG sind das Bayerische Vertragsnatur-            in 2008 rd. 11 Mio. € bereitgestellt wurden. schutzprogramm einschl. Erschwernisausgleich (VNP/EA) sowie die Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien           Bedeutsam zum Erhalt des Dauergrünlandes ist auch eine (LPP/NP).                                                       gute Milchpolitik. Die Staatsregierung unternimmt daher Wichtige grünlandbezogene Maßnahmen im KULAP sind               große Anstrengungen zur Stärkung der milcherzeugenden „Umweltorientierte Dauergrünlandnutzung“, „Grünlandex-          Betriebe, etwa durch tensivierung durch Mineraldüngerverzicht“, „Extensive           • die Bereitstellung von jährlich ca. 60 Mio. € für die Ein- Grünlandnutzung entlang von Gewässern und sonstigen sen-            zelbetriebliche Investitionsförderung, siblen Bereichen“, „Mahd von Steilhangwiesen“, „Extensive       • die Abschaffung des Quotennachweises bei Investitions- Weidenutzung durch Schafe und Ziegen“ sowie „Extensivie-            maßnahmen, die auf bayerische Initiative zurückgeht, rung von Wiesen mit Schnittzeitpunktauflagen“. Förderde-        • eine Bildungs- und Beratungsinitiative, mit der die Be- tails, wie Auflagen und Förderhöhe, können beiliegender             triebe für den sich verschärfenden Wettbewerb fit ge- Übersicht entnommen werden (vgl. Anlage 6).                         macht und bei ihren großen Bemühungen zu einer kos- Insgesamt sind in 2008 mit fast 65 Mio. € knapp die Hälfte          teneffizienten Produktion wirksam unterstützt werden, der Gesamtausgaben für das KULAP in grünlandbezogene            • die Kuhprämie für milcherzeugende Betriebe in 2009, für Maßnahmen geflossen und somit etwa 400.000 ha Grünland              die rd. 31 Mio. € veranschlagt werden, oder gefördert worden. Dabei gilt für fast alle Betriebe, die an     • die Förderung von Forschung und Produktinnovationen grünlandbezogenen Maßnahmen teilnehmen, ein generelles              im Milchbereich, die von den mittelständischen Milch- Grünlandumbruchverbot. Um der veränderten Preis-Kosten-             verarbeitungsunternehmen alleine nicht geschultert wer- Relation ab 2007/2008 besser Rechnung tragen zu können              den können.",
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            "content": "Drucksache 16/1328           Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Seite 5 Ingolstadt              161 München                 162 Rosenheim               163 Altötting               171 Berchtesgadener Land    172 Bad Tölz-Wolfratshausen 173 Dachau                  174 Ebersberg               175 Eichstätt               176 Erding                  177 Freising                178 Fürstenfeldbruck        179 Garmisch-Partenkirchen  180 Landsberg               181 Miesbach                182 Mühldorf                183 München                 184 Neuburg-Schrobenhausen  185 Pfaffenhofen            186 Rosenheim               187 Starnberg               188 Traunstein              189 Weilheim-Schongau       190 Landshut                261 Passau                  262 Straubing               263 Deggendorf              271 Freyung-Grafenau        272 Kelheim                 273 Landshut                274 Passau                  275 Regen                   276 Rottal-Inn              277 Straubing-Bogen         278 Dingolfing-Landau       279 Amberg                  361 Regensburg              362 Weiden                  363 Amberg-Sulzbach         371 Cham                    372 Neumarkt                373 Neustadt                374 Regensburg              375 Schwandorf              376 Tirschenreuth           377 Bamberg                 461 Bayreuth                462 Coburg                  463 Hof                     464 Bamberg                 471 Bayreuth                472 Coburg                  473 Forchheim               474 Hof                     475 Kronach                 476 Kulmbach                477 Lichtenfels             478 Wunsiedel               479 Ansbach                 561 Erlangen                562 Fürth                   563",
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            "content": "Seite 6                                  Bayerischer Landtag · 16. Wahlperiode Drucksache 16/1328 Nürnberg                                 564 Schwabach                                565 Ansbach                                  571 Erlangen-Höchstadt                       572 Fürth                                    573 Nürnberger-Land                          574 Neustadt/A.-Bad Windsheim                575 Roth                                     576 Weißenburg-Gunzenhausen                  577 Aschaffenburg                            661 Schweinfurt                              662 Würzburg                                 663 Aschaffenburg                            671 Bad Kissingen                            672 Rhön-Grabfeld                            673 Haßberge                                 674 Kitzingen                                675 Miltenberg                               676 Main-Spessart                            677 Schweinfurt                              678 Würzburg                                 679 Augsburg                                 761 Kaufbeuren                               762 Kempten                                  763 Memmingen                                764 Aichach-Friedberg                        771 Augsburg                                 772 Dillingen                                773 Günzburg                                 774 Neu-Ulm                                  775 Lindau                                   776 Ostallgäu                                777 Unterallgäu                              778 Donau-Ries                               779 Oberallgäu                               780 Summe Bayern * auf Basis der Grundantragstellung 2008/2009 ermittelt",
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            "content": "Anlage 6 zu A 6-7292-7202I Bayerisches Kulturlandschaftsprogramm – Teil A (KULAP-A) – Verpflichtungszeitraum 2009 – 2013 – Maßnahmenübersicht – 2. Grünland                                                                              3. Acker                                               4. Spezielle Bewirtschaftungs- 1. Gesamtbetriebliche formen zum Erhalt der Maßnahmen Drucksache 16/1328 betriebszweigbezogen                                                          betriebszweigbezogen                                                          Kulturlandschaft 1.1     Ökologischer Landbau im Gesamtbetrieb – A 11                                    2.1     Umweltorientierte Dauergrünlandnutzung                                  3.0     Extensive Fruchtfolge – A 30                                            4.1     Behirtungsprämie für anerkannte Almen und – Ackerland/Grünland1)              210,– €/ha                                          – A 21                                                                          (gesamte Ackerfläche)                                                           Alpen bei – Gärtnerisch genutzte Flächen und                                                      – Nutzung von mind. 5 % der Dauergrünlandfläche                                 – max. 20,0 % Mais an der Ackerfläche                                           – ständigem Personal – A 41/A 42 landwirtschaftliche Dauerkulturen 420,– €/ha                                            erst ab dem 15. Juni                                                          – Begrenzung der Intensivkulturen Mais,                                           je ha Lichtweide                 90,– €/ha auf allen Dauergrünlandflächen gilt:                                              Weizen, Rüben, Feldgemüse auf 33,0 % der                                        je Alm/Alpe              mind. 675,– € Für max. 15 ha LF wird bei Maßnahme 1.1 eine                                            – generelles Umbruchverbot                                                        Ackerfläche                                                                     je Hirte                 max. 2.750,– € Förderung von 35 €/ha LF für die verpflichtende                                         – Verzicht auf flächendeckenden                                                 Staffelung der Zuwendung je nach Fruchtart Teilnahme am Kontrollverfahren gewährt.                                                   chem. Pflanzenschutz                                                                                      50,– bis 180,– €/ha                                 – nichtständigem Personal – A 43/A 44 – Aufzeichnungspflicht für Gülleausbringung                                     bei Kombination mit 1.1      25,– bis 90,– €/ha                                   je ha Lichtweide                  45,– €/ha Für Neueinsteiger in den Ökolandbau im Gesamt-                                            (Zeitpunkt, Menge, Fläche)           50,– €/ha                                                                                                                  je Alm/Alpe              mind. 335,– € betrieb wird während der Umstellungsphase in den                                                                                                                3.1     Vielfältige Fruchtfolge – A 31                                                                             max. 1.375,– € ersten beiden Verpflichtungsjahren folgende För-                                2.2     Grünlandextensivierung (gesamte Ackerfläche) derung gewährt:                                                                         durch Mineraldüngerverzicht                                                                                                                             4.2     Streuobstbau – A 45 Anbau von mindestens fünf – Ackerland/Grünland1                 300,– €/ha                                        auf allen Dauergrünlandflächen gilt:                                                                                                                            (5 €/Baum, max. 100 Bäume je ha) verschiedenen Früchten in jedem Verpflichtungs- – Gärtnerisch genutzte Flächen und                                                      – Verzicht auf mineralische Düngung und flächen-                                                                                                                                             max. 500,– €/ha jahr                               100,– €/ha landwirtschaftliche Dauerkulturen 500,– €/ha                                            deckenden chem. Pflanzenschutz bei Kombination mit 1.1             50,– €/ha                           4.3     Umweltgerechter Weinbau in Steil- und – generelles Umbruchverbot 1 Bei Betrieben mit mehr als 50 % Hauptfutterfläche muss                              max. 1,76 GV/ha HFF – A 22           130,– €/ha                                                                                                                 Terrassenlagen – A 46/A 47 jährlich ein Mindestviehbesatz (Durchschnittsbestand) im                            max. 1,4 GV/ha HFF      – A 23       180,– €/ha                                                                                                                 Höhe der Förderung abhängig vom Betrieb von 0,3 GV/ha Hauptfutterfläche (HFF) eingehal- standortbedingten Grad der Arbeitserschwernis ten werden. 360,– bis 2.250,– €/ha einzelflächenbezogen                                                               einzelflächenbezogen 4.4     Extensive Teichwirtschaft – A 48 200,– €/ha Teichfläche Bayerischer Landtag 2.3     Extensive Grünlandnutzung entlang von Ge-                               3.2     Winterbegrünung – A 32                        80,–     €/ha wässern und sonstigen sensiblen Gebieten                                        bei Kombination mit 1.1                       50,–     €/ha             4.5     Sommerweidehaltung für Rinder – A 49 – A 24                                                                                                                                                          – Weidehaltung von Kühen, Rindern zur Aufzucht 3.3     Mulchsaatverfahren – A 33                   100,–      €/ha mit Verzicht auf jegliche Düngung und chemische                                                                                                                   sowie von Mastrindern Pflanzenschutzmittel                 350,– €/ha                                 bei Kombination mit 1.1                      60,–      €/ha                     – mind. 3-monatige Weidezeit am Stück innerhalb 3.4     Umwandlung von Ackerland in Grünland                                              des Zeitraums 15. Mai bis 15. November mit 2.4     Mahd von Steilhangwiesen                                                                                                                                          täglichem Weidegang entlang von Gewässern u. sonstigen sensiblen – 35 – 49 %   – A 25                       400,–      €/ha                                                                                                      – max. 2,4 GV/ha LF                  30,– €/GV Gebieten – A 34                     400,– €/ha – ab 50 %     – A 26                       600,–      €/ha 3.5     Grünstreifen zum Gewässer- und Bodenschutz                              4.6     Ausbringung flüssiger Wirtschaftsdünger 2.5     Extensive Weidenutzung durch Schafe und                                         – A 35                                                                          durch Injektionsverfahren – A 62/A 63 Ziegen – A 27 Einsaat bzw. Beibehaltung von 10 bis 30 m breiten                                                                           1,50 €/m³ max. 1,2 GV/ha LF               110,– €/ha · 16. Wahlperiode Grünstreifen                                                                                                   max. 22,50 € je GV/Jahr auf Ackerflächen        10,– €/ar Grünstreifen                                                           oder max. 45 €/ha LF und Jahr 2.6     Extensivierung von Wiesen mit Schnittzeitpunktauflage – A 28                                          3.6     Agrarökologische Ackernutzung und Weide in der vegetationsarmen Zeit bis                                          Blühflächen – A 36 15. März möglich                                                                Umsetzung agrarökologischer Konzepte auf                                           5. Investive Maßnahmen – Schnittzeitpunkt ab dem 1. Juli   300,– €/ha                                  Ackerflächen Höhe der Förderung abhängig von der EMZ zur Pflege von Hecken 2.7     Agrarökologische Grünlandnutzung – A 29                                         bis EMZ 2000:                     200,– €/ha Umsetzung agrarökologischer Konzepte auf                                        je weitere 100 EMZ:                 24,– €/ha                           5.1     Heckenpflegeprämie – A 51 Grünlandflächen                                                                                                                                                 Investive Fördermaßnahme für Pflegeschnitte und Höhe der Förderung abhängig von der EMZ                                                                                                                         für Schutzmaßnahmen gegen Verbissschäden im bis EMZ 2000:                     150,– €/ha                                                                                                                    Rahmen eines Pflegekonzepts je weitere 100 EMZ:                 24,– €/ha                                                                                                                                                      100,– €/ar Eigene Antragstellung bis spätestens 30. September 2009! StMELF – A 6/326-22.12.2008 Erläuterungen:                                                                                                  Die einbezogenen Flächen müssen sowohl nach ortsüblichen Normen bewirtschaftet (z. B. Ansaat, Pflege) als    Der Einsatz von bestimmten organischen Düngern (z. B. Klärschlamm) ist auf den in das KULAP–A einbezoge- Die Begrenzungen auf 2,0 GV/ha LF gilt für die Maßnahmen 1.1, 2.1, 3.0, 3.1.                                auch beerntet (Mulchverbot, Ausnahmen bei 2.7, 3.2, 3.5 und 3.6) werden.                                     nen Flächen verboten. Seite 11 Förderungen unter 250 € je Betrieb und Jahr werden grundsätzlich nicht gewährt.                             Bei den Maßnahme 2.1, 2.2 und 2.6 muss jährlich ein Mindestbesatz (Durchschnittsbestand) an Raufutterfres- Die Förderung ist in den Maßnahmenblöcken 1 bis 4 auf max. 40.000 € je Betrieb und Jahr begrenzt.           sern von 0,3 RGV/ha HFF eingehalten werden.",
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            "content": "Anlage 7 zu A 6-7292-7202I Bayerisches Vertragsnaturschutzprogramm (VNP/EA) – Verpflichtungszeitraum 2009 – 2013 – Maßnahmenübersicht –                                                                                                                                     Seite 12 1. Biotoptyp Acker                                              2. Biotoptyp Wiesen                                                 3. Biotoptyp Weiden                                                    4. Biotoptyp Teiche Erschwernisausgleich für Feuchtflächen Ziel                                                             Ziel                                                               Ziel                                                                   Ziel Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung ökologisch wertvoller   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung von naturschutzfachlich   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung naturschutzfachlich bedeut-   Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung ökologisch wertvoller Lebensräume auf Ackerstandorten (vorwiegend für Feldbrüter und   bedeutsamen Wiesenlebensräumen bzw. -lebensraumtypen, die ei-      samer Lebensräume bzw. Lebensraumtypen, die einer extensiven Wei-      Teiche Ackerwildkräuter)                                                ner extensiven landwirtschaftlichen Bewirtschaftung bedürfen.      denutzung bedürfen sowie Beweidung von mahdgeprägten Wiesen, soweit naturschutzfachlich sinnvoll. Grundleistungen:                                                 Grundleistungen:                                                     Grundleistungen:                                                      Grundleistungen: 1.1   Extensive Ackernutzung für Feldbrüter und                  2.0   Umwandlung von Ackerland in Wiesen                           3.0   Umwandlung von Ackerland in Weiden                               4.1   Förderung ökologisch wertvoller Teiche mit Ackerwildkräuter – G 11                                          – G 20                               400,– €/ha                    – G 30                            400,– €/ha                           Verlandungszone Extensive Ackerbewirtschaftung, kein Anbau von             2.1   Extensive Mähnutzung naturschutzfachlich                     3.1   Extensive Weidenutzung naturschutzfachlich                             Der Besatz mit Fischen ist nur insoweit zulässig, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Kleegras, Luzerne;                wertvoller Lebensräume                                             wertvoller Lebensräume                                                 als er zur Erreichung der Naturschutzziele erforder- keine Untersaat;                                                 Schnittzeitpunkte                                                  – Beweidung durch Schafe, Ziegen,                                      lich ist. Bewirtschaftungsruhe 15.04. – 30.06.;                            (mit Erschwernisausgleich):                                          Rinder oder Pferde                                                   Prämien je nach Anteil der Röhrichtzone: Reduzierte Ansaatdichte (Getreide)                               – 01.06. – G 21                       85,– €/ha                      – G 31                          270,– €/ha                           – Stufe A: bis 25%        – G 41     470,– €/ha – Ackerlagen, EMZ bis 3500           225,– €/ha                  – 15.06. – G 22 (E 22)               155,– €/ha                    – Beweidung durch Rinder im                                            – Stufe B: 26 – 50%       – G 42     550,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 3501            525,– €/ha                  – 01.07. – G 23 (E 23)               175,– €/ha                      alpinen Bereich (Almen/Alpen)                                        – Stufe C: ab 51%         – G 43     470,– €/ha 1.2   Brachlegung auf Acker mit Selbstbegrünung                        – 01.08. – G 24 (E 24)               175,– €/ha                      – G 32                          120,– €/ha                     4.2   Vollständiger Nutzungsverzicht in Teichen – für Feldbrüter und Ackerwildkräuter – G 12                     – 01.09. – G 25 (E 25)               220,– €/ha                                                                                           zur Erhaltung, Entwicklung oder Verbesserung der – in Biberlebensräumen, Pufferflächen – G 13               2.2   Brachlegung in Biberlebensräumen – G 28                                                                                                   Lebensbedingungen endemischer oder gefährde- Bewirtschaftungsruhe 15.03. – 31.08.                             Bewirtschaftungsruhe 15.03. – 01.08.                                                                                                      ter Arten    – G 44                   580,– €/ha Bayerischer Landtag – Ackerlagen, EMZ bis 2500           380,– €/ha                  – Wiesen, EMZ bis 3500               250,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 2501 – 3500 600,– €/ha                      – Wiesen, EMZ ab 3501                400,– €/ha – Ackerlagen, EMZ ab 3501          1.160,– €/ha                                                                                                                                                                                                                       · 1                                                                1                                                                    1                                                                     1 Zusatzleistungen :                                                Zusatzleistungen :                                                  Zusatzleistungen :                                                    Zusatzleistungen : 0.0   Verzicht auf Mineraldünger und chem. Pflan-                0.0   Verzicht auf Mineraldünger und chem. Pflan-                  0.3   Naturschonende standortspezifische                               0.5   Erhalt und Entwicklung von speziellen zenschutzmittel auf Flächen, auf denen der                       zenschutzmittel auf Flächen, auf denen der                         Bewirtschaftungsmaßnahmen                                              Amphibien- und Libellenlebens- Einsatz von Gülle oder organischem Dünger                        Einsatz von Gülle oder organischem Dünger                          – Z E1 - Z E4           50,– bis 235,– €/ha                            räumen – Z 45 bereits ganzjährig verboten ist.                                 bereits ganzjährig verboten ist.                             und                                                                          Verzicht auf Besatz von Raubfischen; – Z 10                             310,– €/ha                    – Z 20                             240,– €/ha                                                                                             Bespannung 01.03. – 15.09. 16. Wahlperiode 0.4 Erhalt von Streuobstweiden – Z 34 oder                                                             oder                                                                   (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha)                                                                           75,– €/ha 0.1 Verzicht auf jegliche Düngung und                            0.1 Verzicht auf jegliche Düngung und                                                                  max. 600 €/ha chem. Pflanzenschutzmittel – Z 11 360,– €/ha                     chem. Pflanzenschutzmittel – Z 21 300,– €/ha oder                                                                  als Einzelmaßnahme – G 26          350,– €/ha 0.2 Verzicht auf Mineraldünger, organische                       oder Düngemittel (außer Festmist) und                            0.2 Verzicht auf Mineraldünger, organische chem. Pflanzenschutzmittel – Z 12 310,– €/ha                     Düngemittel (außer Festmist) und und                                                                   chem. Pflanzenschutzmittel – Z 22 240,– €/ha 0.3 Naturschonende standortspezifische                           und Bewirtschaftungsmaßnahmen                                   0.3 Naturschonende standortspezifische – Z C1 - Z C4             25,– bis 205,– €/ha                    Bewirtschaftungsmaßnahmen und                                                                   – Z W1 – Z W9             40,– bis 870,– €/ha 0.4 Erhalt von Streuobstäckern – Z 14                            und (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha)                         0.4 Erhalt von Streuobstwiesen – Z 24 max. 600 €/ha                    als Einzelmaßnahme – G 27 (6,00 €/Baum, max. 100 Bäume je ha) ma x. 600 €/ha StMELF – A 6/308-22.12.2008 1 Die Kombinationsmöglichkeiten sind im Einzelnen dem Merkblatt Agrarumweltmaßnahmen zu entnehmen. Drucksache 16/1328",
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