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"content": "Bayerischer Landtag 15. Wahlperiode Drucksache 15/8655 20.08.2007 Schriftliche Anfrage Die Bevorzugung des Baustoffes Holz, unabhängig von der Eignung und Wirtschaftlichkeit steht nicht nur im Wider- des Abgeordneten Sepp Ranner CSU spruch zum Haushaltsgrundsatz der Wirtschaftlichkeit und vom 24.05.2007 Sparsamkeit, sondern erscheint uns auch aus dem Gleichbe- handlungsgrundsatz gegenüber den Herstellern anderer Bau- Bauen mit Holz bei staatlichen Bauten stoffe, wie z. B. Ziegel, problematisch. Es ist erklärtes Ziel, wegen der Öko-Bilanz und der CO2-Ein- Zu 2.: lagerung den Holzbau, auch bei öffentlichen Gebäuden, zu Nach dem Geschosswohnungsbau in Holzbauweise und den fördern. Um nicht Parallelen wie bei den Atomkraftwerken – verschiedenen Projekten des staatlichen Hochbaus Anfang wir haben die sichersten Kraftwerke, aber bauen keine – zu der 90er-Jahre mit der Zielsetzung, kostengünstiges Bauen installieren, soll es nicht passieren, dass man „Pro Holz“ re- mit dem Baustoff Holz intensiv in Form von Pilotprojekten det, aber dann mit Stahl und Beton baut. zu verfolgen, steht nunmehr das übergeordnete Ziel des ener- gieeffizienten Bauens im Vordergrund der staatlichen Deshalb frage ich die Staatsregierung: Bemühungen, sowohl im staatlichen Hochbau wie bei dem in Kürze aufgelegten Modellvorhaben „Energieeffizienter 1. Gibt es eine konkrete Absicht, beim Neubau von staatli- Wohnungsbau“. chen Verwaltungsgebäuden Holzbau in geeigneten Fäl- Wir sehen im Einsatz des Baustoffes Holz einen entschei- len verstärkt einzusetzen? denden Faktor, um den Anforderungen des energieeffizien- ten Bauens gerecht zu werden. Der Umfang des Holzeinsat- 2. Werden Beispielmodelle geschaffen? Wenn ja, welche? zes kann jedoch auch hier nur einzelfallbezogen entschieden Werden Signale gesetzt? werden. Im Wohnungsbau, bei dem der Freistaat nicht selbst Bauherr ist, liegt die Entscheidung über die Materialwahl bei 3. Wird in der Holzstadt Rosenheim, die bis jetzt nur ein Be- den Wohnungsunternehmen. ton-Polizeipräsidium hat, auch daran gedacht, das neue Mit der Änderung der Bayerischen Bauordnung und dem Amtsgericht in Holzbau auszuführen? neuen Brandschutzkonzept werden für kleine Gebäude und für die Gebäudeklasse mit Zellenbauweise Erleichterungen 4. Werden bei Kostenvergleichen die Gesamtkosten ein- für die Feuerwiderstandsfähigkeit der Bauteile umgesetzt schließlich Abriss einkalkuliert? und die konstruktive Holzverwendung für Gebäude mit bis zu fünf Geschossen ermöglicht. 5. Wurde im Zuge der Planungen für das neue Hörsaal- und Dies eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten des Baustoffes Laborgebäude an der FH Rosenheim, mit genehmigten Holz und wird über den staatlichen Hochbau hinaus die At- Gesamtkosten von 20,8 Mio. €, der beispielhafte Einsatz traktivität des Baustoffes Holz nochmals erhöhen. des Werkstoffes Holz untersucht? Zu 3.: Im Zuge der Planungen für einen Teilneubau des Amtsge- Antwort richts in Rosenheim wurde untersucht, ob das Gebäude in Holzbauweise errichtet werden kann. Dafür stellte das des Staatsministeriums des Innern Staatsministerium der Justiz klare Bedingungen, insbesonde- vom 09.07.2007 re in Bezug auf die Sicherheit, die bauphysikalischen Qua- litäten und die Betriebskosten. Vor allem aber ist die Kosten- Zu 1.: obergrenze von 3,44 Mio. € einzuhalten. Außerdem war der Bei der überwiegenden Anzahl der Neubauten, so auch bei Brandschutz zu klären, da es sich um einen viergeschossigen Verwaltungsbauten, handelt es sich um Mischbauweisen. Holzbau handeln würde. Der Baustoff Holz kommt hier sowohl im konstruktiven Be- reich z. B. bei Dachstühlen, wie bei Fassaden und im Innen- Die Untersuchung ist abgeschlossen. Die Bedingungen der ausbau regelmäßig zur Ausführung. Justiz könnten auch mit einem Holzbau erfüllt werden. Da- Die Staatsbauverwaltung setzt dabei, in Einklang mit dem her soll nun in einer Funktionalausschreibung mit Leistungs- Beschluss des Bayerischen Landtags vom 7. Februar 1964, programm unabhängig von der Konstruktionsweise – bei allen staatlichen Baumaßnahmen, nicht nur bei Verwal- Massivbau oder Holzbau – die wirtschaftlichste Lösung ge- tungsbauten, den Baustoff Holz ein, wo er in architektoni- funden werden. scher, wirtschaftlicher und konstruktiver Hinsicht sinnvoll und angemessen ist. Dies gilt in gleicher Weise für alle an- Die Haushaltsunterlage-Bau soll noch vor der Sommerpause deren Baustoffe auch. im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des ______ Drucksachen, Plenarprotokolle sowie die Tagesordnungen der Vollversammlung und der Ausschüsse sind im Internet unter www.bayern.landtag.de - Parlamentspapiere abrufbar. Die aktuelle Sitzungsübersicht steht unter www.bayern.landtag.de - Aktuelles/Sitzungen/Tagesübersicht zur Verfügung.",
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"content": "Seite 2 Bayerischer Landtag · 15. Wahlperiode Drucksache 15/8655 Bayerischen Landtags behandelt werden. Die Bauunterlagen Zu 5.: wurden zwar in Massivbauweise erstellt, die Option einer Dem Anliegen einer umfangreichen Holzverwendung für Ausführung in Holz bleibt jedoch gewahrt. den Neubau des 4. Bauabschnitts der FH Rosenheim wurde bei der Planung Rechnung getragen. Zu 4.: Die Tragkonstruktion des Daches und die Fassadenkonstruk- Bei Wirtschaftlichkeitsvergleichen bleiben, bei nicht auf ei- tion des gesamten Foyerbereichs bestehen aus Holz. Die Fas- ne temporäre Nutzung ausgelegten Baumaßnahmen, die saden des Labor- und Hörsaalbereichs werden mit Holzver- zukünftig zu erwartenden Abrisskosten unberücksichtigt, da bundplatten gestaltet. Das aufgesetzte Dachgeschoss, das Se- verlässliche Aussagen für einen Zeitraum von 50 bis 100 minarräume beinhaltet, wird in Holzbauweise errichtet. Jahren nicht möglich sind. Von diesem großzügigen Holzeinsatz mussten die Nutzer in Unabhängig hiervon bleibt festzustellen, dass die Abrisskos- mehreren Besprechungen überzeugt werden. Vor allem die ten von Holzbauten ggf. deutlich über den Abrisskosten von Holzfassade stieß zunächst auf Ablehnung. Massivbauten liegen können, da Holzbauten oft nur in Mischbauweise errichtet werden können, deren Materialien beim Abbruch aufwendig getrennt werden müssen.",
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