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"content": "Bayerischer Landtag 14. Wahlperiode Drucksache 14/5446 24.01.2001 Schriftliche Anfrage Zu 1. und 2.: Die Höhe des Anteils des Radverkehrs an der Verkehrsmit- des Abgeordneten Schläger SPD telnutzung (modal split) in den bayerischen Kommunen, auf- vom 13.11.2000 geschlüsselt nach Einwohnerabstufungen, ist nicht bekannt. Es gibt hierüber keine flächendeckenden statistischen Aus- Bayerisches Radwegenetz wertungen. Allgemein kann gesagt werden: Der Fahrradbestand in Das bayerische landesweite Radwegenetz ist sehr unter- Deutschland lag nach Erhebungen des Statistischen Bundes- schiedlich entwickelt. Es besteht sicherlich Einigkeit, dass amtes 1997 bei 75,3 Mio. Fahrrädern. 75 % aller Haushalte dieses Netz in allen Landesteilen weiterentwickelt werden verfügten über mindestens ein Fahrrad. In den einzelnen Re- muss. gionen und Städten hat der Radverkehr stark unterschiedli- che Anteile am Gesamtpersonenverkehr. Unter den Groß- In diesem Zusammenhang frage ich die Staatsregierung: städten erreicht Münster mit 34 % den höchsten Anteil. Städ- te wie Bremen, Freiburg und Karlsruhe weisen Anteile zwi- 1. Ist der Staatsregierung bekannt, wie hoch der Anteil des schen 15 und 22 % auf. Andere Städte wiederum, wie etwa Radverkehrs an der Verkehrsmittelnutzung (modal split) Saarbrücken, Solingen und Wuppertal haben nur Anteile von in den bayerischen Kommunen unter 20.000 Einwohner unter 2 %. Nach dem Bericht der Bundesregierung über die (EW), 50.000 EW, 50.000–100.000 EW und den darüber Situation des Fahrradverkehrs in Deutschland (1998) er- liegenden Städten liegt? reicht der Radverkehr in den alten Bundesländern in kleinen, mittelgroßen und Großstädten durchschnittliche Anteile von 2. Wenn ja, wie hoch sind die Anteile in einzelnen Kom- 9 bis 13 %. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern munen, bzw. Gemeindegruppen? liegt der Verkehrsanteil des Radverkehrs in Deutschland da- mit in einem mittleren Bereich, während die Radverkehrsan- 3. Sollte das nicht bekannt sein, welche Maßnahmen beab- teile in den Niederlanden bei ca. 27 %, in Großbritannien da- sichtigt die Staatsregierung, um verlässliche Zahlen für gegen lediglich bei 2 % liegen. eine landesweite Radverkehrsförderung und -planung zu beschaffen? Nach dem erst kürzlich von der Landeshauptstadt München erstellten Entwurf eines Verkehrsentwicklungsplanes beträgt 4. Wie hoch schätzt die Staatsregierung das Steigungspo- der Radverkehrsanteil in München 10 bis 15 % und erreicht tenzial für den Radverkehr ein, evtl. aufgeteilt auf Ge- damit einen für Großstädte überdurchschnittlich hohen Wert. meindegrößen? Ziel der Landeshauptstadt München ist es, durch quantitati- ve und qualitative Verbesserungen der Radwegnetze den 5. In welcher Form will die Staatsregierung Kommunen un- Radverkehrsanteil langfristig auf 15 bis 20 % zu steigern. terstützen, diese Potenziale im Sinne einer umweltge- rechten, gesundheitsfördernden und kostengünstigen Verkehrspolitik auszuschöpfen? Zu 3.: Fahrradverkehr ist vor allem Nahverkehr. Daher sind 6. Werden dazu im fortzuschreibenden Gesamtverkehrs- zunächst Städte und Gemeinden aufgefordert, für den Rad- plan Bayerns Ziele festgelegt? verkehr eine ausreichende und sichere Infrastruktur zu schaf- fen. Aufgrund der kommunalen Planungshoheit kann der Staat darauf keinen direkten Einfluss nehmen. Aufgabe des Staates ist es, durch den Bau von straßenbeglei- tenden Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen den Radver- Antwort kehr sicherer zu führen. Grundlage für den Radwegebau an des Staatsministeriums des Innern Bundesstraßen ist das 1982 aufgestellte Radwegeprogramm, vom 13.12.2000 das jährlich fortgeschrieben wird. Seit 1982 wurden in den Radwegebau an Bundesstraßen rund 400 Mio. DM inves- Die Förderung des Radwegebaus ist ein erklärtes Ziel der tiert. Heute sind 2 940 km Bundesstraßen mit Radwegen aus- Staatsregierung; denn die Trennung des Fahrradverkehrs gestattet, das sind 43,2 % aller Bundesstraßen in Bayern. vom motorisierten Verkehr stellt einen wichtigen Beitrag zur Auch für Staatsstraßen gibt es seit 1985 ein Radwegepro- Verbesserung der Verkehrssicherheit dar. Die Benutzung des gramm, über das bisher rund 230 Mio. DM aufgewendet Fahrrads wird damit sicherer und attraktiver. Zu den einzel- worden sind. Heute sind an Staatsstraßen 3 080 km Radwe- nen Fragen wird Folgendes bemerkt: ge vorhanden, das sind 22,1 % aller Staatsstraßen.",
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"content": "Seite 2 Bayerischer Landtag · 14. Wahlperiode Drucksache 14/5446 Zu 4.: Zu 6.: Der Radverkehr hat vor allem innerorts ein deutlich höheres Für die Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans Bayern Potenzial als sein derzeitiger Anteil am Gesamtpersonenver- liegt noch keine endgültige Formulierung der Ziele vor. Bei kehr. Beispielsweise liegt über ein Viertel aller Pkw-Fahrten der derzeit laufenden Gesamtfortschreibung des Landesent- unter 3 km und damit unterhalb durchschnittlicher Radfahr- wicklungsprogramms (LEP) wurden jedoch folgende Ziele distanzen. Aus der Verlagerung kurzer Pkw-Fahrten auf das für den Radverkehr festgelegt: Fahrrad könnten sich deutliche Veränderungen an den Ver- kehrsmittelanteilen der zurückgelegten Wege ergeben. Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes lassen sich bis zu „Zur Förderung des Fahrradverkehrs, der aus umwelt-, ener- 30 % der heute mit dem Pkw zurückgelegten Nahverkehrs- gie- und gesundheitspolitischen Gründen eine wichtige strecken auf das Fahrrad verlagern. Ein gut ausgebautes und Funktion für die nachhaltige Entwicklung erfüllt, sollen zusammenhängendes Radwegenetz ist dafür Voraussetzung. straßenbegleitende Radwege geschaffen werden. Dabei sol- len vorrangig Zu 5.: – Lücken im Zuge bereits bestehender Radwege geschlos- Die Staatsregierung unterstützt den Radwegebau in den sen, Kommunen durch Zuschüsse. Für nahezu alle Arten von – Verbindungen von Ortsteilen zur Hauptgemeinde verbes- Radwegebauvorhaben können staatliche Fördermittel zur sert und Verfügung gestellt werden. Die Kommunen können Zuwen- – landschaftlich reizvolle Gebiete erschlossen werden. dungen erhalten aus Mitteln – des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) Durch die Verbesserung des Angebots sollen noch mehr für Radwege entlang verkehrswichtiger Straßen Verkehrsteilnehmer gerade bei Kurzstreckenfahrten im Be- – des Finanzausgleichsgesetzes (FAG) zur Verbesserung rufs-, Einkaufs- und Freizeitverkehr zum Umstieg auf das der Verkehrsverhältnisse und der Verkehrssicherheit Fahrrad bewogen werden. – der Städtebauförderung – der Wirtschaftsförderung – der Dorferneuerung u.a. Das „Bayernnetz für Radler“ soll weiterentwickelt werden. Auf eine fahrradfreundliche Infrastruktur soll hingewirkt Voraussetzung ist, dass die jeweiligen Förderbedingungen werden. Die Radwege sollen in allen Regionen zu einem re- erfüllt werden. gionalen Radwegenetz verbunden werden.",
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