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            "content": "Drucksache 22/543          Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 22. Wahlperiode Dieses Vorgehen hat sich in den letzten Jahren bewährt. So starben in den zurücklie­ genden 15 Jahren beispielsweise von Tausenden neu gepflanzten Straßenbäumen jährlich im Schnitt weniger als 0,1 Prozent ab. Dabei liegt die Ursache für das Absterben weniger am Umfang der Bewässerung als vor allem am Auftreten von Erkrankungen (zum Beispiel Pilzbefall) oder anderen Ereignissen wie zum Beispiel Beschädigungen durch Pkws. Bei den älteren Straßenbäumen sind in der Regel andere Gründe wie zum Beispiel Erkrankungen für das Absterben ausschlaggebend. In den Trockensommern 2018 und 2019 wurden erstmalig zum Teil auch etwas ältere Bestandsbäume an Straßen gewässert. Eine Bewässerung aller Hamburger Bestands­ bäume – über 223.000 Straßenbäume und geschätzt 600.000 Bäume in Parks – ist weder leistbar noch aussichtsreich, da mit den üblichen Bewässerungsgaben die Wur­ zeln der älteren Bäume nicht zu erreichen sind und ein niedriger Grundwasserstand unverändert bliebe. Hier können nur ausreichende Niederschläge und eine entspre­ chende Versickerung die Bodenwasservorräte und Grundwasserspiegel so speisen, dass sie für die Baumwurzeln verfügbar sind. Im Zuge des fortschreitenden Klimawandels wird sich langfristig voraussichtlich auch der Baumbestand in Hamburg verändern. Es werden sich Baumarten durchsetzen, die mit den zu erwartenden Klimabedingungen besser umgehen können. Die zuständige Behörde hat diese Entwicklung im Fokus. Hamburg beteiligt sich bei der Suche nach Zukunftsbäumen im Rahmen von Forschungen, an der Testung neuer Baumarten beziehungsweise -sorten sowie an Neugestaltungen der Baumgruben. Frage 2:            Wie viele Mittel stellt der Senat unterteilt nach den Bezirken für die Bewässerung der Bäume zur Verfügung? Frage 3:            Sind die Mittel zur Bewässerung der Bäume aus der Sicht des Senats zur Erhaltung der Bäume auskömmlich? Frage 4:            Wenn nein, wie viele zusätzliche Mittel würden benötigt und ist deren zukünftige Bereitstellung bereits in Planung? Antwort zu Fragen 2, 3 und 4: Die Bewässerungskosten werden nicht gesondert ermittelt beziehungsweise zugewie­ sen. Sie sind in den Mitteln für die Pflege und den Erhalt der Grünflächen beziehungs­ weise Straßenbäume enthalten. Im Übrigen siehe Antwort zu 1. Frage 5:            Welche und wie viele Bäume werden wie oft und mit welchen Kosten regelmäßig in Hamburg bewässert? Antwort zu Frage 5: Eine Statistik im Sinne der Fragestellung wird nicht geführt. Die Bewässerung erfolgt im Rahmen der Pflege und Unterhaltung der Bäume. Im Übrigen siehe Antworten zu 1 sowie zu 2 bis 4. Frage 6:            Wie viele Bäume wurden in den letzten drei Jahren in Hamburg gepflanzt? Antwort zu Frage 6: Siehe Drs. 22/339. Frage 7:            Sollten die drei Jahre alten Bäume regelmäßig bewässert werden? Frage 8:            Wenn ja, werden die drei Jahre alten Bäume regelmäßig bewässert? Frage 9:            Wenn nein, wieso nicht? Antwort zu Fragen 7, 8 und 9: Ja, siehe Antwort zu 1. 2",
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