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            "content": "Drucksache 22/250          Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 22. Wahlperiode Bei der Berechnung der Tatverdächtigen (TV) wird in der PKS eine echte Tatverdächti­ genzählung vorgenommen. Dabei wird ein TV nur einmal gezählt, auch wenn er mehr­ fach registriert wurde. Dieses Prinzip wird sowohl für die Anzahl der TV insgesamt als auch für die Anzahl der TV für jedes Delikt angewendet. Wird ein TV mit zwei verschie­ denen Delikten registriert, wird er für das jeweilige Delikt als TV gezählt. Für TV insge­ samt wird er dagegen nur einmal gezählt. Daten zu Opfern werden in der PKS nur bei Delikten erfasst, für die im Straftatenkatalog eine Opfererfassung vorgesehen ist. Nach den aktuellen bundeseinheitlich geltenden PKS-Richtlinien betrifft dies grundsätzlich Delikte gegen höchstpersönliche Rechtsgüter (Leben, körperliche Unversehrtheit, Freiheit, Ehre, sexuelle Selbstbestimmung). Im Gegensatz zur „Echttäterzählung“ der Tatverdächtigen in der PKS handelt es sich bei der Opfererfassung um sogenannte Opferwerdungen, das heißt wenn eine Person im Laufe eines Jahres mehrfach Opfer von Straftaten geworden ist, wird sie auch mehrfach in der PKS erfasst. Daten zum Opfer werden nicht auf Basis der Fälle, sondern auf Basis der Erfassungen der Opferwerdungen ausgewertet. Eine Verknüpfung mit Fall­ zahlen ist nicht möglich. Die 2019 in der PKS im Sinne der Fragestellungen erfassten Daten sind unter https://www.polizei.hamburg/daten-und-fakten/13571628/pks-2019/ veröffentlicht. In dem Dokument „Polizeiliche Kriminalstatistik 2019“ sind die erfragten Informationen in den Tabellen 01, 20 und 91 enthalten. Darüber hinaus werden Statistiken im Sinne der Fragestellungen bei der Polizei nicht geführt. Zur Beantwortung wäre eine Durchsicht aller Hand- und Ermittlungsakten des erfragten Zeitraums bei der Polizei erforderlich. Die Auswertung von mehreren Hundert­ tausend Akten ist in der für die Beantwortung einer Parlamentarischen Anfrage zur Ver­ fügung stehenden Zeit nicht möglich. Frage 22:          Wie viele Häftlinge gab es im Jahr 2019 in Hamburg und wie hoch ist der prozentuale Anteil von Männern, Frauen und, soweit Daten vor­ liegen, vom dritten Geschlecht? Antwort zu Frage 22: Tabelle 5 Männer             Frauen Summe                               5.227              385 Summe Personen insgesamt            5.612 Prozent                             93 %               7% Daten zum dritten Geschlecht liegen nicht vor. Suizide Frage 23:          Wie viele Suizidversuche gab es im Jahr 2019 und wie hoch ist der prozentuale Anteil von Männern, Frauen und, soweit Daten vorliegen, vom dritten Geschlecht? Antwort zu Frage 23: Daten zur Beantwortung der Fragestellung liegen nicht vor. Frage 24:          Wie viele vollendete Suizide gab es im Jahr 2019 und wie hoch ist der prozentuale Anteil von Männern, Frauen und, soweit Daten vor­ liegen, vom dritten Geschlecht? Antwort zu Frage 24: Daten zur Beantwortung der Fragestellung liegen frühestens im Jahr 2021 vor. Frage 25:          Ist dem Senat bekannt, wie viele Depressionen im Jahr 2019 in Ham­ burg diagnostiziert wurden und wie hoch ist der prozentuale Anteil von Männern, Frauen und, soweit Daten vorliegen, vom dritten Geschlecht? 6",
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            "content": "Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg – 22. Wahlperiode      Drucksache 22/250 Antwort zu Frage 25: Dem Senat liegen bezogen auf das Jahr 2019 keine Erkrankungszahlen zu Depressio­ nen vor. Programme für Geschlechtergerechtigkeit Frage 26:          Gibt es in Hamburg Programme, deren Fokus auf einer geschlechter­ gerechten Erziehung und der Entwicklung positiver männlicher Iden­ titäten, sowie einer Weiterentwicklung männlicher Rollenbilder liegt? Antwort zu Frage 26: Die Themenfelder „Geschlechtergerechte Erziehung“ und „Männliche Rollenbilder“ wer­ den für schulische Fachkräfte von der Abteilung Beratung – Vielfalt, Gesundheit, Prä­ vention des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) in Beratungen, Fortbildungen und auf Fachtagen aufgegriffen. Grundlage hierfür sind Ergebnisse aus der aktuellen Bildungs- und Geschlechterforschung, die Leitlinien der Kultusminister­ konferenz zur Sicherung der Chancengleichheit durch geschlechtersensible schulische Bildung und Erziehung (siehe https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichun­ gen_beschluesse/2016/2016_10_06-Geschlechtersensible-schulische_Bildung.pdf) sowie die Bildungs- und Rahmenpläne. So gab es beispielsweise auf der Fachtagung „Gender und Schule“ im September 2019 nach einem Vortrag die Möglichkeit, sich in Workshops mit Rollenbildern auseinanderzusetzen. Außerdem begleitet das LI mit sei­ ner schulischen Fachexpertise das Projekt „comMIT!ment“ (siehe https://www.jungen­ arbeit.info/unsere-angebote/commitment). In diesem von der Behörde für Arbeit, Sozi­ ales, Familie und Integration (BASFI) finanzierten Projekt werden an Partnerschulen Schüler ab der zehnten Jahrgangsstufe zu sogenannten Peers ausgebildet. Die Thematisierung von männlichen Rollenbildern ist innerhalb von Gesprächsformaten zwischen ausgebildeten Peers und Jungengruppen aus der Jahrgangsstufe 8 zentraler Gegenstand. Hinzu kommt die dauerhafte Kooperation mit dem Träger „Soziale Jungs Hamburg“, die nicht nur die Planung und Durchführung des jährlichen Hamburger Jun­ gen-Zukunftstags „Boys‘Day“ (siehe https://www.boys-day.de/) sondern auch die Bera- tung von Lehrkräften im Bereich der geschlechtergerechten Berufsorientierung beinhal­ tet (siehe https://www.soziale-jungs-hamburg.de/home.html) Jungen werden unter anderem dazu motiviert, sich bewusst in weiblich dominierten Berufsfeldern in Form von Praktika zu engagieren. Seit 2019 kooperiert das LI mit dem bundesweiten Projekt „Kli­ scheefrei“, das sich für eine Überwindung von Geschlechterklischees in der Studien- und Berufswahl einsetzt (siehe https://www.klischee-frei.de) Im Rahmen der selbstverantworteten Schule entscheidet die Einzelschule unter Berücksichtigung der Bildungs- und Rahmenpläne, mit welchen außerschulischen Kooperationspartnern zusammengearbeitet wird. Neben den schon oben genannten Projekten nutzen einige Schulen das Bildungsangebot von „Arbeit und Leben Hamburg“ für Jugendliche ab 14 Jahren zum Thema Geschlechterverhältnisse (siehe https://ham­ burg.arbeitundleben.de/pb/jugendbildung/jugendseminare). Im Übrigen siehe Drs. 21/16557 und 21/17586. Die Unterstützungsangebote für Familien, Hilfen zur Erziehung und sozialräumlichen Angebote werden fortlaufend weiterentwickelt und geschlechtsspezifische Bedürfnisse sowie eine geschlechtersensible Ausrichtung finden in der Beratungs- und Betreuungs­ arbeit der verschiedenen Einrichtungen ihren Platz. Einrichtungen der Familienbildung und -beratung (zum Beispiel die Elternschulen) bieten zum Beispiel spezifische Ange­ bote für Väter an, um diese in ihrer Elternrolle und Erziehungskompetenz zu unterstüt­ zen. Darüber hinaus wird von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) der Verein VÄTER e.V. (www.vaeter.de) gefördert. Der Verein unterstützt Väter rund um die Themen Elternschaft, Geburt, Kinder, Partnerschaft und kooperiert mit Hamburger Einrichtungen, wie Familienbildungsstätten, Elternschulen, Turnvereinen oder Kitas. Der Träger bietet Beratungsangebote zu Erziehung, Trennung und Umgangsrecht sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie an. Daneben gibt es Grup­ penangebote, wie zum Beispiel Geburtsvorbereitungskurse für Väter sowie Themen­ 7",
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