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"content": "Niedersächsischer Landtag — Eifte Wahlperiode Drucksache 11/4097\n\n \n\nAntwort auf eine Kleine Anfrage\n— Drucksache 11/3699 —\n\nBetr.: Verfassungsverständnis des Herrn Innenministers\n\nWortlaut der Kleinen Anfrage der Abg. Milde, Bartling, Schmalstieg, Glogowski (SPD)\nvom 14. 3. 1989\n\nIn der Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages am 15. 2. 1989 wurde in der\nAktuellen Stunde unter den Punkten „Ausscheiden des Oberstaatsanwalts Jeserich\nals Sonderermittler im Ministerium des Innern‘ — Antrag der Fraktion der FDP,\nDrs 11/3537 — und „Fortsetzung der Sonderermittlungen im Ministerium des Innern“\n— Antrag der Fraktion der CDU, Dis 11/3538 — über die Tätigkeit des Mitarbeiters\nder CDU-Fraktion Dr. Gerhold im Innenministerium gesprochen. Der Herr Innenmini-\nster rechtfertigte diesen Tatbestand und erklärte u.a.: „„Aber es gibt auch überhaupt\nkeinen Grund anzunehmen, hier sei Unzulässiges passiert, hier sei etwas nicht in\nOrdnung.“\n\nWir fragen die Landesregierung:\n1. Schließt sie sich der rechtlichen Betrachtung des Herrn Innenministers an?\n\n2. Sind Herrn Dr. Gerhold vor dem 1. 1. 1989 Akten — insbesondere aus den Abtei-\nlungen 2 und 4 — zur Einsicht überlassen worden?\n\n3. Aus welchen Gründen konnten die Arbeiten, die Dr. Gerhold im Innenministerium\nausgeführt hat, während er noch Mitarbeiter der CDU-Fraktion war, nicht von\neinem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des Innenministeriums wahrgenommen\nwerden?\n\nAntwort der Landesregierung\n\nNiedersächsisches Innenministerium Hannover, den 27. 6. 1989\n— 12.1 —03 —\n\nJa. Es bestand die Absicht, Herrn Dr. Gerhold die Leitung einer neuzubildenden Abtei-\nlung zu übertragen. Rechtliche Bedenken, Hertn Dr. Gerhold in die Gestaltung der\nAbteilung einzubeziehen, gab es nicht. Im übrigen hatte Herr Dr. Gerhold mich per-\nsönlich beraten.\n\nZu 2:\n\nIn der Zeit bis zum 1. 1. 1989 harte Herr Dr. Gerhold sich durch Einsichtnahme in Ak-\nten auf seine künftige Aufgabe vorbereitet. Gegenüber dem Hause sollte er vor Wirk-\nsamwerden seines Anstellungsvertrages nicht tätig werden. Soweit ersichtlich, ist dies\nauch nicht — zumindest nicht gezielt — geschehen.",
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"content": "Niedersächsischer Landtag — Elfte Wahlperiode Drucksache 11/4097\n\n \n\nZu 3:\n\nWie sich aus den Antworten zu 1. und 2 ergibt, führte Herr Dr. Gerhold keine Aufga-\nben für das Ministerium aus, während er noch Mitarbeiter der CDU-Fraktion war. Seine\nBeteiligung an den Vorbereitungen von Pressekonferenzen am 22. 11., 1. 12. und\n22. 12. 1988 erfolgte seinerzeit in der Form einer persönlichen Beratung des Ministers\ndes Innern, allerdings auch unter dem Gesichtspunkt seiner zukünftigen Verantwor-\ntung für das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sämtliche dem Innenministe-\nrium obliegenden Aufgaben wurden von Bediensteten des Hauses erledigt.\n\nStock\n\n2 (Ausgegeben am 11. 7. 1989)",
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