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            "content": "Niedersächsischer Landtag — 13. Wahlperiode Drucksache 13/3197\n\n1 nr nn nd\n\nKleine Anfrage mit Antwort\n\nWortlaut der Kleinen Anfrage\nder Abg. Dr. Winn, Dierkes (CDU), eingegangen am 24. 4. 1997\n\nBetr.: Existenzgefährdung der ambulanten Dialysepraxen\n\nIn der ambulanten Dialysebehandlung besteht eine zunehmende Existenzgefährdung durch\ngemeinnützige Dialyseanbieter und teilstationäre Einrichtungen einerseits und durch die\nVergütung andererseits. Im Interesse der auf die Dialyse angewiesenen kranken Menschen ist\nes unverzichtbar, daß möglichst wohnortnah eine Dialyseversorgung angeboten wird. Leider\nsind Konzentrationsbestrebungen zu beobachten.\n\nWir fragen die Landesregierung:\n\n1. Zu welchen Anteilen werden in Niedersachsen die Dialysepatienten ambulant in den\nverschiedenen Institutionen behandelt:\n\n— Dialysepraxen vonjniedergelassenen Nephrologen,\n— gemeinnützige Dialyseanbieter (z.B. KfH, PHV),\n\n \n  \n \n \n \n  \n   \n  \n   \n  \n\n2. Wie hoch sind die BEhandlungskosten pro ambulanter/teilstationärer Dialysebehandlung\nin den verschiedener Einrichtungen einschließlich sämtlicher verschiedener Zuschläge?\n\n5. Wie hoch ist der\nwerden?\n\nteil der Patienten, die nicht in der nächstgelegenen Dialyse betreut\n\n6. Welche Transportkgsten entstehen den Kostenträgern zusätzlich durch den „Dialyse-\ntourismus“?\n\n—]\n\n. Welche Gründe lieg$n für den „Dialysetourismus“ vor?\n\nWelche zusätzliche Kosten für Transporte entstehen den Kostenträgern durch den\nWegfall der Selbstbeteiligung der Patienten bei ambulanten — = teilstationären — Dialysen\nin Krankenhäusern?\n\no\n\n9. Wie hoch ist die ahl der betreuenden Ärzte in den verschiedenen Einrichtungen in\nbezug auf die Patienfenzahl?\n10. Wie ist die Qualifikktion der betreuenden Ärzte in den verschiedenen Einrichtungen in\n\nbezug auf die Patientenzahl?\n\n1\n\n-\n\n. Wieviel der betreu\nKrankenhäusern?\n\n12. Ist die persönliche\n\nden Ärzte haben zusätzliche Verpflichtungen, insbesondere in den\n\nistungserbringung insbesondere ermächtigter Ärzte sichergestellt?",
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            "content": "Niedersächsischer Landtag — 13. Wahlperiode Drucksache 13/3197\n\n13. Wie hoch sind in den verschiedenen Krankenhäusern die Behandlungskosten für teilsta-\ntionäre Dialysen?\n\n14. Wie hoch sind in den verschiedenen Krankenhäusern die Behandlungskosten für statio-\nnäre Dialysen?\n\n15. Wodurch rechtfertigen sich die zum Teil erheblichen Kostenunterschiede zwischen den\nverschiedenen Krankenhäusern?\n\n(An die Staatskanzlei übersandt am 2. 5. 1997 — II/721 — 821)\nAntwort der Landesregierung\n\nNiedersächsisches Sozialministerium Hannover, den 19. 8. 1997\n—- 01.1 - 01 425/01 (108.2) —\n\nExistenzgefährdungen der ambulanten Dialysepraxen durch gemeinnützige Dialyseanbieter\nund teilstationäre Einrichtungen, sowie Konzentrationsbestrebungen, wie in der Kleinen\nAnfrage benannt, können nach Darstellung der Verbände der gesetzlichen Krankenkassen in\nNiedersachsen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) insgesamt\nnicht bestätigt werden.\n\nWährend noch vor zehn Jahren die ambulante Dialyseversorgung schwerpunktmäßig in\nKrankenhäusern und durch sonstige Behandler sichergestellt wurde, sind inzwischen landes-\nweit 50 durch Vertragsärzte betriebene Dialyseeinheiten aufgebaut worden.\n\nViele der in stationären Einrichtungen betriebenen Dialyseangebote werden nach dem\nKooperationsmodell von niedergelassenen Nephrologen geleitet. Zudem betreuen einst\nermächtigte und jetzt niedergelassene Krankenhausärzte ambulante und stationäre Dialysen\nin den Räumlichkeiten des Krankenhauses.\n\nIn Niedersachsen sind keine ortsbezogenen Konzentrationsbestrebungen festzustellen. Das\nGegenteil ist richtig. Durch die steigende Zahl der Leistungsanbieter ist es möglich gewor-\nden, immer mehr Dialyse dezentralisiert anzubieten.\n\nDie Ausweitung der Zahl der Behandler hat allerdings zur Folge, daß die einzelne Arztpraxis\noder das einzelne Zentrum weniger Patienten je Arzt betreut als zuvor. Dies wird auch nicht\ndurch die seit Jahren steigende Zahl der Dialysepatienten ausgeglichen.\n\nStatistische Auswertungen zur Dialyse in Niedersachsen legen nur für die Orts-, Betriebs-\nund Innungskrankenkassen sowie die landwirtschaftlichen Krankenkassen (im folgenden:\nPrimärkassen) vor. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich daher nur auf diese Kassen-\narten.\n\nDies vorausgeschickt, beantworte ich die einzelnen Fragen wie folgt:\n\nZul:\n\nNach Mitteilung der Verbände der Primärkassen in Niedersachsen werden Dialysepatienten\nambulant zu folgenden Anteilen in den verschiedenen Institutionen behandelt:\n\n65% aller ambulanten Patienten werden von niedergelassenen Nephrologen behandelt,\n\n16% der ambulanten Patienten werden in Zentren des Kuratonums für Dialyse- und Nie-\nrentransplantation e.V. (KfH) betreut, davon 40 % durch ein Heimverfahren,\n\n10% der ambulanten Patienten werden durch die Stiftung „Patienten-Heimversorgung“\n(PHV) betreut, davon 5 % durch ein Heimverfahren,\n\n9% der Dialysen werden in teilstattonären Einrichtungen durchgeführt.",
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