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"content": "Niedersächsischer Landtag — Elfte Wahlperiode Drucksache 11/3350\n\n \n\nAntwort auf eine Kleine Anfrage\n— Drucksache 11/2949 —\n\nBetr.: Deponie der Preussag AG Metall in Goslar\nWortlaut der Kleinen Anfrage der Abg. Frau Dr. Schole (Grüne) vom 8. 9. 1988\n\nIm Jahre 1987 wurde durch die Aufmerksamkeit von Umweltschützern in Goslar eine\nDeponie der Preussag AG Metall entdeckt, aus welcher Sickerwässer mit einer Arsenbe-\nlastung von 400 nfg/l austreten. Hierbei dürfte es sich um die am höchsten mit Arsen\nbelasteten Sickerwässer einer Altlast in Niedersachsen handeln.\n\nIn letzter Zeit entstand der Eindruck, als ob die Bemühungen, diese Altlast schnellst-\nmöglich zu sanieren, ins Stocken geraten seien.\nIch frage daher die Landesregierung:\n\n1. Ist ihr eine Altlast in Niedersachsen bekannt, aus welcher höher mit Arsen belastete\nSickerwässer austreten?\n\n2. Was ist ihr darüber bekannt, daß auch andere Firmenabfailprodukte als die der\nPreussag in dieser Deponie lagern könnten?\n\n3. Welche Sanierungsschritte sind bisher vorgeschlagen worden?\n\n4. Wie ist der Stand der Dinge bei der notwendigen Sanierung dieser Altlast?\n\nAntwort der Landesregierung\n\nDer Niedersächsische Umweltminister Hannover, den’9. 12. 1988\n— Z4 — 01425/12 — 55 — \\\n\nZu li:\n\nNein.\n\nZu 2:\n\nDer Landesregierung liegen derartige Erkenntnisse nicht vor.\n\nZu 3:\n\nDie Preussag AG Metall in Goslar wird der zuständigen Behörde in Kürze Vorschläge\nzur Beseitigung der Gefahrensituation vorlegen.\n\nZu 4:\n\nDer Landkreis Goslar erörtert z.Z. mit dem Wasserwirtschaftsamt Göttingen die Vorge-\nhensweise sowie den Umfang der durchzuführenden Untersuchungen, um den even-\ntuell erforderlichen Sanierungsumfang festzustellen.\n\nDr. Remmers\n\n(Ausgegeben am 3. 1. 1989)",
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