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            "content": "Niedersächsischer Landtag - 13. Wahlperiode ” Drucksache 13/3366\n\nUnterrichtsversorgung zur Verfügung gestellt worden. Da in Frage 2 nach den insgesamt im\n\nSchuljahr 1996/97 ausgeschiedenen Lehrkräften gefragt wird, sind bei der Beantwortung von\n\nFrage 1 auch die 94 Ersatzeinstellungen an den allgemeinbildenden Schulen und die 50 im\n\nBereich der berufsbildenden Schulen, die bereits im Laufe des Schuljahres 1996/97 vorge-\n- nommen worden sind, hinzuzurechnen.\n\nDurch die Erhöhung des eigenverantwortlichen Unterrichts für die Auszubildenden im\nVorbereitungsdienst, die Kürzung der Freistellungen für Personalräte um ca. 9000 Stunden\n(rd. 350 Lehrerstellen) und die Reduzierung der Altersermäßigung im Umfang von ca. 250\nLehrerstellen sind weitere Lehrer-Ist-Stunden in die Schulen gekommen, die die Untertichts-\nversorgung stabilisieren. Mit diesen Maßnahmen konnte erreicht werden, daß die Anzahl der\nLehrer-Ist-Stunden gegenüber dem vergangenen Schuljahr nicht nur gehalten, sondern sogar\ngeringfügig angehoben werden konnte.\n\nDa es sowohl Aufgabe des Niedersächsischen Kultusministeriums als auch der Bezirksregie-\nrungen ist, dafür zu sorgen, daß in den einzelnen Bezirksregierungen bzw. Landkreisen eine\ninsgesamt ausgeglichene Unterrichtsversorgung erreicht wird, können die in der Kleinen\nAnfrage abgefragten Daten nur begrenzt aussagekräftig sein. Bezogen auf den jeweils letzten\nStichtag der Statistik und die Prognosen zum Schuljahresbeginn gab es „besser“ und\n„schlechte“ versorgte Schulformen und Gebiete. Demzufolge wurden Einstellungsmöglich-\nkeiten vorrangig dort bekanntgegeben, wo eine geringere Unterrichtsversorgung zu erwarten\nwar, während in den besser versorgten Gebieten entsprechend weniger Einstellungen erfol-\ngen werden. Nur so ist ein gerechter Ausgleich in ganz Niedersachsen zu erreichen.\n\nDie in der Kleinen Anfrage erfragten Zahlen zur Schülerzahlentwicklung und zu ausschei-\ndenden sowie neueingestellten Lehrkräften ermöglichen noch keine Aussage zur rechneri-\nschen Untertichtsversorgung im Schuljahr 1997/98. Da darüber hinaus noch Beurlaubungen,\nStundenreduzierungen, Abordnungen und Versetzungen von Lehrkräften, sowie die o.a.\nMaßnahmen in die Berechnungen einzubeziehen sind, ist ein Vergleich der in der Kleinen\nAnfrage abgefragten Daten für die Berechnung der Unterrichtsversorgung allein nicht aussa-\ngekräftig. Entscheidend sind die zum Schuljahresbeginn in den einzelnen Bereichen vorhan-\ndenen Schülerzahlen, die daraus resultierenden Lehrer-Soll-Stunden und die Lehrer-Ist-\nStunden, die sich erst aus der Summe aller Personalmaßnahmen ergeben.\n\nNach den jetzt vorliegenden Daten zur rechnerischen Untertichtsversorgung der allgemein-\nbildenden Schulen liegt die Versorgung des Landkreises Hameln-Pyrmont um einen Pro-\nzentpunkt unter dem Landesdurchschnitt. Die Abweichung ist im wesentlichen darauf zu-\nrückzuführen, daß ein Teil der Daten über das Ausscheiden von Lehrkräften erst nach den\nAusschreibungen der Lehrerstellen zum Schuljahresbeginn 1997/98 bekannt geworden ist,\nso daß die Bezirksregierung nicht mehr durch Stellenzuweisungen auf diese Situation reagie-\nren konnte. Der Ausgleich für nicht vorhergesehene Planungsdifferenzen erfolgt normaler-\nweise zum nächsten Einstellungstermin. Kurzftistig erfolgt die Einstellung einer Lehrkraft\nmit 21,0 Stunden nach den Herbstfeien 1997. Der weitere Ausgleich, um den Landkreis in\nseiner Versorgung an den Landesdurchschnitt heranzuführen, wird zum nächsten Einstel-\nlungstermin am 1. 2. 1998 vorgenommen werden, und zwar durch die Zuweisung von 17\nLehrkräften mit voraussichtlich insgesamt 352 Stunden.\n\nDies vorausgeschickt, beantworte ich die einzelnen Fragen — gemäß den von der Bezirksre-\ngierung berichteten Daten — wie folgt:\n\nZu:\n\nDa es sich insgesamt um Einstellungen auf Teilzeitbasis handelt, bei denen nur die Vertrags-\nform unterschiedlich ist, nicht aber die Stundenzahl, erscheint eine Differenzierung nach\nTeilzeitangestellten und „Springer-Lehrkräften“ wenig sinnvoll und nicht notwendig.\n„Feuerwehr-Lehrkräfte“ werden nicht zu Beginn eines Schuljahres in die Unterrichtsplanung\neinbezogen, sondemn stehen zum Ersatz für längerfristige Ausfälle von Lehrkräften im lau-\nfenden Schuljahr zur Verfügung. Dafür ist den Bezirksregierungen mit Erlaß vom 23. 4. 1997\nein Kontingent von insgesamt 21,6 Mio. bzw. 270 Vollzeit-Lehrkräften (im Jahresmittel)",
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