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"content": "Thüringer Landtag Drucksache 5/ 297 5. Wahlperiode 06.01.2010 Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Kaschuba (DIE LINKE) und Antwort des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Situation bei den Lehramtsstudiengängen der Friedrich-Schiller-Universität Jena Die Kleine Anfrage 98 vom 13. November 2009 hat folgenden Wortlaut: Nach Angaben von Studierendenvertretern der Friedrich-Schiller-Universität Jena gestaltet sich die räum- liche und die personelle Situation bei den Lehramtsstudiengängen zunehmend komplizierter. Es wird von deutlich überfüllten Hörsälen, Gerangel bei der Zulassung von Seminaren und Praktika usw. berichtet. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie viele Lehramtsstudierende sind an der Friedrich-Schiller-Universität in diesem Semester immatriku- liert? 2. Welche Studienplatzkapazität wird seitens der Universität für die Lehramtsstudiengänge vorgehalten? 3. Wie gestaltet sich die konkrete räumliche Situation bei der Absicherung der Lehrveranstaltungen? 4. Welche Maßnahmen zur räumlichen Absicherung der Lehre wurden bislang ergriffen? 5. Wie viele Dozentenstellen sind für das Lehramtsstudium laut Stellenplan vorgesehen? 6. Wie viele Stellen sind davon besetzt und wie viele sind unbesetzt? 7. Wie viele studentische Hilfskräfte werden zur Absicherung der Lehre bei den Lehramtsstudiengängen eingesetzt? 8. Welche Maßnahmen zur personellen Absicherung der Lehre wurden bislang ergriffen? 9. Nach welchen Kriterien erfolgt die Zulassung der Studierenden zu Seminaren und Praktika? 10.Wie werden die Betreuung/Beratung der Studierenden und die Koordinierung der Lehrveranstaltungen organisiert? 11. Wie viele Langzeitstudierende existieren zurzeit bei den Lehramtsstudiengängen? 12.Welches sind die hauptsächlichen Gründe für die Verlängerung der Regelstudienzeit? Druck: Thüringer Landtag, 15. Januar 2010",
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"content": "Drucksache 5/ 297 Thüringer Landtag - 5. Wahlperiode Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 5. Januar 2010 wie folgt beantwortet: Zu 1.: Im Wintersemester 2009/2010 sind 2 705 Studierende im Lehramtsstudium immatrikuliert. Zu 2.: Die Hochschule geht gegenwärtig von einer Planungsgröße von zirka 600 Studienanfängern in den Lehr- amtsstudiengängen aus. Diese orientiert sich an der Anzahl an Plätzen für ein Schulpraktikum in dem in das Studium integrierten Praxissemester. Nach den vorläufigen Angaben der Hochschule für das Wintersemes- ter 2009/2010 wurden aktuell 562 Lehramtsstudierende in das 1. Fachsemester immatrikuliert. Gemäß § 4 des Thüringer Hochschulzulassungsgesetzes (ThürHZG) können die Hochschulen durch Sat- zung Zulassungszahlen festsetzen, wenn zu erwarten ist, dass die Zahl der Einschreibungen die Zahl der Studienplätze in dem jeweiligen Studiengang erheblich übersteigen wird. Die jährliche Aufnahmekapazität in einem Studiengang wird dann gemäß § 5 ThürHZG auf der Grundlage des Lehrangebots, des Ausbil- dungsaufwands und weiterer kapazitätsbestimmender Kriterien ermittelt. Auf dieser Grundlage hat die Hochschule in ihrer \"FSU-Zulassungszahlensatzung\" vom 5. Mai 2009 (Ver- kündungsblatt der Friedrich-Schiller-Universität Jena Nr. 12/2009) nur für wenige Fachrichtungen in den Lehramtsstudiengängen Zulassungszahlen festgesetzt. Zu 3. und 4.: Die Raumsituation der Friedrich-Schiller-Universität Jena gestaltet sich besonders angespannt. Die Raum- auslastung ist zudem abhängig von den Wahlfachentscheidungen der Studierenden. Nach Auskunft der Hochschule kann es daher in den ersten Wochen der Vorlesungszeit zu einer angespannten Hörsaalsitua- tion kommen. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena hat ein elektronisches Anmeldesystem entwickelt, das es ihr ermöglicht, auf Engpässe unverzüglich zu reagieren. Durch den Tausch von Hörsälen und Seminar- räumen, durch zeitliche Verlegung von Lehrveranstaltungen - auch in die Abendstunden - und die Anmie- tung zusätzlicher Räume wird den Engpässen begegnet. Bei der Raumplanung für die Lehramtsstudien- gänge besteht eine enge Abstimmung zwischen der zentralen Raumverwaltung der Hochschule und dem Zentrum für Lehrerbildung und Didaktikforschung. Zum Beispiel wurde für das im aktuellen Wintersemes- ter sehr stark nachgefragte Seminar \"Pädagogische Psychologie\" ein zusätzliches Angebot geschaffen und werden die Begleitseminare für das Praxissemester in der vorlesungsfreien Zeit durchgeführt. Um dem Flächenbedarf der Hochschule besser gerecht zu werden, hat das Ministerium aktuell drei Neu- bauvorhaben im Gesamtumfang von zirka 60 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Zu 5. und 6.: Die Lehre in den Lehramtsstudiengängen der Friedrich-Schiller-Universität ist in das Gesamtlehrangebot der Hochschule eingebettet. Die Hochschule verfügt insgesamt über 869 Stellen für wissenschaftliches Per- sonal, darunter 328 Stellen für Professoren. Die Ausbildung erfolgt sowohl für das fachwissenschaftliche Studium als auch für die Lehrerausbildung durch das Lehrpersonal in den jeweiligen Fachgebieten. Dies gilt gleichermaßen für die Erziehungswissenschaf- ten. Lediglich für die Fachdidaktiken der Schulfächer sind zehn Professuren speziell für die Lehramtsaus- bildung vorgesehen, von denen gegenwärtig eine Professur unbesetzt ist. Zu 7.: Die Durchführung von Lehrveranstaltungen und von Übungen ist Aufgabe des wissenschaftlichen Perso- nals. Gleichwohl beschäftigt die Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Unterstützung der Lehre und zur Hilfe beim Selbststudium Tutoren. Da der Einsatz der Tutoren modulbezogen erfolgt und die Module po- lyvalent in verschiedenen Studiengängen genutzt werden, ist eine Zuordnung der Hilfskräfte allein zu den Lehramtsstudiengängen nicht möglich. Zu 8.: Es ist die Aufgabe der Hochschulen gemäß der §§ 40 und 41 Thüringer Hochschulgesetz, das Lehrange- bot laut Studien- und Prüfungsordnungen sicherzustellen. Bei einer eventuellen Überlast einzelner Fach- gebiete beziehungsweise der überdurchschnittlichen Inanspruchnahme von Wahlangeboten kommen die Umverteilung von Kapazitäten oder die Beauftragung zusätzlicher Lehrkräfte in Frage. Die Hochschule bie- tet bei Bedarf und soweit möglich zusätzliche Lehrveranstaltungen durch Arbeitszeitaufstockungen bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern und über Lehraufträge an. 2",
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"content": "Thüringer Landtag - 5. Wahlperiode Drucksache 5/ 297 Zu 9.: Eine Zulassung zu Seminaren findet an der Hochschule nicht statt. Soweit Wahlangebote überdurchschnitt- lich nachgefragt werden, ist die Hochschule bemüht Zusatzangebote zu schaffen oder Alternativangebote aufzuzeigen. Die Studierenden werden dabei durch die Studienberatung unterstützt. Das Praxissemester wird zweimal im Jahr an gegenwärtig zirka 110 Praktikumsschulen durchgeführt. Grundsätzlich kommen alle Schulen als Praktikumsschule in Frage. In Fächern mit sehr hohen Studieren- denzahlen, beziehungsweise welche an den Schulen nur mit geringer Stundenzahl ausgestattet sind (z. B. Einstundenfach Geographie) kann es vorkommen, dass sich der Praktikumsplatz an einer Schule in nicht unmittelbarer Nähe zum Hochschulort befindet. Zu 10.: An der Hochschule ist ein Zentrum für Lehrerbildung und Didaktikforschung/Lehrerbildungsausschuss als zentrale wissenschaftliche Einrichtung gemäß § 37 a Thüringer Hochschulgesetz eingerichtet. Diesem ob- liegt insbesondere die Förderung der Qualitätsentwicklung in der Lehrerbildung durch Übernahme von fa- kultäts- beziehungsweise institutsübergreifenden Aufgaben in Lehre und Forschung sowie die Weiterent- wicklung der Lehrerbildung. Für die Beratung der Studierenden aller Studiengänge bestehen an der Hochschule die allgemeine Studi- enberatung, die im Studierenden-Service-Zentrum angesiedelt ist, die Fachstudienberatung auf Fach- be- ziehungsweise Institutsebene sowie eine Beratung in den jeweiligen Prüfungsämtern zum Studienverlauf und zu den Prüfungen. Zu den Praktika berät das Praktikumsamt, welches dem Zentrum für Lehrerbildung und Didaktikforschung angegliedert ist. Spezielle Unterstützungen geben zudem die Dezernentin für Aka- demische und Studentische Angelegenheiten, insbesondere bei Überschneidung von Lehrveranstaltungen, sowie das Prorektorat für Lehre und Struktur. Zu 11.: Unter den an der Hochschule gegenwärtig 2 705 Studierenden im Lehramtsstudium sind 143 Studierende, die die Regelstudienzeit um mehr als vier Semester überschritten haben. Zu 12.: Hierzu liegen der Landesregierung keine Informationen vor. Matschie Minister 3",
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