GET /api/v1/document/228911/?format=api
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/228911/?format=api",
    "id": 228911,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/228911-ursachen-fur-den-drohenden-arztemangel-in-thuringen/",
    "title": "Ursachen für den drohenden Ärztemangel in Thüringen",
    "slug": "ursachen-fur-den-drohenden-arztemangel-in-thuringen",
    "description": "",
    "published_at": "2005-04-13T00:00:00+02:00",
    "num_pages": 2,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": true,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/3b/96/21/3b96216f99794b37ad2b0b4c76fb5a84/b53ea6fba67239131b43eaa27b6d7803d3af11ed.pdf",
    "file_size": 10598,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/3b/96/21/3b96216f99794b37ad2b0b4c76fb5a84/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/3b/96/21/3b96216f99794b37ad2b0b4c76fb5a84/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "url": "http://parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/24582/ursachen_fuer_den_drohenden_aerztemangel_in_thueringen.pdf",
        "title": "drs40816.pdf",
        "author": "Werkmeister",
        "_tables": [],
        "creator": "Adobe PageMaker 7.0",
        "subject": "drs40816",
        "producer": "Acrobat Distiller 5.0 (Windows)",
        "publisher": "Thüringer Landtag",
        "reference": "4/816",
        "foreign_id": "th-4/816",
        "_format_webp": true,
        "publisher_url": "https://www.thueringer-landtag.de"
    },
    "uid": "3b96216f-9979-4b37-ad2b-0b4c76fb5a84",
    "data": {
        "category": null,
        "publisher": "th",
        "document_type": "minor_interpellation",
        "legislative_term": "4"
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=228911",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2022-09-21 22:08:17.226111+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/228911/?format=api",
            "number": 1,
            "content": "THÜRINGERLandtag Thüringer          LANDTAG    - 4. Wahlperiode                                 Drucksache 4/      816 4. Wahlperiode                                                           13.04.2005 Kleine Anfrage der Abgeordneten Gumprecht und Zitzmann (CDU) und Antwort des Thüringer Kultusministeriums Ursachen für den drohenden Ärztemangel in Thüringen Die Kleine Anfrage 253 vom 22. Februar 2005 hat folgenden Wortlaut: Im Zusammenhang mit der Diskussion über die Ursachen eines drohenden Ärztemangels in Thüringen wird stets darauf hingewiesen, dass der ärztliche Nachwuchs ausbleibt. Wir fragen die Landesregierung: 1. Wie viele Studenten haben seit dem Jahre 2000 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena erfolgreich ihr Medizinstudium abgeschlossen? 2. Wie hoch ist der Anteil der Studienabbrecher in diesem Zeitraum gewesen? 3. Ist bekannt, wie viele Absolventen aus Jena nach ihrem Studium einen kurativen Beruf in Thüringen gewählt haben? 4. Sind Gründe für einen Studienabbruch oder die Entscheidung gegen die kurative Tätigkeit bekannt? 5. Welches sind die Gründe, warum sich offenbar zu wenige Jungmediziner für eine ärztliche Tätigkeit entscheiden? Das Thüringer Kultusministerium hat die Kleine Anfrage namens der Landesregierung mit Schreiben vom 12. April 2005 wie folgt beantwortet: Vorbemerkung: Thüringen hat sich im Gegensatz zu anderen Ländern frühzeitig Gedanken über seinen Bedarf an Ärzten gemacht, damit die ambulante und stationäre Krankenversorgung seiner Bürgerinnen und Bürger auch langfristig sichergestellt ist. Um im Rahmen der Neustrukturierung der Hochschullandschaft Thüringens eine verlässliche Ausgangsba- sis zu haben, wurde 1991/1992 in Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Thüringen, der Kassen- ärztlichen Vereinigung Thüringen, dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und dem Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eine Bedarfsschätzung vorgenommen. Es wurde seinerzeit eine Ausbildungskapazität für 250 Studierende pro Jahrgang im Studiengang Medizin als ausreichend angesehen. Diese Bedarfsanalyse wurde im Jahr 2000 überprüft und konnte bestätigt werden. Die gegenwärtige Ausbildungskapazität der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universi- tät Jena liegt bei 264 Studierenden im Studiengang Medizin. Die Differenz zwischen geplanter und tatsäch- Druck: Thüringer Landtag, 22. April 2005 1",
            "width": 2480,
            "height": 3509,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/3b/96/21/3b96216f99794b37ad2b0b4c76fb5a84/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/228911/?format=api",
            "number": 2,
            "content": "Drucksache 4/      816                                         Thüringer Landtag - 4. Wahlperiode licher Ausbildungskapazität hat sich aus verwaltungsrechtlichen Überprüfungen der Zulassungskapazität ergeben. Es liegen bisher keinerlei Anhaltspunkte vor, dass die Ausbildungskapazität der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena nicht ausreichend ist, um die ärztliche Versorgung der Be- völkerung Thüringens sicherstellen zu können. Zu 1.: Im Zeitraum zwischen 2000 und 2004 verzeichnete der Studiengang Medizin 876 Absolventen. Die Schwund- quote von 8,4 Prozent liegt weit unter dem Mittel von 14 Prozent für die Fächergruppe Medizin bundesweit (HIS-Studienabbruchstudie 2005 vom Februar 2005). Die Studienanfänger in der Fächergruppe Medizin erweisen sich als diejenigen, die von allen Fächergruppen (Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften etc.) den geringsten Schwund verzeichnen. Eine niedrige Studienabbrecherzahl und nur wenige Wechsler aus dieser Fächergruppe führen zu diesen günstigen Medizinerzahlen. Der darüber hinaus sehr erfreuliche Wert für die Friedrich-Schiller-Universität Jena resultiert aus dem anerkannt hohen Engagement der Leh- renden an der Medizinischen Fakultät. Zu 2.: Zu den Studienabbrechern liegen keine genauen Zahlen vor, da diese nicht mit Exmatrikulationen gleichzu- setzen sind. Im Studiengang Medizin wechseln Studierende jedoch häufig die Hochschule, wofür sie sich exmatrikulieren. Zu 3.: Dies ist nicht bekannt. Es gibt auch keine Möglichkeit, solche Angaben zu erheben. Zu 4.: Es können keine Angaben darüber gemacht werden, ob und warum sich Studierende während des Studi- ums möglicherweise schon für alternative Berufsfelder interessieren. Als mögliche Gründe für einen Studi- enabbruch in der Medizin werden hohe Prüfungsanforderungen und eine falsche Einschätzung des Studi- ums angegeben. Zu 5.: Über diese Gründe wird im Rahmen des Medizinischen Fakultätentags bzw. in anderen Gremien viel disku- tiert. Als Hauptgrund wird gesehen, dass die ökonomischen Anreize in der Medizin unzureichend sind. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass in zunehmendem Maße neue Arbeitsfelder für Absolventen des Medizinstudiums entstanden sind. Zu nennen sind hier insbesondere Arbeitsmöglichkeiten in der Industrie, im Qualitätsmanagement des Gesundheitswesens oder bei den Krankenkassenverbänden. Hinzu kommt die hohe Arbeitszeitbelastung bei den Krankenhausärzten und der zunehmende Dokumentationsaufwand, auch im ambulanten Bereich. Ein weiterer Grund sind die Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arzt- beruf nach einer Elternzeit, insbesondere wegen der wenig flexiblen Arbeitszeit vor allem im ambulanten Bereich. Prof. Dr. Goebel Minister 2",
            "width": 2480,
            "height": 3509,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/3b/96/21/3b96216f99794b37ad2b0b4c76fb5a84/page-p2-{size}.png"
        }
    ]
}