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            "content": "Thüringer LandTag 5. Wahlperiode Drucksache 5/     4234 23.03.2012 Kleine Anfrage der Abgeordneten Renner (DIE LINKE) und Antwort des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit Fünf Jahre Lokale Aktionspläne in Thüringen Die Kleine Anfrage 2047 vom 3. Januar 2012 hat folgenden Wortlaut: Im Rahmen des Bundesprogramms \"Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremis- mus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus\" werden seit Januar 2007 auch in Thüringen so genannte Lokale Aktionspläne (LAP) durch den Bund gefördert. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie viele LAP werden nach Kenntnis der Landesregierung durch das Bundesprogramm in Thüringen gefördert (bitte eine Übersicht nach Ort, Träger, Koordinierungsstelle, Zielgruppe, Handlungskonzept)? 2. Wie viele im Rahmen des Bundesprogramms geförderte Modellprojekte zur Erprobung neuer Ideen und Methoden im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus existie- ren nach Kenntnis der Landesregierung in Thüringen (bitte eine Übersicht nach Ort, Träger, Zielgruppe Projektbeschreibung und Themencluster bzw. Unterthemen)? 3. In welcher Höhe erhalten die einzelnen LAP sowie Modellprojekte eine Kofinanzierung durch das Land, den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt oder durch Gemeinden (bitte einzeln aufschlüsseln in Prozent und in Tausend Euro)? 4. Wie wurde bislang die Arbeit der einzelnen LAP und Modellprojekte nach Kenntnis der Landesregierung evaluiert und gegebenenfalls mit welchem Ergebnis? 5. In welcher Form beteiligt sich das Land an einer Evaluierung der durch das Bundesprogramm geförder- ten LAP und Modellprojekte bzw. führt selbst eine Evaluierung durch? 6. Wie schätzt die Landesregierung die Wirksamkeit der durch das Bundesprogramm geförderten LAP und Modellprojekte in Thüringen ein und wie begründet sie ihre Auffassung? Insbesondere soll dabei auf folgende Bereiche - orientiert am Punkt 2.2 der Leitlinie zum Programmbe- reich \"Entwicklung, Implementierung und Umsetzung integrierter lokaler Strategien (Lokale Aktionsplä- ne)\" - eingegangen werden: - Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure untereinander und mit staatlichen Institutionen, - Information und Aufklärung der Öffentlichkeit, - Erreichbarkeit und Erreichung der notwendigen Zielgruppen, - Stärkung demokratischer Kompetenz der Zielgruppe, - Qualifizierung im Bereich Interkultureller Kompetenz zum Abbau von Rassismus und rassistisch be- gründeten Vorurteilen und Stereotypen, - Verankerung eines anwendungsbereiten Wissens über Geschichte und historische Zusammenhänge, - Entwicklung einer emanzipatorischen Jugendkultur als Gegenbewegung zum Lifestyle der extremen Rechten. Druck: Thüringer Landtag, 2. April 2012",
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            "content": "Thüringer Landtag - 5. Wahlperiode                                            Drucksache 5/     4234 Zielgruppen Jeder LAP bezieht sich auf bestimmte Zielgruppen vor Ort. Dazu gehören insbesondere Kinder, Jugendli- che und Schüler, Multiplikatoren, Lehrer, pädagogische Fachkräfte und die Bürger. Projekte und Veranstal- tungen in Schulen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen und in Vereinen und Verbänden werden umfänglich und fachlich gut durchgeführt. Das Interesse an Veranstaltungen mit und in den Verwaltungen fällt gerin- ger aus. In Hinblick auf die Zielgruppe der breiten Bürgergesellschaft sind noch Strategien und Anstrengun- gen zu unternehmen, bis die Aktivierung und Mitwirkung größerer Teile der Bevölkerung zufriedenstellend und flächendeckend gelingt. Bei den Hauptzielgruppen der Kinder und Jugendlichen und der Multiplikato- ren werden diese gut erreicht. Laut einer Auswertung des BMFSFJ wurden in der ersten Förderperiode vor allem junge Menschen und Kinder und jüngere Jugendliche (zusammen mehr als 50 Prozent beteiligt und 15 Prozent Multiplikatoren sowie neun Prozent Migranten. Demokratische Kompetenzen Zu den Angeboten im Rahmen der LAP gehören Seminare, Trainings- und Workshops zu den Themen de- mokratische Aushandlungsprozesse, Partizipation, Interkulturalität, Zivilcourage, Aufarbeitung des histori- schen Nationalsozialismus, Gedenkstättenarbeit, moderne Strategien der Rechtsextremen, friedliche Kon- fliktlösungsstrategien sowie Antigewaltkurse in Schulen, Vereinen und Verwaltungen. Die Veranstaltungen arbeiten auf theoretischer und erlebnisorientierter Ebene. Diese Form des komplexen Lernens mit einem hohen Identifikationspotential mit den Opfern und Verfolgten befördert bei den Teilnehmern die Integrati- on des Erlernten/Erfahrenen in ihr Alltagsverhalten. Auf diese Weise werden demokratische Kompetenzen kultiviert und gelebt. Interkulturelle Perspektive Es finden entsprechende thematische und inhaltliche Seminare an Schulen, in Freizeit- und Begegnungs- zentren und Kindergärten statt. Die Entwicklung und Stärkung der interkulturellen Perspektive bei den LAP- Zielgruppen wird in Thüringen insbesondere durch Träger der Bildungsarbeit wie beispielsweise BLITZ e. V., durch die MOBITS, durch Träger aus der Säule II (Modellprojekte), durch konfessionell gebundene Träger, das Anne Frank Zentrum und durch Freie Träger umgesetzt. Es werden systematisch Begegnungen zwischen \"Einheimischen\", Asylsuchenden und Migranten \"gestif- tet\", die Informationen und Verständnis für die jeweiligen Kulturen eröffnen und die Beteiligten zu eigen- ständigen Akteuren macht, um weitere Aktionen selbstverantwortet zu planen und umzusetzen. In einigen LAP sind in Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen Veranstaltungen zum interkulturellen Dialog geplant bzw. wurde bereits durchgeführt. Geschichte und historische Zusammenhänge Die Qualifizierung von Multiplikatoren zur Geschichte und historischen Zusammenhängen unterstützt und befördert die Vermittlung dieses Wissens in Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie in Vereinen und Ver- bänden. Die umfangreiche Arbeit der LAP mit und an den Schulen ermöglicht die kontinuierliche Auseinan- dersetzung der Kollegien und der Schüler mit dem historischen Nationalsozialismus, seinen Ursachen und Folgen. Mit den Sportverbänden, den Freiwilligen Feuerwehren und dem Thüringer Institut für Lehrerfort- bildung, Lehrplanentwicklung und Medien bestehen Kooperationen und Abstimmungen, um diese Themen sowie die Demokratiestärkung in der Aus- und Weiterbildung zu verankern. Entwicklung Jugendkultur Viele LAP-Projekte begleiten Kinder und Jugendliche bei Partizipationsrechten und -pflichten. So werden Projekte \"wie funktioniert Politik und Mitbestimmung\", \"wie arbeite ich als Schülervertreter\" und \"was kann ich tun, um meine Freunde und Mitschüler zum Wählen zu motivieren\" umgesetzt. Auf diese Weise wird die Mitverantwortung und Gestaltung von Kindern und Jugendlichen an der kommunalen Willensbildung ge- fördert und verstetigt. Neben politischen Mitwirkungsstrategien werden Kinder und Jugendliche durch LAP- Projekte unterstützt, eigene subkulturelle Formen zu kultivieren und der Öffentlichkeit zu präsentieren (im Musik-, Theater- und Tanzbereich). In einigen LAP ist beispielsweise die Entwicklung jugendkultureller Ei- geninitiativen ein eigener Handlungsschwerpunkt. Kinder und Jugendliche werden aber auch dafür sensibi- 5",
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            "content": "Anlage zur Kleinen Anfrage 2047 Stand: Dezember 2011 Ort              Träger und Lokale Ko- Koordinierungsstelle      Gesamtförderzeit- Zielgruppe                       Leitziele ordinierungsstelle    Extern                    raum Stadt Apolda in Stadt Apolda           Nichtkommerzielles Lokal- 2011 bis 2013     aktive Bürger; ehrenamtlich      Die Demokratie ist gestärkt und Kooperation      Markt 1               radio LOTTE in Weimar                       tätige Jugendliche, Vereine      erlebbar. Kulturelle Vielfalt, Hu- mit dem Land- 99510 Apolda             e.V.                                        insbesondere im Fußball und      manität sowie Solidarität wird in kreis Weimarer                         Goetheplatz 12                              bei der Freiwilligen Feuerwehr;  allen gesellschaftlichen Berei- Land                                   99423 Weimar                                Multiplikatoren, Eltern, Lehrer, chen gefördert. Die gesellschaft- Erziehern, Sozialpädagogen;      lichen Strukturen sind breit auf- Ämternetzwerke bei Polizei und   gestellt und gefestigt. In den öffentlicher Verwaltung; Wirt-   Arbeitsfeldern Kinder- und Ju- schaft; Aussiedler und auslän-   gendarbeit, Schule, Bürgerbünd- dische Mitbürger;                nisse und Netzwerke sowie im generationsübergreifenden Ler- nen und Begegnen sind die deu- tungsmächtigen Akteure, politi- schen Vertreter und Bürger ihrer Verantwortung und Vorbildfunk- tion in der demokratischen Bür- gergesellschaft bewusst. Gera             Stadt Gera            Streetwork GERA e.V.      2010 bis 2013     einflussreiche und zivilgesell-  Demokratie braucht Alle. Alle Fachdienst Kinder-und Am Bärenweg 9                               schaftliche Akteure; gesell-     Bürger sollen erreicht werden. Jugendhilfe           07545 Gera                                  schaftliche Persönlichkeiten;    Sensibilisierung der Öffentlich- Gagarinstraße 99-101                                              Kinder, Senioren; zivilgesell-   keit zu den Themen Rechtsex- 07545 Gera                                                        schaftliche Akteure aus der      tremismus, Intoleranz und Dis- Wirtschaft, Vereinen und Ver-    kriminierung. Entwicklung von bänden im ländlichen Raum der    Kommunikationsplattformen für Stadt Gera, die Einbindung des   Vielfalt und Toleranz. Die aktive Vorschulbereichs, Angebote für   Ausein-andersetzung mit Vereine/ Verbände im Bereich     Fremdenfeindlichkeit und Aus- Ehrenamt und Sport , rechtsex-   grenzung durch Akteure aus treme und demokratiegefährde-    der \"Mitte\" der Gesellschaft. te Jugendliche; Eltern und pä- dagogisches Personal; 1",
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            "content": "Sonneberg      Landratsamt Sonneberg   wbm GmbH:                 2011 bis 2013                                    Die Gesamtheit der Bevölkerung Jugendliche/junge Erwachsene, Bahnhofstr. 66          werkstatt bildung und me-                                                  bildet eine Gemeinschaft, die Kinder, Zivilgesellschaft (Eltern, 96515 Sonneberg         dien                                                                       von Demokratie, Toleranz und Seniorinnen, Bürgerinnen, etc.) Juttatsraße 29-31 a                     Multiplikatoren (Vereine, Ver-     sozialer Integration geprägt ist. 96515 Sonneberg                         bände, KiTa, Schule, Jugend-       Das Bewusstsein und Engage- arbeit), Politiker und Amtslei-    ment in diesen Bereichen wird tungen. Die Projekte beziehen      bei allen Bürgern flächende- sich auf alle Schichten und auf    ckend geweckt. alle Altersklassen.                Es entwickelt sich eine Netz- werkplattform. Installierung einer aktiven Bürgergesellschaft Stadt Saalfeld Stadtverwaltung Saal-   Stadtverwaltung Saalfeld  2011 bis 2013 Der LAP soll vorhandene Netz- Die Leitziele des LAP beinhalten in Kooperation feld                    Markt 1                                 werke stärken. Dazu gehören hauptsächlich Partizipation, In- mit Landkreis  Markt 1                 03718 Saalfeld                          die Qualifizierung von Multipli- tegration auf vielen Ebenen Saalfeld/      03718 Saalfeld                                                  katoren und die Einbeziehung (Herkunft, Alter, Beeinträchti- Rudolstadt                                                                     zivilgesellschaftlicher Akteure. gungen, Gender...), Vernetzung, Die präventiven Ziele des LAP Stärkung des demokratischen Saalfeld richten sich vorrangig Bewusstseins, zivilgesellschaftli- an Kinder und Jugendliche. ches Engagement, Verantwor- Darüber hinaus tungsübernahme, neue Lernkul- werden Eltern, Migranten, Men- turen und Selbstkompetenzstär- schen mit und ohne Behinde- kung. Diese Ziele bauen auf das rung, Menschen verschiedener bestehende Entwicklungskon- sozialer Herkunft, Frauen, Män- zept der Kultur des Miteinanders ner und andere gleichermaßen auf und ergänzen dieses. Eine einbezogen. starke, selbstbewusst- demokratische Zivilgesellschaft ist ein wichtiger Faktor im Schutz vor menschenverachtenden Ideologien. Landkreis      Landkreis Eichsfeld     Johannitergut Beinrode    2011 bis 2013 Kinder und Jugendliche; junge      Vor allem Kindern und Jugendli- Eichsfeld      Friedensplatz 8         Kallmeröder Straße 2                    Erwachsene; Bürger; Schüler;       chen sollen 37308 Heilbad Heiligen- 37327 Kallmerode                        Multiplikatoren z. B.               Offenheit für Vielfalt und un- stadt                                                           Pädagogen, Erzieher;                   terschiedliche kulturelle Identi- Ehrenamtlich Tätige; Vereine           täten vermittelt bekommen, um sich in Toleranz zu üben;  Traditionen und Werte erle- ben, um ihnen Wurzeln zu 2",
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            "content": "geben und sie stark zu ma- chen für die Anforderungen des Lebens,  gleichberechtigtes Mitspra- cherecht und Teilhabe an poli- tischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen ha- ben um ihre Eigenverantwor- tung zu fördern. Landkreis     Landratsamt Schmalkal- Neue Arbeit Thüringen e. 2011 bis 2013 Kinder, Jugendliche und junge Unter dem Motto „Vielfalt verste- Schmalkalden- den-Meiningen          V.                                     Erwachsene; Multiplikatoren hen - Chancen sehen“ zielt eine Meiningen     Obertshäuser Platz 1   Marienstr. 10                          (Lehrkräfte, Erzieher, Schulso- umfassenden Bildungsarbeit 98617 Meiningen        98 617 Meiningen                       zialarbeiter, Jugendbetreuer insbesondere auf die Förderung ehrenamtlich Tätige in der Ver- sozialer und interkultureller Kom- einsarbeit); Lokal einflussreiche petenzen, die Ausprägung de- und deutungsmächtige Akteure mokratischer Werte und die da- im Rahmen der Kommunalpoli- mit verbundene Herausbildung tik, der Wirtschaft, der Vereins- toleranter Einstellungen und und Verbandsarbeit sowie auf Verhaltensweisen. Deutungs- Verwaltungsebene und im mächtige Akteure aus den Be- Rahmen der Netzwerkarbeit reichen Zivilgesellschaft, kom- engagierte Ehrenamtliche; munaler Behörden, Politik, Wirt- schaft, Bildung, Kultur, Medien, Religion und Jugendarbeit betei- ligen sich an der Entwicklung gemeinsamer lokaler Strategien zur Stärkung einer demokrati- schen Bürgergesellschaft und der Förderung ehrenamtlicher Strukturen 3",
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