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            "content": "Landtag Brandenburg                               Drucksache 6/4960 6. Wahlperiode Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1984 der Abgeordneten Britta Müller der SPD-Fraktion Drucksache 6/4757 Gesundheitswirtschaft Brandenburg Namens der Landesregierung beantwortet der Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg die Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkungen der Fragestellerin: Nach Berichterstattung des Landesamtes für Statistik Berlin-Brandenburg verzeichnet die Gesundheitsbranche in Brandenburg ein gesundes Wachstum. So ist die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Gesundheits- markt (Bereich der „klassischen“ Gesundheitsversorgung wie, stationäre und ambu- lante Versorgung,) von 2008-2015 mit 1,5 Prozent stärker gewachsen als in der Wirtschaft insgesamt. Die Bruttowertschöpfung wuchs nach Angaben zufolge seit 2008 im Schnitt jährlich um 3,4 Prozent. Zwei Drittel des Umsatzes entfallen auf den ersten Gesundheitsmarkt. Im zweiten Gesundheitsmarkt (privat finanzierte Produk- te und Dienstleistungen wie, Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus) konnte im Vergleichszeitraum kein Beschäftigungszuwachs verzeichnet werden, die Zahl der Beschäftigten lag konstant bei 24.000. Vorbemerkungen der Landesregierung: Die Definition der Märkte der Gesundheits- wirtschaft kann unterschiedlich erfolgen. Über die Finanzierungsseite lässt sich die Gesundheitswirtschaft in einen Ersten Gesundheitsmarkt, dessen Produkte und Dienstleistungen hauptsächlich über die gesetzlichen Krankenversicherungen erstat- tet werden, und einen Zweiten Gesundheitsmarkt, dessen Produkte und Dienstleis- tungen privat finanziert werden, gliedern. Ergänzend zu dieser finanzierungsorientier- ten Aufteilung der Gesundheitswirtschaft wird in der amtlichen Statistik die Gesund- heitswirtschaft über die ihr zuzurechnenden Waren und Dienstleistungen definiert. Die Gesundheitswirtschaft ist hiernach ein Querschnittsbereich zu den Wirtschafts- zweigen der amtlichen Statistik und besteht aus zwei Teilbereichen. Der Kernbereich der Gesundheitswirtschaft umfasst die Produktion und Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen, die im Gesundheitswesen üblicherweise für den Erhalt und die Wiederherstellung von Gesundheit erforderlich sind. Zum Kernbereich der Gesund- heitswirtschaft i.e.S. gehören die gesundheitswirtschaftlich relevanten Teile des Wirt- schaftszweigs Q „Gesundheits- und Sozialwesen“. Die erweiterte Gesundheitswirt- schaft umfasst Produkte und Dienstleistungen, die einen gesundheitsrelevanten Be- Datum des Eingangs: 24.08.2016 / Ausgegeben: 29.08.2016",
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            "content": "zug haben und über den Kernbereich hinausgehen. Dazu gehören z. B. Produkte aus den Bereichen Wellness, Nahrung, Kleidung sowie Dienstleistungen im ärztli- chen (alternative Heilmethoden) oder nichtärztlichen Bereich (Präventionskurse). Frage 1: Wie hoch war die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft in den Jahren 2008-2015? (Gesamt, erster Gesundheitsmarkt, zweiter Gesundheitsmarkt) Frage 2: Wie hoch war der Anteil der Gesundheitswirtschaft am Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2008-2015 in Brandenburg? (Gesamt, erster Gesundheitsmarkt, zwei- ter Gesundheitsmarkt) Frage 3: Wie viele Beschäftigte waren in der Gesundheitswirtschaft in den Jahren 2008-2015 zu verzeichnen? (Gesamt, erster Gesundheitsmarkt, zweiter Gesund- heitsmarkt) zu den Fragen 1, 2 und 3: In der Pressemitteilung vom 08.07.2016 des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg werden ausgewählte Ergebnisse für Bruttowertschöp- fung und Erwerbstätigkeit in der Gesundheitswirtschaft (Gesamt, Kernbereich und Erweiterte Gesundheitswirtschaft) aufbereitet. Ergebnisse zu Untergruppen der Er- werbstätigen wie z.B. den Beschäftigten wurden nicht veröffentlicht. Die Daten sind in der Zusammenarbeit mit den anderen Landesämtern für Statistik der Arbeitsge- meinschaft Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL) entstanden. Die gewünschten Daten zum Kernbereich und der Erweiterten Gesund- heitswirtschaft liegen nur im dargestellten Zeitraum der nachfolgenden Tabelle vor. Die vollständigen Daten zu Brandenburg und den anderen Bundesländern sind auf der Internetseite der AG GGRdL unter http://www.ggrdl.de abrufbar. Ausgewählte Ergebnisse für das Land Brandenburg: 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Bruttowertschöpfung (BWS) in jeweiligen Preisen (Mrd. €) Gesundheitswirtschaft i.e.S. 4,3                4,6     4,8     5,0     5,2      5,5     5,9 6,3 Kernbereich (WZ Q)                      3,3     3,6     3,7     3,9     4,1      4,3     .   . Erweiterter Bereich (andere WZ)                                     1,0     1,0     1,1     1,1     1,1      1,3     .   . Anteil der BWS des jeweiligen Bereichs an der Ge- * samtwirtschaft (in Prozent) Gesundheitswirtschaft i.e.S. 8,7                9,5     9,5     9,7     9,8      10,2 10,5 10,7 Kernbereich (WZ Q)                      6,7     7,4     7,4     7,5     7,7      7,9     .   . Erweiterter Bereich (andere WZ)                                     1,9     2,2     2,1     2,2     2,1      2,3     .   . Erwerbstätige (1 000 Personen) Gesundheitswirtschaft i.e.S. 130 135 138 138 139 140 141 145 Kernbereich (WZ Q)                      106 110 113 113 115 116 117 . Erweiterter Bereich (andere WZ)                                     24      24      25      24      24       24      24  . * Der Anteil der BWS der Gesundheitswirtschaft wird an der BWS der Gesamtwirtschaft gemessen. Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2016 Weitere Informationsquellen bietet die Online-Datenbank der Gesundheitsberichter- stattung des Bundes, die Gesundheitsdaten und Gesundheitsinformationen aus über 100 verschiedenen Quellen an zentraler Stelle zusammenführt (www.gbe-bund.de)",
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            "content": "Frage 4: Wie und mit welchen Instrumenten unterstützt das Land Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen des zweiten Gesundheitsmarktes? zu Frage 4: Grundsätzlich ist zu beachten, dass die Märkte im Gesundheitssektor jeweils unterschiedlichen, komplexen regulatorischen Vorschriften und gesetzlichen Regeln auf europäischer bzw. bundesdeutscher Ebene unterliegen, die nicht durch landesspezifische Vorgaben gestaltet werden. Hierzu gehören beispielsweise stark reglementierte Bereiche wie die Zulassung und Preisgestaltung von Medikamenten oder Medizinprodukten. Die Breite der sich mit der Innovationsstrategie und Cluster- politik des Landes Brandenburg bietenden Informations-, Förder- und Unterstüt- zungsangebote über die fünf gemeinsamen Cluster der innoBB und die vier Bran- denburg-spezifischen Cluster (innoBB Plus) steht ausdrücklich auch allen Anbietern von Dienstleistungen und Produkten der Gesundheitswirtschaft wie beispielsweise Gesundheitstourismus, Ernährungswirtschaft, Life-Science-Technologien, Altersge- rechtes Wohnen usw. zur Verfügung. Die Instrumente – finanziert durch Landesmittel bzw. EFRE und ESF - umfassen neben der Arbeits- und Qualifizierungsförderung alle Angebote der klassischen Wirtschaftsförderung sowie die spezifische Innovati- onsförderung. Das Spektrum reicht hier von der Umsetzung und Weiterentwicklung von Veranstaltungsformaten über die Initiierung und Begleitung von Potenzial- bzw. Machbarkeitsstudien beispielsweise in den Themenfeldern Gesundheitstourismus, E- 1                 2 Health oder Pflege bis hin zur Unterstützung beim Aufbau von Forschungsallian- 3                                                                                      4 zen und der Etablierung von Forschungs- und Translationszentren . Das Land un- terstützt auch die Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen des zweiten Ge- 5 sundheitsmarktes bei der Sicherung ihres Fachkräftebedarfes sowie bei der Bewäl- tigung neuer qualifikatorischer Erfordernisse, wie etwa in Folge des digitalen Wan- dels. Mit Mitteln des ESF können die Unternehmen im Bereich der dualen Ausbil- dung (Verbundausbildung) und bei der betrieblichen Weiterbildung unterstützt wer- den. Frage 5: Welche Bedeutung sieht die Landesregierung im zweiten Gesundheitsmarkt für Brandenburg und wie bewertet sie deren Zukunftsperspektiven? zu Frage 5: Die Gesundheitswirtschaft ist einer der größten Wirtschaftszweige im Land Brandenburg und aufgrund ihrer Innovationskraft und Beschäftigungsintensi- tät ein wichtiger Wachstums- und Beschäftigungsfaktor. Schon heute bietet sie in Brandenburg vielen Menschen unterschiedlichster Qualifikation Arbeit und sichert eine gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau. Aufgrund Potentialstudie E-Health. Auszug verfügbar unter www.healthcapital.de/fileadmin/cluster/Dokumente/ Publikationen/Potenzialstudie_eHealth_-_Auszug.pdf (zuletzt am 04.08. 2016). 2 Einrichtungsbefragung zur Situation in ausgewählten Gesundheitsfachberufen in Berlin-Brandenburg. Verfügbar unter www.zab-arbeit.de/de/download/file/fid/7673 (zuletzt am 04.08.2016) sowie die „Brandenburger Fachkräftestudie Pflege, Kurzfassung verfügbar unter www.masgf.brandenburg.de/media_fast/4055/fks_pflege_kurz.pdf (zuletzt am 04.08.2016) 3 So soll beispielsweise der Gesundheitscampus Brandenburg als Forschungs- und Lehrverbund aus Universitäten, weiteren Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen die universitäre Gesund- heitsforschung durch Forschungsverbünde stärken, die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in Gesundheit und Pflege fördern und zukunftsweisende Modelle für die medizinische Versorgung im Flächenland Brandenburg hervorbringen. Verfügbar unter www.mwfk.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.432526.de (zuletzt am 04.08.2016). 4 Das Land Brandenburg unterstützt seit November 2015 den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „gly- conetBB“ für drei Jahre mit 200.000 Euro; s.a. www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.423031.de (zuletzt am 04.08.2016). 5 Die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH entwickelt aktuell beispielweise in Zusammenarbeit mit dem MASGF und der Landesapothekerkammer Brandenburg ein Monitoring zur Fachkräfteentwicklung im Apothe- kenwesen.",
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            "content": "des demografischen Wandels werden sich die Ansprüche an die Leistungen und Produkte der Gesundheitswirtschaft in den kommenden Jahren verändern und ver- stärken. Durch den größer werdenden Anteil älterer Menschen in der Hauptstadtre- gion ergeben sich veränderte Anforderungen an alle Lebensräume, Technologien und Dienstleistungen. Die Landesregierung fördert und initiiert deshalb regelmäßig Analysen (siehe auch Antwort zu Frage 4) um jeweils zielgruppenadäquate Förder- bzw. Unterstützungsangebote für die Akteure zu entwickeln, die auch in der Fläche des Landes eingesetzt/angewandt werden können. Die Potentialstudie zum Gesund- heitstourismus 2015 hat beispielsweise ergeben, dass für den Gesundheitstourismus in Brandenburg gute Potentiale bestehen, die wertschöpfend ausgebaut werden können. Mit der vorhandenen Wellnesshotellerie, der Aktivinfrastruktur und der natur- räumlichen Ausstattung mit den Möglichkeiten für Ruhe und Entspannung sowie den Heilbädern und Kurorten hat das Land Brandenburg eine gute Ausgangsposition, um den gesundheitstouristischen Markt für Gäste mit unterschiedlichen Motivationen sowie mit und ohne Vorerkrankungen (Indikationen) zu entwickeln. Gesundheitstou- ristische Zukunftsperspektiven ergeben sich insbesondere für den Markt der Selbst- zahler, der von einer zunehmenden Ausdifferenzierung der Nachfrage bestimmt ist. Entscheidend ist, den Gästen die für sie jeweils passenden Angebote anzubieten. Diese Angebote reichen vom reinen Erholungsurlaub mit gesundheitlichem Mehrwert (z.B. passiven Wellnessangeboten) bis zu Angeboten der Gesundheitsprävention, die die individuellen Ziele der Gäste und evtl. Vorerkrankungen berücksichtigen (z.B. medizinische und sportliche Betreuung eines an Diabetes erkrankten Läufers). Die notwendigen Anpassungsmaßnahmen sind im Land Brandenburg wichtige Innovati- onstreiber. Die demografische Entwicklung, die steigende Lebenserwartung, das wachsende Gesundheitsbewusstsein der Menschen sowie der medizintechnische Fortschritt machen die Gesundheitswirtschaft damit zu einem bedeutenden Zu- kunftsmarkt. Frage 6: Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung ein Wachstum der Be- schäftigung – und Umsatzzahlen im zweiten Gesundheitsmarkt zu befördern? zu Frage 6: Alleine der Kernbereich der Gesundheitswirtschaft ist in Brandenburg ein Wachstumstreiber für die Beschäftigung. Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft als regionaler Jobmotor und Standortfaktor nimmt zu. Daten der amtlichen Statistik zum Umsatz liegen der Landesregierung nicht vor. Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den Branchen mit weit überdurch- schnittlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Die Innovationsaktivitäten der Gesundheitsbranche strahlen in viele andere Wirtschaftsbereiche aus und wer- den durch die Landesregierung durch die Umsetzung und Regionalisierung der Inno- vationspolitik systematisch gefördert. Um das Wachstum im Gesundheitstourismus in Brandenburg beispielsweise zu befördern, sind vor allem zwei Maßnahmen vorgese- hen. Zum einen ist eine stärkere Profilierung Brandenburgs als Gesundheitsregion notwendig. Insoweit sind die Kompetenzen und Besonderheiten bzw. die Alleinstel- lungsmerkmale der Region in den regionalen wie den überregionalen Quellmärkten noch stärker bekannt zu machen. Zum anderen ist durch eine stärkere Vernetzung von touristischen und medizinisch-therapeutischen Dienstleistern die Angebotsent- wicklung zu verbessern. Von besonderer Bedeutung ist das Cluster Gesundheitswirt- schaft Berlin-Brandenburg. Der im Jahr 2014 für dieses Cluster verabschiedete Mas- terplan „Gemeinsam Innovationen gestalten“ definiert sechs strategische Ziele und weist die Handlungs- und Themenschwerpunkte für die nächsten Jahre aus.",
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            "content": "STRATEGISCHE ZIELE (1) Die Hauptstadtregion zum führenden deutschen Gesundheitsstandort entwickeln, international effektiver vermarkten sowie neue Akteure und Investoren für den Standort begeistern. (2) Aktuelle Trends in den Schwerpunkten der Forschung und strukturelle Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft früher als Wettbewerber erkennen, innovative Lösungen entwickeln, in der Region erproben und global vermarkten. (3) Die exzellente und breit gefächerte Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion stärken, um neue Produkte der Gesundheitswirtschaft zu entwickeln und neue Dienstleistungen für die Daseinsvorsorge bereitzustellen. (4) Die Leistungskraft der produzierenden, verarbeitenden und versorgenden Gesundheitswirtschaft durch verstärkte Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhen. (5) Die forschungsbasierte, regionale Gesundheitswirtschaft stärken und dadurch Prävention und Versorgung verbessern. (6) Die Gesundheit der Menschen in Berlin und Brandenburg verbessern. HANDLUNGSFELDER UND INTEGRATIVTHEMEN HF 1 – BIOTECHNOLOGIE            HF 2 - MEDIZINTECHNIK                   HF 3 – NEUE          HF 4 – GESUNDHEITSFÖR- UND PHARMA                                                   VERSORGUNGSFORMEN UND       DERUNG, PRÄVENTION UND REHABILITATION         GESUNDHEITSTOURISMUS IT 1 - Fachkräftesicherung IT 2 - Ansiedlung und Bestandsentwicklung IT 3 - Internationalisierung IT 4 - E-Health IT 5 - Alternde Gesellschaft Die Hauptstadtregion ist geeignet, sich aufgrund der exzellenten Versorgungs- und Forschungseinrichtungen, der existierenden Unternehmen im Bereich Life Sciences, des Sozial- und Gesundheitswesens, Kommunikation und IT sowie der geleisteten Vorarbeiten insbesondere im länderübergreifenden innoBB-Cluster Gesundheitswirt- schaft als Vorreiter auch überregional zu positionieren. Dabei sind die Kooperationen von Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft in der Gesundheitswirtschaft zentrale Bausteine. Die Kooperationen steigern die Wettbewerbsfähigkeit sowohl der Unter- nehmen als auch der Wissenschaftseinrichtungen sowie der Gesundheitsversorger im ambulanten sowie stationären Bereich. Sie erleichtern einerseits damit deren Per- sonalrekrutierung und stellen andererseits die hochwertige gesundheitliche Versor- gung der Bevölkerung sicher.",
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