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"content": "Y 1408\n\n4-\nErmittlungen Version Verkehrsunfall:\n\nDiese Version hat sich nicht bestätigt, da der Fundort des Rose, die Auffindesituation\ndes Geschädigten und die Einschätzung der beteiligten Rechtsmediziner keine\nbestätigenden Anhaltspunkte geben.\n\nErmittlungen Version Gewalttätigkeiten von Personen n Rose auf offener\n\nStraße:\n\nNachteilig wirkte sich die „verspätete“ Einbeziehung des 2. FK der PD Dessau aus.\nFür diese Ermittlungsrichtung könnten ein großer Teil der bei dem Geschädigten\nfestgestellten Verletzungen (Gutachten der Rechtsmedizin Halle vom 18.06.1998\n(Blatt IV / 70 bis 73)) sprechen. Ermittlungsansätze zu bzw. mit Sachbeweisen\nkönnten sich mit der Begutachtung der Asservate: 10, 11 und 81 ergeben.\n\nWeitere offene kriminaltechnische Spuren, aus denen sich klärende Aspekte ergeben\nwürden, sind nicht vorhanden.\n\nZeugen für eine derartige Tat konnten, trotz Presseveröffentlichung, zu welcher es\nkeine brauchbaren Rückmeldungen gegeben hatte (Blatt Il / 116) und den geführten\nErmittlungen im nahen und weiteren Fundortbereich, nicht festgestellt werden. Die\nmeisten Anwohner zeigten„Si ittlungen kooperativ.\n\nNach der Auffassung des dass der Geschädigte Rose mit derartig\nfestgestellten Verletzungen nicht mehr habe laufen können, muss geschlussfolgert\nwerden, dass entweder der Fundort auch der Tatort ist oder, dass es einen anderen,\nbisher unbekannten Tatort gibt und dass Rose von dort mit einem geeigneten\nTransportmittel zum späteren Fundort transportiert wurde. Bei der Untersuchung der\nVersion zu einem möglichen Verkehrsunfall wurde der Fundort durch Polizeibeamte\naugenscheinlich betrachtet. Es wurden keine Fahrzeugspuren festgestellt.\n\nAuch die Wahrnehmungen des Zeugen dass er am 07.12.1997\n\nim Zeitraum von 04.25 bis 04.28 Uhr von der Straße Geräusche hörte (eventuell\nsogar Fahrzeugtüren) (Blatt II / 189) brachte keinen nennenswerten\nErmittlungsansatz, da dieser Zeuge nicht aus dem Fenster seiner Wohnung danach\ngesehen hatte, was sich vor dem Wohnhaus, Dessau Wolfgangstraße 15 abspielte.\nEin vollendetes Raubdelikt ist nur schwer zu vermuten, da Rose seine Armbanduhr\nund seine Brieftasche bei sich hatte, als er gefunden wurde. Es könnte sich aber,\n\nzur Verteidigung seiner persönlichen Gegenstände, ein Kampf zwischen\nunbekannten Tätern und dem Rose zugetragen haben. In diesem Zusammenhang\nsei aber auch gesagt, dass bei den Ermittlungen nicht geklärt werden konnte, wieviel\nBargeld genau der Rose zur relevanten Zeit bei sich hatte (Blatt III / 15 und IV / 57).\nAus Sicht des Untersuchungsführers und nach Konsultation von Polizeibeamten,\nwelche in den Jahren 1997 und 1998 involviert waren, kann geschlussfolgert werden,\ndass es unwahrscheinlich ist, dass die beiden Vorfälle, einmal Fund des lin\nder Ferd. v. Schill Str. vor dem Puppentheater am 07.12.1997 und der Fund des\nRose am 07.12.1997 im direkten Tatzusammenhang stehen. Es kann aber auch\nnicht ausgeschlossen werden, dass sowohl als auch Rose mit bislang\nunbekannten Tätern konfrontiert waren. Aus der Sache jergaben sich auch\nkeine kriminaltechnischen Spuren, welche eventuell für die Sache Rose von\nBedeutung geworden wären.",
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