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            "content": "Vom Leitungsbereich auszufüllen\nBerlin, 24. Juni 2015\n                                                       TGB-Nr.\n\nGesprächsvorbereitung                                  Eingang\n                                                       Leitung\n\nHerrn Minister                                         V-/U-Nr.\na.d.D.                                                              Abzeichnungsleiste\n\n                                                       St\n\n                                                                     Her, II\n                                                       AL            25.06.15\n\nBetr.: Videokonferenz mit VP Šefčovič zum\n                                                       UAL\nAusbau der Nord-Stream Gaspipeline am 26. Juni\n                                                                   Referatsinformationen\n\n                                                       Referats-                               ,\n                                                       leiter/in     IIA3, 24.06.15\n                                                       Bearbei-\n                                                       ter/in\n                                                       Mit-\n                                                       zeichnung\nDie Staatssekretärinnen und die Staatssekretäre haben Referat\nAbdruck erhalten.                                     und AZ\n\n\n\n\nI. Gesprächsziel und Interessenlage\n   1. Wir begrüßen Ausbau der Pipeline, sehen aber die Probleme unserer EU-\n         Partner und der UKR;\n         EU Braucht weiterhin die UKR Gastransitroute, dies dient auch der\n         Deeskalation des RUS-UKR-Konflikts;\n         Ich biete mich als Vermittler zwischen EU und RUS an\n\n\n   2. EU-KOM besorgt, dass UKR und SVK künftig als Transitländer ausfallen\n         und Gas über DEU beziehen.\n\n\n\n\n MOU zwischen Gazprom, Shell, OMV und EON zum Ausbau\n             der Nord Stream-Gaspipeline\nGazprom und weitere europäische Partner (u.a. EON, OMV und Shell) haben am\n18.6.15 in Petersburg auf Vorstandsebene im Grundsatz den Bau von Strang 3 und 4\nder Nord Stream-Pipeline beschlossen haben. Neben der bestehenden Kapazität von\n55 Mrd. m³ aus den bisherigen Strängen 1 und 2 wäre dann eine Gesamtkapazität von\n110 Mrd. m³ vorhanden.\n\n                                                                      ...",
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            "content": "-2-\n\n\nGazprom soll wie bisher auch, die Mehrheit (51 %) an der Projektgesellschaft halten.\nDie Anlandung der Pipeline soll wie gehabt in der Nähe von Greifswald erfolgen.\nBegründet wird das Projekt mit einem zusätzlichen Gasbedarf in Europa wegen\nzurückgehender Eigenproduktion in der EU und der Einschätzung, dass der\nGasverbrauch in der EU steigen (z.B. zur Stromproduktion) oder zumindest gleich\nbleiben werde. Die Realisierung des Projekts würde erhebliche weitere Investitionen in\nAnschlusspipelines zum Abtransport erforderlich machen.\n\nBei dem Projekt zeichnet sich Kritik der EU-KOM und einiger EU-MS (POL, Baltikum)\nab. Kritikpunkte sind, dass damit die Abhängigkeit von Russland zementiert und ein\nBeitrag zur Umgehung der UKR als Transitland mit entsprechenden Einnahmeverlusten\n(2-3 Mrd. €, wobei die Ukraine mehr will) geleistet wird. Derzeit werden noch ca. 80\nMrd. m³ p.a. durch die Ukraine transitiert. Die Kapazität beträgt 110 Mrd. m³. Mit dem\nAusbau der Nord Stream und einem Teil der geplanten Turk-Stream könnte die Ukraine\nals Transitland substituiert werden. Russland kann nicht gezwungen werden, für neue\nLieferungen bestimmte Transportwege zu benutzen.\n\nDer Strang 3 der Pipeline soll im vierten Quartal 2019 fertig gestellt werden, d.h. genau\nzu dem Zeitpunkt, zu dem RUS angekündigt hat, die auslaufenden Transitverträge mit\nder Ukraine nicht zu verlängern und kein weiteres Gas mehr über die UKR in die EU zu\nleiten. Der Strang 4 soll ein Jahr später fertig gestellt werden. DEU und damit\nZentraleuropa würde damit als Gasdrehscheibe in Europa gestärkt und eine noch\nzentralere Rolle für die europäische Gasversorgung spielen. Mit entsprechendem\nLeitungsausbau könnten südosteuropäische Staaten von Westen versorgt werden (wie\nderzeit schon teilweise die Ukraine). Nord Stream Ausbau führt theoretisch zu\nredundanter Infrastruktur, doch wird dieser Effekt (über)kompensiert durch den aus\nunserer Sicht sichereren Transportweg und der Tatsache, dass UKR-Gasnetz\nmodernisiert werden muss, geschätzte Kosten bis zu 10 Mrd. €.\n\nInwieweit die Entscheidung zu Nord Stream Auswirkungen auf Bau bzw. Umfang der\nTurk-Stream hat, bleibt abzuwarten. Hier wird nicht davon ausgegangen, dass Turk-\nStream mit ursprünglich geplanter Kapazität von 63 Mrd. Kubikmetern gebaut wird, falls\nNord-Stream 3 und 4 kommt. Durch die vielfältigen Planungen für Leitungsneubau\n(Nord Stream, China) dürfte Gazprom an finanzielle Grenzen stoßen. Der Nichtbau von\nTurk Stream macht aber den Beibehalt der UKR-Transitroute erforderlich.\n\n\n\n\n                                                                     ...",
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            "content": "-3-\n\n\n Nord Stream is not a German-Russian project, but an\n  European project of several business companies.\n I do not deny that the extension of Nord Stream will strengthen\n  Germany’s position as a gas hub. But at the same time it\n  safeguards the EU’s gas supply.\n Russian gas is and will be the backbone of the European gas\n  supply in the medium run.\n The current Nord Stream-Pipelines 1 and 2 are a good\n  example for cooperation on company level and ensure security\n  of supply.\n We cannot force Russia to use Ukraine as a transit country.\n But it should be our ambition to maintain also the UKR gas\n  transit. This will contribute to the deescalation of the RUS-UKR\n  conflict and ensures income for UKR by transit fees.\n The RUS-UKR conflict must not escalate by no means.\n I am ready to act as mediator between EU and RUS interests.",
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