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"content": "Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur\n der Bundesrepublik Deutschland (VkBl.)\n\n I N H A LTS V E R Z E I C H N I S\n\n\n 75. Jahrgang Ausgegeben zu Bonn am 30. September 2021 Heft 18\n\n Amtlicher Teil\n Nr. Datum VkBl. 2021 Seite Nr. Datum VkBl. 2021 Seite\n\n Zentralabteilung 177 02. 09. 2021 Bekanntmachung des Rundschreibens des\n Schiffssicherheitsausschusses MSC der IMO MSC.1/\n 174 16. 06. 2021 Bekanntmachung der Neuversionierung Rundschreiben 1616, „Einheitliche Interpretationen des\n der Übermittlungsstandards für das Fahreignungsregis- Kapitels II-2 von SOLAS“, in deutscher Sprache . . . . . 921\n ter (FAER) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 882\n 178 02. 09. 2021 Bekanntmachung des Rundschreibens\n des Schiffssicherheitsausschusses MSC der IMO\n Wasserstraßen, Schifffahrt MSC.1/Rundschreiben 1617, „Einheitliche Interpretatio-\n nen des IGC-Codes“, in deutscher Sprache . . . . . . . . . 922\n 175 02. 09. 2021 Bekanntmachung des Rundschreibens\n des Schiffssicherheitsausschusses MSC der IMO 179 02. 09. 2021 Bekanntmachung des Rundschreibens\n MSC.1/Rundschreiben 1205/Rev. 1, „Überarbeitete des Schiffssicherheitsausschusses MSC der IMO\n Richtlinie für die Erarbeitung von Betriebs- und Instand- MSC.1/Rundschreiben 1618, „Einheitliche Interpretatio-\n haltungshandbücher für Rettungsbootsysteme“, in nen des Kapitels III von SOLAS“, in deutscher Sprache 922\n deutscher Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 882\n Aufgebote\n 176 02. 09. 2021 Bekanntmachung des Rundschreibens\n des Schiffssicherheitsausschusses MSC der IMO 179a 30. 09. 2021 Aufbietungen gem. § 13 Abs. 4. . . . . . . . . 924\n MSC.1/Rundschreiben 1615, „Vorläufige Richtlinien zur\n Verringerung des Auftretens und der Folgen von Brän-\n den in Ro-Ro-Räumen und Sonderräumen bei neuen Nichtamtlicher Teil\n und bestehenden Ro-Ro-Fahrgastschiffen“, in deut-\n scher Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 918 Berichte und Mitteilungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 931\n\n\n\n\n Das aktuelle Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen finden Sie im Internet: http://www.verkehrsblatt.de",
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"content": "Heft 18 – 2021 882 VkBl. Amtlicher Teil\n\n\n\n\n Zentralabteilung\n\nNr. 174 Bekanntmachung der Neuversionie- Nr. 175 Bekanntmachung des Rundschrei-\n rung der Übermittlungsstandards bens des Schiffssicherheitsaus-\n für das Fahreignungsregister (FAER) schusses MSC der IMO MSC.1/\n Rundschreiben 1205/Rev.1,\n Standards zur Datenübermittlung mit dem „Überarbeitete Richtlinie für die\n Fahreignungsregister (FAER), Version 1.2 Erarbeitung von Betriebs- und\n (Stand: 1. August 2020) Instandhaltungshandbücher für\n Rettungsbootsysteme“,\n Vom: 16. Juli 2021\n in deutscher Sprache\nNachstehend gebe ich im Einvernehmen mit den – den\nmitteilungspflichtigen und auskunftsberechtigten Stellen Hamburg, den 02. September 2021\nübergeordneten – obersten Landesbehörden gemäß § 4 Az.: 11-3-0\nAbsatz 3 der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur\n Durch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr\nDatenübermittlung mit dem Verkehrszentralregister –\n wird hiermit das Rundschreiben des Schiffssicherheitsaus-\nVwV VZR – vom 16. August 2000 (BAnz. S. 17269) die\n schusses MSC der IMO MSC.1/Rundschreiben 1205/\nVersion 1.2 der Übermittlungsstandards FAER bekannt. Rev.1, „Überarbeitete Richtlinie für die Erarbeitung von Be-\nDie Übermittlungsstandards gelten seit dem 21. Oktober triebs- und Instandhaltungshandbücher für Rettungsboot-\n2020.1 systeme“, in deutscher Sprache amtlich bekannt gemacht.\nDie Übermittlungsstandards sind auf der Internetseite des Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft\nKraftfahrt-Bundesamtes unter www.kba.de eingestellt. Post-Logistik\n Telekommunikation\nFlensburg, den 16. Juli 2021 – Dienststelle Schiffssicherheit –\n i. A.\n Kraftfahrt-Bundesamt K. Krüger\n Der Präsident\n Im Auftrag\n Ulrich Siebert MSC.1/Rundschreiben 1205/Rev.1\n 26. Juni 2019\n\n(VkBl. 2021 S. 882) ÜBERARBEITETE RICHTLINIEN FÜR DIE\n ERARBEITUNG VON BETRIEBS- UND\n INSTANDHALTUNGSHANDBÜCHERN FÜR\n RETTUNGSBOOTSYSTEME\n 1 Der Schiffssicherheitsausschuss hat auf seiner ein-\n undachtzigsten Tagung (10. bis 19. Mai 2006) unter\n Berücksichtigung der Anzahl von Unfällen mit Ret-\n tungsbootsystemen sowie in Anerkennung der\n Notwendigkeit, Handbücher für den Betrieb und die\n Instandhaltung von Rettungsbootsystemen zu ver-\n bessern, und nach erfolgter Prüfung der vom Unter-\n ausschuss Feuerschutz („Fire Protection“) auf seiner\n fünfzigsten Tagung gemachten Vorschläge die Richt-\n linien für die Erarbeitung von Betriebs- und Instand-\n haltungshandbüchern für Rettungsbootsysteme\n (MSC.1/Rundschreiben 1205) angenommen.\n 2 Der Schiffssicherheitsausschuss hat auf seiner 101.\n Tagung (5. bis 14. Juni 2019) Änderungen der Richtli-\n nien angenommen, die vom Unterausschuss Schiffs-\n1\n Die Standards für die Übermittlung von Mitteilungen an das Fahr- systeme und Ausrüstungen („Ship Systems and Equip-\n eignungsregister (FAER) – (SDÜ-FAER-MIT, Bestellnummer: C 3247)\n – sowie Standards für die Anfrage- und Auskunftsverfahren beim ment“) bei seiner sechsten Tagung vorbereitet wurden.\n Fahreignungsregister (FAER) – (SDÜ-FAER-ANF, Bestellnummer: B\n 3244) – sowie Standards für Unterrichtungen aus dem Fahreig- 3 Die Mitgliedsregierungen werden aufgefordert, die\n nungsregister (FAER) – (SDÜ-FAER-UNT, Bestellnummer: B 3245) beigefügten Richtlinien allen mit der Anwendung be-\n – sowie als Sammlung (Bestellnummer: S 3247 (alle drei Übermitt- troffenen Beteiligten, soweit zutreffend, zur Kenntnis\n lungsstandards in einem Werk)) können von Verkehrsblatt-Abonnen-\n ten zum Sonderpreis bezogen werden. Dieses Angebot ist bis zum zu bringen.\n 31.12. des Folgejahres nach Veröffentlichung dieser Verkehrsblatt-\n Ausgabe gültig und nur einmalig abrufbar. Alle Preise auf Anfrage. ***\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 883 Heft 18 – 2021\n\n ANLAGE\n\n ÜBERARBEITETE RICHTLINIEN FÜR DIE ERARBEITUNG VON BETRIEBS- UND\n INSTANDHALTUNGSHANDBÜCHERN FÜR RETTUNGSBOOTSYSTEME\n1 Anwendungsbereich und Zweckbestimmung der Richtlinien\n1.1 Seeleute wechseln häufig die Schiffe und sind mitunter nicht mit den Rettungsbooten auf ihren Schiffen vertraut.\n Unfälle mit Rettungsbootsystemen werden oft durch mangelndes Verständnis hinsichtlich der Rettungsboot-\n systeme, besonders der Auslösevorrichtungssysteme, verursacht. Die Benutzerfreundlichkeit der Handbücher\n für Rettungsbootsysteme ist deshalb wichtig, um zu helfen, Unfälle zu vermeiden.\n1.2 Der Zweck dieser Richtlinien ist, die Erarbeitung benutzerfreundlicher Handbücher für den Betrieb und die In-\n standhaltung von Rettungsbootsystemen einschließlich Aussetzvorrichtungen zu unterstützen. Diese Handbü-\n cher müssen leicht zu verstehen sein. Diese Richtlinien veranschaulichen den angemessenen Grad von Ausführ-\n lichkeit und Verwendung von bildlichen Darstellungen zur Erklärung des sicheren Einsatzes kritischer Systeme.\n Die Hersteller von Rettungsbooten und von Aussetz- und Einholvorrichtungen sind aufgefordert, Handbücher\n unter Berücksichtigung dieser Richtlinien leicht verständlich zu gestalten. Die Verwendung von Videoaufzeich-\n nungen zusammen mit gedruckten Handbüchern kann ein wirkungsvolles Hilfsmittel für diejenigen Seeleute sein,\n die möglicherweise nicht geneigt sind, ein Handbuch zu lesen.\n1.3 Diese Richtlinien gelten nicht für die Anweisungen für den Notfall nach Regel III/8 SOLAS, Bedienungsanleitun-\n gen wie beispielsweise Anschläge oder Tafeln nach Regel III/9 SOLAS oder sonstige Kurzanleitungen für den\n Einsatz von Rettungsbooten.\n1.4 Diese Richtlinien sind für Handbücher bestimmt, die auf Schiffen für die Benutzung durch die Seeleute mitzu-\n führen sind, und demzufolge verweist der Abschnitt über wöchentliche und monatliche Inspektion und Instand-\n haltung nicht auf ausführliche Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten. Ausführliche Instandhaltungs- und Repa-\n raturarbeiten sind von einem Beauftragten des Herstellers oder einer Person durchzuführen, die entsprechend\n dem MSC.1/Rundschreiben 1206/Rev.1, Maßnahmen zur Verhinderung von Unfällen mit Rettungsbooten, sach-\n gemäß ausgebildet und vom Hersteller für die Arbeit zertifiziert ist.\n\n2 Zusammenarbeit der Hersteller vom Rettungsboot und der Aussetzvorrichtung\n In Zusammenarbeit der Hersteller vom Rettungsboot und der Aussetzvorrichtung ist ein Handbuch für ein Ret-\n tungsbootsystem einschließlich der Aussetzvorrichtung zu erarbeiten, das möglichst aus einem einzigen Doku-\n ment besteht. Als Mindestmaßnahme ist die Benutzung unterschiedlicher Wörter für die gleichen Auslösevor-\n richtungen bzw. Teile des Rettungsbootsystems durch die Zusammenarbeit der Hersteller vom Rettungsboot\n und der Aussetzvorrichtung zu vermeiden, um Missverständnisse durch die Seeleute zu verhindern. Im Folgen-\n den gehen diese Richtlinien als Minimum von einem Handbuch für ein Rettungsbootsystem einschließlich Aus-\n setzvorrichtung aus; es können allerdings auch einzelne Rettungsboot-, Auslösevorrichtungs- und Aussetzvor-\n richtungshandbücher die gleiche Wirksamkeit haben, wenn sie hinreichend aufeinander abgestimmt sind und\n die gleiche Ausführungsweise nach diesen Richtlinien verwendet wird.\n\n3 Inhalt eines Handbuches für ein Rettungsbootsystem\n3.1 Aufzunehmende Einzelpunkte\n Ein Handbuch für den Betrieb und die Instandhaltung eines Rettungsbootsystems muss mindestens die folgen-\n den Einzelpunkte enthalten:\n .1 Übersicht und Einzeldarstellungen des Rettungsbootsystems,\n .2 Erklärung der Konstruktion und des Funktionsprinzips der hauptsächlichen Teile des Rettungsbootsystems\n einschließlich der Auslösevorrichtungssysteme,\n .3 Arbeitsweise des Rettungsbootssystems, und\n .4 regelmäßige Inspektion und Instandhaltung des Rettungsbootsystems.\n3.2 Aufbau, Beschreibung und Ausführung des Handbuchs\n3.2.1 Gliederung\n Es wird empfohlen, dass ein Handbuch für ein Rettungsbootsystem mit den folgenden hauptsächlichen Teilen\n erarbeitet wird:\n .1 Allgemeine Beschreibung des gesamten Rettungsbootsystems,\n .2 Verfahren für die Überprüfung des einwandfreien Schließens der Auslösehaken,\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 884 VkBl. Amtlicher Teil\n\n .3 Aussetzvorgang,\n\n .4 Einholvorgang,\n\n .5 Auslösevorrichtung bei/ohne Belastung,\n\n .6 Inspektion und Instandhaltung.\n\n3.2.2 Erklärung der hauptsächlichen Bestandteile und ihre Funktion\n\n Die Konstruktion und das Funktionsprinzip der hauptsächlichen Bestandteile des Rettungsbootes, insbesonde-\n re die Auslösevorrichtung bei/ohne Belastung, sind unter Verwendung von Abbildungen, möglichst in dreidimen-\n sionaler Perspektive, zu erklären. Zusätzlich ist die Wirkungsweise der Auslösevorrichtung unter Verwendung\n kurzer Sätze in aktiver Schreibweise in richtiger Abfolge zu beschreiben.\n\n3.2.3 Betrieb des Rettungsbootsystems einschließlich Auslösevorrichtungssysteme\n\n Der Betrieb des Rettungsbootsystems ist unter Verwendung der folgenden Punkte zu beschreiben:\n\n .1 Die Reihenfolge der Funktionen ist zu erklären;\n\n .2 Einzelheiten der Vorgänge/Funktionen sind mithilfe von Abbildungen zu erklären. Die Vorgänge/Funktionen\n und die entsprechenden Bewegungen von Teilen der Auslösevorrichtung sind mithilfe von Bildern/Foto-\n grafien zu beschreiben, möglichst unter Verwendung von Anmerkungen und Richtungspfeilen, welche die\n Richtung der Bewegung angeben; und\n\n .3 Risiken, Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise sind mit Symbolen zu kennzeichnen, die spezifisch für die\n Risikohöhe sind. Als Beispiel der unterschiedlichen Risikohöhen und des entsprechenden zugehörigen\n Symbols wird Folgendes empfohlen:\n\n .1 Für die größte Risikohöhe wie beispielsweise in der Erklärung des „Auslösevorgangs bei Belastung“ ist\n das folgende Symbol (roter Hintergrund) mit einem Warnhinweis zu verwenden, der dem Folgenden\n gleichartig ist:\n\n\n\n\n Diese Betätigung löst die Haken des Rettungsbootes aus und kann das\n Inswasserfallen des Rettungsbootes zur Folge haben und den Tod oder\n schwere Verletzungen verursachen, wenn zu früh ausgelöst wird.\n Warnung\n\n\n .2 Für die zweitgrößte Risikohöhe, wie beispielsweise in der Erklärung des „Freigabevorgangs des Davit-\n arm-Stoppers“, ist das folgende Symbol (gelber Hintergrund) mit einem Achtungshinweis zu verwenden,\n der dem Folgenden gleichartig ist:\n\n\n\n\n Fehlerhaftes oder unvollständiges Zurücksetzen kann das Inswasserfallen\n des Rettungsbootes verursachen und den Tod oder schwere Verletzungen\n zur Folge haben.\n Achtung\n\n\n .3 Für weniger kritische, verbindliche Anweisungen ist das folgende Symbol (blauer Hintergrund) mit einer\n entsprechenden Anweisung zu verwenden:\n\n\n\n\n Schaffe den manuellen Bootslasching aus dem Weg, um ein Verwickeln um\n das Rettungsboot zu verhindern.\n Verbindlich\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 885 Heft 18 – 2021\n\n .4 Wichtige Hinweise können mit Symbol und Anweisungsausführungen hervorgehoben werden, die dem\n Folgenden gleichartig sind:\n\n\n Für den Fall, dass der Haken durch die vorstehenden Betätigungen nicht\n ausgelöst ist, vergewissere dich über den Zustand jedes Hakens und ob\n sich das Rettungsboot im Wasser befindet oder nicht. Auch wenn die\n Haken durch die obenerwähnte Auslösebetätigung ohne Belastung nicht\n Hinweis ausgelöst werden können, ist das auf den folgenden Seiten beschriebene\n Auslöseverfahren bei Belastung möglich.\n\n\n .5 Bei unzulässigen Tätigkeiten sind das folgende Symbol (in Rot) und die Anweisungsausführung zu ver-\n wenden:\n\n\n\n Steige niemals in ein Rettungsboot ein ohne Sicherstellung der vollstän-\n digen Schließung der Auslösehaken. Unvollständiges Zurücksetzen der\n Auslösehaken kann das Inswasserfallen des Rettungsbootes verursachen\n und kann den Tod von Insassen zur Folge haben.\n Niemals\n\n\n Anmerkung: Internationale Standardsymbole (ISO 3864-1 und ISO 7010) und die Zeichen und Markie-\n rungen, die in Entschließung A.1116(30) dargestellt sind, sind empfohlen, sofern zutreffend,\n aber da diese Standards nicht die unterschiedlichen Risikohöhen anzeigen, sind die ab-\n gestuften Symbole aus Absatz 3.2.3.3 empfohlen.\n3.2.4 Inspektion und Instandhaltung\n Die Einzelgegenstände für die wöchentliche und monatliche Inspektion bzw. Instandhaltung sowie eine sonstige\n Inspektion bzw. Instandhaltung sind jeder für sich zu erklären.\n\n4 Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit eines Handbuches\n4.1 Verwendung von Abbildungen und Fotografien\n Um die Handbücher leicht verständlich zu machen, sind Abbildungen, vorzugsweise in Farbe, oder Fotografien\n so weit wie praktisch durchführbar zu verwenden.\n4.2 Verwendung von Fachbegriffen (Standard-Ausdrücken)\n Die folgenden Fachbegriffe sind zu verwenden, um vorgesehene Rettungsbootsysteme zu erklären, und für jedes\n der zutreffenden Einzelteile sind Abbildungen vorzusehen, um die Einzelteile und ihren Einbauort im Rettungs-\n boot oder auf dem Schiff darzustellen. Die Verwendung alternativer Ausdrücke aus stilistischen Gründen ist zu\n vermeiden; davon ausgenommen ist die weitere Erläuterung oder Verdeutlichung eines Ausdrucks, sodass der\n Leser niemals vermuten muss, welches Einzelteil oder welches System behandelt wird.\n .1 Davit/Winde:\n .1 Bootslasching,\n .2 Davitarm,\n .3 Davitarm-Stopper,\n .4 Davit-Fierdrahtkurbel,\n .5 Rahmen,\n .6 Befestigungsösen für Wartungsstander, falls vorgesehen,\n .7 Handgriff, falls vorgesehen,\n .8 Fierdraht,\n .9 Sicherungssplint der Windenhandbremse,\n .10 Windenhandkurbel,\n .11 Windenfliehkraft- oder Windenfierbremse,\n .12 Windenbremshebel (zum Fieren).\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 886 VkBl. Amtlicher Teil\n\n .2 Freifall-Vorrichtung\n .1 Ablaufbahn,\n .2 Seelasching,\n .3 Notauslösung.\n .3 Auslösevorrichtung:\n .1 Haken-Auslösekabel (Bowdenzug),\n .2 Haken-Arretierung,\n .3 hydrostatische Sperre,\n .4 Hebel für hydrostatische Sperre, falls vorgesehen,\n .5 Verschlussmechanismus (mechanischer Schutz der Auslösemöglichkeit bei Belastung),\n .6 Instandsetzungs-Entlastungsstander-Halterung, falls vorgesehen,\n .7 Auslösung bei Belastung,\n .8 Auslösehebel,\n .9 Auslösehebel (verriegelte und offene Position),\n .10 Auslösehebel-Sicherungsbolzen,\n .11 Auslösehaken (vorderer und achterer Haken),\n .12 Rückstellhebel, falls vorgesehen,\n .13 Entriegelung.\n .4 Aufhängung:\n .1 Schlechtwetterbeiholer,\n .2 Heißplatte,\n .3 Langauge.\n .5 Verantwortlicher Schiffsoffizier des Rettungsbootes.\n\n5 Beispiel eines Betriebs- und Instandhaltungshandbuches für ein Rettungsbootsystem\n Auf den folgenden Seiten ist nur als Hinweis ein Beispiel eines Betriebs- und Instandhaltungshandbuches für ein\n brandgeschütztes Rettungsbootsystem beigefügt. Es veranschaulicht den bei Handbüchern anzunehmenden\n verwendbaren Detaillierungsgrad. Es ist zu beachten, dass Rettungsbootsysteme voneinander unterschiedlich\n sind und einige Angaben/Darstellungen im Beispielhandbuch auf Rettungsbootsysteme eines anderen Typs\n nicht anwendbar sind. Das als Anhang beigefügte Beispiel ist ein Musterhandbuch, das als Beispiel für die Er-\n arbeitung spezieller Handbücher für Systeme, bei denen Rettungsboote mit Läufern ausgesetzt werden, emp-\n fohlen wird; die gleichen allgemeinen Grundsätze gelten aber auch bei Handbüchern für Freifall-Rettungsboot-\n systeme.\n\n\n ANHANG\n\n BEISPIEL EINES BETRIEBS- UND INSTANDHALTUNGSHANDBUCHES FÜR EIN RETTUNGSBOOTSYSTEM2\nInhaltsverzeichnis\n1 Allgemeines\n2 Verfahren für die Überprüfung des einwandfreien Schließens der Auslösehaken\n3 Aussetzvorgang\n 3.1 Klarmachen vor dem Aussetzen\n 3.2 Befestigung der Fangleine\n\n2\n Ein auszusetzendes Rettungsboot unter Verwendung von Läufern und einer Winde wird im Folgenden als Rettungsboot bezeichnet.\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 887 Heft 18 – 2021\n\n 3.3 Entfernen des Sicherungsbolzens für den Winden-Handbremshebel\n\n 3.4 Entriegelung des Davitarm-Stoppers\n\n 3.5 Einstieg in das Rettungsboot\n\n 3.6 Aussetzverfahren\n\n 3.7 Auslösevorrichtungsvorgänge\n\n 3.8 Lösen der Fangleine und Fahren des Rettungsbootes\n\n4 Einholvorgang\n\n 4.1 Vorgehensweise beim Zurücksetzen des Auslösehakens\n\n 4.2 Vorgehensweise beim Einholen\n\n 4.3 Vorgehensweise beim Aufstellen\n\n5 Auslösevorrichtungssystem bei/ohne Belastung\n\n 5.1 Allgemeines\n\n 5.2 Vorderer und achterer Haken\n\n 5.3 Auslösehebel\n\n 5.4 Hydrostatische Sperre\n\n6 Inspektion und Instandhaltung\n\n 6.1 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen\n\n 6.2 Inspektion und Instandhaltung des Rettungsbootes und des Auslösevorrichtungssystems\n\n 6.3 Inspektion und Instandhaltung der Aussetzvorrichtungen (Davits und Winden)\n\n1 Allgemeines\n\n1.1 Die Rettungsboote sind in den Bootsdavits auf beiden Seiten des Schiffes aufgestellt. In einem Notfall kann\n die Besatzung in das Rettungsboot einbooten und unmittelbar von seinem Stauplatz aus das Schiff ver-\n lassen.\n\n1.2 Die Aussetzvorrichtung besteht aus einem Bootsdavit (Davitarm, Rahmen, Plattform, Läufer, Heißplatte und\n Bootslaschings-Vorrichtung) und einer Bootswinde (Vorgelege/Untersetzungsgetriebe, Handbremse, Flieh-\n kraftbremse).\n\n1.3 Das Ausschwingen und das zu Wasser lassen des Rettungsbootes kann sowohl vom Inneren des Rettungs-\n bootes aus als auch vom Schiffsdeck aus kontrolliert werden. Die Fiergeschwindigkeit des Rettungsbootes\n kann durch Bedienung des Fierdrahtes vom Inneren des Rettungsbootes aus oder durch Betätigung des\n Fierbedienungshebels auf dem Schiffsdeck kontrolliert werden. Darüber hinaus ist es möglich, den Fiervor-\n gang des Rettungsbootes bei jeder Höhe zu unterbrechen.\n\n1.4 Das Einholen des Rettungsbootes wird durch Bedienung der Bootswinde über Drucktasten am Schalt-\n kasten ausgeführt. Wenn der Davitarm eine vorbestimmte Stelle erreicht, wird die Bootswinde durch den\n Endlagenschalter automatisch abgeschaltet. Nach der Auslösung des Endlagenschalters wird die Boots-\n winde per Hand bedient, um das Rettungsboot zu seinem Stauplatz hochzuwinden. Die Bootswinde ist mit\n einer Sicherheitsvorrichtung versehen, um einen Rückwärtslauf (Zurückschlagen) der Handkurbel zu ver-\n hindern.\n\n1.5 Das Rettungsboot ist mit einer Auslösevorrichtung bei/ohne Belastung ausgerüstet, die den Anforderungen\n des Internationalen Rettungsmittel-Codes (LSA-Code) der IMO entspricht. Das Auslösevorrichtungssystem\n ist mit einem hydrostatischen Sperrsystem so ausgerüstet, dass es normalerweise die Haken nicht auslöst,\n bis sich das Rettungsboot im Wasser befindet.\n\n1.6 Um mögliche Verletzungen oder den Tod zu vermeiden, lies dieses Handbuch sorgfältig, bevor der Boots-\n davit, die Bootswinde und die Auslösevorrichtung bei/ohne Belastung benutzt werden.\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 888 VkBl. Amtlicher Teil\n\n\n\n\n Abbildung 1.1 – Rettungsboot-Davitanordnung\n\n\n\n\n 1.2 – Brandgeschütztes Rettungsboot\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 889 Heft 18 – 2021\n\n2 Verfahren für die Überprüfung des einwandfreien Schließens der Auslösehaken\n2.1 Eine sichere Verwendung und ein sicherer Betrieb von Rettungsbooten während der Übungen sowie der\n Inspektion ist vom Wissen abhängig, dass die Auslösevorrichtung richtig zurückgesetzt ist.\n\n\n\n Steige niemals in ein Rettungsboot ein ohne Sicherstellung der vollständigen\n Schließung der Auslösehaken. Unvollständiges Zurücksetzen der Auslöseha-\n ken kann das Inswasserfallen des Rettungsbootes verursachen und kann den\n Tod von Insassen zur Folge haben.\n Niemals\n\n\n2.2 Zweck des Auslösens bei Belastung. Der LSA-Code der IMO schreibt unter anderem vor, dass das Rettungs-\n boot auszurüsten ist mit „eine[r] Auslösemöglichkeit bei Belastung, die das Rettungsboot von den\n Haken löst, wenn diese belastet sind. […] Der Auslösemechanismus muss so gebaut sein, dass Be-\n satzungsmitglieder im Boot eindeutig erkennen können, wenn der Auslösemechanismus richtig und\n vollständig zurückgestellt und bereit für das Wiedereinholen ist…“ Eine Auslösung bei Belastung ist für\n das Aussetzen erforderlich bei Strömungseinflüssen und wenn das Schiff Fahrt macht oder bei hohem\n Wellenschlag, welcher ein nur unterbrochenes Auslösen der hydrostatischen Sperre verursacht. Das Aus-\n lösen bei Belastung ermöglicht auch, dass ein leeres oder voll besetztes Boot aus jeder Höhe ins Wasser\n fallen kann, wobei die Insassen getötet oder schwer verletzt werden können. Deshalb ist es entscheidend\n zu wissen, dass die Auslösevorrichtung richtig zurückgesetzt und der Auslösegriff gesichert ist.\n2.3 Sicherstellung der Schließung des Auslösehakens. Immer wenn ein Rettungsboot besetzt wird, das in den\n Läufern hängt (oder hängen wird), ist als erstes das richtige Zurücksetzen wie folgt zu überprüfen:\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Überprüfe, dass sich der Rückstellhebel jedes\n Hakens in horizontaler Lage befindet und in\n Kontakt mit seiner Arretierung ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 2 Überprüfe, dass sich der Auslösegriff in ge-\n schlossener (verriegelter) Position befindet und\n der Sicherungsbolzen eingefügt ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 890 VkBl. Amtlicher Teil\n\n3 Aussetzvorgang\n3.1 Klarmachen vor dem Aussetzen\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Schalte das Handsprechfunkgerät ein und\n vergewissere dich von der Nachrichten-\n übermittlungs-Einsatzfähigkeit.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 2 <Im Übungsfall>\n Verbinde den Drucktasten-Schaltkasten für Anschlussdose\n das Einholen mit der Anschlussdose.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 3 <Im Übungsfall>\n Schalte den Netzschalter im Bedienungspult\n ein.\n\n Entferne das Kabel für die\n Batterieaufladung.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 4 Rettungswesten anlegen.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 891 Heft 18 – 2021\n\n3.2 Befestigung der Fangleine\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Vergewissere dich vom Belegen der Fang-\n leinen-Slipvorrichtung des Rettungsbootes\n mit der Fangleine.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 2 Vergewissere dich vom Festmachen der Fang-\n leine so weit vorn wie praktisch durchführbar\n innenbords von den Läufern und außenbords\n von allem anderen.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Stelle sicher, dass die Fangleine so weit vorn wie praktisch durchführbar innen-\n bords von den Läufern und außenbords von allem anderen geführt wird. Eine\n Nichterfüllung wird ernste Schwierigkeiten beim Freikommen vom Schiff wäh-\n rend des Verlassens des Schiffes zur Folge haben.\n Achtung\n\n\n3.3 Entfernen des Sicherungsbolzens (sofern vorgesehen) für den Winden-Handbremshebel\n\n\n\n Der Sicherungsbolzen des Winden-Handbremshebels darf nicht heraus-\n gezogen werden, bis die Vorbereitungen nach den Abschnitten 3.1 und 3.2\n abgeschlossen sind.\n Achtung\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Ziehe den Sicherungsbolzen heraus, sofern\n vorhanden.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 892 VkBl. Amtlicher Teil\n\n3.4 Entriegelung des Davitarm-Stoppers\n Besteige die Plattform des Davitsystems (Plattform zum Einbooten in das Rettungsboot)\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Ziehe den Bootsläufer von Hand hoch, um\n den Durchhang zu entfernen. Ziehe den\n Sicherungsbolzen aus dem Davitarm-Stopper\n heraus, sofern vorhanden.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n Anmerkung: Sicherungsbolzen sind im\n Allgemeinen nur für die Benutzung während\n der Instandhaltung oder im Hafen vorgesehen.\n\n\n\n\n 2 Löse den Davitarm-Stopper durch Betätigung\n des Hebels.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Der Hebel muss vollständig durchgezogen werden, um ein Verfangen des\n Davitarm-Stoppers mit der Sperrvorrichtung zu verhindern.\n Achtung\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 893 Heft 18 – 2021\n\n3.5 Einstieg in das Rettungsboot\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Vergewissere dich, dass der Fierdraht in das\n Rettungsboot gezogen ist.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 2 Öffne die Zugangsluke zum Rettungsboot und\n steige in das Rettungsboot ein.\n <Tätigkeit auf dem Schiff> und\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 3 Stelle sicher, dass der Leckpfropfen eingesetzt\n und dicht ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 4 Schalte den Energieversorgungsschalter ein. 2 Aus 1\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 5 Öffne das Brennstoffventil.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n Antriebs- Brennstoff-\n maschine tank\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 894 VkBl. Amtlicher Teil\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 6 Vergewissere dich, dass das Ventil der\n Seewasser-Kühlleitung geöffnet ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n Antriebs-\n maschine\n\n\n\n\n 7 Schließe das Entwässerungsventil\n im Auspuffrohr.\n Antriebs-\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n maschine\n\n\n\n\n 8 Lege den Sicherheitsgurt an.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Die Sitzposition der Personen ist sorgfältig auszuwählen, um einen guten\n Trimm des Rettungsbootes zu erhalten.\n Achtung\n\n\n\n\n Wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist, können Todesfälle oder schwere\n Verletzungen auftreten.\n Warnung\n\n\n3.6 Aussetzverfahren\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Vergewissere dich, dass sich alle in das\n Rettungsboot eingestiegenen Besatzungs-\n mitglieder gesetzt haben und ihre Sicherheits-\n gurte angelegt sind.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 895 Heft 18 – 2021\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 2 Starte die Antriebsmaschine Aus\n Vorglühen An\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n Start\n\n\n\n\n 3 Ziehe den Fierdraht der Winde nach unten.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n • Stelle sicher, dass keine Zurrung oder Lasching um den vorderen und\n achteren Haken gewickelt ist.\n • Ziehe den Fierdraht während des Ausschwingens des Rettungsbootes\n behutsam und langsam nach unten.\n • Ziehe den Fierdraht zum Fieren des Bootes nur vollständig nach unten, nach-\n dem das Ausschwingen abgeschlossen ist.\n Achtung\n • Der Bootsführer muss die Besatzung anweisen, dass sie sich für die Was-\n serung bereit hält, wenn das Rettungsboot die Nähe der Wasseroberfläche\n erreicht.\n\n\n\n • Wenn die Fiervorrichtung vom Inneren des Bootes aus betätigt wird, wickle\n die Leine oder den Draht niemals um die Finger, die Hand oder das Hand-\n gelenk, da dieses zum Abschneiden von Fingern bzw. der Hand führen kann.\n • Brich den Ausschwingvorgang vom Deck aus nicht ab. Das Abbrechen bringt\n das Rettungsboot zum Schwanken und kann Unfälle verursachen.\n • Ein schnelles Ausschwingen kann gefährliche Einwirkungen auf das Boot\n Warnung haben, wenn der Davitarm die Deckposition erreicht.\n • Fierbewegungen in kleinen Schritten bringen das Rettungsboot zum\n Schwanken und sind gefährlich.\n\n\n\n Während der Rettungsbootübungen ist das vorstehend beschriebene Aussetz-\n verfahren möglicherweise nicht anwendbar, weil der Vorgang des Zuwasser-\n lassens vom Deck des Schiffes aus unter Verwendung des Bedienungsstandes\n Hinweis an Deck kontrolliert werden kann.\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 896 VkBl. Amtlicher Teil\n\n3.7 Auslösevorrichtungsvorgänge\n3.7.1 Auslösevorgänge\n In der folgenden Abbildung wird ein Ablaufschema des Auslösevorgangs ohne Belastung und bei Belastung\n gezeigt.\n\n Auslösevorgang\n\n Auslösen ohne Belastung Auslösen bei Belastung\n (siehe Absatz 3.7.2) (siehe Absatz 3.7.3)\n\n\n\n\n (1) Ziehe den Sicherungs- (1) Ziehe den Sicherungs-\n bolzen heraus bolzen heraus\n\n ⎫\n Warnung! ⎪\n Betätige den Auslöse- ⎪ (2) Entferne die Abdeckung\n hebel nur aufgrund ⎪ der hydrostatischen\n der Sicherheitsrück- ⎪ Sperre\n meldung durch den ⎪\n verantwortlichen\n ⎪\n ⎬\n Schiffsoffizier! ⎪\n Das Auslösen des ⎪ (3) Ziehe den Hebel\n Rettungsbootes aus ⎪ der hydrostatischen\n der Höhe kann Ver- ⎪ Sperre hoch und\n letzungen oder den ⎪ halte ihn fest\n Tod verursachen. ⎪\n ⎭\n\n (2) Ziehe den Auslösehebel (4) Ziehe den Auslösehebel\n hoch hoch\n\n\n\n Auslösevorgang beendet\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 897 Heft 18 – 2021\n\n3.7.2 Auslösung ohne Belastung\n Dieser Betriebsablauf ist der normale Vorgang des Aussetzens und Auslösens und wird durchgeführt, wenn\n sich das Boot vollständig im Wasser befindet.\n\n\n\n\n Vergewissere dich über das Folgende vor dem Vorgang:\n • Das Rettungsboot befindet sich vollständig im Wasser.\n • Die Antriebsmaschine läuft.\n\n Achtung • Alle Besatzungsmitglieder sind auf ihren Sitzen mit ihren angelegten\n Sicherheitsgurten.\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Vergewissere dich, dass sich das\n Rettungsboot im Wasser befindet.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 2 Ziehe den Auslösehebel-Sicherungsbolzen\n heraus\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 3 Ziehe den Auslösehebel mit einer einzigen\n Bewegung in die vollständig offene Position\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n In dem Fall, dass Haken durch den vorstehenden Vorgang nicht ausgelöst\n werden, vergewissere dich über den Zustand jedes Hakens und, ob sich das\n Boot im Wasser befindet oder nicht. Auch wenn die Haken durch den vorste-\n hend beschriebenen Auslösevorgang ohne Belastung nicht ausgelöst werden\n Hinweis können, ist der auf den folgenden Seiten beschriebene Auslösevorgang bei\n Belastung möglich.\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 18,
"content": "Heft 18 – 2021 898 VkBl. Amtlicher Teil\n\n3.7.3 Auslösung bei Belastung\n Dieser Vorgang wird durchgeführt, wenn sich das Rettungsboot nicht vollständig im Wasser befindet.\n\n\n\n\n • Lass gebührende Vorsicht walten und führe den Auslösevorgang bei\n Belastung entsprechend den Anweisungen des verantwortlichen Schiffs-\n offiziers durch.\n • Die Betätigung des Auslösehebels wegen unzureichender Sicherheits-\n Warnung rückmeldung kann aufgrund des Inswasserfallens des Rettungsbootes aus\n der Höhe den Tod oder Verletzungen zur Folge haben.\n\n\n\n Vergewissere dich über das Folgende vor dem Vorgang:\n • Das Rettungsboot befindet sich so dicht wie möglich an der Wasser-\n oberfläche.\n • Die Antriebsmaschine läuft.\n Achtung • Alle Besatzungsmitglieder sind auf ihren Sitzen mit ihren angelegten\n Sicherheitsgurten.\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Vergewissere dich, dass sich das Rettungs-\n boot so dicht wie möglich an der Wasserober-\n fläche befindet, aber dass die hydrostatische\n Sperre nicht ausgelöst ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 2 Ziehe den Auslösehebel-Sicherungsbolzen\n heraus\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 19,
"content": "VkBl. Amtlicher Teil 899 Heft 18 – 2021\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 3 Öffne die Abdeckung der hydrostatischen\n Sperre\n\n Entriegele den Verschluss der\n Sperren-Abdeckung.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 4 Ziehe den Hebel der hydrostatischen Sperre\n hoch und halte ihn fest\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 5 Ziehe den Auslösehebel mit einer einzigen\n Bewegung in die vollständig offene Position\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n3.8 Lösen der Fangleine und Fahren des Rettungsbootes\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Löse die Fangleine\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 2 Tätigkeiten mit dem Rettungsboot und im\n Rettungsboot\n Vorausfahrt, Achterausfahrt, Drehen, Sprühen,\n <kein Bild>\n Anschalten des Innenlichts und des Außen-\n lichts und andere Funktionen.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 20,
"content": "Heft 18 – 2021 900 VkBl. Amtlicher Teil\n\n\n\n • Betätige nicht die Ruderanlage, um das Rettungsboot zu drehen, wenn es\n noch mit der Fangleine verbunden ist.\n • Das Rettungsboot muss sofort vom Schiff freikommen, wenn die Fangleine\n Achtung gelöst worden ist.\n\n\n\n4 Einholvorgang\n In der folgenden Abbildung wird ein Ablaufschema über die Vorgehensweise beim Zurücksetzen gezeigt.\n\n\n\n • Ein fehlerhaftes Zurücksetzen kann aufgrund des Inswasserfallens des\n Rettungsbootes aus der Höhe den Tod oder schwere Verletzungen zur Folge\n haben.\n Warnung\n\n\n Vorgehensweise beim Zurücksetzen\n\n Haken Auslösehebel\n\n Dem vorderen und Dem Auslösehebel\n achteren Haken ist ist eine Person\n jeweils eine Person zugeordnet.\n zugeordnet.\n\n\n\n\n (1) Hebe die Haken an.\n\n\n\n (2) Drehe die Rückstellhebel\n gleichzeitig nach unten.\n\n\n (3) Bestätige die Zurück-\n setzung der Haken.\n\n\n (4) Füge den Sicherungs-\n bolzen ein.\n\n\n (5) Hänge die Langaugen\n in die Haken ein.\n\n\n (6) Hieve das Rettungsboot\n gerade frei vom Wasser.\n\n\n (7) Bestätige das voll-\n ständige Zurücksetzen.\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 21,
"content": "VkBl. Amtlicher Teil 901 Heft 18 – 2021\n\n4.1 Vorgehensweise beim Zurücksetzen des Auslösehakens\n Die Vorgehensweise beim Zurücksetzen muss den folgenden Schritten entsprechen.\n\n\n\n Für das Zurücksetzen der Haken werden mindestens drei Personen der Boots-\n crew benötigt.\n Hinweis\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Hebe den vorderen und achteren Haken an\n und halte sie geschlossen.\n\n Ein starker Kraftaufwand kann\n erforderlich sein, um den Haken\n anzuheben und das Einrasten\n der Innenteile des Hakens zu\n erzwingen.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 2 Drehe die Rückstellhebel am vorderen und\n achteren Haken mit einer einzigen Bewegung\n gleichzeitig nach unten, um in Kontakt mit der\n Arretierung zu sein.\n\n Der Auslösegriff kehrt automa-\n tisch in seine geschlossene\n (verriegelte) Position zurück,\n wenn der Rückstellhebel nach\n unten gedreht wird.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n 3 Vergewissere dich, dass sich der vordere und\n achtere Haken in der normalen zurückgesetz-\n ten Position befinden.\n\n Vergewissere dich, dass sich der\n Rückstellhebel in Kontakt mit der\n Arretierung befindet.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 4 Vergewissere dich, dass sich der Auslösegriff\n in geschlossener (verriegelter) Position befin-\n det und füge den Sicherungsbolzen ein.\n\n Wenn sich der Auslösegriff nicht\n in seiner geschlossenen (verrie-\n gelten) Position befindet, ist es\n nicht möglich, den Sicherungs-\n bolzen einzufügen.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 902 VkBl. Amtlicher Teil\n\n4.2 Vorgehensweise beim Einholen\n Die Vorgehensweise beim Einholen hat erst nach Abschluss des Zurücksetzens der Auslösevorrichtung die\n folgenden Schritte zu erfüllen.\n\n • Beim Wiedereinhängen der Haken ist größte Vorsicht geboten, damit Hände\n und Finger frei gehalten werden.\n • Ein Fehler bei der Bestätigung des richtigen Zurücksetzens oder bei der Be-\n folgung der nachstehenden Abschnitte kann aufgrund des Inswasserfallens\n Warnung des Rettungsbootes aus der Höhe den Tod oder schwere Verletzungen zur\n Folge haben.\n\n4.2.1 Einhängen des Langauges\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Manövriere das Rettungsboot unter die\n <kein Bild >\n Bootsläufer\n 2 Passe die Höhe der Langaugen an durch\n Hieven oder Fieren der Bootsläufer.\n <Tätigkeit auf dem Schiff> und\n <Tätigkeit im Rettungsboot> bei guter\n Verständigung.\n\n\n\n\n 3 Füge den Sicherungsbolzen der Bootswinden-\n Handbremse ein.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 903 Heft 18 – 2021\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 4 Hänge die Langaugen des Davits gleichzeitig\n in den vorderen und achteren Haken ein.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 5 Hieve das Rettungsboot gerade frei vom Was-\n ser und stoppe das Hieven.\n\n Vergewissere dich, dass der vor-\n dere und der achtere Haken rich-\n tig eingehängt sind.\n <Tätigkeit auf dem Schiff> und\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n 6 Vergewissere dich, dass der Hebel der hydro-\n statischen Sperre in die „verriegelte“ Position\n für das nicht im Wasser befindliche Rettungs-\n boot eingerastet ist.\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n\n\n\n 7 Falls das Zurücksetzen unvollständig ist, kehre zum ersten Schritt zurück.\n\n Führe keinen Einholvorgang mit dem Rettungsboot durch, sofern nicht die vorstehenden Tätigkeiten bzw.\n Vorgänge vollständig abgeschlossen sind.\n\n\n Hänge die Langaugen des Davits nicht in die Haken ein, bis das Zurückset-\n zen der Haken vollständig abgeschlossen worden ist. Es ist gefährlich, die\n Langaugen während des Vorgangs des Zurücksetzens der Haken einzuhän-\n gen, und es kann ein fehlerhaftes Zurücksetzen zur Folge haben.\n\n Sollten Beiholer (Einholstroppen) verwendet werden, ist es erforderlich, an-\n Achtung stelle der Langaugen das untere Verbindungsglied des Beiholers mit den\n Haken zu verbinden.\n\n\n\n Beide Haken sind gleichzeitig einzuhängen, um einen Schaden infolge einer\n übermäßigen Belastung nur eines Hakens zu verhindern.\n\n Wenn nur ein einziger Haken eingehängt ist, kann dies zu Verletzungen oder\n Tod von Besatzungsmitgliedern durch das Rettungsboot infolge von Wellen-\n Warnung schlag führen.\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 904 VkBl. Amtlicher Teil\n\n4.2.2 Hieven des Rettungsbootes\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Hieve das Rettungsboot durch Betreiben der\n Winde unter Verwendung der Drucktasten am\n Schaltkasten nach Anweisungen des verant-\n wortlichen Schiffsoffiziers.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 2 Hieve das Rettungsboot bis die Winde durch\n den Endlagenschalter abgeschaltet wird.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n • Die Bootswinde schaltet sich automatisch ab, wenn der Davitarm den\n Endlagenschalter berührt.\n • Falls der Endlagenschalter der Bootswinde nicht einwandfrei arbeitet, hat\n Achtung der Windenführer den Hievvorgang unverzüglich manuell abzubrechen.\n\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 3 Boote aus dem Rettungsboot aus.\n <Tätigkeit auf dem Schiff> und <kein Bild>\n <Tätigkeit im Rettungsboot>\n\n4.3 Vorgehensweise beim Aufstellen\n\n\n\n Postiere zwei Personen auf der Davit-Plattform, um auf das richtige Aufstellen\n zu achten.\n Hinweis\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 1 Hieve den Davitarm manuell.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 905 Heft 18 – 2021\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 2 Vergewissere dich, dass der Davitarm den\n Stopper auf der Plattform berührt.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n • Jede Person auf der Plattform hat dem Windenführer unverzüglich zu signa-\n lisieren, wenn der Davitarm den Stopper auf der Plattform erreicht.\n • Vergewissere dich, dass der Davitarm den Stopper vorn und achtern berührt.\n Achtung\n\n\n\n\n • Stoppe den Hievvorgang unverzüglich, wenn das Signal von den Beobach-\n tern kommt.\n • Weiterhieven durch Handbetrieb kann infolge der Beschädigung des Boots-\n Warnung läufers und des Davits zu schwerwiegenden Folgen führen.\n\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 3 Ziehe die Handkurbel zum Hieven ab.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n 4 Setze den Davitarm-Stopper sofort fest.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 906 VkBl. Amtlicher Teil\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 5 Füge den Sicherungsbolzen in den Stopper-\n bügel des Davitarms ein.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n Anmerkung: Sicherungsbolzen sind im Allge-\n meinen nur für die Benutzung während der In-\n standhaltung oder im Hafen vorgesehen.\n\n\n\n\n 6 Fiere das Heißauge auf das Davithorn durch\n Lösen der Winden-Handbremse.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Davithorn\n\n\n\n Heißplatte\n\n\n\n\n • Wenn sich die Heißaugen nicht auf dem Davithorn befinden, bleiben die\n Bootsläufer unter Spannung, während sich das Schiff auf See befindet, und\n die Belastung kann Schäden an den Bootsläufern verursachen.\n Warnung\n\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 7 Bringe den Bootslasching, sofern vorgesehen,\n an und spanne ihn.\n\n Spanne den Bootslasching mit\n der Spannschraube.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 907 Heft 18 – 2021\n\n Nr. Tätigkeitsanweisung Schematische Darstellung\n 8 Befestige die Fangleine am Fangleinen-Aus-\n lösehaken auf dem Bug des Rettungsbootes.\n <Tätigkeit auf dem Schiff>\n\n\n\n\n5 Auslösevorrichtungssystem bei/ohne Belastung\n5.1 Allgemeines\n Dieser Abschnitt beschreibt Einzelheiten des Systems der Auslösevorrichtung. Dieser Abschnitt ist aus\n Gründen einer sicheren Handhabung sorgfältig zu lesen. Das System dieser Auslösevorrichtung besteht aus\n einem vorderen und achteren Haken, einem Auslösehebel in der Nähe des Fahrstandes, einer hydrostati-\n schen Sperre sowie zugehörigen Auslösekabeln und Sicherungsgestänge (siehe Abbildung 5.1).\n Die Auslösung der Haken erfolgt mittels des Auslösehebels in der Nähe des Fahrstandes über die Auslöse-\n kabel (Bowdenzüge), die jeweils am vorderen und achteren Haken enden. Das System des Verschlussme-\n chanismus einschließlich der hydrostatischen Sperre ist dafür vorgesehen, die Auslösung der Haken zu\n verhindern, wenn sich das Boot noch nicht im Wasser befindet.\n Das System hat auch eine Auslöse-Funktion bei Belastung, die es ermöglicht, die Verriegelung durch die\n hydrostatische Sperre aufzuheben. Eine unsachgemäße Handhabung der Auslösung bei Belastung kann\n Todesfälle zur Folge haben, und gebührende Vorsichtsmaßnahmen sind für diesen Vorgang zu treffen.\n\n vorderer Haken\n\n\n\n\n hinterer\n Haken Bowdenzüge\n\n\n\n\n hydrostatische Sperre\n\n Sicherungsgestänge\n\n Abbildung 5.1 – Schematische Darstellung der Auslösevorrichtung\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 28,
"content": "Heft 18 – 2021 908 VkBl. Amtlicher Teil\n\n5.2 Vorderer und achterer Haken\n5.2.1 Aufbau und Bezeichnung der Teile\n Der Aufbau und die Bezeichnung der Teile des vorderen und achteren Hakens sind in den Abbildungen\n 5.2.1.1 und 5.2.1.2 dargestellt. Mit Ausnahme der Einbaurichtung sind der vordere und achtere Haken im\n Allgemeinen baugleich.\n\n\n Haken\n Instand-\n haltungs-\n Entlastungs-\n stander-\n Entriegelung Halterung\n\n Steuer-\n wellen-\n Steuer-\n hebel-\n wellen-\n gehäuse\n hebel\n Sicherungs-\n Rückstell- haken\n hebel\n Rückstell- Steuer- Auslösekabel\n hebel- wellen- (zum Auslösehebel)\n Anschlag nocke\n Abbildung 5.2.1.1 – Abbildung 5.2.1.2 –\n Perspektivische Ansicht des Hakens Innenansicht des Hakens\n\n5.2.2 Auslösen\n Wenn der Auslösehebel in der Nähe des Fahrstandes gezogen wird, wird die Steuerwellennocke durch das\n Auslösekabel gedreht und dann wird der Sicherungshaken freigegeben. Schließlich wird der Haken gedreht\n und ausgelöst (siehe Abbildung 5.2.2).\n\n\n\n\n Steuer-\n wellen-\n hebel\n Haken\n\n Sicherungshaken\n Steuerwellennocke\n Auslösekabel\n (zum Auslösehebel)\n\n\n\n\n Abbildung 5.2.2 – Auslöseprinzip des Hakens\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 909 Heft 18 – 2021\n\n5.2.3 Zurücksetzen\n Nach dem Zurücksetzen der Haken wird die Stellung jedes Hakens durch den Sicherungshaken gehalten,\n und der Sicherungshaken wird durch die Steuerwellennocke mithilfe des Rückstellhebels verriegelt. Um das\n einwandfreie Zurücksetzen des vorderen und achteren Hakens sicherzustellen, ist die Vorgehensweise nach\n Abschnitt 4.1 zu befolgen. Der vordere und achtere Rückstellhebel müssen gleichzeitig betätigt werden.\n Nach dem gleichzeitigen Zurücksetzen der Haken kehrt auch der Auslösehebel in der Nähe des Fahrstandes\n in die verriegelte Position zurück (siehe Abbildung 5.2.3).\n\n\n Haken\n\n Haken\n\n Rück-\n stell-\n hebel\n Steuer-\n wellen-\n hebel\n\n\n Sicherungshaken\n Auslösekabel\n (zum Auslösehebel)\n\n\n\n\n Auslösehebel\n\n\n\n\n Abbildung 5.2.3 – Rücksetzungsprinzip des Hakens\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 30,
"content": "Heft 18 – 2021 910 VkBl. Amtlicher Teil\n\n5.3 Auslösehebel\n5.3.1 Aufbau und Bezeichnung der Teile\n Der Aufbau und die Bezeichnung der Teile des Auslösehebels sind in den Abbildungen 5.3.1.1 und 5.3.1.2\n dargestellt.\n\n Auslösehebel\n\n\n Sicherungs-\n bolzen\n\n\n\n\n Auslösekabel Abdeckung\n (zum vorderen der Sperre\n und achteren Sicherungsgestänge\n Haken (hydrostatisch)\n\n Abbildung 5.3.1.1 – Perspektivische Abbildung 5.3.1.2 –\n Ansicht des Auslösehebels Innenansicht des Auslösehebels\n\n5.3.2 Auslösevorgang\n Wenn sich das Rettungsboot vollständig im Wasser befindet, kann das Rettungsboot durch Entfernen des\n Sicherungsbolzens und dann durch vollständiges und schnelles Ziehen des Auslösehebels in die offene\n Position ausgelöst werden (Auslösen ohne Belastung). Das Rettungsboot kann auch durch den gleichen\n Vorgang mit dem Auslösehebel ausgelöst werden, selbst wenn sich das Rettungsboot nicht vollständig im\n Wasser befindet, indem die Abdeckung der (hydrostatischen) Sperre geöffnet und der Hebel der hydrosta-\n tischen Sperre hochgezogen wird. Damit wird die Sperrfunktion der hydrostatischen Sperre aufgehoben\n (Auslösen bei Belastung).\n\n\n\n\n Auslösehebel Auslösehebel\n (verriegelte Posititon) (offene Posititon)\n Hebel der hydrostatischen Sperre\n Sicherungs-\n bolzen\n\n\n Sicherungsgestänge\n (zur hydrostatischen Sperre)\n\n\n Auslösekabel\n (zur vorderen und achteren Haken)\n\n\n Abbildung 5.3.2 – Auslösevorgang des Auslösehebels\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 911 Heft 18 – 2021\n\n5.4 Hydrostatische Sperre\n5.4.1 Aufbau und Bezeichnung der Teile\n Der Aufbau und die Bezeichnung der Teile der hydrostatischen Sperre sind in den Abbildungen 5.4.1.1 und\n 5.4.1.2 dargestellt.\n\n Sicherungsgestänge\n (zum Hebel für hydro-\n statische Sperre des\n Auslösehebels Entlüftung wasserdichte\n Dichtung\n\n\n Rundstange\n\n Gehäuse der\n hydrostatischen\n Sperre\n Flansch\n Schwimmer Seewasserdruck\n\n\n\n\n Abbildung 5.4.1.1 – Perspektivische Abbildung 5.4.1.2 – Innenansicht\n Ansicht der hydrostatischen Sperre der hydrostatischen Sperre\n\n5.4.2 Funktionsablauf\n Wenn sich das Rettungsboot vollständig im Wasser befindet, drückt die hydrostatische Sperre über das\n Sicherungsgestänge den Hebel der Sperre infolge des Anhebens des Schwimmers durch das Seewasser\n nach oben, und somit wird es ermöglicht, den Auslösehebel zu betätigen. Im Gegensatz hierzu ermöglicht\n die hydrostatische Sperre keine Betätigung des Auslösehebels, wenn sich das Rettungsboot nicht vollstän-\n dig im Wasser befindet.\n\n Rettungsboot in der Luft Rettungsboot im Wasser\n\n Auslösehebel\n\n\n\n\n Hebel der Sperre\n\n\n\n\n Sicherungsgestänge\n (zur hydrostatischen Sperre)\n\n Abbildung 5.4.2 – Schematische Darstellung der Sperre\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 912 VkBl. Amtlicher Teil\n\n6 Inspektion und Instandhaltung\n6.1 Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen\n6.1.1. Regel III/20 SOLAS schreibt vor, dass alle Rettungsmittel vor dem Auslaufen des Schiffes aus dem Hafen\n sowie während der ganzen Reisedauer ständig gebrauchsfertig und sofort verwendbar sein müssen. Ret-\n tungsboote, Aussetzvorrichtungen und Auslösevorrichtungen müssen nach Regel III/20 SOLAS einer wö-\n chentlichen und in Übereinstimmung mit den Anleitungen für die Instandhaltung an Bord entsprechend den\n Vorschriften der Regel III/36 SOLAS einer monatlichen Inspektion unterzogen werden. Auch das MSC.1/\n Rundschreiben 1206/Rev.1 beschreibt genauere Verfahren zur regelmäßigen Wartung und Instandhaltung\n von Rettungsbooten, Aussetzvorrichtungen und Auslösevorrichtungen.\n6.1.2 Dieses Handbuch enthält nur wöchentliche und monatliche Inspektionen und Instandhaltungen, die an Bord\n unter unmittelbarer Aufsicht eines leitenden Schiffsoffiziers durchzuführen sind.\n6.2 Inspektion und Instandhaltung des Rettungsbootes und des Auslösevorrichtungssystems\n6.2.1 Inspektions- und Instandhaltungsplan\n Rettungsboote sind wöchentlich und monatlich entsprechend den folgenden Tabellen zu besichtigen und in-\n stand zu halten. Die zu überprüfenden Gegenstände, die Inspektionsmaßnahme, die zu befolgende Inspektions-\n tätigkeit und die Häufigkeit, mit der die Gegenstände zu kontrollieren sind, werden in den Tabellen aufgelistet.\n Tabelle 6.2.1.1 behandelt die Hauptbestandteile des Rettungsbootes (einschließlich Auslösevorrichtung)\n Tabelle 6.2.1.2 behandelt die Antriebsmaschine (Motor) des Rettungsbootes\n Tabelle 6.2.1.3 behandelt die elektrischen Teile\n Tabelle 6.2.1.4 behandelt die Ausrüstung des Rettungsbootes\n\n\n Tabelle 6.2.1.1 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für das Boot\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Kontrolliere auf Verformung oder andere Mängel.\n Außenseite\n Sichtkontrolle Kontrolliere auf Abblättern oder Beschädigung des X X\n des Rumpfes\n Reflexstoffes.\n Außenseite des Daches Sichtkontrolle Kontrolliere auf Verformung oder andere Mängel. X X\n Schwimmfähige\n Sichtkontrolle Kontrolliere auf Beschädigung. X X\n Rettungsleine\n Faltbares Schutzdach*1 Sichtkontrolle Kontrolliere das Schutzdach auf Beschädigung. X X\n Innensei- GFK Sichtkontrolle Kontrolliere auf Verformung oder andere Mängel. X X\n te des Holz Sichtkontrolle Kontrolliere auf Riss oder Fäule. X X\n Bootes Metall Sichtkontrolle Kontrolliere auf Korrosion. X X\n Entwässerungsventil Sichtkontrolle Kontrolliere auf Beschädigung. X X\n Überprüfe den zurückgesetzten Zustand.\n Auslösevorrichtung Sichtkontrolle X X\n Entferne Schmutz von beweglichen Teilen.\n Auslösevorrichtung der Überprüfe den zurückgesetzten Zustand.\n Sichtkontrolle X X\n Fangleine Entferne Schmutz von beweglichen Teilen.\n Sichtkontrolle Überprüfe leichte Gängigkeit und kontrolliere auf\n Alle Luken X X\n Betätigung guten Zustand der Dichtung.\n Kontrolliere auf Riss im Glas.\n Fenster Sichtkontrolle X\n Reinige beide Seiten des Glases.\n Kontrolliere Ruder, Pinne und Notruderpinne auf\n Sichtkontrolle X X\n Beschädigung.\n Steueranlage\n Überprüfe gute Funktion der Hauptruderpinne und\n Betätigung X X\n befestigte Notruderpinne.\n Kontrolliere die Dichtung und kontrolliere auf\n Stopfbuchse Sichtkontrolle *2 *2\n Seewasserleckage.\n Propeller und\n Sichtkontrolle Kontrolliere auf Beschädigung. X X\n Schutzvorrichtung\n Zwangslüftung Betätigung Überprüfe Funktion des Ventils. X\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 913 Heft 18 – 2021\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Überprüfe richtige Keilriemenspannung.\n Kupplung, Sichtkontrolle X\n Kontrolliere den Keilriemen auf Beschädigungen.\n Keilriemen\n Wasser- Betätigung Überprüfe einwandfreie Funktion. X\n sprühanlage\n Sprühleitung Sichtkontrolle Kontrolliere auf Korrosion oder Beschädigung. X\n Sprühdüse Sichtkontrolle Entferne jegliche Ablagerung. X\n Hochdruck-\n Umluft un- Sichtkontrolle Kontrolliere auf Beschädigung. X\n leitung\n abhängiges\n Luftversor- Regler Sichtkontrolle Kontrolliere auf Beschädigung. X\n gungssystem\n Luftflasche Sichtkontrolle Kontrolliere auf Korrosion oder Beschädigung. X\n 1\n Anmerkung: * Anwendbar nur auf teilweise geschlossene Rettungsboote.\n *2 Wenn im Wasser befindlich.\n\n\n Tabelle 6.2.1.2 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für die Antriebsmaschine (Motor)\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Sichtkontrolle Überprüfe auf guten Zustand X\n Lass die Maschine an und bediene sie.\n Antriebsmaschine (Motor)\n Betätigung Überprüfe Funktionieren der Drosselklappe. X X\n Überprüfe Funktionieren der Kupplung.\n Sichtkontrolle Überprüfe die Ölmenge. X\n Schmieröl Überprüfe die Ölviskosität mit dem Finger und stelle\n Sichtkontrolle X\n sicher, dass es nicht unrein ist.\n Überprüfe den Sicherheitszustand des Tanks\n Brennstofftank Sichtkontrolle (Korrosion oder Leckage und Anschlussteile). X\n Überprüfe die Brennstoffmenge.\n Brennstoffleitung Sichtkontrolle Überprüfe auf Leckage der Verbindungsteile. X\n Wasserkühler Sichtkontrolle Überprüfe die Frischwassermenge. X\n Kühlwasserleitung Sichtkontrolle Überprüfe die Leitung auf Leckage. X\n Anlasser Betätigung Überprüfe das einwandfreie Funktionieren. X X\n Überprüfe Leuchten der Kontrollleuchte beim\n Vorglüh-Kontrollleuchte Betätigung X X\n Vorglühen.\n Drehzahlanzeiger Betätigung Überprüfe richtige Anzeige der Umdrehungen. X X\n Öldruck-Warnlampe Überprüfe den zugehörigen Licht-an- oder\n Betätigung X X\n Ölstandleuchte Licht-aus-Zustand.\n Notstopp Betätigung Stelle die Antriebsmaschine ab. X X\n\n\n Tabelle 6.2.1.3 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für die elektrischen Teile\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Sichtkontrolle Überprüfe die Verbindungsleitungen X\n Batterie Messe die Batteriespannung.\n Messung X\n Lade die Batterie bei niedriger Spannung auf.\n Innenleuchte (Innenlicht) Betätigung Überprüfe Anschalten des Lichtes. X\n Dachleuchte (Außenlicht) Betätigung Überprüfe Anschalten des Lichtes. X\n Suchscheinwerfer Betätigung Überprüfe Anschalten des Lichtes. X\n Elektrische Leitungen Sichtkontrolle Überprüfe Leitungen auf Mängel. X\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"number": 34,
"content": "Heft 18 – 2021 914 VkBl. Amtlicher Teil\n\n Tabelle 6.2.1.4 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für die Rettungsboot-Ausrüstung\n Überprüfe den Zustand, die Menge und das Haltbarkeitsdatum.\n\n Nr. Gegenstand Instandhaltungsplan\n wöchentlich monatlich\n 1 Riemen X\n 2 Dollen oder Rudergabeln X\n 3 Bootshaken X\n 4 Schwimmfähiges Ösfass X\n 5 Eimer X\n 6 Überlebenshandbuch X X\n 7 Kompass X\n 8 Treibanker X\n 9 Fangleinen X\n 10 Kappbeile X\n 11 Wasserdichte Behälter und Trinkwasser X\n 12 Schöpfbecher mit Leine X\n 13 Trinkbecher mit Maßeinteilung X\n 14 Lebensmittelration in wasserdichtem Behälter X\n 15 Fallschirm-Leuchtrakete X\n 16 Handfackel X\n 17 Schwimmfähiges Rauchsignal X\n 18 Wasserdichte elektrische Taschenleuchte X\n 19 Ein Tagsignalspiegel X\n 20 Ein Exemplar der Rettungssignale X X\n 21 Eine Signalpfeife X\n 22 Eine Ausrüstung für Erste-Hilfe-Leistung X\n 23 Medikamente gegen Seekrankheit X\n 24 Eine Spucktüte für jede Person X\n 25 Ein Klappmesser X\n 26 Drei Dosenöffner X\n 27 Zwei schwimmfähige Wurfringe X\n 28 Eine Handpumpe X X\n 29 Einen Satz Fischfanggerät X\n 30 Tragbare Feuerlöschausrüstung X\n 31 Ein Radarreflektor X\n 32 Wärmeschutzmittel X\n 33 Kästen/Behälter für die Aufbewahrung X\n 34 Eine Vorrichtung zum Auffangen von Regenwasser X\n 35 Eine Einstiegleiter X\n 36 Sicherheitsgurte X\n 37 Anweisungen für Sofortmaßnahmen X X\n 38 Wasserdichte Bedienungsanleitungen X X\n\n6.2.2 Maßnahmen für die Instandhaltung an Bord\n\n6.2.2.1 Allgemeines\n\n Als Ergebnis einer Inspektion sind fehlerhafte Teile entsprechend den folgenden Maßnahmen zu reparieren.\n Jeder Fehlbestand ist auf die vorgeschriebene Anzahl zu ergänzen. Andere als die nachfolgend aufgeführten\n fehlerhaften Teile sind zusammen mit den Einzelheiten zu erfassen und zur Instandhaltung oder Reparatur\n bei den Herstellern in Auftrag zu geben.\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 915 Heft 18 – 2021\n\n6.2.2.2 Boot\n6.2.2.2.1 Rost an metallischen Teilen\n Führe eine Rostschutzbehandlung entsprechend dem Ausmaß des Schadens durch oder führe einen Ersatz\n durch, wenn erheblich verschlissen.\n6.2.2.2.2 Beschädigung von Geweben\n Repariere Gewebeerzeugnisse entsprechend dem Ausmaß des Schadens mit dem gleichen Material.\n6.2.2.2.3 Dichtung\n Repariere mit selbstklebender Abdichtung entsprechend dem Ausmaß des Schadens.\n6.2.2.2.4 Entwässerungsventil\n Entferne jeglichen Schmutz und überprüfe die einwandfreie Funktion.\n6.2.2.2.5 Wassersprühanlage\n Entferne jegliche Ablagerungen von der Sprühdüse. Dichte Rohrverbindungsteile ab, wenn Leckagen fest-\n gestellt wurden. Stelle eine angemessene Spannung des Keilriemens ein.\n6.2.2.3 Antriebsmaschine\n6.2.2.3.1 Rostschutz und Pflege\n Wenn Rost vorhanden ist, entferne Rost und Belag mit Maschinenöl. Drehende Teile sind mit Schmieröl\n einzuölen.\n6.2.2.3.2 Probelauf\n Bei passender Gelegenheit ist mit der Antriebsmaschine an Bord des Schiffes und im schwimmenden Zu-\n stand nach dem Aussetzen ein Probelauf durchzuführen, um den Lauf zu überprüfen. Stelle nach dem\n Probelauf sicher, dass die Ventile für die Kühlwasserleitung geöffnet sind und mit Frischwasser durchgespült\n und vollständig entwässert wurden.\n6.2.2.4 Elektrische Teile\n6.2.2.4.1 Batterie\n Fülle die Batterie mit Elektrolyt auf, wenn sich der Füllstand unterhalb der angebrachten Füllstandsmarke\n befindet. Ziehe den Elektroanschluss fest an, wenn er lose ist.\n6.3 Inspektion und Instandhaltung der Aussetzvorrichtungen (Davits und Winden)\n6.3.1 Inspektions- und Instandhaltungsplan\n Aussetzvorrichtungen sind wöchentlich und monatlich entsprechend den folgenden Tabellen zu besichtigen\n und instand zu halten. Die zu überprüfenden Gegenstände, die Inspektionsmaßnahme, die zu befolgende\n Prüftätigkeit und die Häufigkeit, mit der die Gegenstände zu kontrollieren sind, werden in den Tabellen auf-\n gelistet.\n Tabelle 6.3.1.1 behandelt den Davit\n Tabelle 6.3.1.2 behandelt die Winde\n Tabelle 6.3.1.3 behandelt die elektrischen Teile\n\n Tabelle 6.3.1.1 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für den Davit\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Rahmen Sichtkontrolle Überprüfe Korrosion, Verformung und Beschädigung. X X\n Sichtkontrolle Überprüfe Korrosion, Verformung und Beschädigung. X X\n Davitarme Betätigung Lösen aus der Staustellung. X\n Betätigung Ausschwenken aus der Staustellung. X\n Sichtkontrolle Überprüfe Abnutzung und Korrosion. X\n Scheibe, Heißplatte Betätigung Überprüfe beweglichen Zustand. X X\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Gelenkbolzen, Bolzen der\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Seilscheibe\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 916 VkBl. Amtlicher Teil\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Sichtkontrolle Überprüfe Abnutzung und Korrosion. X X\n Davitarm-Stopper und\n Betätigung Überprüfe beweglichen Zustand. X X\n Fanghaken\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Überprüfe Abnutzung, Bruch von Drähten und\n Sichtkontrolle X\n Korrosion.\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Bootsläufer, Spannschraube\n Wenden der\n Wende die Enden des Bootsläufers (2,5 Jahre).\n Enden\n Ersatz Ersatz des Bootsläufers (5 Jahre).\n Draht des Laschings Sichtkontrolle Überprüfe Abnutzung, Korrosion und wie lose er ist. X X\n Betätigung Überprüfe beweglichen Zustand. X\n Bedienungsstand Deck\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Sichtkontrolle Überprüfe Abnutzung und Korrosion. X X\n Fierdraht Betätigung Überprüfe beweglichen Zustand. X\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Bootsauflage Sichtkontrolle Überprüfe Abnutzung und Korrosion. X X\n\n Tabelle 6.3.1.2 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für die Winde\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Getriebegehäuse, Getriebe, Sichtkontrolle Überprüfe Ölstand und Konsistenz des Schmieröls. X\n Lager, Ölabdichtung Betätigung Überprüfe ungewöhnliche Geräusche. X\n Bremssystem, Fliehkraft-\n Sichtkontrolle Überprüfe auf Korrosion und Beschädigung. X X\n bremse\n Splint am Drahtende Sichtkontrolle Überprüfe, wie lose er ist. X\n Sichtkontrolle Überprüfe auf Korrosion und Beschädigung. X X\n Bremshebel\n Betätigung Überprüfe beweglichen Zustand. X X\n Geschwindigkeits-Wahlhebel Schmieren Abschmieren/Einfetten X X\n\n Tabelle 6.3.1.3 – Prüfablauf und Instandhaltungsplan für die elektrischen Teile\n\n Instandhaltungsplan\n Gegenstand Maßnahme Inspektionstätigkeit\n wöchentlich monatlich\n Sichtkontrolle Überprüfe die Verkabelung. X X\n Elektromotor\n Betätigung Überprüfe den normalen Lauf. X\n Sichtkontrolle Überprüfe die Verkabelung. X X\n Endlagenschalter Betätigung Überprüfe die normale Funktion. X\n Schmieren Abschmieren/Einfetten X\n Überprüfe die Verkabelung und auf andere\n Drucktasten-Gehäuse und Sichtkontrolle X X\n Beschädigung.\n Kabel\n Betätigung Überprüfe die normale Funktion. X\n Überprüfe die Verkabelung und auf andere\n Sichtkontrolle X X\n Bedienungspult Beschädigung.\n Betätigung Überprüfe die normale Funktion. X\n\n6.3.2 Maßnahmen für die Instandhaltung an Bord\n6.3.2.1 Allgemeines\n Als Ergebnis einer Inspektion sind fehlerhafte Teile entsprechend den folgenden Maßnahmen zu reparieren.\n Jeder Fehlbestand ist auf die vorgeschriebene Anzahl zu ergänzen. Andere als die nachfolgend aufgeführten\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 917 Heft 18 – 2021\n\n fehlerhaften Teile sind zusammen mit den Einzelheiten zu erfassen und zur Instandhaltung oder Reparatur\n bei den Herstellern in Auftrag zu geben.\n6.3.2.2 Drahtseil\n6.3.2.2.1 Drahtseile sind in den folgenden Fällen auszuwechseln:\n .1 Der Bruch von elementaren Drähten wurde festgestellt,\n .2 eine Verringerung von 7 % des nominellen Durchmessers wurde festgestellt,\n .3 ein Knick oder, dass die Litzen lose sind, wurde festgestellt, oder\n .4 Erosion/Korrosion wurde festgestellt.\n6.3.2.2.2 Überprüfe den Befestigungszustand der Drahtseile.\n6.3.2.2.3 Wechsle die Bootsläufer innerhalb angemessener Zeiträume aus.\n6.3.2.2.4 Passe gegebenenfalls die Länge der Bootsläufer an, sodass der Abstand zwischen dem Davitarm und dem\n Davitarm-Stopper vorn und achtern immer der Gleiche ist.\n6.3.2.2.5 Stelle sicher, dass Werkstoff und Durchmesser des Langauges den Angaben des Herstellers der Auslöse-\n vorrichtung entsprechen.\n6.3.2.3 Bootswinde\n6.3.2.3.1 Vor Beginn der Instandhaltungsarbeiten an der Winde ist das Boot zu sichern, um eine Bewegung zu ver-\n hindern.\n6.3.2.3.2 Das Öl ist zu überprüfen und auszuwechseln, wenn es sich verfärbt hat. Bei zu niedrigem Ölstand ist Öl\n nachzufüllen, bis der vorgegebene Füllstand im Ölstandanzeiger erreicht ist.\n6.3.2.3.3 Die Oberflächen jedes Getriebes innerhalb des Getriebegehäuses sind zu überprüfen. Falls ein Fehler/Scha-\n den auf einer Oberfläche des Getriebes festgestellt wird, ist das Getriebegehäuse zu ersetzen oder zu repa-\n rieren.\n6.3.2.3.4 Falls sich der Bremshebel infolge eines Abriebs des Bremsbelages durch Winkelvergrößerung abgesenkt\n hat, ist der Winkel des Bremshebels durch Lösen der Schrauben, Einstellen des Winkels und wieder An-\n ziehen der Schrauben zu korrigieren.\n\n Sicherungsstift\n mit Kippglied\n Bremshebel\n\n\n\n Horizontale\n\n\n\n\n Sechskantschraube\n\n6.3.2.4 Schmierung\n6.3.2.4.1 Die Schmierung ist äußerst wichtig für die Funktion des Davits und der Winde, und eine regelmäßige Über-\n prüfung ist notwendig. Die Schmierung ist außerdem regelmäßig durchzuführen. Bei der entsprechenden\n Schmierung ist die Konstruktion des Davits und der Winde in ihren Einzelheiten und die Arbeitsweise/Funk-\n tion ihrer Teile zu erfassen.\n6.3.2.4.2 Alle Schmiernippel des Davits sind mindestens einmal im Monat abzuschmieren.\n6.3.2.4.3 Das Getriebeöl der Bootswinde ist regelmäßig hinsichtlich Menge, Farbänderung und Feuchtigkeitsgehalt\n zu überprüfen.\n6.3.2.4.4 Drahtseile sind regelmäßig auf Einölung/Einfettung zu überprüfen, um den Verlust von Öl/Fett zu verhindern.\n Stahlseile sind im Allgemeinen alle zwei Monate einzuölen oder einzufetten.\n\n\n\n\n(VkBl. 2021 S. 882)\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 918 VkBl. Amtlicher Teil\n\nNr. 176 Bekanntmachung des Rundschrei- ANLAGE\n bens des Schiffssicherheitsaus-\n schusses MSC der IMO MSC.1/ VORLÄUFIGE RICHTLINIEN ZUR VERRINGERUNG\n Rundschreiben 1615, „Vorläufige DES AUFTRETENS UND DER FOLGEN VON\n BRÄNDEN IN RO-RO-RÄUMEN UND SONDER-\n Richtlinien zur Verringerung des\n RÄUMEN BEI NEUEN UND BESTEHENDEN\n Auftretens und der Folgen von RO-RO-FAHRGASTSCHIFFEN\n Bränden in Ro-Ro-Räumen und\n Sonderräumen bei neuen und Für den Zweck dieser Richtlinien gilt Abschnitt 1 für neue\n bestehenden Ro-Ro-Fahrgast- und bestehende Ro-Ro-Fahrgastschiffe und gelten die\n schiffen“, in deutscher Sprache Abschnitte 2 bis 5, außer 3.2, nur für neue Schiffe, sofern\n nichts anderes angegeben ist.\n Hamburg, den 02. September 2021\n Az.: 11-3-0 1 VERHÜTUNG/ENTZÜNDUNG\n\nDurch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr 1.1 Überprüfung der Stromversorgungseinrichtun-\nwird hiermit das Rundschreiben des Schiffssicherheits- gen und -kabel des Schiffes\nausschusses MSC der IMO MSC.1/Rundschreiben 1615,\n„Vorläufige Richtlinien zur Verringerung des Auftretens 1.1.1 Elektrische Kabel, Steckdosen und ihre zugehöri-\nund der Folgen von Bränden in Ro-Ro-Räumen und Son- gen Ausrüstungsgegenstände in Ro-Ro-Räumen\nderräumen bei neuen und bestehenden Ro-Ro-Fahrgast- und Sonderräumen, die für die Stromversorgung\nschiffen“, in deutscher Sprache amtlich bekannt gemacht. von Fahrzeugen oder Ladungseinheiten vorgese-\n hen sind, müssen grundsätzlich vor ihrem Ge-\n Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft brauch von geschulten Besatzungsmitgliedern\n Post-Logistik oder anderem geschulten Personal nach einem\n Telekommunikation festgelegten Verfahren untersucht werden.\n – Dienststelle Schiffssicherheit –\n K. Krüger 1.1.2 Kabel, die nicht für die Verwendung auf Schiffen\n hergestellt wurden, die von Fahrern bereitgestellt\n und angeschlossen werden, stellen ein erhöhtes\n Überhitzungs- oder Kurzschlussrisiko dar; deshalb\n dürfen nur Stromversorgungseinrichtungen und\nMSC.1/Rundschreiben 1615\n -kabel für Schiffe verwendet werden.\n26. Juni 2019\n 1.2 Wartungsplan für elektrische Kabel und ihre\n Steckdosen in Ro-Ro-Räumen und Sonderräu-\n VORLÄUFIGE RICHTLINIEN ZUR VERRINGERUNG\n men, die für die Stromversorgung von Fahrzeu-\n DES AUFTRETENS UND DER FOLGEN VON\n gen und Ladungseinheiten vorgesehen sind\n BRÄNDEN IN RO-RO-RÄUMEN UND SONDER-\n RÄUMEN BEI NEUEN UND BESTEHENDEN\n Es muss ein Wartungsplan für elektrische Kabel,\n RO-RO-FAHRGASTSCHIFFEN\n Steckdosen und ihre zugehörigen Ausrüstungsge-\n genstände in Ro-Ro-Räumen und Sonderräumen,\n1 Der Schiffssicherheitsausschuss nahm auf seiner\n die für die Stromversorgung von Fahrzeugen oder\n 101. Tagung (5. bis 14. Juni 2019) die Vorläufigen\n Ladungseinheiten vorgesehen sind, erstellt wer-\n Richtlinien zur Verringerung des Auftretens und der\n den.\n Folgen von Bränden in Ro-Ro-Räumen und Sonder-\n räumen bei neuen und bestehenden Ro-Ro-Fahrgast-\n 1.3 Elektrische Kabel\n schiffen an, die vom Unterausschuss Schiffssysteme\n und Ausrüstungen („Ship Systems and Equipment“)\n auf seiner sechsten Tagung, vorbereitet wurden und 1.3.1 Zusätzlich zu den Absätzen 5.1 bis .6 der Regel II-\n die in der Anlage wiedergegeben sind. 1/45 SOLAS müssen elektrische Kabel, die für die\n Stromversorgung von Fahrzeugen oder Ladungsein-\n heiten vorgesehen sind und die von Fahrzeugen oder\n2 Der Ausschuss stimmt überein, die Vorläufigen Richt-\n Ladungseinheiten während Lade- und Löschvorgän-\n linien regelmäßig unter Einbezug gewonnener be-\n gen beschädigt werden können, angemessen ge-\n trieblicher Erfahrungen bei ihrer Anwendung zu über-\n schützt sein, sogar, wenn sie armiert sind, sofern\n prüfen.\n nicht die Schiffskonstruktion ausreichend Schutz\n bietet. Die Anordnung muss ausreichend gegen Kor-\n3 Mitgliedstaaten werden aufgefordert, die Vorläufigen\n rosion geschützt und wirksam geerdet sein.\n Richtlinien allen betroffenen Parteien zur Kenntnis zu\n bringen und ihre gewonnenen Erfahrungen mit der\n 1.3.2 Wenn sie nicht verwendet werden, müssen Kabel,\n Anwendung dieser Vorläufigen Richtlinien der Orga-\n die für die Stromversorgung von Fahrzeugen oder\n nisation zu berichten.\n Ladungseinheiten vorgesehen sind, so verstaut\n werden, dass sie nicht durch Lade-/Löschvorgänge\n *** beschädigt werden können.\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 919 Heft 18 – 2021\n\n1.4 Stoßfestigkeits-/Wasserdichtigkeitseinstufung aus einer beschädigten Rohrleitung, das in Kontakt\n elektrischer Verbindungen kommt mit einer Entzündungsquelle, wie zum Bei-\n spiel einer während der Reise laufenden Kühlein-\n1.4.1 Zusätzlich zu Regel II-2/20 Absatz 3.2 müssen\n heit eines Lastkraftwagens, kann einen Brand ver-\n Steckdosen mit einer Schutzart von mindestens\n ursachen.\n IP56 nach der Norm IEC 60529 ausgestattet sein.\n1.4.2 Die Steckdose muss so ausgestattet sein, dass die 2 MELDUNG UND ENTSCHEIDUNG\n gleiche Schutzart bestehen bleibt, nachdem der\n Stecker aus der Steckdose entfernt wurde. Wenn 2.1 Adressierbares fest eingebautes Feuermelde-\n zu diesem Zweck eine lose Abdeckung verwendet und Feueranzeigesystem\n wird, muss diese an ihrer Steckdose verankert sein,\n zum Beispiel mit einer Kette. 2.1.1 Für Schiffe, die vor Juli 2010 gebaut worden sind,\n wird empfohlen, dass beim Ersetzen der bestehen-\n1.5 Trennschalter den Systeme in Ro-Ro-Räumen und Sonderräu-\n Das elektrische System muss potentiell schädliche men ein fest eingebautes Feuermelde- und Feuer-\n Lasten oder Erdungsfehler erkennen, damit die be- anzeigesystem mit einzeln adressierbaren Meldern\n troffene Steckdose isoliert wird. in Betracht gezogen wird.\n\n1.6 Elektrische Verbindungen und Trennungen von 2.1.2 Wenn ein fest eingebautes Sprühflutsystem mit\n Ladungseinheiten und elektrischen Fahrzeugen einem Löschmittel auf Wasserbasis für Ro-Ro-\n Räume und Sonderräume verwendet wird, muss\n Nur geschultes Personal oder andere Personen\n ein Feuermelde- und Feueranzeigesystem, das auf\n unter Beaufsichtigung der Schiffsbesatzung darf/\n die gleichen Abschnitte wie das Sprühflutsystem\n dürfen die elektrische Verbindung oder Trennung\n geschaltet werden kann, angeordnet werden.\n von Ladungseinheiten oder elektrischen Fahrzeu-\n gen durchführen. 2.1.3 Beim Entwurf des Feuermelde- und Feueranzeige-\n1.7 Prüfpunkte bei Ronden systems muss eine Systemschnittstelle mit einer\n logischen und eindeutigen Darstellung der Informa-\n1.7.1 Während der Ronden in Ro-Ro-Räumen und Son- tionen vorgesehen werden, um ein schnelles und\n derräumen durch die Besatzung muss zum Beispiel korrektes Verständnis und eine schnelle und kor-\n Folgendes unter anderem geprüft werden: rekte Entscheidungsfindung zu ermöglichen. Ins-\n .1 Leckagen von Fahrzeugen; besondere muss die Abschnittsnummerierung mit\n den Abschnitten anderer Systeme, wie eines fest\n .2 Zustand der elektrischen Verbindungen und eingebauten Feuerlöschsystems mit einem Lösch-\n der Stromversorgungskabel des Schiffs zu mittel auf Wasserbasis oder einer Fernsehüberwa-\n Fahrzeugen; und chungsanlage, falls vorhanden, übereinstimmen.\n .3 allgemeine Ladungsbrandgefahren. 2.2 Videoüberwachung\n1.7.2 Es wird empfohlen, dass tragbare Wärmebildgerä-\n te beim Überprüfen während der Brandschutzrun- 2.2.1 Fernsehüberwachungsanlagen können bei der\n den und bei Verdacht zum Auffinden heißer Berei- schnellen Bestätigung eines Brandes nach der\n che und überhitzter elektrischer Einrichtungen Auslösung des Feueralarms sowie bei der schnel-\n verwendet werden. len Ausführung damit zusammenhängender Maß-\n nahmen nach der Bestätigung eines Brandes wirk-\n1.8 Erhöhung der Anforderung zur Beseitigung von sam sein. Dies unterstützt die Auslösung des\n Entzündungsquellen korrekten Sprühflutabschnitts sowie die manuelle\n1.8.1 Das Unternehmen muss einen Brandbekämpfungs- Brandbekämpfung.\n plan festlegen, der insbesondere jegliche Risiken 2.2.2 Wirksame Fernsehüberwachungsanlagen müssen\n erfasst, die speziell bei alternativ angetriebenen in Ro-Ro-Räumen und Sonderräumen vorgesehen\n Fahrzeugen, einschließlich batteriebetriebener sein, um diese Räume durchgehend per Video zu\n Fahrzeuge, auftreten, und die geeignetsten Feuer- überwachen, und müssen mit einer Funktion zur\n löschtechniken für solche Fahrzeuge erläutert. Das unmittelbaren Wiedergabe ausgestattet sein, damit\n Unternehmen muss eine angemessene Schulung die schnelle Erkennung von Brandstellen, soweit\n und einen guten Zugang zu allen spezialisierten dies durchführbar ist, ermöglicht wird. Eine durch-\n Feuerlöschausrüstungen für alternativ angetriebe- gehende Überwachung der Videoübertragung\n ne Fahrzeuge sicherstellen. durch die Besatzung braucht nicht gewährleistet zu\n1.8.2 Bei Reisen, auf denen Fahrzeuge befördert werden, werden.\n die mit verdichteten Erdgasen oder Wasserstoff an-\n getrieben werden, ist es erforderlich sich mit den 2.3 Feuermeldung in offenen Ro-Ro-Räumen\n Gefahren in Zusammenhang mit einer Ansammlung\n In offenen Ro-Ro-Räumen auf allen Ro-Ro-Fahr-\n entflammbarer Gase und Gase, die leichter als Luft\n gastschiffen müssen, sofern Rauchmelder einge-\n sind, unterhalb von Raumdecken zu befassen.\n baut sind, diese mit anderen wirksamen Melde-\n1.8.3 Rohrleitungen mit brennbarem Hydrauliköl müssen mitteln z. B. Flammenmeldern, Wärmemeldern,\n vor Beschädigung geschützt werden. Hydrauliköl ergänzt werden.\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 920 VkBl. Amtlicher Teil\n\n2.4 Feuermeldung auf Wetterdecks 3.2 Angemessene Ausbildung und Übungen\n Ein fest eingebautes Feuermelde- und Feueranzei- 3.2.1 Die zutreffenden Besatzungsmitglieder müssen in\n gesystem muss auf Wetterdecks, die der Beförde- Brandbekämpfungsstrategien und den in Verbin-\n rung von Fahrzeugen dienen, vorgesehen sein. Das dung mit alternativ angetriebenen Fahrzeugen, wie\n fest eingebaute Feuermeldesystem muss dazu im mit Batterie oder Gas angetriebene Fahrzeuge, ste-\n Stande sein, schnell den Ausbruch eines Brandes henden Risiken ausgebildet sein.\n auf einem Wetterdeck zu melden. Der Typ der Mel- 3.2.2 Die zutreffenden Besatzungsmitglieder müssen\n der, die Abstände und die Stellen müssen den An- eine angemessene Ausbildung erhalten und an\n forderungen der Verwaltung entsprechen, wobei Übungen teilnehmen, um mit den spezifischen Vor-\n die Auswirkungen des Wetters, die Behinderung kehrungen auf dem Schiff sowie mit den Stellen,\n durch Ladung und andere einschlägige Faktoren zu dem Betrieb und den Anwendungsbegrenzungen\n berücksichtigen sind. Für bestimmte Betriebsab- der Feuerlöschsysteme und -einrichtungen, zu de-\n läufe können unterschiedliche Einstellungen ver- ren Verwendung sie gegebenenfalls in Ro-Ro-Räu-\n wendet werden, z. B. während des Ladens oder men und Sonderräumen aufgerufen werden, ver-\n Löschens und während der Reise, um Fehlalarme traut zu sein.\n zu verringern.\n 3.3 Positionierung der Sprinkler und Düsen\n2.5 Auslegung und Integration des Anzeigesystems\n Es wird verwiesen auf MSC.1/Rundschreiben 1430/\n Alarmbenachrichtigungen müssen einem ein- Rev.1 Überarbeitete Richtlinien für die bauliche\n heitlichen Alarmdarstellungsschema folgen (For- Ausführung und Zulassung von fest eingebauten\n mulierung, Vokabular, Farben und Position) und Feuerlöschsystemen mit einem Löschmittel auf\n so dargestellt werden, dass Alarme sofort auf Wasserbasis für Ro-Ro-Räume und Sonderräume\n der Brücke erkannt werden können und nicht in Bezug auf funktionelle Anforderungen für die\n durch Lärm oder schlechte Platzierung beein- Positionierung der Sprinkler und Düsen, um eine\n trächtigt werden. Die Schnittstelle muss einen zufriedenstellende Leistung bezüglich sowohl Aus-\n Zugriff auf den Alarm bieten, um der Besatzung lösezeit als auch Wasserverteilung zu erreichen.\n zu ermöglichen, die vorhergehend ausgelösten 3.4 Fest eingebaute Feuerlöschmittel auf Wetter-\n Alarme, den letzten Alarm, sowie die Möglich- decks\n keit, Alarme zu unterdrücken, aufzuzeigen, wäh-\n rend gewährleistet ist, dass die Alarme mit fort- Zusätzliche Feuerlöschmittel, wie zum Beispiel\n Feuerlöschmonitore und Lenzsysteme, können für\n währenden Auslösebedingungen noch deutlich\n Wetterdecks geprüft werden. Fernbediente Feuer-\n sichtbar sind.\n löschmonitore ermöglichen gegebenenfalls einen\n2.6 Beschilderung und Markierung für eine wirksa- sicheren Betrieb der Monitore, jedoch können, wo\n me Kennzeichnung und Platzierung diese geeignet sind, handbetätigte Feuerlöschmo-\n nitore verwendet werden.\n Geschlossene Fahrzeugräume, Ro-Ro-Räume\n und Sonderräume, in denen fest eingebaute 4 BEGRENZUNG\n Druckwasser-Sprühsysteme eingebaut sind, müs-\n sen mit einer geeigneten Beschilderung und 4.1 Feuerwiderstandsfähigkeit der Ro-Ro-Decks\n Markierung auf den Deck- und senkrechten Be- und Decks in Sonderräumen\n grenzungen ausgestattet sein, um leicht die Ab- Die Feuerwiderstandsfähigkeit der Ro-Ro-Decks,\n schnitte des fest eingebauten Feuerlöschsys- die Ro-Ro-Räume trennen, muss mindestens A-30\n tems zu ermitteln. Die Beschilderung und Markie- sein.\n rungen müssen an die typischen Bewegungs-\n muster der Besatzung angepasst sein und dürfen 4.2 Ro-Ro-Raumarten\n nicht von fest eingebauten Einrichtungen ver- Fahrzeugräume und Ro-Ro-Räume müssen entwe-\n sperrt werden. Abschnittsnummernschilder müs- der geschlossene Ro-Ro-Räume oder Wetterdecks\n sen aus einem langnachleuchtenden Werkstoff, sein.\n der ISO 15370 entspricht, sein. Die Abschnitts-\n nummerierung, die innerhalb des Raums angege- 5 WIDERSTANDSFÄHIGKEIT VON RETTUNGS-\n ben ist, muss die gleiche sein wie die Abschnitts- MITTELN UND EVAKUIERUNG\n Absperreinrichtungskennzeichnung und die\n 5.1 Für neue und bestehende Schiffe sind die folgen-\n Abschnittskennzeichnung der Sicherheitszentra-\n den Sicherheitsabstände (waagerecht gemessen)\n le oder der dauerhaft besetzten Kontrollstation.\n empfohlen, um die Gefährdung von Rettungsmit-\n teln und Einbootungsstationen im Brandfall in Ro-\n3 LÖSCHUNG Ro-Räumen und Sonderräumen zu vermeiden:\n3.1 Zusätzliche Feuerlöschausrüstung für Ro-Ro- .1 Überlebensfahrzeuge und Schiffsevakuie-\n Fahrgastschiffe rungssysteme, die aufgestellt sind und sich in\n einer einsatzbereiten Position befinden:\n Ein Nageleisen muss für eine sofortige Brandbe-\n kämpfung in allen Ro-Ro-Räumen und Sonderräu- .1 mehr als 6 m von einer Seitenöffnung eines\n men vorhanden sein. Laderaums; und\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 921 Heft 18 – 2021\n\n .2 mehr als 8 m von Ladung auf einem Wet- 2 Mitgliedstaaten sind dazu aufgefordert, die sich in der\n terdeck; und Anlage befindenden einheitlichen Interpretationen als\n Anleitung bei der Anwendung der Regeln II-2/9 und\n .2 Einbootungsstationen von Überlebensfahrzeu-\n II-2/10 von SOLAS zu verwenden und sie allen Be-\n gen und Sammelplätze, die sich\n teiligten zur Kenntnis zu bringen.\n .1 mehr als 6 m entfernt von einer Seitenöff-\n nung eines Laderaums; und ***\n .2 mehr als 13 m von Ladung auf einem Wet-\n terdeck befinden.\n ANLAGE\n5.2 Gleichwertige Einrichtungen, die den Anforderun-\n gen der Verwaltung entsprechen und mindestens EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN\n den gleichen Grad an Schutz bieten, könnten in Be- DES KAPITELS II-2 VON SOLAS\n tracht gezogen werden.\n KAPITEL II-2\n Bauart – Brandschutz, Feueranzeige und\n Feuerlöschung\n Regel 9 Absatz 2 – Brandbegrenzung,\n(VkBl. 2021 S. 918) wärmedämmende und bauliche Trennflächen\n Falls Tanks für Harnstoff- oder Natriumhydroxid-Lösung\n für Systeme zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR),\n Abgasrückführungssysteme (EGR) oder Abgasreini-\n gungssysteme (ARS) in einem vom Maschinenraum ge-\n trennten Raum eingebaut sind, muss bei der Bestimmung\nNr. 177 Bekanntmachung des Rundschrei- der Widerstandsfähigkeit gegen Feuer der Trennflächen\n bens des Schiffssicherheitsaus- der Lösungstankraum als „ähnliche Räume“ aus der Be-\n schusses MSC der IMO MSC.1/ griffsbestimmung für „Maschinenräume“ in Regel 3 Ab-\n satz 30 angesehen werden und kategorisiert werden als:\n Rundschreiben 1616, „Einheitliche\n Interpretationen des Kapitels II-2 „(10) Tanks, Leerräume und Hilfsmaschinenräume mit\n von SOLAS“, in deutscher Sprache geringer oder ohne Brandgefahr“ in Regel 9 Ab-\n satz 2.2.3.2.2 für Schiffe, die mehr als 36 Fahrgäs-\n Hamburg, den 02. September 2021 te befördern; oder\n Az.: 11-3-0 „(7) Sonstige Maschinenräume“ in Regel 9 Absätze\nDurch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr 2.2.4.2.2, 2.3.3.2.2 oder 2.4.2.2.2 für Schiffe, die nicht\nwird hiermit das Rundschreiben des Schiffssicherheits- mehr als 36 Fahrgäste befördern, und Frachtschiffe.\nausschusses MSC der IMO MSC.1/Rundschreiben 1616, Die Trennfläche zwischen dem Maschinenraum und dem\n„Einheitliche Interpretationen des Kapitels II-2 von SO- Lösungstankraum muss eine Feuerwiderstandsfähigkeit\nLAS“, in deutscher Sprache amtlich bekannt gemacht. von mindestens Klasse „A-0“ haben.\n Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft\n Regel 9 Absatz 7.5 – Brandbegrenzung,\n Post-Logistik\n Lüftungssysteme, Abzüge der Küchenherde\n Telekommunikation\n – Dienststelle Schiffssicherheit – Der Verweis auf ISO 15371:2009 in der Fußnote zu sowohl\n i. A. Regel 9 Absatz 7.5.1.1.3 als auch Regel 9 Absatz 7.5.2.4\n K. Krüger ist als ein Beispiel für eine geeignete Leistungsanforde-\n rung für vorgefertigte fest eingebaute Feuerlöschsysteme\n für Küchenabzüge angegeben.\nMSC.1/Rundschreiben 1616 CO2-Feuerlöschsysteme, die keine vorgefertigten fest\n26. Juni 2019 eingebauten Feuerlöschsysteme sind, müssen gemäß der\n in Regel 10 Absatz 6.3.1.1 (Räume mit entzündbaren\n EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN Flüssigkeiten) festgelegten Anforderungen oder einer an-\n DES KAPITELS II-2 VON SOLAS deren geeigneten Norm, die den Anforderungen der Ver-\n waltung entspricht, ausgelegt sein.\n1 Der Schiffssicherheitsausschuss hat auf seiner 101.\n Tagung (5. bis 14. Juni 2019) im Hinblick darauf, eine\n Regel 10 Absatz 10.4 – Brandbekämpfung,\n genauere Anleitung zu den Regeln II-2/9 und II-2/10\n Brandschutzausrüstung, Nachrichtenaustausch\n von SOLAS zur Verfügung zu stellen, die sich in der\n zwischen Brandbekämpfern\n Anlage wiedergegebenen einheitlichen Interpretatio-\n nen des Kapitels II-2 von SOLAS angenommen, die Die tragbaren Sprechfunkgeräte (Senden/Empfangen)\n vom Unterausschuss Schiffssysteme und Ausrüstun- zum Nachrichtenaustausch zwischen Brandbekämpfern,\n gen („Ship Systems and Equipment“) auf seiner die nach Regel 10 Absatz 10.4 erforderlich sind, müssen\n sechsten Tagung vorbereitet wurden. von einer für die Verwendung in gefährdeten Bereichen\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "Heft 18 – 2021 922 VkBl. Amtlicher Teil\n\nder Zone 1 geeigneten Explosionsschutzart sein, wie es ANLAGE\nin der IEC-Veröffentlichung 60079 bestimmt ist.\n EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN\nDie Mindestanforderungen bezüglich der Gerätegruppe DES IGC-CODES\nund Temperaturklasse müssen mit den restriktivsten An-\nforderungen für die Zone mit gefährdeten Bereichen an Absatz 11.3.6 – Brandschutz und Feuerlöschung,\nBord, die für den Brandbekämpfungstrupp zugänglich ist, Wassersprühsystem\nübereinstimmen. Wenn Brennstofftanks anstelle von Kofferdämmen am\n hinteren Ende des hintersten Laderaums oder am vorde-\n ren Ende des vordersten Laderaums eingebaut sind, wie\n in den Absätzen 3.1.2 und 3.1.3 des IGC-Codes gestattet,\n muss der Bereich des Wetterdecks über diesen Tanks als\n(VkBl. 2021 S. 921) „Ladungsbereich“ zum Zweck der Anwendung des Ab-\n satzes 11.3.6 angesehen werden.\n\n Absatz 11.4.8 – Brandschutz und Feuerlöschung,\n Pulver-Feuerlöscheinrichtungen\nNr. 178 Bekanntmachung des Rundschrei- Die Prüfungseinrichtungen müssen die Abgabe von\n bens des Schiffssicherheitsaus- Löschpulver von allen Monitoren und Handschläuchen an\n schusses MSC der IMO MSC.1/ Bord umfassen, jedoch ist es nicht erforderlich, dass die\n Rundschreiben 1617, „Einheitliche eingebaute Menge Löschpulver vollständig abgegeben\n Interpretationen des IGC-Codes“, wird. Diese Prüfung kann auch genutzt werden, um die\n in deutscher Sprache Anforderung, dass die Rohrleitungen frei von Fremdkör-\n pern sind, zu erfüllen, anstatt alle Verteilungsleitungen mit\n Hamburg, den 02. September 2021 trockener Luft durchzublasen. Nach Beendigung der Prü-\n Az.: 11-3-0 fung muss jedoch die Einrichtung, einschließlich aller Mo-\n nitore und Handschläuche, mit trockener Luft durchge-\nDurch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr\n blasen werden, aber nur zu dem Zweck, dass danach die\nwird hiermit das Rundschreiben des Schiffssicherheits-\n Einrichtung frei von allen Rückständen des Löschpulvers\nausschusses MSC der IMO MSC.1/Rundschreiben 1617,\n„Einheitliche Interpretationen des IGC-Codes“, in deut- ist.\nscher Sprache amtlich bekannt gemacht.\n\n Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft\n Post-Logistik\n Telekommunikation (VkBl. 2021 S. 922)\n – Dienststelle Schiffssicherheit –\n i. A.\n K. Krüger\n\n\nMSC.1/Rundschreiben 1617\n26. Juni 2019\n Nr. 179 Bekanntmachung des Rundschrei-\n EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN bens des Schiffssicherheitsaus-\n DES IGC-CODES schusses MSC der IMO MSC.1/\n Rundschreiben 1618, „Einheitliche\n1 Der Schiffssicherheitsausschuss nahm auf seiner\n 101. Tagung (5. bis 14. Juni 2019) im Hinblick darauf,\n Interpretationen des Kapitels III\n eine genauere Anleitung zu den Absätzen 11.3.6 und von SOLAS“, in deutscher Sprache\n 11.4.8 des Internationalen Codes für den Bau und die\n Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung verflüssig- Hamburg, den 02. September 2021\n ter Gase als Massengut (IGC-Code) zur Verfügung zu Az.: 11-3-0\n stellen, die in der Anlage wiedergegebenen einheitli- Durch die Dienststelle Schiffssicherheit der BG Verkehr\n chen Interpretationen des Codes an, die vom Unter- wird hiermit das Rundschreiben des Schiffssicherheits-\n ausschuss Schiffssysteme und Ausrüstungen („Ship ausschusses MSC der IMO MSC.1/Rundschreiben 1618,\n Systems and Equipment“) bei seiner sechsten Ta- „Einheitliche Interpretationen des Kapitels III von SOLAS“,\n gung vorbereitet wurden. in deutscher Sprache amtlich bekannt gemacht.\n2 Mitgliedstaaten sind dazu aufgefordert, die sich in der\n Anlage befindenden einheitlichen Interpretationen als Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft\n Anleitung bei der Anwendung der Absätze 11.3.6 und Post-Logistik\n 11.4.8 des IGC-Codes zu verwenden und sie allen Telekommunikation\n Beteiligten zur Kenntnis zu bringen. – Dienststelle Schiffssicherheit –\n i. A.\n *** K. Krüger\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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"content": "VkBl. Amtlicher Teil 923 Heft 18 – 2021\n\nMSC.1/Rundschreiben 1618\n26. Juni 2019\n\n\n EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN\n DES KAPITELS III VON SOLAS\n1 Der Schiffssicherheitsausschuss hat auf seiner 101.\n Tagung (5. bis 14. Juni 2019) im Hinblick darauf, eine\n genauere Anleitung zu den Regeln III/20 Absatz 11,\n III/22 Absatz 1.1 und III/32 Absatz 1.1 von SOLAS zur\n Verfügung zu stellen, die in der Anlage wiedergege-\n benen einheitlichen Interpretationen des Kapitels III\n von SOLAS angenommen, die vom Unterausschuss\n Schiffssysteme und Ausrüstungen („Ship Systems\n and Equipment“) auf seiner sechsten Tagung vorbe-\n reitet wurden.\n2 Mitgliedstaaten sind dazu aufgefordert, die sich in der\n Anlage befindenden einheitlichen Interpretationen als\n Anleitung bei der Anwendung der Regeln III/20 Ab-\n satz 11, III/22 Absatz 1.1 und III/32 Absatz 1.1 von\n SOLAS zu verwenden und sie allen Beteiligten zur\n Kenntnis zu bringen.\n\n ***\n\n\n ANLAGE\n\n EINHEITLICHE INTERPRETATIONEN\n DES KAPITELS III VON SOLAS\nRegel 20 Absatz 11 – Einsatzbereitschaft,\nInstandhaltung und Inspektionen, Instandhaltung,\neingehende Untersuchung, Prüfung unter Betriebs-\nbedingungen, Überholung und Reparatur von\nRettungsbooten, Bereitschaftsbooten und schnellen\nBereitschaftsbooten, Aussetzvorrichtungen und\nAuslösevorrichtungen\nDie eingehenden Untersuchungen, Überholungen und\nPrüfungen unter Betriebsbedingungen, die mindestens\neinmal alle fünf Jahre durchgeführt werden, müssen in der\nAnwesenheit eines Besichtigers stattfinden.\n\nRegel 22 Absatz 1.1 – Persönliche Rettungsmittel,\nRettungsringe\nRegel 32 Absatz 1.1 – Persönliche Rettungsmittel,\nRettungsringe\nBei der Prüfung der Mindestanzahl und Verteilung der\nRettungsringe entsprechend der Anforderungen der Re-\ngel 22 Absatz 1.1 bzw. Regel 32 Absatz 1.1 darf ein Ret-\ntungsring, der gemäß MSC.1/Rundschreiben 1331 zur\nEinhaltung der Regel II-1/3-9 Absatz 2 von SOLAS so-\nwohl mit einem Licht als auch mit einer Rettungsleine aus-\ngestattet ist, nicht angerechnet werden.\n\n\n\n\n(VkBl. 2021 S. 922)\n\n\n\n\n Auszug aus dem Verkehrsblatt Amtlicher Teil",
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