GET /api/v1/document/263726/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/263726/",
    "id": 263726,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/263726-la14-bio-lk-b1-loes/",
    "title": "LA14-BIO-LK-B1-LOES",
    "slug": "la14-bio-lk-b1-loes",
    "description": "Abitur-Prüfung in Hessen aus 2014 in Biologie ",
    "published_at": null,
    "num_pages": 4,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": false,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/la14-bio-lk-b1-loes.pdf",
    "file_size": 111878,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "title": null,
        "author": null,
        "_tables": null,
        "creator": null,
        "subject": null,
        "producer": "cairo 1.18.4 (https://cairographics.org)"
    },
    "uid": "ff6a3b6d-4452-4282-98be-9a46c72d11e3",
    "data": {
        "year": "2014",
        "state": 6,
        "subject": 5,
        "curriculum": 2
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=263726",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2025-04-11 09:08:37.673185+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/263726/",
            "number": 1,
            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2014 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B1 \nSeite 1 von 4 I. Erläuterungen \nAufgabenart \nmaterialgebundene Aufgabenstellung \n \nVoraussetzungen gemäß Lehrplan und Erlass „Hinweise zur Vorbereitung auf die schriftlichen \nAbiturprüfungen im Landesabitur 2014“ vom 20. Juni 2012 \n \nVorschlag B1 \nQ1 Genetik \n1. Operon-Modell: Schema des Jacob-Monod-Modells, Regulation der Gentätigkeit bei Bakterien: \nSubstratinduktion \n2. Gendiagnose: Chromosomen- und Genmutationen, Stammbaumanalysen \n3. Genetische Aspekte von Krebserkrankungen: Krebszellen, Onkogene, Anti-Onkogene  \n4. siehe 3., Ablauf der Proteinbiosynthese: Transkription und Translation bei Eukaryoten; Aktivi-\ntätsprofile der Gene: Prinzip eines Transkriptionsfaktors \n5. siehe 4., Genmutation \n \n \nII. Lösungshinweise und Bewertungsraster \nIn den nachfolgenden Lösungshinweisen sind alle wesentlichen Gesichtspunkte, die bei der Bearbei-\ntung der einzelnen Aufgaben zu berücksichtigen sind, konkret genannt und diejenigen Lösungswege \naufgezeigt, welche die Prüflinge erfahrungsgemäß einschlagen werden. Selbstverständlich sind jedoch \nLösungswege, die von den vorgegebenen abweichen, aber als gleichwertig betrachtet werden können, \nebenso zu akzeptieren. \n \nBE Aufg. erwartete Leistungen \nI II IIIΣ \n1 Unterrichtsbezogene Skizze des Operonmodells nach Jacob und Monod für \ndie Substratinduktion  \n \nUnterrichtsbezogene Beschreibung der Genregulation durch Substrat-\ninduktion:  \nFolgende Elemente des Modells sollten berücksichtigt werden:  \nOperon (bestehend aus Promotor, Operator, Strukturgenen), Regulatorgen, \nRepressor (aktiver und inaktiver Zustand), Substrat und RNA-Polymerase. \nDas Modell der Substratinduktion geht zunächst von einem reprimierten \nOperon aus. Die Transkription des Regulatorgens und anschließende Trans-\nlation dieser mRNA bewirken einen aktiven Repressor, der an die Operator-\nsequenz binden kann, so dass die RNA-Polymerase sich nicht ansetzt und \nsomit die Transkription der Strukturgene verhindert wird. \nIst genügend Substrat vorhanden, lagern sich die Substratmoleküle an be-\nstimmte Stellen der Repressormoleküle an und bewirken deren Konfor-\nmationsänderung. Der nun inaktive Repressor passt nicht mehr an den Ope-\nrator und die RNA-Polymerase kann nun die Strukturgene transkribieren \nund die Zelle beginnt mit der Herstellung von Polypeptiden. Diese sind an \nder stofflichen Umsetzung des Substrats beteiligt.  \n5 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n4 \n \n \n \n \n \n4   \n13",
            "width": 2480,
            "height": 3507,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/263726/",
            "number": 2,
            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2014 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B1 \nSeite 2 von 4 BE Aufg. erwartete Leistungen \nI II IIIΣ \n2 Analyse des Vererbungsmodus:  \nAus Material 1 ist zu entnehmen, dass die Mutation auf Chromosom 17 \nliegt. Die Vererbung erfolgt also autosomal. \nHöchstwahrscheinlich wird das Li-Fraumeni-Syndrom dominant vererbt. \nEin Hinweis darauf ist, dass alle Nachkommen in der 1. Generation erkrankt \nsind und zusätzlich das Syndrom in jeder Generation auftritt.  \nEin rezessiver Vererbungsmodus kann anhand des Stammbaums nicht aus-\ngeschlossen werden. Er ist aber eher unwahrscheinlich, da alle angeheirate-\nten gesunden Partner (2, 3 und 6) heterozygot sein müssten, damit aus Be-\nziehungen mit den Merkmalsträgern (1, 4 und 5) Kinder hervorgehen könn-\nten, die bei rezessiver Vererbung homozygot sein müssten. \nAngabe der Genotypen:  \n1 = Aa oder AA; 11 = aa, 12 = Aa;  \nErläuterungen:  \nz.B. A = merkmalsauslösendes Allel, a = nicht merkmalsauslösendes Allel \n \nMaterial 1 basiert auf: \nhttp://www.mgz-muenchen.de/molekulargenetische-diagnostik-list-detail/li-fraumeni-\nsyndrom.html (abgerufen am 5.1.2013). \nEberhard Passarge: Taschenatlas der Genetik. Stuttgart, 2004. S. 307, Abb. B.  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n1 \n \n1  \n \n \n \n \n3 \n \n \n \n \n \n \n1  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n2  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n8 \n3 Erläuterung des Modells der p53-Funktion:  \nWenn kein DNA-Schaden vorliegt, ist das p53-Protein inaktiv. Der Zell-\nzyklus läuft daher normal ab und somit auch die Zellvermehrung. \nWird die DNA durch ein Mutagen geschädigt, wird das p53- Protein aktiv. \nDieses bewirkt den Stopp des Zellzyklus. Anschließend versucht die Zelle, \nden DNA-Schaden zu reparieren. Ist dies erfolgreich, wird der Zellzyklus \nnormal fortgesetzt. Ist die DNA-Reparatur nicht erfolgreich, wird die Apop-\ntose der geschädigten Zelle ausgelöst. \n \nErklärung der Bezeichnung des p53-Proteins als „Hüter des Genoms“:  \nDas p53-Protein wird als „Hüter des Genoms“ bezeichnet, da es eine um-\nfassende Kontroll- oder Schutzfunktion für das gesamte Genom ausübt, \nnicht nur für bestimmte Gene. Nur wenn es diese Funktion erfüllen kann, \nwird vermieden, dass eine Schädigung der DNA zu schweren Konsequen-\nzen, wie z.B. multiplem Tumorwachstum führt. \n \nMaterial 2 basiert auf: \nEberhard Passarge: Taschenatlas der Genetik, Stuttgart 2004, S. 307.   \n \n2 \n \n \n \n \n6 \n \n \n \n \n \n \n1  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n2  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n11",
            "width": 2480,
            "height": 3507,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p2-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/263726/",
            "number": 3,
            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2014 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B1 \nSeite 3 von 4 BE Aufg. erwartete Leistungen \nI II IIIΣ \n4 Erläuterung der Wirkung des p53-Proteins:  \n– Normalerweise liegt das p53-Protein in der Zelle an das MDM2-Protein \ngebunden vor. Dieses bewirkt dessen Inaktivierung.  \n– Eine DNA-Schädigung bewirkt, dass sich das ATM-Protein von der \nDNA löst, an p53 bindet und es phosphoryliert. Gleichzeitig wird seine \nBindung an MDM2 aufgehoben. p53 wird auf diese Weise aktiviert und \nstabilisiert. \n– Je vier phosphorylierte p53-Moleküle lagern sich nun zusammen und \nbinden an das Gen, das das Protein p21 codiert, welches daraufhin ex-\nprimiert wird. Das phosphorylierte p53-Protein wirkt also als Transkrip-\ntionsfaktor. \n– Das Protein p21 bindet an das Enzym CDK2, das im Normalfall die \nPhosphorylierung des Proteins RB1 bewirkt. \n– Das phosphorylierte RB1 bewirkt im Normalfall den Eintritt der Zelle in \ndie S-Phase des Zellzyklus. Ist nun als Folge eines DNA-Schadens \nCDK2 durch Bindung an das Protein p21 unwirksam, wird RB1 nicht \nphosphoryliert.  \n– Die geschädigte Zelle tritt deshalb nicht in die S-Phase des Zellzyklus’ \nein, eine Replikation der geschädigten DNA wird verhindert.  \n \nMaterial 3.1 basiert auf: \nMarkus Herrmann: Wissenschaft in die Schulen (WiS) 2009. \nhttp://www.zum.de/spektrum/UE_Krebs.pdf (abgerufen am 26.3.2011).    \n \n1 \n \n \n \n2 \n \n \n \n2 \n \n2 \n \n \n \n2 \n \n1  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n1 \n \n \n \n \n \n \n \n1  \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n12 \n5 Analyse der Folge der häufigsten Mutationen im p53-Gen:  \nDie häufigsten Mutationen betreffen alle den Bereich spezifischer DNA-\nBindung des p53-Proteins. Die Folge ist, dass das Protein seine Funktion als \nTranskriptionsfaktor des p21-Gens nicht mehr ausreichend erfüllt. Dies \nführt zu einer verminderten Synthese von p21, wodurch die Aktivierung \nvon RB1 durch CDK2 nicht mehr verhindert wird. Auch Zellen mit geschä-\ndigter DNA teilen sich daher weiter und können Tumorbildung auslösen. \n \nMaterial 3.2 basiert auf: \nEberhard Passarge: Taschenatlas der Genetik, Stuttgart 2004, S. 307.    \n \n \n \n \n \n2  \n \n \n \n \n \n4  \n \n \n \n \n \n6 \n Summe 15 25 10 50\n \n \nIII. Bewertung und Beurteilung \nDie Bewertung und Beurteilung erfolgt gemäß den Bestimmungen in der OAVO in der jeweils gülti-\ngen Fassung, insbesondere §33 OAVO in Verbindung mit den Anlagen 9a und ggf. 9b bis 9f, sowie in \nden Einheitlichen Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung (EPA). Für die Umrechnung von Pro-\nzentanteilen der erbrachten Leistungen in Notenpunkte nach §9 Abs. 12 der OAVO gelten die Werte \nin der Anlage 9a der OAVO. Darüber hinaus sind die Vorgaben des Erlasses „Hinweise zur Vorberei-\ntung auf die schriftlichen Abiturprüfungen im Landesabitur 2014“ vom 20. Juni 2012 zu beachten. \n \nBei der Bewertung und Beurteilung ist auch die Intensität der Bearbeitung zu berücksichtigen. Als Be-\nwertungskriterien dienen über das Inhaltliche hinaus qualitative Merkmale wie Strukturierung, Diffe-\nrenziertheit und Schlüssigkeit der Argumentation.",
            "width": 2480,
            "height": 3507,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p3-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/263726/",
            "number": 4,
            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2014 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B1 \nSeite 4 von 4 Im Fach Biologie werden Vorschläge aus den Kategorien A und B vorgelegt, wobei die Prüfungs-\nleistung aus der Bearbeitung von zwei Vorschlägen aus zwei verschiedenen Kategorien besteht, wofür \ninsgesamt maximal 100 BE vergeben werden können. Ein Prüfungsergebnis von 5 Punkten (ausrei-\nchend) setzt voraus, dass insgesamt 46 BE, ein Prüfungsergebnis von 11 Punkten (gut), dass insge-\nsamt 76 BE erreicht werden. \n \n \nGewichtung der Aufgaben und Zuordnung der Bewertungseinheiten zu den Anforderungs-\nbereichen \n \nBewertungseinheiten in den Anforderungsbereichen Aufgabe AFB I AFB II AFB III Summe \n1 13   13 \n2 2 4 2 8 \n3  9 2 11 \n4  10 2 12 \n5  2 4 6 \nSumme 15 25 10 50 \n \nDie auf die Anforderungsbereiche verteilten Bewertungseinheiten innerhalb der Aufgaben sind als \nRichtwerte zu verstehen.",
            "width": 2480,
            "height": 3507,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/ff/6a/3b/ff6a3b6d4452428298be9a46c72d11e3/page-p4-{size}.png"
        }
    ]
}