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            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2021 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B \nSeite 2 von 8Aufg. erwartete Leistungen BE \nAn den Enden erfolgt die Anlagerung der cap-Struktur und des Poly-A-Schwanzes. \nDie Methylierung der DNA verhindert mit zunehmendem Methylierungsgrad die \nTranskription und damit die Proteinbiosynthese 2 \n \n2 \n2 \n Bestimmung der Genotypen:  \nPerson 1: X S*XS oder X S*XS*  \nPerson 2: X SY \nPerson 5: X S*Y \nPerson 6: X SXS\nPerson 11: X S*X S  \nPerson 17: X LXS  \nPerson 18: X LY 4 \n Analyse der Entwicklung des Gendefekts im Stammbaum über mehrere Generatio-\nnen hinweg:  \nIm Stammbaum fällt auf, dass die Ausprägung des Fragilen-X-Syndroms von Gene-\nration zu Generation zunimmt. Ausgehend von einer Prämutationsträgerin mit 70 \nCGG-Repeats im FMR1-Gen in der ersten Generation hat die Anzahl der Repeats in \nden nächsten Generationen auch bei den Träger/-innen von Prämutationen zugenom-\nmen. In der dritten und vierten Generation treten Vollmutationen mit 250 bis 450 \nCGG-Repeats auf. Diese Zunahme der Triplett-Wiederholungen in jeder Generation \nkorreliert mit den Aussagen von Abbildung 2.2. Sie zeigt, dass die Wahrscheinlich-\nkeit, dass ein vollmutiertes Allel weitergegeben wird, von der Länge des elterlichen \nAllels abhängt. Beispielsweise liegt für die Trägerin der Prämutation mit 70 Repeats \nin Generation 1 die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer Vollmutation bei ih-\nren Kindern bei nur ca. 20 %. Keines der Kinder zeigt eine Vollmutation. Für die \nPersonen 11 und 12 mit deutlich höherer Anzahl an Repeats liegt diese Wahrschein-\nlichkeit schon bei mindestens 60 %. Beide haben Kinder mit Vollmutationen. 6 \n Entwicklung einer Hypothese zur Ursache der Verlängerung der Repeats: \nEine Erklärung für die Verlängerung der Repeats könnte sein, dass prämutierte Gene \n„instabil“ sind, d.h. bei der Keimzellenbildung Replikationsfehler auftreten (Dass \ndiese Fehler bei der vor der Meiose stattfindenden Replikation erfolgen, muss nicht \nexplizit benannt werden.). Weiterhin wären Fehler bei der Meiose, etwa ungleiches \nCrossing-over, eine mögliche Ursache. 3 \n3 Unterrichtsbezogene Beschreibung des Prinzips der Gelelektrophorese: \nMit Hilfe einer Gelelektrophorese kann ein Gemisch unterschiedlich langer DNA-\nFragmente entsprechend ihrer Länge in einem Gel aufgetrennt werden. An das Gel \nwird eine Spannung angelegt, wodurch die negativ geladene DNA zum Pluspol wan-\ndert. Die Gelmatrix stellt ein molekulares Sieb dar, durch das sich größere DNA-\nFragmente langsamer bewegen als kleinere. Die entstehenden DNA-Banden lassen \nsich mithilfe eines Farbstoffs sichtbar machen und ihre jeweilige Länge durch Ver-\ngleich mit DNA-Längenstandards bestimmen. 5",
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            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2021 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B \nSeite 7 von 8III Bewertung und Beurteilung \nDie Bewertung und Beurteilung erfolgt unter Beachtung der nachfolgenden Vorgaben nach § 33 der \nOberstufen- und Abiturverordnung (OAVO) in der jeweils geltenden Fassung. Bei der Bewertung und \nBeurteilung der sprachlichen Richtigkeit in der deutschen Sprache sind die Bestimmungen des \n§ 9 Abs. 12 OAVO in Verbindung mit Anlage 9b anzuwenden. \n \nIn den modernen Fremdsprachen ist nach den Bestimmungen des § 9 Abs. 13 OAVO in Verbindung \nmit dem „Erlass zur Bewertung und Beurteilung von schriftlichen Arbeiten in allen Grund- und Leis-\ntungskursen der neu beginnenden und fortgeführten modernen Fremdsprachen in der gymnasialen \nOberstufe, dem beruflichen Gymnasium, dem Abendgymnasium und dem Hessenkolleg“ vom 7. Au-\ngust 2020 (ABl. S. 519) die sprachliche Leistung kriteriengeleitet zu bewerten. Bei der Bewertung und \nBeurteilung der Übersetzungsleistung in den Fächern Latein und Altgriechisch sind die Bestimmungen \ndes § 9 Abs. 14 OAVO in Verbindung mit Anlage 9c anzuwenden. \n \nDer Fehlerindex ist nach Anlage 9b zu § 9 Abs. 12 OAVO zu berechnen. Für die Ermittlung der \nPunkte nach Anlage 9a zu § 9 Abs. 12 OAVO sowie Anlage 9c zu § 9 Abs. 14 OAVO wird jeweils \nder ganzzahlige nicht gerundete Prozentsatz bzw. Fehlerindex zugrunde gelegt. \n \nDarüber hinaus sind die Vorgaben der Erlasse „Hinweise zur Vorbereitung auf die schriftlichen Abi-\nturprüfungen (Abiturerlass)“ und „Durchführungsbestimmungen zum Landesabitur“ in der für den \nAbiturjahrgang geltenden Fassung zu beachten. \n \nBei der Bewertung und Beurteilung ist auch die Intensität der Bearbeitung zu berücksichtigen. Als Be-\nwertungskriterien dienen über das Inhaltliche hinaus qualitative Merkmale wie Strukturierung, Diffe-\nrenziertheit, sprachliche Gestaltung und Schlüssigkeit der Argumentation. \n \nEin Prüfungsergebnis von 5 Punkten (ausreichend) setzt voraus, dass insgesamt 45% der zu verge-\nbenden BE erreicht werden. Ein Prüfungsergebnis von 11 Punkten (gut) setzt voraus, dass insgesamt \n75% der zu vergebenden BE erreicht werden. \n \n \nGewichtung der Aufgaben und Zuordnung der Bewertungseinheiten zu den Anforderungsbereichen \n \nAufgabe Bewertungseinheiten in den AnforderungsbereichenSumme AFB I AFB II AFB III \n1 10   10 \n2  10 3 13 \n3 5 8  13 \n4 4   4 \n5  11  11 \n6 11   11 \n7  12 5 17 \n8  1 3 4 \n9  8 9 17 \nSumme 30 50 20 100 \n \nDie auf die Anforderungsbereiche verteilten Bewertungseinheiten innerhalb der Aufgaben sind als \nRichtwerte zu verstehen.",
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            "content": "Nicht für den Prüfling bestimmt Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2021 \nBiologie Lösungs- und Bewertungshinweise \nLeistungskurs Vorschlag B \nSeite 8 von 8IV Quellen \nMaterial 1 basiert auf: \nURL: https://www.biologie-seite.de/Biologie/Fragiles-X-Syndrom (abgerufen am 01.01.2019). \nURL: https://media.springernature.com/original/springer-static/image/art%3A10.1007%2Fs11825-009-0156-9/MediaObjects\n/11825_2009_156_Fig1_HTML.gif (abgerufen am 01.01.2019). \nURL: https://link.springer.com/article/10.1007/s11825-009-0156-9 (abgerufen am 01.01.2019). \nP. Steinbach Institut für Humangenetik, Universität Ulm Fragiles-X Syndrom, 2009, pdf S. 253 (publiziert in medgen 2009; \nDOI 10.1007/s11825-009-0156-9). \nURL: https://www.spektrum.de/fm/912/thumbnails/quer_FXTAS_RZ_Koh.jpg.4341180.jpg (abgerufen am 10.03.2020). \n \nMaterial 2 basiert auf: \nP. Steinbach Institut für Humangenetik, Universität Ulm Fragiles-X Syndrom, 2009, S. 255 (publiziert in medgen 2009, \nDOI10,1007/s11825-009-0156-9). \nDieter Feldmann (Hrsg.): Linder Biologie Lehrermaterialien Teil 3, Genetik, Immunbiologie, Entwicklungsbiologie, \nEvolution, Schroedel Verlag, Braunschweig 2007, Druck A1, S. 326. \n \nMaterial 3 basiert auf: \nNickolas Mirko Petrenz: Das Fragile-X-Syndrom: Vergleichende Analyse der zellulären Proteininteraktionsmuster der \nphysiologischen und einer pathogenen Form des Proteins FMRP (Dissertation Medizin), Hamburg 2010, S. 8−11, \nURL: https://d-nb.info/1010759590/34 (abgerufen am 16.02.2020). \n \nMaterial 4 basiert auf: \nURL: https://www.semanticscholar.org/paper/ExpErimEntal-approachEs-towards-thErapEutic-for-x-levenga/9dc0256ab\nf4cc4530b4e765e743f70ceea2c6e35/figure/4 (abgerufen am 16.02.2020). \nDoris Steinbach und Peter Steinbach: Fragiles-X-Syndrom: Störung der synaptischen Plastizität mit Hoffnung auf Heilung. \nMedgen 18, 2006, S. 182–186. \n \nMaterial 5 basiert auf: \nURL: https://www.springermedizin.de/molekularbiologische-aspekte-der-neuroplastizitaet/8033330 (abgerufen am \n16.02.2020). \nURL: https://www.gehirnlernen.de/gehirn/plastizit%C3%A4t/ (abgerufen am 16.02.2020). \n \nMaterial 6 basiert auf: \nURL: https://www.gehirnlernen.de/gehirn/plastizität%C3%A4t (abgerufen am 16.02.2020). \n \nMaterial 7 basiert auf: \nURL:https://www.researchgate.net/publication/7859863_Sequence_of_abnormal_dendritic_spine_development_in_primary_\nsomatosensory_cortex_of_a_mouse_model_of_the_fragile_X_mental_retardation_syndrome (abgerufen am 26.03.2020). \nURL: https://www.academia.edu/8223101/Abdominal_dentritic_spine_characteristics_in_the_temporal_and_visual_cortics\n_of_patients_with_fragole-X-syndrome_A_quantiative_examination?auto_download (abgerufen am 02.01.2020). \nURL: https://academic.oup.com/biohorizons/article/doi/10.1093/biohorizons/hzt001/301323 (abgerufen am 02.01.2019). \nURL: https://www.pnas.org/content/98/13/7101 (abgerufen am 16.02.2020).",
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