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            "content": "Hessisches Kultusministerium Landesabitur 2018 \nBiologie Thema und Aufgabenstellung \nLeistungskurs Vorschlag B2 \nSeite 3 von 5Material 1 \nFarbmuster bei Schlangen \nIn tropischen und subtropischen Regionen der Erde leben die auffällig rot-schwarz-weiß gefärbten \nKorallenschlangen, die für ihre Fressfeinde (und z.T. auch für den Menschen) teilweise stark giftig \nsind. Neben den echten Korallenschlangen gibt es auch schwach giftige oder ungiftige Schlangenarten \nmit sehr ähnlichen Farbmustern, die oft nicht mit den Korallenschlangen verwandt sind. Diese Arten \nscheinen das Farbmuster der giftigen Arten nachzuahmen und sind so besser vor Fressfeinden, \nmeistens Greifvögeln, geschützt.  \nUm die Wirkung der Farbmuster auf die Reaktion von Beutegreifern genauer zu untersuchen, führten \nargentinische Wissenschaftler Untersuchungen mit drei ähnlich aussehenden, rot-schwarz-weiß \ngebänderten Schlangenarten (A‒C) sowie mit der einheitlich grün gefärbten Patagonien-Strauchnatter \n(D) durch, die alle im gleichen natürlichen Habitat vorkommen: \n \nAussehen verschiedener Schlangenarten \n \n(A) Korallenotter (Micrurus pyrrhocryptus) – hoch giftig, (B) Dreifarbige Hakennasennatter \n(Lystrophis pulcher) – gering giftig, (C) Argentinische Mondnatter (Oxyrhopus rhombifer) – gering \ngiftig, (D) Patagonien-Strauchnatter (Philodryas patagoniensis) – ungiftig. \n \nDa Beutegreifer-Attacken nur schwer direkt beobachtet werden können, arbeiteten die Biologen mit \nSchlangenattrappen aus farbiger Knetmasse und ermittelten die Anzahl der Angriffe durch die \nGreifvögel anhand der hinterlassenen Schnabelmarkierungen. \nDie Attrappen wurden im natürlichen Habitat der Schlangen ausgelegt, zum Teil direkt auf dem \nBoden, zum Teil auf einem auf dem Boden liegenden weißen Papier. Die Versuche wurden in beiden \nVariationen jeweils zwei Monate während der Trockenzeit und zwei Monate während der Regenzeit \ndurchgeführt. Während der Trockenzeit steht weniger Beute für Greifvögel zur Verfügung, außerdem \nfällt die Brutzeit vieler Vogelarten in diese Jahreszeit. \nInsgesamt beobachteten die Wissenschaftler Spuren von Angriffen bei knapp 20 % aller verwendeten \nAttrappen. Dabei konnte zwischen den Attrappen der jeweils gleichen Schlangenart, die auf \nnatürlichem Boden bzw. auf weißem Papier ausgelegt waren, kein deutlicher Unterschied bezüglich \nder Anzahl der Attacken festgestellt werden. \nWährend der Regenzeit unterschied sich die Anzahl der Attacken auf die drei gemusterten \nSchlangenarten nur geringfügig, Strauchnatter-Attrappen wurden dagegen deutlich häufiger \nangegriffen. Während der Trockenzeit hingegen wurden zwar Korallenotter-Attrappen und \nHakennasennatter-Attrappen wiederum wenig angegriffen, dafür war die Anzahl der Attacken auf die \nMondnatter-Attrappen doppelt so hoch wie in der Regenzeit. Diese erreichte damit ungefähr das \ngleiche Ausmaß wie das der Angriffe auf die Strauchnatter-Attrappen in der Trockenzeit. \nA \nC \nD \nB \nC",
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