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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                  –3–                                Drucksache 18/12886 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 2.   Wie viele Munitionsverluste sind nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren in Liegenschaften der Bundeswehr zu verzeichnen ge- wesen (bitte pro Jahr, Bundeswehrliegenschaft, Menge und Art ver- schwundener Munition sowie mutmaßliche Verlustursache auflisten)? Im Kontext der Ermittlungen zu den Vorgängen um den Soldaten Franco A. in Verbindung mit dem Waffendiebstahl in Munster wurde festgestellt, dass die bis- herigen Klassifizierungen der Sicherheitsvorkommnisse bei Waffen- und Muni- tionsverlusten in die Kategorien „Fehlen (FEH)“, „Verlust (VER)“ und „Dieb- stahl (DIE)“ (siehe hierzu auch die Bundestagsdrucksache 18/1265) nicht aussa- gekräftig genug sind, speziell auch zu aufgenommenen Ermittlungen bzw. aufge- klärten Fällen, und keine Möglichkeit bieten, eventuelle Querverbindungen zu identifizieren. Aus diesem Grund wurde eine umfangreiche Aufarbeitung der Meldungen zu den Waffen- und Munitionsverlusten der letzten zehn Jahre angewiesen. Infolge dieses internen Abstimmungsprozesses ist ein nicht ausforschbarer Hand- lungsbereich der Exekutive betroffen. Die Kontrollkompetenz des Parlaments er- streckt sich nur auf Vorgänge, die bereits abgeschlossen sind. Somit kann zurzeit eine weitergehende Beantwortung dieser Frage wie auch der Fragen 3 bis 6 nicht erfolgen. 3.   Wie viele Waffenverluste sind nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren in Liegenschaften der Bundeswehr zu verzeichnen ge- wesen, wobei die Fragesteller Bezug nehmen auf die Ausführungen des Ge- neralinspekteurs der Bundeswehr, Volker Wieker, vor den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages in der Sitzung vom 17. Mai 2017 und die Ansicht vertreten, dass die erbetenen Auskünfte von erheblicher Bedeutung für die öffentliche Diskussion um die innere Sicher- heit der Bundesrepublik Deutschland sind (bitte pro Jahr, Bundeswehrlie- genschaft, Menge und Art verschwundener Waffen sowie mutmaßliche Ver- lustursache auflisten)? 4.   In wie vielen der in der Antwort zu den Fragen 2 und 3 festgestellten Muni- tions- und Waffenverluste bei der Bundeswehr wurden nach Kenntnis der Bundesregierung tatsächlich Ermittlungen wegen mutmaßlichen Diebstahls aufgenommen, und wie viele Fälle davon konnten ggf. bislang schon aufge- klärt werden (Erfassung gemäß Zentralerlass zur Dokumentation von Waf- fen- und Munitionsverlusten, vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 6 auf Bundestagsdrucksache 18/2171, bitte pro Jahr angeben)? 5.   In wie vielen der gemäß der Antwort zu Frage 4 aufgenommenen Ermittlun- gen wegen Munitions- und Waffendiebstählen wurde bzw. wird auch und ggf. seit wann gegen mutmaßliche Innentäter aus der Bundeswehr ermittelt, welche dienstrechtlichen Konsequenzen hat dies nach geltender Rechtslage insbesondere für etwaige Diensttätigkeiten von Tatverdächtigen im sicher- heitssensiblen Bereich, und in wie vielen Fällen wurden bislang entspre- chende Konsequenzen gezogen (bitte erläutern)? 6.   In wie vielen Fällen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung in den letz- ten zehn Jahren auch Sprengstoff, Sprengstoffbestandteile oder hierfür not- wendiges technisches Zubehör aus Bundeswehrliegenschaften entwendet (bitte pro Jahr, Bundeswehrliegenschaft, Menge und Sprengstoffart bzw. Zu- behör auflisten)? Die Fragen 3 bis 6 werden gemeinsam beantwortet. Auf die Antwort zu Frage 2 wird verwiesen.",
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