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            "content": "Drucksache 19/8719                                   –2–                   Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. „Die wirtschaftlichen Potenziale des Wassertourismus in Deutschland“ (www. bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Tourismus/potenziale-des-wassertourismus- in-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&v=12). Untersucht wurde die Situation des Wassertourismus auf Haupt- und Nebenwas- serstraßen des Bundes. Die Aussagen zur Bedeutung des Wassertourismus bezie- hen sich auf alle Bundeswasserstraßen, so dass die Effekte für die Nebenwasser- straßen nicht genau beziffert werden können. Klar ist aber, dass die Nebenwas- serstraßen je nach Nutzungsintensität für den Wassertourismus eine ganz wesent- liche Infrastruktur darstellen. Starke wassertouristische Nachfragepotenziale prognostiziert die Untersuchung vor allem für die Bundesnebenwasserstraßen Aller, Dahme-Wasserstraße, Eder- Talsperre, Ems-Jade-Kanal, Finowkanal, Müritz-Elde-Wasserstraße, Rüdersdor- fer Gewässer, Obere Havel-Wasserstraße, Peene, Saale-Leipzig-Kanal, Spree- Oder-Wasserstraße, Trave und Untere Havel-Wasserstraße. Wassertourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Aus der touristischen Nach- frage werden nach den Erkenntnissen der Studie rund 4,2 Mrd. Euro Bruttoum- satz generiert. In den letzten fünf Jahren haben zwischen 6,7 und 10,4 Millionen Bürger eine Wassersportart ausgeübt. Durch den Wassertourismus können über 66 000 Personen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die direkten und indirekten Einkommenseffekte des Wassertourismus werden auf über 1 Mrd. Euro ge- schätzt. Der Wassertourismus leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums. Deutliche regionale Schwerpunkte des Wassertourismus liegen in Meck- lenburg-Vorpommern und Brandenburg. Insbesondere in ländlichen Regionen bietet der Wassertourismus Perspektiven für Einkommen und Beschäftigung. Durch die Nachfrage auch in anderen Bereichen der örtlichen Wirtschaft trägt der Wassertourismus u. a. zum Erhalt von Versorgungsstrukturen bei. Dadurch kön- nen die Attraktivität der betreffenden Regionen gesteigert sowie Lebens- und Ein- kommensperspektiven vor Ort gesichert werden. 4.   Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Investitionen in die Nebenwasserstraßen seit 2013 entwickelt (bitte nach einzelnen Projekten und Jahren aufschlüsseln)? In der Tabelle aufgeführt sind Investitionen in die Nebenwasserstraßen aus grö- ßeren Ersatzmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Automatisierung.",
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