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            "content": "Drucksache 18/11999                                     –2–                   Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte und Strategie der Bundesregierung 1.   Welche verkehrspolitischen Ziele und Prioritäten verfolgt die Bundesregie- rung in Bezug auf die Bahn-Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte? Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 1 der Kleinen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksache 17/2539) verwiesen. 2.   Wie stellt sich die Anbindung sächsischer Städte an den Eisenbahnfernver- kehr im Vergleich zu anderen Bundesländern nach Auffassung der Bundes- regierung dar? 3.   Welchen Handlungsbedarf sieht die Bundesregierung, um die Bahn-Fernver- kehrsanbindung sächsischer Städte zu verbessern, und welche konkreten Schritte unternimmt sie zu diesem Zweck? Die Fragen 2 und 3 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beant- wortet. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 2 der Kleinen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksache 17/2539) verwiesen. 4.   Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass insbesondere die sächsi- schen Fernverkehrsanbindungen einen deutlichen Ausbau- und Investitions- bedarf haben? Wenn ja, was hat die Bundesregierung bisher getan, um die DB AG dazu zu bewegen? Nein. 5.   Wie viel Prozent der für den Ausbau von Schienenwegen vorgesehenen Mit- tel des Bundes sind in den letzten 25 Jahren in Sachsen investiert worden (bitte für jedes Jahr einzeln angeben)? Für die Investitionen in die Schienenwege im Rahmen der Aus- und Neubauvor- haben des dem Bundesschienenwegeausbaugesetz als Anlage beigefügten Be- darfsplans für die Bundesschienenwege erfolgt keine länderbezogene Aufschlüs- selung der Zuwendungen des Bundes. Im Übrigen wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 8 der Kleinen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksa- che 17/2539) verwiesen. 6.   Wie viel Prozent der Mittel für den Schienenverkehr im kürzlich verabschie- deten Bundesverkehrswegeplan 2030 werden den Planungen zufolge in Sachsen investiert? Die Erhaltungs- und Ersatzinvestitionen erfolgen entsprechend der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV). Die Entscheidung, wo zur Erreichung dieses Ziels die für Ersatz und Erhaltung bereitgestellten Mittel zu verwenden sind, treffen die Eisenbahninfrastrukturun- ternehmen (EIU).",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                  –7–                                 Drucksache 18/11999 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. schen Union eine hohe Bedeutung bei. Entsprechend dem im BVWP 2030 veran- kerten Ziel einer Verkehrsverlagerung auf emissionsarme Verkehrsträger wird dabei dem Schienenverkehr Priorität eingeräumt. 26.   Teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass die Bahnverbindungen zwi- schen Deutschland und Polen momentan unattraktiv sind? Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdruck- sache 17/2539) verwiesen. 27.   In welchem Planungsstand befindet sich die Ausbaustrecke Dresden–Baut- zen–Görlitz–Grenze D/PL (Deutschland/Polen), die im Bundesverkehrs- wegeplan 2030 noch im Potenziellen Bedarf (Projekt 2-029-V01) geführt wird? Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG erfolgt im Rahmen einer Planungsver- einbarung zwischen der DB Netz AG und dem Freistaat Sachsen derzeit die Vor- entwurfsplanung zum Ausbau der Strecke Dresden – Görlitz – Grenze D/PL. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 23 verwiesen. 28.   Wie gedenkt die Bundesregierung den Staatsvertrag zwischen Deutschland und Polen aus dem Jahr 2003 zu realisieren, der eine beidseitig durchgehende Elektrifizierung der Strecke Dresden–Wrocław vorsieht und den Polen über- wiegend erfüllt hat, während das Projekt im Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht im Vordringlichen Bedarf steht? Das Abkommen sieht keine Fristen für die Umsetzung vor. Die Strecke Dresden – Görlitz ist gegenwärtig überwiegend für 120 km/h ausgebaut. Die Bewertung der Geschwindigkeitserhöhung auf 160 km/h und der Elektrifizierung des in den PB eingeordneten Vorhabens ist der nächste Schritt zur Umsetzung des Abkommens. 29.   Wie bewertet es die Bundesregierung, dass zwischen den beiden Großstäd- ten Dresden und Wrocław gerade einmal drei Zugpaare täglich direkt und mit einigermaßen attraktiven Fahrzeiten (knapp vier Stunden gegenüber fünfeinhalb Stunden mit zwei Umstiegen) verkehren? 30.   Welche Pläne verfolgt die Bundesregierung für den Ausbau der durchgehen- den Fernverkehrsverbindung auf der Strecke Dresden–Görlitz–Wrocław, und was unternimmt sie zu diesem Zweck? Die Fragen 29 und 30 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 35 und 36 der Klei- nen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksa- che 17/2539) verwiesen.",
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            "content": "Drucksache 18/11999                                   –8–                   Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 31.   Welche Pläne verfolgt die Bundesregierung für den Ausbau der durchgehen- den Fernverkehrsverbindung auf der Strecke Berlin–Görlitz–Wrocław, und was unternimmt sie zu diesem Zweck? 32.   Existieren Pläne der Bundesregierung, die Fernverkehrsanbindungen über Wrocław hinaus weiterzuführen? Die Fragen 31 und 32 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 37 und 38 der Klei- nen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksa- che 17/2539) verwiesen. Ausbau der Strecke Leipzig–Chemnitz 33.   Wie bewertet es die Bundesregierung, dass Chemnitz als eine Stadt mit fast 250 000 Einwohnern keinerlei Anbindung an den Bahn-Fernverkehr mehr hat? Das Erreichbarkeitsmodell des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumfor- schung (BBSR) bewertet trotz fehlender SPFV-Angebote die Verbindungsquali- täten im Schienenpersonenverkehr (SPV) von Chemnitz nach Norden, Westen und Osten als sehr gut. Hierzu tragen insbesondere das gute SPNV-Angebot und die räumliche Nähe zu den Eisenbahnknoten Leipzig und Dresden bei. 34.   Wann ist nach Kenntnis der Bundesregierung wieder mit einer Fernverkehrs- anbindung der Stadt Chemnitz zu rechnen? Die Langfristplanung der DB Fernverkehr AG sieht vor, Chemnitz mit neuen IC- Zügen in die Richtungen Jena – Erfurt – Kassel, Hof – Regensburg – München und Dresden im SPFV zu bedienen. Ein Realisierungszeitpunkt ist nicht bekannt. 35.   Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung das jährliche Fahrgastauf- kommen von Chemnitz in Bezug auf Fernverkehrsziele unter Berücksichti- gung der dafür notwendigen Umsteigebahnhöfe wie etwa Leipzig und Dres- den? 36.   Wie viele Fahrgäste im Fernverkehr haben nach Kenntnis der Bundesregie- rung jährlich entweder den Ausgangsbahnhof Chemnitz oder den Zielbahn- hof Chemnitz? Die Fragen 35 und 36 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 43 und 44 der Klei- nen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksa- che 17/2539) verwiesen. 37.   In welchem Planungsstand befindet sich die Ausbaustrecke Leipzig–Chem- nitz, die im Bundesverkehrswegeplan 2030 noch im Potenziellen Bedarf (Projekt M-002-V01) geführt wird? Die Projekte des PB werden bewertet. Die Ergebnisse der vom Freistaat Sachsen beauftragten und im Jahr 2014 abgeschlossenen Studie werden dabei berücksich- tigt.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                –9–                               Drucksache 18/11999 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Wird bei der Bewertung für die ABS Leipzig – Chemnitz die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen, steigt das Vorhaben in den VB auf. Dies ist Voraussetzung, um mit der Planung beginnen zu können. 38.   Welche Ziele werden mit diesem Projekt verfolgt? Die noch ausstehenden Untersuchungen der ABS Leipzig – Chemnitz sollen im Zusammenhang mit dem Projekt „Deutschland-Takt“ im Rahmen einer fahrplan- feinen Untersuchung erfolgen. Ziel ist es, im Rahmen dieser Untersuchung die o. g. Möglichkeiten für die Einrichtung eines SPFV konkret aufzuzeigen. Dadurch soll ein Anreiz für die DB Fernverkehr AG geschaffen werden, abwei- chend von ihrem bisherigen Fernverkehrskonzept auch SPFV-Angebote in der Relation Leipzig – Chemnitz zu entwickeln. Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale 39.   Welche Schlussfolgerung zieht die Bundesregierung aus der Tatsache, dass auf der Sachsen-Franken-Magistrale (Dresden–Chemnitz–Zwickau– Bayreuth–Nürnberg) momentan kein Bahn-Fernverkehr mehr fährt, und welche Gründe sieht sie für diesen Missstand? 40.   Welches Fernverkehrsangebot ist auf der Sachsen-Franken-Magistrale nach Kenntnis der Bundesregierung langfristig geplant, und welche Umsetzungs- schritte sind dafür bereits unternommen worden? Die Fragen 39 und 40 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu Frage 7 der Kleinen Anfrage „Fernverkehrsanbindung sächsischer Städte“ (Bundestagsdrucksache 17/2539) verwiesen.",
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