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            "content": "Drucksache 18/3127                                                         –6–                       Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Durchschnittliche Rentenbezugsdauer der Renten wegen Alters nach Rentenarten Männer Durchschnittliche Rentenbezugsdauer* von Renten wegen Alters Renten wegen Alters nach dem SGB VI Altersrenten wegen für lang- für                                       Arbeits-              davon: Jahr       insgesamt    Regelalters-                  für lang-   für schwerbe-                                                          jährig unter besonders                                   losigkeit o. renten                    jährig Versi-    hinderte                                               für Frauen       Tage langjährig                                nach Alters-                    wg. Al- cherte       Menschen                    wg. Arbeits-                               Beschäf- Versicherte                                    teilzeit-                 tersteilzeit- losigkeit                                  tigte arbeit                      arbeit Jahre Alte Bundesländer 2007              16,69        19,73               -         11,15         12,13          10,52         10,83           4,11            -         14,92 2008              17,34        20,06               -         12,22         13,05          11,60         11,98           4,82            -         15,82 2009              17,60        20,20               -         13,09         13,63          12,39         12,80           5,55            -         16,21 2010              17,73        20,23               -         13,75         13,97          13,22         13,65           6,26            -         17,34 2011              17,55        20,11               -         13,98         13,98          13,61         14,43           6,57            -         17,82 2012              18,19        20,49           0,47          15,04         14,94          14,79         15,61           7,33            -         19,01 2013              18,45        20,65           0,99          15,59         15,55          15,61         16,49           8,19            -         19,20 Neue Länder 2007              15,45        19,01               -         10,42           7,67         10,04         10,11           3,66            -         16,84 2008              15,81        19,39               -         11,02           8,53         10,95         11,03           4,54            -         17,46 2009              16,20        19,78               -         11,59           8,93         11,83         11,94           5,03            -         17,59 2010              16,52        20,09               -         12,26           9,29         12,68         12,80           5,85            -         18,55 2011              16,62        20,34               -         12,54           9,58         13,28         13,48           5,98            -         20,93 2012              17,29        20,87           0,44          13,46         10,30          14,41         14,60           7,25            -         20,53 2013              17,79        21,32           0,79          14,18         10,90          15,24         15,44           8,12            -         21,10 Deutschland 2007              16,48        19,51               -         11,07         11,79          10,39         10,62           4,07            -         15,36 2008              17,08        19,95               -         12,07         12,67          11,40         11,67           4,79            -         16,13 2009              17,35        20,13               -         12,89         13,21          12,21         12,52           5,49            -         16,50 2010              17,51        20,20               -         13,55         13,53          13,05         13,37           6,21            -         17,59 2011              17,38        20,15               -         13,79         13,54          13,51         14,11           6,51            -         18,48 2012              18,03        20,55           0,47          14,83         14,46          14,67         15,27           7,33            -         19,37 2013              18,33        20,76           0,97          15,40         15,07          15,49         16,14           8,18            -         19,59 *) Ggf. einschließlich dem Rentenbezug einer vorhergehenden Rente. Hinweis: Statistisch nicht auswertbare Fälle wurden nicht in die Auswertung einbezogen. -- Rentenbezugsdauer liegt im Bereich der AV - ursprüngliches Bundesgebiet - nicht vollständig vor. Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                                      –7–                                         Drucksache 18/3127 Durchschnittliche Rentenbezugsdauer der Renten wegen Alters nach Rentenarten Frauen Durchschnittliche Rentenbezugsdauer* von Renten wegen Alters Renten wegen Alters nach dem SGB VI Altersrenten wegen für lang- für                                       Arbeits-              davon: insgesamt    Regelalters-                  für lang-   für schwerbe-                                                          jährig unter Jahr                                  besonders                                   losigkeit o. renten                    jährig Versi-    hinderte                                               für Frauen       Tage langjährig                                nach Alters-                    wg. Al- cherte       Menschen                    wg. Arbeits-                               Beschäf- Versicherte                                    teilzeit-                 tersteilzeit- losigkeit                                  tigte arbeit                      arbeit Jahre Alte Bundesländer 2007              20,58        22,24               -         11,90         11,17          11,98         12,20           2,51        12,30              - 2008              21,21        22,66               -         13,02         11,94          12,94         13,17           2,58        13,74              - 2009              21,36        22,81               -         13,66         12,07          14,15         14,41           3,22        14,63              - 2010              21,54        23,03               -         14,70         12,46          15,07         15,41           3,23        15,46              - 2011              21,56        23,11               -         15,08         12,46          15,72         16,36           4,05        16,04              - 2012              21,89        23,39           0,33          15,75         13,14          16,61         17,32           4,38        17,06              - 2013              22,06        23,52           3,03          16,32         13,66          17,63         18,48           4,83        17,92              - Neue Länder 2007              23,77        26,03               -          7,50           8,78         10,65         10,73           3,27        10,37              - 2008              23,94        26,35               -         10,20           8,99         11,51         11,59           1,75        11,28              - 2009              24,06        26,70               -         10,67           9,77         12,57         12,69           1,65        11,94              - 2010              24,18        27,06               -         10,95           9,77         13,25         13,46           3,76        12,77              - 2011              24,11        27,38               -         10,20         10,45          14,24         14,37           3,15        13,37              - 2012              24,56        27,81           0,33          11,13         11,03          15,01         15,38           4,67        14,62              - 2013              24,75        28,14           0,00          11,46         11,88          16,08         16,40           5,38        15,56              - Deutschland 2007              21,24        23,04               -         11,77         10,88          11,78         11,98           2,57        11,90              - 2008              21,80        23,45               -         12,92         11,49          12,70         12,90           2,52        13,15              - 2009              21,94        23,64               -         13,55         11,69          13,91         14,14           3,09        13,97              - 2010              22,09        23,87               -         14,55         11,98          14,76         15,07           3,31        14,80              - 2011              22,09        23,98               -         14,91         12,10          15,45         15,99           4,01        15,36              - 2012              22,43        24,27           0,33          15,58         12,77          16,33         16,97           4,42        16,46              - 2013              22,60        24,43           3,03          16,12         13,35          17,35         18,09           4,88        17,33              - *) Ggf. einschließlich dem Rentenbezug einer vorhergehenden Rente. Hinweis: Statistisch nicht auswertbare Fälle wurden nicht in die Auswertung einbezogen. -- Rentenbezugsdauer liegt im Bereich der AV - ursprüngliches Bundesgebiet - nicht vollständig vor. Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung 8. Welche Auswirkungen hat die schrittweise Anhebung der Regelalters- grenze auf die Rentenhöhe bzw. das Rentenniveau sowie den Rentenbei- tragssatz im Jahr 2030? Die Regelungen zur stufenweisen Anhebung der Altersgrenzen gemäß dem RV- Altersgrenzenanpassungsgesetz führen bis zum Jahr 2030 zu einer Entlastung des Beitragssatzes zur allgemeinen Rentenversicherung von 0,5 Prozentpunkten und zu einem um 0,6 Prozentpunkte höheren Sicherungsniveau vor Steuern. 9. Was würde ein Aussetzen der schrittweisen Anhebung der Regelalters- grenze bis zum Jahr 2018 für die Rentenhöhe bzw. das Rentenniveau sowie den Rentenbeitragssatz im Jahr 2030 bedeuten, und was hieße das für die jeweiligen gesetzlich festgelegten Beitragssatz- und Niveauziele im Jahr 2030? Würde die stufenweise Anhebung der Altersgrenzen vorübergehend ausgesetzt, fiele der Beitragssatz zur allgemeinen Rentenversicherung langfristig höher und das Sicherungsniveau vor Steuern geringer aus. Die Einhaltung der gesetzlichen Beitragssatzobergrenze und des Mindestsicherungsniveaus im Jahr 2030 wäre nicht gewährleistet.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                        –8–                 Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 10. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die gesundheitliche Si- tuation der Älteren in der Vergangenheit entwickelt, und wie entwickelt sich diese voraussichtlich in der Zukunft? Im Rahmen des Gesundheitsmonitorings werden am Robert Koch-Institut (RKI) regelmäßig repräsentative Gesundheitssurveys für die deutsche Bevölkerung durchgeführt. Ein wichtiger Indikator für die gesundheitliche Lage der Bevölke- rung ist die Selbsteinschätzung des eigenen Gesundheitszustandes. Für den Zeit- raum 1998 bis 2012 können anhand dieser Daten auch zeitliche Entwicklungen für die Bevölkerung im Alter von 65 bis 70 Jahren betrachtet werden. Die Daten des RKI sprechen dabei für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation in dieser Altersgruppe bei Männern wie bei Frauen. Während im Jahr 1998 nur 47,6 Prozent der Männer und 43,9 Prozent der Frauen in dieser Altersgruppe ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut eingeschätzt haben, liegt der entspre- chende Anteil im Jahr 2012 bei 60,8 Prozent bzw. 63,3 Prozent. Von den anderer repräsentativen Datenquellen für Deutschland liegt mit dem Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) die längste Zeitreihe vor. Seit 1994 wer- den im SOEP jährlich Angaben zur Selbsteinschätzung des Gesundheitszustan- des erhoben. Diese Daten sprechen ebenfalls für eine signifikante Verbesserung der gesundheitlichen Lage der Bevölkerung im Alter von 65 bis 70 Jahren im Zeitraum von 1994 bis 2012, auch ab dem Jahr 2007. Sowohl die Daten des Gesundheitsmonitorings am RKI als auch die des SOEP deuten für die gesamte Altersgruppe von 50 bis 64 Jahre auf eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation in den jeweiligen Beobachtungszeiträumen hin. Vor diesem Hintergrund ist nach derzeitiger Datenlage auch für die Zukunft keine Verschlechterung der gesundheitlichen Lage der 65- bis 70-Jährigen zu er- warten. 11. Wie hoch ist der Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Alter von a) 60, b) 61, c) 62, d) 63 und e) 64 Jahren an der Bevölkerung der jeweiligen Altersgruppe (bitte nach Männern und Frauen sowie Ost- und Westdeutschland getrennt aufwei- sen)? 12. Wie hat sich dieser Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter je- weils seit dem Jahr 2007 entwickelt? Die Fragen 11 und 12 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Beschäftigungsquote – also der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einer Altersgruppe an der Bevölkerung der jeweiligen Altersgruppe – bei den 60- bis 64-Jährigen im Jahr 2013 unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Zensus 2011 bei 32,4 Pro- zent. 2007 wurde noch eine Beschäftigungsquote von 18,4 Prozent verzeichnet. Jahresangaben zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beziehen sich in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit in der Regel auf den 30. Juni eines Jahres. Die von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder ermittelten Bevölkerungszahlen beziehen sich auf den 31. Dezember eines Jahres. Wegen der unterschiedlichen statistischen Quellen und Stichtage sind die Beschäfti-",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                          –9–                                Drucksache 18/3127 gungsquoten für einzelne Altersjahre in ihrer Aussagekraft stark eingeschränkt. Beschäftigungsquoten nach Einzelalter sind in der statistischen Berichterstat- tung der Bundesagentur für Arbeit nicht enthalten. Weitere Informationen können der folgenden Tabelle entnommen werden. Beschäftigungsquoten der 60- bis unter 65-Jährigen Deutschland                                 West-                Ost- Insgesamt              Männer               Frauen            deutschland        deutschland 2007                                 18,4                22,9                  14,1                19,0                16,5 2008                                 20,5                25,1                  16,1                21,1                18,5 2009                                 23,5                28,3                  18,9                23,8                22,4 2010                                 26,1                31,1                  21,3                25,9                27,0 2011                                 27,6                32,8                  22,6                27,2                29,4 2012                                 30,0                35,3                  24,9                29,5                31,8 2013                                 32,4                37,3                  27,9                31,8                34,7 Beschäftigungsquoten weisen den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an der gleichaltrigen Bevölkerung aus. Die Bevölkerungsdaten beziehen sich auf den 31.Dezember des Vorjahres. Hinweis: Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit wird ihre Berichterstattung zu den Beschäftigungsquoten voraussichtlich erst zum 27. November 2014 auf die Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus 2011 umstellen können. Derzeit werden im Inter- netangebot der BA noch Beschäftigungsquoten bezogen auf die Bevölkerungszahlen auf Basis von Fortschreibungen früherer Zählungen ausgewiesen. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 13. Wie hoch ist der jeweilige Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäf- tigter, die in Vollzeit arbeiten? Vollzeitbeschäftigungsquoten sind in der statistischen Berichterstattung der Bundesagentur für Arbeit nicht enthalten. 14. Wie hoch ist der jeweilige Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäf- tigter, wenn die Altersteilzeit, die überwiegend im sogenannten Block- modell genommen wird, nicht berücksichtigt wird? Die Altersteilzeitbeschäftigten aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagen- tur für Arbeit umfassen beim Blockzeitmodell sowohl Personen in der Freistel- lungsphase als auch in der Arbeitsphase. Eine separate Herausrechnung der Per- sonen in der Freistellungsphase ist daher nicht möglich.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                        – 10 –              Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 15. Wie entwickelt sich die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen vor dem Hintergrund, dass aufgrund der abschlagsfreien Rente ab 63 in den kommenden Jahren bis zu 50 000 Beschäftigte zusätzlich in Altersrente gehen? Angaben zur Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen unter Berücksichti- gung der Möglichkeit, ab dem 1. Juli 2014 im Alter 63 abschlagsfrei in Rente gehen zu können, liegen noch nicht vor. 16. Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze für die 60- bis 64-Jährigen würden be- nötigt, um eine Beschäftigungsquote für diese Altersgruppe von 50 Pro- zent zu erreichen? Die Entwicklung der Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen ist von einer Vielzahl von Einflüssen geprägt. Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze für die 60- bis 64-Jährigen benötigt würden, um eine Beschäftigungsquote für diese Alters- gruppe von 50 Prozent zu erreichen, lässt sich nicht valide ermitteln. 17. Wie hoch ist die Erwerbstätigenquote der a) 60-, b) 61-, c) 62-, d) 63- und e) 64-Jährigen (bitte nach Männern und Frauen sowie Ost- und West- deutschland getrennt aufweisen)? 18. Wie hat sich die Erwerbstätigenquote jeweils seit dem Jahr 2007 ent- wickelt? 19. Wie hoch ist die Erwerbsquote der a) 60-, b) 61-, c) 62-, d) 63- und e) 64-Jährigen (bitte nach Männern und Frauen sowie Ost- und West- deutschland getrennt aufweisen)? 20. Wie hat sich die Erwerbsquote jeweils seit dem Jahr 2007 entwickelt? Die Fragen 17 bis 20 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Die angefragten Erwerbstätigen- und Erwerbsquoten sind in den beiden folgen- den Tabellen aufgeführt.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode              – 11 –                 Drucksache 18/3127 Erwerbstätigenquoten 2007 bis 2013 nach Gebietsstand und Geschlecht Gebiet/ Altersgruppe         2007  2008   2009     2010  2011  2012   2013 Geschlecht 20 bis u. 65 J.          72,8  73,9   74,0     74,8  76,3  76,6   77,1 60 bis u. 65 J.        32,8  35,0   38,4     40,8  44,1  46,5   49,8 Deutsch-                    60 J.            46,7  48,8   51,8     54,3  58,9  62,4   66,9 land,                       61 J.            40,2  42,8   44,8     47,2  51,6  55,2   60,3 Insgesamt                   62 J.            34,6  36,3   38,9     40,8  45,0  46,7   50,6 63 J.            26,0  26,2   28,6     30,3  33,4  35,9   38,1 64 J.            19,1  21,3   22,3     24,3  27,2  29,1   31,3 20 bis u. 65 J.          78,9  80,0   79,4     79,9  81,4  81,8   81,8 60 bis u. 65 J.        41,0  43,0   46,7     48,9  52,1  54,6   57,4 Deutsch-                    60 J.            55,7  58,5   61,3     63,1  66,9  70,4   73,3 land,                       61 J.            49,3  52,0   54,1     56,5  60,8  64,1   68,3 Männer                      62 J.            44,4  44,2   48,1     49,2  53,7  56,4   58,9 63 J.            32,8  33,3   35,6     37,1  40,6  43,6   46,2 64 J.            25,9  28,0   28,3     30,2  33,7  35,6   38,8 20 bis u. 65 J.          66,6  67,7   68,6     69,5  71,1  71,5   72,3 60 bis u. 65 J.        24,8  27,2   30,4     32,9  36,3  38,7   42,7 Deutsch-                    60 J.            37,9  39,8   42,5     45,6  51,2  55,1   60,9 land,                       61 J.            31,3  33,8   35,8     37,9  42,9  46,8   53,0 Frauen                      62 J.            25,1  28,8   30,2     32,4  36,6  37,5   42,8 63 J.            19,5  19,5   21,9     24,0  26,4  28,5   30,4 64 J.            12,6  14,5   16,5     18,4  20,9  22,8   24,1 20 bis u. 65 J.          73,7  74,7   74,6     75,2  76,7  77,1   77,5 60 bis u. 65 J.        34,4  36,3   39,5     41,4  44,8  47,1   50,4 Alte Län-                   60 J.            47,5  49,7   52,8     54,8  59,6  62,6   67,1 der ohne 61 J.            41,6  43,5   45,7     48,5  52,8  56,1   61,1 Berlin, Insgesamt                   62 J.            36,2  38,0   39,9     41,3  46,0  47,9   51,6 63 J.            27,7  27,5   29,9     30,9  34,1  37,0   39,2 64 J.            20,8  23,0   23,5     25,4  28,2  30,2   32,3 20 bis u. 65 J.          69,3  70,8   71,8     73,1  74,5  74,7   75,4 60 bis u. 65 J.        26,9  29,7   33,9     38,2  41,5  44,1   47,6 Neue Län-                   60 J.            42,9  45,0   48,3     52,6  56,7  62,0   66,2 der mit 61 J.            34,3  39,9   40,9     42,4  47,8  52,2   57,9 Berlin, Insgesamt                   62 J.            29,5  29,3   34,7     37,8  41,1  42,5   47,1 63 J.            20,4  22,4   22,2     27,9  30,6  31,1   34,1 64 J.            13,3  15,1   18,8     19,8  22,8  23,8   27,5 Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                       – 13 –                            Drucksache 18/3127 21. Wie hoch ist die Arbeitslosenquote der a) 60-, b) 61-, c) 62-, d) 63- und e) 64-Jährigen (bitte nach Männern und Frauen sowie Ost- und West- deutschland getrennt aufweisen)? 22. Wie hat sich die Arbeitslosenquote jeweils seit dem Jahr 2007 entwickelt? Die Fragen 21 und 22 werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Die Arbeitslosenquoten stehen in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht für einzelne Altersjahre, sondern nur für Altersgruppen in Fünf-Jahres- Schritten zur Verfügung. Für das Jahr 2007 liegt zudem die Bezugsgröße für alle zivilen Erwerbspersonen nach soziodemografischen Merkmalen erst ab Mai 2007 vor. Um dennoch eine Arbeitslosenquote Älterer für 2007 ausweisen zu können, wird diese Bezugsgröße hilfsweise auch für die ersten vier Monate die- ses Jahres verwendet; Vergleiche mit den anderen Jahren sind dadurch leicht ein- geschränkt. Die Arbeitslosenquoten für 60- bis unter 65-Jährige und die Arbeitslosenquoten für alle Arbeitslosen weisen in den letzten Jahren eine gegenläufige Ent- wicklung auf. Während die Quote für alle Arbeitslosen der Jahre 2007 bis 2013 merklich von 9,0 Prozent auf 6,9 Prozent abnahm, stieg die Quote für Ältere im gleichen Zeitraum von 2,6 Prozent auf 8,4 Prozent. Damit lag die Arbeitslosen- quote für 60- bis unter 65-Jährige im Jahr 2013 um 1,5 Prozentpunkte über der- jenigen aller Arbeitslosen. Dies erklärt sich mit dem Auslaufen von Sonderrege- lungen für Ältere. Nach den Regelungen der § 428 des Dritten Buches Sozial- gesetzbuch (SGB III) und § 252 Absatz 8 SGB VI mussten 58-Jährige oder Äl- tere dem Arbeitsmarkt nicht mehr voll zur Verfügung stehen und wurden auch nicht mehr als Arbeitslose gezählt. Ohne diese Sonderregelung wäre auch bei den 60- bis unter 65-Jährigen ein vergleichbarer Rückgang der Quote zu ver- zeichnen. Arbeitslosenquoten 2007 bis 2013 (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) Deutschland             Westdeutschland             Ostdeutschland Zeitraum      Insgesamt   60 - 64 Jahre Insgesamt    60 - 64 Jahre  Insgesamt   60 - 64 Jahre 1             2           3             4             5            6 2007                     9 9,0           2 2,6          7 7,4           2 2,5         1 15,0           2 2,9 2008                     7 7,8           2 2,9          6 6,4           2 2,7         1 13,1           4 4,0 2009                     8 8,1           5 5,3          6 6,9           4 4,7         1 13,0           8 8,0 Deutschland             2010                     7 7,7           7 7,3          6 6,6           6 6,5         1 12,0          1 10,9 2011                     7 7,1           8 8,1          6 6,0           7 7,1         1 11,3          1 12,4 2012                     6 6,8           8 8,1          5 5,9           7 7,0         1 10,7          1 12,6 2013                     6 6,9           8 8,4          6 6,0           7 7,2         1 10,3          1 12,8 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                           – 14 –              Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Arbeitslosenquoten 2007 bis 2013 (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen nach Geschlecht) Insgesamt Zeitraum             Insgesamt                     Männer                    Frauen Insgesamt    60 - 64 Jahre  Insgesamt    60 - 64 Jahre Insgesamt   60 - 64 Jahre 2007                     9 9,0            2 2,6          8 8,5           2 2,5         9 9,5           2 2,8 2008                     7 7,8            2 2,9          7 7,4           2 2,9         8 8,2           3 3,0 2009                     8 8,1            5 5,3          8 8,3           5 5,4         7 7,9           5 5,1 Deutschland              2010                     7 7,7            7 7,3          7 7,9           7 7,7         7 7,5           6 6,8 2011                     7 7,1            8 8,1          7 7,1           8 8,6         7 7,0           7 7,4 2012                     6 6,8            8 8,1          6 6,9           8 8,6         6 6,8           7 7,4 2013                     6 6,9            8 8,4          7 7,0           8 8,7         6 6,7           7 7,9 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 23. Wie hoch ist a) der Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter im Alter von 60 bis 64 Jahren an der Bevölkerung der jeweiligen Altersgruppe, b) die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen, c) die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen sowie d) die Arbeitslosenquote der 60- bis 64-Jährigen im Vergleich zu allen an- deren Altersgruppen? Es wird auf die Antworten zu den Fragen 11, 12, 17 bis 20 sowie 21 und 22 ver- wiesen. 24. Welche Informationen liegen der Bundesregierung zur Beschäftigungs- situation der 60- bis 64-Jährigen differenziert nach Einkommensgruppen vor? Informationen über den Erwerbsstatus und das Einkommen von 60- bis 64-Jäh- rigen lassen sich verschiedenen Quellen entnehmen. Angaben zum sozialversi- cherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelt (kurz: Arbeitsentgelt) liegen im Rah- men der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor. Aus einer entsprechenden Sonderauswertung der BA anhand nichtrevidierter Anga- ben geht hervor, dass 54 Prozent der 60- bis 64-jährigen Vollzeitbeschäftigen zu- letzt (31. Dezember 2013) ein Bruttomonatsentgelt von über 3 000 Euro erziel- ten. Entsprechend errechnet sich für diese Altersgruppe mit 3 124 Euro ein Me- dianentgelt, das merklich über 3 000 Euro liegt (altersgruppenübergreifender Medianwert: 2 960 Euro). Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat die Datenaufbereitung für die Be- schäftigungsstatistik im August 2014 umfassend modernisiert. Dabei wurde eine verbesserte Modellierung der Daten vorgenommen und die Abgrenzung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung überprüft und um neue Personen- gruppen erweitert. In dieser revidierten Statistik ist das Merkmal „Entgelt“ je- doch noch nicht Bestandteil der Berichterstattung, die entsprechende Publika- tion „Sozialversicherungspflichtige Bruttoarbeitsentgelte“ wird voraussichtlich erst bis Mitte November 2014 revidiert. Auswertungen zu den Entgelten können demnach derzeit nur hilfsweise aus der nicht-revidierten Beschäftigungsstatistik zur Verfügung gestellt werden.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                       – 15 –                        Drucksache 18/3127 Aus dem Mikrozensus lassen sich zusätzliche Informationen über andere Ein- kommensarten, über das verfügbare Einkommen sowie über nicht (aktiv) versi- cherte Personen entnehmen, allerdings ist die Abgrenzung der sozialversiche- rungspflichtigen Beschäftigung hier unscharf. Nach dem Mikrozensus waren 2013 49,8 Prozent aller 60- bis 64-Jährigen erwerbstätig (siehe auch Antwort zu Frage 17). In unteren Einkommensgruppen (gemessen am persönlichen Netto- einkommen der Befragten) sind deutlich geringere Anteile Erwerbstätiger zu verzeichnen (der niedrigste Anteil tritt mit 23,4 Prozent in der Einkommens- klasse von 500 bis unter 700 Euro auf), bei höheren Einkommen nimmt der An- teil Erwerbstätiger stetig zu, wie folgender Tabelle zu entnehmen ist: Erwerbsbeteiligung 60- bis 64-Jähriger nach Gruppen des persönlichen Nettoeinkommens 2013 (Euro je Monat) 1) Einkommen von … bis unter … Euro                      Anteil Erwerbstätiger Gesamt                                                         49,8 Unter 500                                                   38,5 500 - 700                                                   23,4 700 - 900                                                   29,3 900 - 1.100                                                 42,6 1.100 - 1.300                                               50,5 1.300 - 1.500                                               57,6 1.500 - 1.700                                               64,9 1.700 - 2.000                                               69,7 2.000 - 2.300                                               72,9 2.300 - 2.600                                               74,2 2.600 - 2.900                                               76,7 2.900 - 3.200                                               81,0 3.200 - 3.600                                               84,2 3.600 - 4.000                                               88,7 4.000 - 5.000                                               90,8 5.000 Euro oder mehr                                        92,1 1) Anteil Erwerbstätiger in der jeweiligen Einkommensgruppe Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2013 25. Wie hoch ist das durchschnittliche Rentenzugangsalter in Altersrenten, und wie hat sich dieses seit dem Jahr 2007 entwickelt (bitte nach Männern und Frauen sowie Ost- und Westdeutschland getrennt aufweisen)? Die Höhe des durchschnittlichen Rentenzugangsalters in Altersrenten sowie die Entwicklung seit 2007 können der nachstehenden Tabelle entnommen werden.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                        – 16 –               Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Durchschnittlilches Zugangsalter der Renten wegen Alters Jahr            insgesamt        Männer           Frauen Alte Bundesländer 2007                    63,3            63,4             63,2 2008                    63,3            63,5             63,2 2009                    63,4            63,6             63,2 2010                    63,8            63,9             63,6 2011                    63,7            63,9             63,6 2012                    64,1            64,1             64,1 2013                    64,2            64,1             64,3 Neue Länder 2007                    62,3            62,9             61,6 2008                    62,3            63,0             61,7 2009                    62,3            63,1             61,6 2010                    62,2            62,9             61,6 2011                    62,2            63,0             61,6 2012                    63,2            63,6             62,8 2013                    63,6            63,7             63,4 Deutschland 2007                    63,1            63,3             63,0 2008                    63,2            63,4             63,0 2009                    63,2            63,5             62,9 2010                    63,5            63,8             63,3 2011                    63,5            63,8             63,2 2012                    64,0            64,0             63,9 2013                    64,1            64,1             64,2 Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung 26. Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über die Diskrepanz zwischen dem mittleren Erwerbsaustrittsalter bestimmter Berufe und dem durchschnittlichen Rentenzugangsalter vor, und wie bewertet sie diese? Erwerbsaustritt und Rentenzugang hängen nicht unmittelbar zusammen. Die beiden Ereignisse fallen bei Rentenbeziehenden, die eine Nebentätigkeit aus- üben, und bei Rentenzugängen aus Nichterwerbstätigkeit, auseinander. Aus Al- ter und Beruf beim Erwerbsaustritt lassen sich mithin keine hinreichend belast- baren Rückschlüsse auf das Rentenzugangsalter ziehen. Aussagen zu ausgeübten Tätigkeiten/Berufen anhand der Statistiken der Deut- schen Rentenversicherung sind zudem nur mit einer Vielzahl von Einschränkun- gen möglich. Insbesondere ist dieses Merkmal statistisch untererfasst, da z. B. für einige Versicherte in den letzten Jahren vor dem Rentenzugang keine Mel- dungen der Arbeitgeber zur Sozialversicherung vorliegen, aus denen die Infor- mationen zu Berufen entnommen werden können. Darüber hinaus ist zu beach- ten, dass eine Situation zu einem bestimmten Stichtag bzw. in einem bestimmten Berichtsjahr dargestellt wird. Somit kann nur eine Aussage darüber getroffen werden, dass von den Rentenzugängen eines Jahres eine bestimmte Anzahl von Versicherten zuletzt in einem bestimmten Beruf gearbeitet hat. Da nur die ak- tuelle bzw. letzte ausgeübte Tätigkeit erfasst wird, können zudem Berufswechsel vor Rentenzugang nicht erfasst werden. Insofern können auch keine Aussagen darüber getroffen werden, ob der Rentenzugang aus dem „ursprünglichen“ Be- ruf eines Versicherten oder aus einem anderen Beruf erfolgt.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                    – 17 –                         Drucksache 18/3127 27. a) Wie ist der Versichertenstatus vor Rentenbeginn in Prozent aller Neu- zugänge in Altersrente (nicht Regelaltersrente), und wie haben sich diese Zahlen seit dem Jahr 2000 entwickelt? b) Wie hoch ist der Anteil der Rentnerinnen und Rentner seit dem Jahr 2000, die direkt vor der Altersrente (nicht Regelaltersrente) einer so- zialversicherungspflichtigen Beschäftigung ohne Altersteilzeit nach- gegangen sind? Die erbetenen Angaben können der nachstehenden Tabelle entnommen werden.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                                                            – 18 –                          Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Renten wegen Alters: Versicherungsstatus am 31.12. im Jahr vor dem Leistungsfall Männer und Frauen - Anteile ausgewählter Versicherungsverhältnisse in % an Insgesamt (Fallzahl) davon Versicherungsverhältnisse: Leistungs- Leistungs- Jahr             insgesamt       versicherungs-                                                         Anrechnungs- sonstige aktive Altersteilzeit/ empfang             empfang                                               passive pflichtige Be-                                                             zeit-       Versicherungs- 1) Vorruhestand      nach   dem       nach    dem                   3)                4) Versicherung schäftigung                                                     2)    versicherte verhältnisse SGB III/AFG SGB II Alte Bundesländer 2000                    682.692                26,6              3,3             18,5                 x               5,5               9,8             36,3 2001                    647.885                24,5              7,3             16,2                 x               4,1              10,9             37,1 2002                    616.023                23,3              9,2             14,6                 x               3,2              11,5             38,2 2003                    644.147                21,8              9,8             14,1                 x               3,0              11,8             39,4 2004                    644.939                19,8              9,9             14,2                 x               2,9              11,5             41,8 2005                    587.062                17,5             10,0             16,9                 x               2,8              11,4             41,3 2006                    590.647                17,4             12,0             10,9               5,0               2,9               9,7             42,1 2007                    566.720                18,1             15,1             11,7               5,6               3,1               9,0             37,3 2008                    577.162                18,0             14,8             12,7               5,7               3,4               8,6             36,7 2009                    568.136                20,1             15,6              7,8               6,4               3,2               9,5             37,5 2010                    545.251                21,3             15,8              6,8               7,0               2,0               9,1             38,1 2011                    570.109                22,2             15,1              7,6               7,6               1,5               9,1             36,8 2012                    516.981                23,4             13,8              7,7               1,2               7,4              10,4             36,1 2013                    518.033                25,5             13,0              6,7               0,0               8,2              10,9             35,6 Neue Länder 2000                    165.347                20,9              2,7             55,7                 x               7,0               6,0              7,7 2001                    138.577                22,0              4,6             49,3                 x               7,6               7,1              9,4 2002                    123.975                22,3              7,5             44,3                 x               7,5               7,6             10,9 2003                    137.096                20,8             10,1             44,3                 x               6,9               7,7             10,1 2004                    134.119                19,3             11,7             42,7                 x               7,1               7,8             11,5 2005                    117.047                17,3             12,4             46,6                 x               5,6               7,7             10,3 2006                    103.683                18,7             15,2             27,2              10,5               6,1               6,7             15,7 2007                    111.423                17,1             17,4             24,9              12,1               7,5               6,6             14,5 2008                    110.520                16,9             16,6             26,8              11,9               7,9               6,6             13,4 2009                    105.374                19,9             18,6             14,5              14,9               8,6               8,1             15,5 2010                    107.848                21,7             18,9             13,1              14,9               6,2               8,0             17,2 2011                    109.679                23,9             17,1             13,6              15,6               5,4               8,1             16,2 2012                     96.879                26,7             18,0             14,7               2,5             13,0                9,0             16,0 2013                     99.757                28,5             15,7             13,8               0,0             15,8                9,8             16,5 Deutschland 2000                    848.039                25,5              3,2             25,7                 x               5,8               9,0             30,7 2001                    786.462                24,1              6,8             22,0                 x               4,7              10,2             32,3 2002                    739.998                23,2              8,9             19,6                 x               4,0              10,8             33,6 2003                    781.243                21,6              9,8             19,4                 x               3,7              11,1             34,3 2004                    779.058                19,8             10,2             19,1                 x               3,6              10,8             36,6 2005                    704.109                17,5             10,4             21,8                 x               3,3              10,8             36,2 2006                    694.330                17,6             12,4             13,4               5,8               3,4               9,2             38,2 2007                    678.143                18,0             15,5             13,9               6,7               3,8               8,6             33,6 2008                    687.682                17,8             15,1             15,0               6,7               4,1               8,3             32,9 2009                    673.510                20,1             16,0              8,8               7,7               4,0               9,3             34,0 2010                    653.099                21,4             16,3              7,8               8,3               2,7               8,9             34,6 2011                    679.788                22,5             15,4              8,6               8,9               2,2               9,0             33,5 2012                    613.860                23,9             14,5              8,8               1,4               8,3              10,2             32,9 2013                    617.790                26,0             13,5              7,8               0,0               9,4              10,7             32,5 Hinw eis: Mehrfachnennungen möglich. Es erfolgt eine pauschale Korrektur der sonst. aktiven Beschäftigungsverh., damit die Addition aller Verhältnisse die ausgew iesene Fallzahl ergibt. 1) Ohne Altersteilzeitbeschäftigung; ab 2000 inkl. geringfügiger Beschäftigung mit Verzicht auf die Versicherungsfreiheit. 2) Von 2005 bis 2010 RV-pflichtige Leistung nach dem SGB II, die w enigen Fälle mit Zugang ab 2012 sind Fälle mit Leistungsfall bis 2011 verbunden mit einer Statusangabe bis 2010. 3) Ab Zugang 2012 und mit Leistungsfall ab 2012 sind hier auch die Leistungsempfänger nach dem SGB II enthalten, sofern keine parallele Pflichtversicherung vorliegt. 4) Beispielsw eise: Handw erker, Pflegepersonen, Künstler, Publizisten, geringfügig Beschäftigte ohne Verzicht auf die Versicherungsfreiheit Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                                                         – 19 –                                                 Drucksache 18/3127 Renten wegen Alters: Versicherungsstatus am 31.12. im Jahr vor dem Leistungsfall Männer - Anteile ausgewählter Versicherungsverhältnisse in % an Insgesamt (Fallzahl) davon Versicherungsverhältnisse: Leistungs-       Leistungs- versicherungs-                                                         Anrechnungs- sonstige aktive Jahr             insgesamt                           Altersteilzeit/ empfang             empfang                                               passive pflichtige Be-                                                             zeit-       Versicherungs- 1) Vorruhestand nach dem              nach dem                      3)                4) Versicherung schäftigung                                                     2)    versicherte verhältnisse SGB III/AFG        SGB II Alte Bundesländer 2000                    324.660                26,9              5,7             27,4                 x               5,8               7,4             26,8 2001                    310.973                24,3             12,9             22,6                 x               4,1               7,5             28,6 2002                    297.377                24,4             15,6             19,6                 x               2,9               8,1             29,5 2003                    308.597                23,3             15,3             18,6                 x               2,6               8,9             31,3 2004                    303.731                21,3             14,4             18,7                 x               2,5               8,7             34,3 2005                    286.628                18,8             14,2             22,6                 x               2,4               8,2             33,8 2006                    283.996                18,3             16,3             13,9               6,8               2,7               6,5             35,5 2007                    283.130                18,6             19,9             14,1               7,3               2,7               6,2             31,2 2008                    282.271                18,3             19,4             14,5               7,2               3,0               6,2             31,4 2009                    269.307                20,6             20,3              8,0               8,0               2,9               7,1             33,2 2010                    253.395                21,1             19,9              7,2               8,1               2,4               6,6             34,7 2011                    265.626                21,8             19,3              8,3               8,7               1,9               6,9             33,1 2012                    253.200                23,6             17,7              8,7               1,3               8,5               8,4             31,8 2013                    262.630                26,8             16,8              7,8               0,0               9,0               8,9             30,6 Neue Länder 2000                     76.935                16,7              4,2             64,3                 x               3,7               5,1              6,1 2001                     62.892                19,4              6,5             55,4                 x               5,0               6,3              7,5 2002                     58.112                21,2              9,6             48,0                 x               5,4               7,0              8,7 2003                     66.581                20,4             11,6             46,7                 x               4,8               7,8              8,7 2004                     66.760                18,8             11,6             46,2                 x               5,0               7,9             10,6 2005                     64.077                17,3             11,3             50,4                 x               3,3               8,0              9,7 2006                     54.973                19,2             13,1             31,1              10,7               3,6               6,5             15,7 2007                     57.306                18,2             16,3             28,5              12,2               4,8               5,8             14,2 2008                     54.449                18,4             15,2             28,6              12,5               5,2               6,0             14,1 2009                     49.241                21,7             16,9             15,3              16,5               6,1               7,3             16,3 2010                     46.551                22,2             16,6             14,5              16,9               6,1               7,4             16,4 2011                     47.115                23,3             15,1             15,0              17,9               5,5               7,7             15,6 2012                     50.590                25,9             14,8             15,3               2,5             14,6                9,5             17,3 2013                     56.122                28,2             13,1             14,8               0,0             16,4               10,0             17,5 Deutschland 2000                    401.595                24,9              5,4             34,5               0,0               5,4               7,0             22,8 2001                    373.865                23,5             11,8             28,1               0,0               4,2               7,3             25,1 2002                    355.489                23,9             14,6             24,3               0,0               3,3               7,9             26,1 2003                    375.178                22,8             14,6             23,6               0,0               3,0               8,7             27,3 2004                    370.491                20,9             13,9             23,7               0,0               2,9               8,5             30,0 2005                    350.705                18,5             13,6             27,7               0,0               2,5               8,2             29,4 2006                    338.969                18,5             15,8             16,7               7,4               2,9               6,5             32,3 2007                    340.436                18,5             19,3             16,5               8,1               3,0               6,1             28,3 2008                    336.720                18,3             18,7             16,8               8,1               3,4               6,2             28,6 2009                    318.548                20,7             19,8              9,1               9,3               3,4               7,1             30,6 2010                    299.946                21,3             19,3              8,4               9,5               2,9               6,7             31,9 2011                    312.741                22,0             18,7              9,3              10,1               2,4               7,0             30,4 2012                    303.790                24,0             17,2              9,8               1,5               9,6               8,6             29,3 2013                    318.752                27,0             16,1              9,0               0,0             10,3                9,1             28,3 Hinw eis: Mehrfachnennungen möglich. Es erfolgt eine pauschale Korrektur der sonst. aktiven Beschäftigungsverh., damit die Addition aller Verhältnisse die ausgew iesene Fallzahl ergibt. 1) Ohne Altersteilzeitbeschäftigung; ab 2000 inkl. geringfügiger Beschäftigung mit Verzicht auf die Versicherungsfreiheit. 2) Von 2005 bis 2010 RV-pflichtige Leistung nach dem SGB II, die w enigen Fälle mit Zugang ab 2012 sind Fälle mit Leistungsfall bis 2011 verbunden mit einer Statusangabe bis 2010. 3) Ab Zugang 2012 und mit Leistungsfall ab 2012 sind hier auch die Leistungsempfänger nach dem SGB II enthalten, sofern keine parallele Pflichtversicherung vorliegt. 4) Beispielsw eise: Handw erker, Pflegepersonen, Künstler, Publizisten, geringfügig Beschäftigte ohne Verzicht auf die Versicherungsfreiheit Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung",
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            "number": 20,
            "content": "Drucksache 18/3127                                                                            – 20 –                          Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Renten wegen Alters: Versicherungsstatus am 31.12. im Jahr vor dem Leistungsfall Frauen - Anteile ausgewählter Versicherungsverhältnisse in % an Insgesamt (Fallzahl) davon Versicherungsverhältnisse: Leistungs-       Leistungs- versicherungs-                                                         Anrechnungs- sonstige aktive Jahr             insgesamt                           Altersteilzeit/ empfang             empfang                                               passive pflichtige Be-                                                             zeit-       Versicherungs- 1) Vorruhestand nach dem              nach dem                      3)                4) Versicherung schäftigung                                                     2)    versicherte verhältnisse SGB III/AFG        SGB II Alte Bundesländer 2000                    358.032                26,3              1,1             10,4                 x               5,3              12,0             45,0 2001                    336.912                24,7              2,1             10,2                 x               4,1              13,9             45,0 2002                    318.646                22,3              3,2              9,9                 x               3,6              14,7             46,3 2003                    335.550                20,5              4,7             10,0                 x               3,4              14,5             46,9 2004                    341.208                18,5              5,8             10,2                 x               3,2              14,0             48,4 2005                    300.434                16,3              6,1             11,4                 x               3,3              14,5             48,5 2006                    306.651                16,5              7,9              8,2               3,3               3,1              12,6             48,3 2007                    283.590                17,7             10,3              9,4               3,9               3,5              11,7             43,4 2008                    294.891                17,7             10,4             11,0               4,3               3,8              11,0             41,8 2009                    298.829                19,7             11,3              7,5               5,0               3,4              11,7             41,3 2010                    291.856                21,4             12,2              6,4               5,9               1,6              11,4             40,9 2011                    304.483                22,6             11,4              7,0               6,6               1,2              11,1             40,0 2012                    263.781                23,1             10,1              6,7               1,1               6,3              12,4             40,2 2013                    255.403                24,2              9,2              5,5               0,0               7,4              13,0             40,7 Neue Länder 2000                     88.412                24,6              1,5             48,1                 x             10,0                6,8              9,1 2001                     75.685                24,1              3,0             44,2                 x               9,8               7,8             11,0 2002                     65.863                23,4              5,6             41,0                 x               9,3               8,0             12,7 2003                     70.515                21,2              8,7             42,0                 x               9,0               7,7             11,5 2004                     67.359                19,9             11,7             39,2                 x               9,2               7,7             12,4 2005                     52.970                17,4             13,9             41,9                 x               8,5               7,4             11,0 2006                     48.710                18,1             17,5             22,8              10,3               8,8               6,9             15,6 2007                     54.117                16,0             18,5             21,0              12,0             10,3                7,3             14,8 2008                     56.071                15,4             18,0             25,1              11,3             10,5                7,2             12,6 2009                     56.133                18,3             20,0             13,9              13,5             10,7                8,7             14,8 2010                     61.297                21,3             20,7             12,0              13,5               6,3               8,4             17,9 2011                     62.564                24,4             18,7             12,5              13,9               5,4               8,4             16,7 2012                     46.289                27,6             21,6             14,1               2,3             11,3                8,5             14,6 2013                     43.635                28,8             19,0             12,6               0,0             14,9                9,5             15,1 Deutschland 2000                    446.444                26,0              1,2             17,9                 x               6,2              10,9             37,9 2001                    412.597                24,6              2,2             16,5                 x               5,1              12,8             38,8 2002                    384.509                22,5              3,6             15,2                 x               4,6              13,5             40,6 2003                    406.065                20,6              5,4             15,6                 x               4,4              13,3             40,7 2004                    408.567                18,8              6,8             15,0                 x               4,2              12,9             42,5 2005                    353.404                16,4              7,3             16,0                 x               4,0              13,4             42,8 2006                    355.361                16,8              9,2             10,2               4,3               3,9              11,8             43,8 2007                    337.707                17,4             11,6             11,2               5,2               4,6              11,0             38,8 2008                    350.962                17,3             11,7             13,3               5,4               4,8              10,4             37,1 2009                    354.962                19,5             12,7              8,5               6,4               4,5              11,2             37,1 2010                    353.153                21,4             13,7              7,4               7,3               2,4              10,9             36,9 2011                    367.047                22,9             12,6              7,9               7,9               1,9              10,6             36,0 2012                    310.070                23,8             11,8              7,8               1,2               7,0              11,8             36,4 2013                    299.038                24,9             10,6              6,6               0,0               8,5              12,5             37,0 Hinw eis: Mehrfachnennungen möglich. Es erfolgt eine pauschale Korrektur der sonst. aktiven Beschäftigungsverh., damit die Addition aller Verhältnisse die ausgew iesene Fallzahl ergibt. 1) Ohne Altersteilzeitbeschäftigung; ab 2000 inkl. geringfügiger Beschäftigung mit Verzicht auf die Versicherungsfreiheit. 2) Von 2005 bis 2010 RV-pflichtige Leistung nach dem SGB II, die w enigen Fälle mit Zugang ab 2012 sind Fälle mit Leistungsfall bis 2011 verbunden mit einer Statusangabe bis 2010. 3) Ab Zugang 2012 und mit Leistungsfall ab 2012 sind hier auch die Leistungsempfänger nach dem SGB II enthalten, sofern keine parallele Pflichtversicherung vorliegt. 4) Beispielsw eise: Handw erker, Pflegepersonen, Künstler, Publizisten, geringfügig Beschäftigte ohne Verzicht auf die Versicherungsfreiheit Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                      – 21 –                         Drucksache 18/3127 28. a) Wie hoch ist der Anteil der Rentnerinnen und Rentner an allen Erwerbs- personen der jeweiligen Altersgruppe, die vorzeitig mit Abschlägen in die Altersrente gehen, b) wie hoch sind die Abschläge durchschnittlich (prozentual und in Euro- beträgen), und c) wie hat sich dieser Anteil der Altersrentnerinnen und Altersrentner seit dem Jahr 2007 entwickelt? Die Beantwortung dieser Frage erfordert Sonderauswertungen von Statistik- daten durch die Deutsche Rentenversicherung Bund. Diese konnten in der von den Fragestellern zur Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung gestell- ten Zeit nicht erstellt werden. Spezielle Personengruppen 29. Welche Personen bzw. Gruppen haben nach Ansicht der Bundesregierung besondere Schwierigkeiten, ihre jeweiligen Erwerbsphasen bis zum Errei- chen einer erhöhten Regelaltersgrenze zu verlängern? Schwierigkeiten, mit Ende der Erwerbsphase die Regelaltersgrenze zu errei- chen, können Personen haben, die langzeitarbeitslos sind und mehrere Vermitt- lungshemmnisse aufweisen. Befunde der Wirkungsforschung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung belegen, dass auf der individuellen Ebene eine Vielzahl an Hemmnissen den Übergang in Beschäftigung erschweren kann, insbesondere fehlende Bildungs- bzw. Ausbildungsabschlüsse, gesundheitliche Einschränkungen, eine lange Verweildauer im Leistungsbezug, Mutterschaft, ein Alter über 50 Lebensjahren, der Status als Zuwanderer oder die mangelnde Beherrschung der deutschen Sprache. Siebzig Prozent der erwerbsfähigen Leis- tungsberechtigten weisen mehr als eines dieser „Risikomerkmale“ auf. Die Wahrscheinlichkeit eines arbeitsvermittelten Abgangs aus der Grundsicherung für Arbeitsuchende verringert sich mit der Kumulation der Risikomerkmale er- heblich. 30. Wie viele Personen mit unterdurchschnittlichem Einkommen erreichen nicht die Regelaltersgrenze, und wie viele dieser Personen beziehen zwi- schen ihrer letzten Beschäftigung und der Regelaltersgrenze eine Er- werbsminderungsrente? Die Beantwortung dieser Frage erfordert Sonderauswertungen von Statistik- daten durch die Deutsche Rentenversicherung Bund. Diese konnten in der von den Fragestellern zur Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung gestell- ten Zeit nicht erstellt werden. 31. Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die gesundheitliche Si- tuation der Menschen mit Behinderungen, erwerbsgeminderten, arbeits- losen und sonstigen leistungsgeminderten Personen in der Vergangenheit entwickelt, und wie entwickelt sich diese voraussichtlich in der Zukunft? Aussagen zur gesundheitlichen Situation von Menschen mit Behinderungen, er- werbsgeminderten, arbeitslosen und sonstigen leistungsgeminderten Personen sind wegen der Heterogenität dieser Personengruppen und ihres jeweils ver- gleichsweise geringen Anteils an der Gesamtbevölkerung mit größeren statis- tischen Unsicherheiten verbunden als Aussagen zur älteren Bevölkerung im Allgemeinen (siehe dazu auch die Antwort zu Frage 10). Zudem können diese Personengruppen nicht in allen Studien gleichermaßen differenziert abgebildet werden.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                       – 22 –              Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Anhand verschiedener Erhebungen aus dem Gesundheitsmonitoring am Robert Koch-Institut (RKI) kann die Entwicklung der Selbsteinschätzung der eigenen Gesundheit für Menschen mit anerkannten Behinderungen oder Erwerbsminde- rungen unabhängig vom Schweregrad der Einschränkungen für Männer und Frauen im Alter von 50 bis 70 Jahren abgebildet werden. Diese Studien deuten darauf hin, dass sich die gesundheitliche Lage der Männer und Frauen mit aner- kannten Behinderungen im Beobachtungszeitraum der Jahre 1998 bis 2012 nicht signifikant verändert hat. Für nichterwerbstätige Männer und Frauen gleichen Alters deuten die Daten aus dem Gesundheitsmonitoring aber auf eine tendenzielle Verschlechterung der gesundheitlichen Selbsteinschätzung der Jahre 1998 bis 2012 hin. Bei der Interpretation ist zu berücksichtigen, dass sich die soziodemographische Zusammensetzung der Erwerbslosen im Beobachtungszeitraum sowohl durch konjunkturelle Effekte als auch durch eine insgesamt gestiegene Erwerbsbetei- ligung der Bevölkerung erheblich verändert hat. Die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ermöglichen die Analyse der Entwicklung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit Behinderun- gen und Nichterwerbstätigen im Zeitraum der Jahre 1994 bis 2012. Demnach ist der Anteil der Personen mit gutem oder sehr gutem Gesundheitszustand bei Männern mit anerkannten Behinderungen im Alter von 50 bis 70 Jahren kon- stant geblieben, während er bei Frauen leicht zugenommen hat. Demgegenüber weist auch das SOEP eine Verschlechterung der gesundheitlichen Selbstein- schätzung von arbeitslosen Männern und Frauen aus. Aus den Erhebungen der Deutschen Rentenversicherung geht hervor, dass die von ihr für ihre Versicherten erbrachten Leistungen zur medizinischen Rehabi- litation und zur Teilhabe am Arbeitsleben die Erwerbsfähigkeit und damit auch die gesundheitliche Situation der betroffenen Versicherten nachhaltig verbessert haben. Innerhalb der ersten 24 Monate nach einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation sind immerhin 85 Prozent der Teilnehmer an dieser Maßnahme weiterhin erwerbsfähig und zahlen entweder lückenlos (70 Prozent) oder mit Unterbrechungen (15 Prozent) Beiträge zur Sozialversicherung. Die berufliche Wiedereingliederung der Rehabilitanden und Rehabilitandinnen, die im Jahr 2009 ihre Bildungsleistung abgeschlossen hatten, nahm im Verlauf der beiden folgenden Jahre zu: Waren im sechsten Monat nach Ende der Bildungsleistung 37 Prozent pflichtversichert beschäftigt, erhöhte sich dieser Anteil nach zwei Jahren auf rund 50 Prozent. 32. Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung a) der Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter mit Behinde- rungen im Alter von 60 bis 64 Jahren an der Bevölkerung der jeweili- gen Altersgruppe, Ein entsprechender Indikator ist in der statistischen Berichterstattung der Bun- desagentur für Arbeit nicht enthalten. b) die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen mit Behinderungen, c) die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen mit Behinderungen sowie Die Fragen 32b und 32c werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Im Mikrozensus, der maßgeblichen Quelle zur Erfassung der Erwerbsbeteili- gung, werden Fragen nach einer Behinderung nicht durchgehend gestellt. Im ak- tuellen Mikrozensus aus dem Jahr 2013, aus dem das Statistische Bundesamt erste Ergebnisse unlängst zugänglich machte, wurde das Merkmal zwar erho-",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                          – 23 –                       Drucksache 18/3127 ben, eine Sonderauswertung des Mikrozensus konnte im Rahmen der zur Beant- wortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung stehenden Frist jedoch nicht ab- geschlossen werden. Davor wurden Behinderungen zuletzt in den Jahren 2009 und 2005 abgefragt. Die Erwerbs- und Erwerbstätigenquoten aus diesen Jahren sowie die sich hieraus ergebenden Erwerbslosenquoten sind in der folgenden Ta- belle wiedergegeben. Erwerbs- und Erwerbstätigenquote 60- bis 64-Jähriger mit Behinderungen, 2005 und 2009 Erwerbstätigen-              Erwerbs-               Erwerbslosen- 1)                       2)                       3) quote                   quote                     quote Insgesamt 2005                 16,4                    18,5                      11,1 2009                 23,1                    25,0                       7,8 Männer 2005                 18,8                    21,4                      12,1 2009                 26,9                    29,2                       7,8 Frauen 2005                 13,0                    14,4                       9,1 2009                 18,2                    19,8                       8,0 1) Anteil der Erwerbstätigen mit Behinderungen an allen Personen mit Behinderungen in der entsprechenden Altersgruppe. 2) Anteil der Erwerbspersonen mit Behinderungen an allen Personen mit Behinderungen in der entsprechenden Altersgruppe. 3) Anteil der Erwerbslosen mit Behinderungen an den Erwerbspersonen mit Behinderungen in der entsprechenden Altersgruppe. Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus d) die Arbeitslosenquote der 60- bis 64-Jährigen mit Behinderungen, und wie haben sich diese Zahlen seit dem Jahr 2007 entwickelt (bitte nach Frauen und Männern getrennt aufweisen)? In der Statistik der Bundesagentur für Arbeit liegen keine Angaben zur Arbeits- losigkeit von Menschen mit Behinderungen vor. 33. Plant die Bundesregierung vor diesem Hintergrund, die Anhebung der Re- gelaltersgrenze für schwerbehinderte Menschen von 63 auf 65 Jahre wie- der rückgängig zu machen, und wenn nein, warum nicht? Schwerbehinderte Menschen der Geburtsjahrgänge bis zum Jahr 1951 können eine vorzeitige Altersrente bereits ab Alter 60 und eine abschlagsfreie Rente ab Alter 63 beziehen (Altersrente für schwerbehinderte Menschen). Für jüngere Geburtsjahrgänge wird das Renteneintrittsalter – weitestgehend parallel zur Anhebung der Regelaltersgrenze – zwar stufenweise erhöht, jedoch können schwerbehinderte Menschen auch in Zukunft regelmäßig früher vorzeitig oder abschlagsfrei eine Altersrente beziehen als andere Versicherte unter vergleich- baren Bedingungen. Die Anhebung des Renteneintrittsalters betrifft dabei alle Arten von Altersrenten gleichermaßen. Sie ist wegen der demografischen Ent- wicklung unabdingbar, wenn die gesetzliche Rente langfristig finanzierbar blei- ben soll.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                         – 24 –              Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode 34. a) Wie viele Frauen und Männer im Alter von 60 bis 64 Jahren beziehen eine Erwerbsminderungsrente (bitte nach Jahren getrennt aufweisen)? c) Wie hoch sind durchschnittlich die Abschläge auf ihre Erwerbsminde- rungsrenten (bitte in absoluten Zahlen und in Prozent angeben)? Die Fragen 34a und 34c werden wegen des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Beantwortung dieser Fragen erfordert Sonderauswertungen von Statistik- daten durch die Deutschen Rentenversicherung Bund. Diese konnten in der von den Fragestellern zur Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung gestell- ten Zeit nicht erstellt werden. b) Wie viele dieser Bezieherinnen und Bezieher einer Erwerbsminde- rungsrente sind auf Leistungen der Grundsicherung im Alter angewie- sen? Die Statistik der Deutschen Rentenversicherung enthält keine Angaben darüber, ob Leistungen der Grundsicherung im Alter bezogen werden. In der Statistik des Statistischen Bundesamts für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbs- minderung nach dem Vierten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) werden Informationen zum berücksichtigten Einkommen von Leis- tungsberechtigten nur hinsichtlich der Altersgruppen „18 bis unter 65 Jahren“ und „65 Jahre und älter“ sowie nach Geschlecht und der Art der Unterbringung differenziert ausgewiesen. Die Anzahl der in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung leis- tungsberechtigten Frauen und Männer in und außerhalb von Einrichtungen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren mit gleichzeitigem Bezug von Rente wegen Er- werbsminderung in den Jahren 2007 bis 2012 (jeweils zum Stichtag 31. Dezem- ber) sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Für das Jahr 2013 liegen bis- lang noch keine Daten vor. Leistungsberechtigte von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII) in und außerhalb von Einrichtungen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren mit gleichzeitigem Bezug von Rente wegen Erwerbsminderung nach Geschlecht, 2007 bis 2012 2007              2008            2009              2010          2011             2012 männlich            51.886            54.038          55.124            59.272        68.342           77.375 weiblich           39.189            40.195          40.181            43.306        50.280           58.019 insgesamt            91.075            94.233          95.305           102.578       118.622          135.375 Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistik der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbs- minderung 35. Plant die Bundesregierung vor diesem Hintergrund, die Abschläge auf die Erwerbsminderungsrente zumindest für Personen ab 60 Jahren, die vor Er- höhung der Regelaltersgrenze die maximalen Abschläge auf die Erwerbs- minderungsrente von 10,8 Prozent noch unterschritten haben, abzuschaf- fen, und wenn nein, warum nicht? Die Bundesregierung hat die Absicherung von Erwerbsgeminderten spürbar verbessert. Durch das Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-Leistungsverbesserungsgesetz) wurden Versicherte, deren Erwerbsminderungsrente ab dem 1. Juli 2014 beginnt, durch folgende Maßnahmen besser abgesichert: Zum einen wurde die so genannte Zurech- nungszeit von 60 auf 62 Jahre verlängert. Zum anderen gibt es nun eine so ge-",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                     – 25 –                              Drucksache 18/3127 nannte Günstigerprüfung. Danach werden die letzten vier Jahre vor Eintritt der Erwerbsminderung nicht berücksichtigt, wenn sie die Bewertung der Zurech- nungszeit verringern. Bei den Abschlägen bei Erwerbsminderungsrenten wurden dagegen keine Än- derungen vorgenommen. Mit den Abschlägen soll Ausweichreaktionen aus vor- zeitigen Altersrenten, die nur unter Hinnahme von Abschlägen in Anspruch ge- nommen werden können, entgegengewirkt werden. Bei einem Verzicht auf die Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten müsste wieder mit einem deutlich verstärkten Zugang von Erwerbsminderungsrenten in höherem Alter gerechnet werden, vielfach in einem Alter, in dem auch eine Altersrente mit Abschlägen vorzeitig in Anspruch genommen werden kann. Aufgabe der Renten wegen Er- werbsminderung darf es aber nicht sein, an die Stelle von vorzeitigen Altersren- ten zu treten. Sie besteht vielmehr darin, den Versicherten Lohnersatz zu gewäh- ren, wenn vor Erreichen der Altersgrenze für eine Altersrente eine Minderung der Erwerbsfähigkeit eintritt. 36. a) Wie viele Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren sind arbeitslos (bitte nach Jahren und Dauer der Arbeitslosigkeit getrennt aufweisen)? Im Jahr 2013 waren in Deutschland rund 216 000 Personen im Alter von 60 bis unter 65 Jahren als Arbeitslose registriert; im Jahr 2007 hatte ihre Zahl noch bei etwa 42 000 gelegen. Diese Entwicklung erklärt sich mit dem Auslaufen von Sonderregelungen für Ältere (siehe Antwort zu den Fragen 21 und 22). Weitere Angaben können der folgenden Tabelle entnommen werden. Bestand an Arbeitslosen nach ausgewählten Altersjahren, 2007 bis 2013 davon 60 - 64 Jahre Region             Zeitraum                    60 Jahre      61 Jahre       62 Jahre    63 Jahre    64 Jahre 1            2              3             4           5           6 2007                  41.561       14.260          7.985         7.364       6.585      5.367 2008                  47.231       15.496         12.067         7.552       6.777      5.339 2009                  91.329       28.234         23.894        18.901      11.100      9.200 Deutschland             2010                137.655        43.683         34.048        28.609      19.841     11.474 2011                168.638        50.620         42.998        35.567      22.885     16.568 2012                188.360        54.102         47.939        43.199      25.530     17.590 2013                215.892        59.396         54.743        49.261      31.878     20.614 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Im Durchschnitt des Jahres 2013 betrug die bisherige Dauer der Arbeitslosigkeit der 60- bis unter 65-jährigen rund 66 Wochen. Die höchste bisherige Dauer ent- fällt dabei mit 92 Wochen auf Personen im Alter von 60 Jahren. In den darauf folgenden Altersjahren nimmt die bisherige Dauer der Arbeitslosigkeit sukzes- sive ab. Weitere Ergebnisse können der folgenden Tabelle entnommen werden.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                         – 26 –              Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Bisherige Dauer der Arbeitslosigkeit in Wochen nach ausgewählten Altersjahren, 2007 bis 2013 davon 60 - 64 Jahre Region             Zeitraum                   60 Jahre       61 Jahre      62 Jahre   63 Jahre    64 Jahre 1            2             3             4          5           6 2007                    7 79           1 114            9 98            9 95         9 97         1 108 2008                    7 75            6 68            6 64            6 63         6 60          7 77 2009                    6 65            4 49            4 46            4 47         4 46          5 53 Deutschland             2010                    6 64            6 65            4 47            4 49         4 49          5 55 2011                    6 66            7 72            6 60            5 53         5 51          5 58 2012                    6 65            8 81            6 69            6 64         5 52          5 58 2013                    6 66            9 92            8 80            7 73         6 62          5 58 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit b) Wie viele Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren beziehen Leistungen nach dem SGB II und/oder Leistungen nach dem SGB III (bitte nach Jahren sowie Frauen und Männern getrennt aufweisen)? Im Jahr 2013 gab es insgesamt rund 450 000 Leistungsbezieher im Alter von 60 bis 64 Jahren; davon entfielen 131 000 auf den Rechtskreis des Dritten Bu- ches Sozialgesetzbuch (SGB III) und 325 00 auf den Rechtskreis des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (SGB II). Weitere Ergebnisse können den folgenden Tabellen entnommen werden.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                   – 27 –                               Drucksache 18/3127 Bezieher von Leistungen nach dem SGB III und SGB II nach ausgewählten Altersjahren, 2007 bis 2013 davon 60 - 64 Jahre Geschlecht           Zeitraum                    60 Jahre       61 Jahre      62 Jahre     63 Jahre        64 Jahre 1        2              3             4             5              6 2007                 362.454  106.233          77.202        76.581        61.653         40.785 2008                 352.529  100.274          89.384        64.018        54.989         43.864 2009                 363.000  103.872          90.340        76.862        49.457         42.469 Insgesamt          2010                 405.768  107.998        101.359         85.886        66.259         44.267 2011                 431.333  103.216        102.805         96.571        70.485         58.256 2012                 438.149  105.197          98.180        98.219        76.482         60.072 2013                 450.243  107.163        104.515         95.851        76.402         66.312 2007                 213.181    58.154         43.081        44.729        38.345         28.872 2008                 199.207    53.806         49.428        36.172        31.543         28.258 2009                 202.807    55.930         50.816        43.716        27.836         24.510 Männer           2010                 227.781    58.119         57.063        49.913        37.792         24.895 2011                 241.923    55.390         57.267        56.266        40.090         32.909 2012                 243.693    55.451         54.744        56.999        43.017         33.481 2013                 247.462    55.350         56.053        55.784        43.385         36.891 2007                 149.273    48.079         34.121        31.852        23.308         11.912 2008                 153.322    46.467         39.956        27.847        23.446         15.606 2009                 160.193    47.942         39.524        33.146        21.622         17.959 Frauen           2010                 177.987    49.879         44.296        35.973        28.467         19.372 2011                 189.410    47.826         45.538        40.305        30.395         25.347 2012                 194.457    49.746         43.435        41.220        33.464         26.591 2013                 202.781    51.813         48.461        40.067        33.018         29.421 Die Gesamtzahl der Leistungsbezieher (Rechtskreise SGB III und SGB II) wurde um die Zahl der Parallelbezieher (gleichzeiti- ger Bezug von Arbeitslosengeld und von Leistungen im SGB II-Bereich) bereinigt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                     – 28 –          Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Empfänger von Arbeitslosengeld nach ausgewählten Altersjahren, 2007 bis 2013 (ohne Bezieher von Arbeitslosengeld bei Weiterbildung) davon 60 - 64 Jahre Geschlecht          Zeitraum                   60 Jahre 61 Jahre      62 Jahre   63 Jahre    64 Jahre 1       2        3             4          5           6 2007                161.706   45.369   34.318        37.574     28.643      15.803 2008                121.785   33.559   31.546        22.420     19.955      14.305 2009                102.805   29.724   27.250        22.382     12.867      10.582 Insgesamt          2010                118.734   31.497   31.116        26.857     18.825      10.440 2011                126.361   29.841   31.631        30.038     20.311      14.540 2012                125.308   27.975   30.309        30.986     21.266      14.772 2013                131.447   28.082   31.278        31.670     23.648      16.769 2007                 98.616   24.102   19.121        22.611     19.325      13.458 2008                 70.280   16.766   17.223        13.113     12.287      10.891 2009                 59.876   15.518   15.543        13.698      8.107       7.011 Männer           2010                 71.809   17.025   18.344        17.278     12.273       6.889 2011                 77.056   15.978   18.560        19.504     13.286       9.728 2012                 76.322   15.070   17.711        20.105     13.785       9.650 2013                 79.271   14.982   17.549        20.331     15.399      11.009 2007                 63.090   21.267   15.197        14.964      9.318       2.345 2008                 51.505   16.792   14.323         9.307      7.668       3.414 2009                 42.929   14.206   11.707         8.684      4.760       3.572 Frauen           2010                 46.926   14.472   12.772         9.579      6.552       3.551 2011                 49.305   13.863   13.071        10.534      7.025       4.812 2012                 48.986   12.905   12.598        10.882      7.481       5.121 2013                 52.176   13.100   13.729        11.339      8.249       5.760 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                      – 29 –                            Drucksache 18/3127 Personen in Bedarfsgemeinschaften mit laufendem Leistungsbezug nach ausgewählten Altersjahren, 2007 bis 2013 davon 60 - 64 Jahre Geschlecht          Zeitraum                      60 Jahre       61 Jahre     62 Jahre    63 Jahre 64 Jahre 1           2              3            4           5        6 2007               205.286       62.421         43.954       39.957      33.647   25.307 2008               234.509       68.022         58.898       42.228      35.501   29.860 2009               263.559       75.352         63.987       55.151      36.933   32.135 Insgesamt          2010               290.655       77.741         71.190       59.725      47.900   34.100 2011               308.735       74.625         72.165       67.251      50.644   44.050 2012               317.552       78.719         69.131       68.233      55.790   45.678 2013               324.597       80.834         74.820       65.414      53.510   50.018 2007               117.444       34.969         24.609       22.743      19.450   15.672 2008               131.113       37.766         32.805       23.438      19.536   17.568 2009               144.897       41.069         35.789       30.431      19.945   17.664 Männer           2010               158.040       41.778         39.238       33.040      25.804   18.180 2011               166.915       40.063         39.243       37.157      27.067   23.385 2012               169.934       41.151         37.721       37.457      29.558   24.048 2013               171.320       41.248         39.350       36.159      28.407   26.157 2007                87.843       27.452         19.345       17.214      14.197    9.634 2008               103.396       30.255         26.093       18.790      15.965   12.293 2009               118.662       34.284         28.198       24.720      16.989   14.471 Frauen           2010               132.615       35.963         31.952       26.684      22.095   15.920 2011               141.820       34.563         32.922       30.094      23.576   20.664 2012               147.618       37.569         31.410       30.777      26.232   21.631 2013               153.276       39.587         35.469       29.255      25.103   23.862 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit c) Wie viele Personen fallen derzeit noch unter die sogenannte 58er-Re- gelung nach § 53a SGB II? Gemäß § 53a Absatz 2 SGB II gelten erwerbsfähige Hilfebedürftige, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres mindestens für die Dauer von zwölf Monaten Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende bezogen haben, ohne dass ihnen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten worden ist, nach Ablauf dieses Zeitraums für die Dauer des jeweiligen Leistungsbezugs nicht als arbeitslos. Für die Sonderregelungen für Ältere gemäß § 53a Absatz 2 SGB II werden im Jahresdurchschnitt 2013 127 000 Personen im Alter von 60 bis 64 Jahren ausgewiesen. Weitere Ergebnisse können der folgenden Tabelle entnommen werden.",
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            "content": "Drucksache 18/3127                                            – 30 –               Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Bestand an Personen mit Sonderregelungen für Ältere (§53a Abs. 2 SGB II) nach ausgewählten Alters- jahren, 2009 bis 2013 davon 60 - 64 Jahre Region           Zeitraum                   60 Jahre      61 Jahre    62 Jahre      63 Jahre    64 Jahre    keine Angabe 1           2             3           4             5           6             7 2009                  9.058       3.057         2.134       1.842         1.094         931              - 2010               40.560       23.478          6.451       4.747         3.542       2.343              - Deutschland       2011               84.418       35.237        23.707        7.762         5.367       4.387         7.959 2012              106.741       30.895        32.883      22.579          7.113       5.416         7.855 2013              126.575       29.306        34.514      34.766        19.321        7.509         1.158 Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit d) Wie hoch sind die durchschnittlichen Zahlbeträge solcher Empfänge- rinnen und Empfänger einer Altersrente, die aus Langzeitarbeitslosig- keit in Altersrente zugehen? Die Beantwortung dieser Frage erfordert Sonderauswertungen von Statistikda- ten durch die Deutschen Rentenversicherung Bund. Diese konnten in der von den Fragestellern zur Beantwortung der Kleinen Anfrage zur Verfügung gestell- ten Zeit nicht erstellt werden. e) Wie viele mindestens 63-jährige Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II werden jahresdurchschnittlich verpflich- tet, eine Rente wegen des Alters in Anspruch zu nehmen? Angaben hierzu liegen weder in den Statistiken der Deutschen Rentenversiche- rung noch in den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit vor. 37. a) Plant die Bundesregierung vor diesem Hintergrund weitere Beschäfti- gungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für ältere (Langzeit-)Arbeits- lose? Zur Förderung der Beschäftigung und Qualifizierung von arbeitslosen und lang- zeitarbeitslosen Menschen steht mit den arbeitsmarktpolitischen Förderleistun- gen nach dem SGB III und SGB II ein breites Spektrum an Förderleistungen zur Verfügung, mit dem individuellen und arbeitsmarktpolitisch notwendigem För- der- und Qualifizierungsbedarfen Rechnung getragen werden kann. Für Men- schen mit Behinderung stehen zudem besondere Leistungen zur Teilhabe am Ar- beitsleben zur Verfügung, auf die bei Vorliegen der gesetzlichen Fördervoraus- setzungen ein Rechtsanspruch besteht. Zusätzliche beschäftigungspolitische Maßnahmen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verstärken die Bemühungen der Bundesregierung für mehr Beschäftigungschancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von Menschen mit Behinderung einschließlich älterer und langzeitarbeitsloser Menschen: ● Im Rahmen der Initiative Inklusion wird die Schaffung von 4 000 Arbeits- plätzen für ältere (über 50-jährige) arbeitslose oder arbeitsuchende schwer- behinderte Menschen gefördert. ● Mit den maßgeblichen Arbeitsmarktpartnern wurde die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung vereinbart. Die Initiative hat ein Mehr an betrieblichen Ausbildungen und ein Mehr an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung von Menschen mit Behinderung zum Ziel.",
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            "content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode                  – 31 –                          Drucksache 18/3127 Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des SGB-II-Eingliederungstitels ein ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberech- tigter auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auflegen. Gefördert werden bis zu 33 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es wird angestrebt, dass die Jobcenter im ersten Quartal 2015 mit der Umsetzung des ESF-Programms beginnen kön- nen. Davon können auch ältere Langzeitarbeitslose profitieren. Die Bundes- regierung prüft derzeit, ob über dieses ESF-Bundesprogramm weitere Beschäf- tigungsmöglichkeiten erschlossen werden sollen. Auch hiervon können gegebe- nenfalls ältere Langzeitarbeitslose profitieren. Zudem ist vorgesehen, die Ende dieses Jahres auslaufende Sonderregelung, nach der die Neueinstellung von älteren Arbeitsuchenden mit Vermittlungshemmnissen durch die Gewährung von Eingliederungszuschüssen an die Arbeitgeber bis zu längstens drei Jahre ge- fördert werden kann, bis Ende des Jahres 2019 zu verlängern. b) Plant die Bundesregierung auf die Verpflichtung, dass Bezieherinnen und Bezieher von Leistungen nach dem SGB II eine Rente wegen des Alters in Anspruch zu nehmen, sofern das 63. Lebensjahr vollendet ist und die Inanspruchnahme einer Rente keine Unbilligkeit darstellt, zu verzichten? Die im Rahmen der Fragestellung angeführte Verpflichtung wird derzeit im Rahmen der Arbeitsgruppe der Regierungsfraktionen „Flexible Übergänge in den Ruhestand“ ergebnisoffen geprüft (siehe hierzu auch Nummer III des Ent- schließungsantrages der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD auf Bundes- tagsdrucksache 18/1507). Zudem hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 2. Juli 2014 zu dem Antrag auf Bundestagsdrucksache 18/589 einstimmig beschlossen, am 1. Dezember 2014 eine einstündige öffentliche Anhörung zu der Verpflichtung zur Inanspruch- nahme vorzeitiger Altersrenten durchzuführen. Die Prüfung möglicher Hand- lungsalternativen wird demnach erst nach dieser Anhörung abgeschlossen wer- den können. c) Plant die Bundesregierung die Wiedereinführung des Rentenbeitrags für Leistungsempfängerinnen und Leistungsempfänger nach dem SGB II, und wenn nein, warum nicht? Die Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung für Beziehende von Arbeitslosengeld II wurde zum 1. Januar 2011 aufgehoben. Seither werden Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld II nicht mehr als Pflichtbeitragszeiten, sondern als Anrechnungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung berück- sichtigt. Hierdurch werden Lücken in der Versicherungsbiografie vermieden und insbesondere bereits bestehende Anwartschaften auf Erwerbsminderungs- renten und Leistungen zur Teilhabe aufrechterhalten. Eine Wiedereinführung der Rentenversicherungspflicht für Personen, die Arbeitslosengeld II nach dem Leistungssystem der Grundsicherung für Arbeitsuchende beziehen, ist nicht ge- plant. Bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende handelt es sich um ein Für- sorgesystem, dessen Leistungen dazu bestimmt sind, aktuell vorliegende Hilfe- bedürftigkeit zu beseitigen. Einem Fürsorgesystem kommt dagegen nicht die Funktion zu, Leistungen zu erbringen, um eine zu einem späteren Zeitpunkt eventuell eintretende Hilfebedürftigkeit zu vermeiden. Dies gilt auch mit Blick auf versicherungsrechtliche Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversiche- rung.",
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