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"content": "Deutscher Bundestag Drucksache 18/6557 18. Wahlperiode 04.11.2015 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Tabea Rößner, Özcan Mutlu, Dr. Konstantin von Notz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/6557 – Medienkompetenz als bundespolitische Aufgabe Vorbemerkung der Fragesteller Medienkompetenz ist eine der Grundvoraussetzungen, um selbstbestimmt an der digitalen Welt teilnehmen zu können. Die Förderung von Medienkompetenz ist daher ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, mit dem eine Vielzahl wichti- ger Ziele verfolgt wird, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwach- sene und Senioren. Von der Wahrnehmung der großen Chancen bis zum Schutz vor Gefahren, die die aktive, produktive und kreative Nutzung von Medien be- deuten können, ist die Bandbreite der Anwendungsgebiete groß. Sie erfordern eine umfassende, praktische Auseinandersetzung mit Medien, die in allen Al- tersstufen dringend geboten ist, um die sichere, umsichtige und erfolgreiche ge- sellschaftliche Teilhabe aller zu ermöglichen oder zu verbessern. Medienkom- petenz erfordert lebenslanges, erlebtes und fortschreitendes Lernen, Interaktivi- tät, den Einsatz sowie die Nutzung von Medien in verschiedensten Lebenssitu- ationen und muss immer weiterentwickelt werden. Unerlässlich für eine zeitge- mäße Medienkompetenz sind Kenntnisse über so weitreichende Bereiche wie das Urheberrecht und den Datenschutz, insbesondere mit Blick auf deren prak- tische Anwendung auf die Nutzung digitaler Medien, geschützter und freier Software und des Internets. Bereits in ihrem zweiten Zwischenbericht hatten alle Fraktionen in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Inter- net und Digitale Gesellschaft“ der 17. Wahlperiode am 21. Oktober 2011 eine Analyse und Handlungsempfehlungen an den 18. Deutschen Bundestag zur Me- dienkompetenz verabschiedet. Deren Umsetzung hat die Bundesregierung, trotz mehrfacher Aufforderungen („Den digitalen Wandel politisch gestalten – Hand- lungsempfehlungen der Enquete-Kommission ,Internet und digitale Gesell- schaft‘ umsetzen“, Bundestagsdrucksache 18/2880), bisher kaum vorangetrie- ben. Neuere Studien, wie die „International Computer and Information Literacy Study“ (ICILS 2013), „Kinder + Medien, Computer + Internet“ (KiM 2014) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest oder die DIVSI U9-Stu- die „Kinder in der digitalen Welt“ vom 23. Juni 2015 (DIVSI: Deutsches Insti- tut für Vertrauen und Sicherheit im Internet), bescheinigen große Unterschiede in der Medienkompetenz von Kindern abhängig vom formalen Bildungsgrad Die Antwort wurde namens der Bundesregierung mit Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 02. November 2015 übermittelt. Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.",
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"content": "Drucksache 18/6557 –2– Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. der Eltern. Die Ergebnisse zeigen erneut die Dringlichkeit eines umfassenden Engagements für die verstärkte Förderung von Medienkompetenz. 1. Welche Bundesministerien und nachgeordneten Behörden befassen sich seit Beginn der 18. Legislaturperiode mit der Medienkompetenz und betreiben Projekte hierzu (bitte nach Bundesministerien, Projekten und Zeitraum auf- schlüsseln)? 9. Welche bundesweiten Modellprojekte hat die Bundesregierung bislang seit Beginn der 18. Legislaturperiode in Bezug auf die Förderung der Medien- kompetenz von Bürgerinnen und Bürgern jedweden Alters und Beschäfti- gungsgrades initiiert? 10. Welche modellhaften schulischen und außerschulischen Maßnahmen hat die Bundesregierung in Reaktion auf den umfangreichen Aktionskatalog des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herausgegebenen Berichts zur „Medienkompetenz bei Jugendli- chen“ bereits ergriffen, und welche modellhaften Maßnahmen werden in der laufenden 18. Wahlperiode noch angestoßen? Die Fragen 1, 9 und 10 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Die Bundesregierung fördert eine Vielzahl von Maßnahmen, die zur Entwicklung von Medienkompetenz beitragen. Die folgende Übersicht enthält diejenigen Maßnahmen, die Medienkompetenz explizit im Förderschwerpunkt haben. Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Kinder und Jugendliche haben Medien ganz selbstverständlich in ihren Alltag in- tegriert. Im Umgang mit Medien erwerben sie wichtige Schlüsselkompetenzen zur Teilhabe in unserer medial geprägten Gesellschaft. Mit der zunehmenden Be- deutung von Medien im Alltag der Kinder und Jugendlichen steigen auch die An- forderungen an ihre Medienkompetenz. Medienkompetenz befähigt Kinder und Jugendliche dazu, Medien ihrem Alter entsprechend selbstbestimmt, verantwortungsbewusst, kritisch und kreativ dazu zu nutzen, ihre Lebenswelt zu gestalten. Medienangebote bewerten und die Kon- sequenzen des eigenen Umgangs mit Medien realistisch einschätzen zu können gehört zur Medienkompetenz dazu. Der Medienerziehung in Familien kommt bei der Entwicklung von Medienkom- petenz gerade im Kindesalter eine besondere Rolle zu. Das BMFSFJ hat deshalb die Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, das Beratungsangebot für Eltern bedarfsgerecht auszubauen, die lokale Ver- ankerung von Elternberatung in geeigneter Netzwerkbildung vor Ort zu stärken und Strukturelemente eines guten digitalen Medienangebotes für Kinder zu stüt- zen. Zudem fördert das BMFSFJ Beratungs- und Informationsangebote, die El- tern in ihrer Verantwortung stärken, wie z. B. den „Medienratgeber Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht.“ Die Vermittlung und Stärkung der Medien- kompetenz wird dabei als eine durchgängige Aufgabe der Kinder- und Jugend- hilfe gesehen. Die Projektgruppe Digitale Gesellschaft des BMFSFJ richtet im vierten Quartal 2015 einen Szenario-Workshop zum Thema „Gutes Familienleben in der digita- len Gesellschaft“ aus. Der Workshop soll beleuchten, vor welche Herausforde- rungen die Digitalisierung Familien stellt, wie sich der Familienalltag durch sie verändert und wie Zukunftsprognosen aussehen. Damit Eltern, Großeltern und",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode –3– Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Kinder die Chancen, der Digitalisierung souverän nutzen können, wird auch das Thema Medienkompetenz und digitale Selbständigkeit eine Rolle spielen. Die Er- gebnisse des Workshops werden in einer zugehörigen Publikation festgehalten. Das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Ge- walt und Menschenfeindlichkeit“ fördert Projekte und Initiativen, die sich gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Radikalisierung engagieren. In die- sem Rahmen werden auch Projekte mit medienpädagogischen Ansätzen und Me- thoden gefördert. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Seitenstark e. V., HelpDesk, Online-Werbung 01.07.2013 bis Nein 31.03.2015 Seitenstark e. V., HelpDesk, Datenschutz, Mobilität, Kindersei- 01.04.2015 bis Nein ten-Tag 31.12.2016 Kindersuchmaschine \"Blinde Kuh\" 01.08.2013 bis Nein 31.07.2016 Medienpädagogik e. V.: ModeratorInnenausbildung auf Grund- 01.07.2013 bis Nein lage des Modells \"Seitenstark-Chat\" 31.08.2015 Universität Erfurt; INS Netz für Kinder: Infrastruktur für einen 01.12.2013 bis Nein sicheren Surfraum 30.11.2016 Adolf Bender Zentrum e. V.; Projekt \"Medien für Toleranz und 01.09.2011 bis Nein Verständigung\" 28.02.2014 Adolf Bender Zentrum e. V.; Sozial kompetent - Medienpäda- 01.04.2014 bis nein gogik von und mit Jugendlichen 30.09.2016 Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft e. V.; 01.03.2015 bis nein Aufwachsen in der Medienwelt; Filmclips zur Medienbildung 29.02.2016 in Kindertageseinrichtungen Akademie Remscheid für das Kinder- und Jugendfilmzentrum 11.03.2013 bis nein in Deutschland: Deutscher Multimediapreis MB21-Kreativwett- 31.12.2013; bewerb für alle bis 25 Jahre 21.01.2014 bis 31.12.2014; 23.01.2015 bis 31.12.2015 JFF - Jugend Film Fernsehen e. V.: \"Medienkompetenz 01.02.2013 bis nein 2013/14: wissenschaftliche/medienpädagogische Beratung der 31.12.2014 Initiative Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht. und interdisziplinäre Tagung\" JFF - Jugend Film Fernsehen e. V.: \"Medienaneignung be- 01.01.2015 bis nein obachten, Impulse setzen, Strukturen beraten, enthält die Teil- 31.12.2016 projekte „Act on! aktiv und selbstbestimmt online. Wie 10- bis 14-jährige die Medienwelt sehen“, Fachberatung der Initiative Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht., Interdiszipli- näre Tagung und Publikation",
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"content": "Drucksache 18/6557 –4– Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 JFF - Jugend Film Fernsehen e. V.: Förderung von Peer-to- 16.01.2012 bis nein Peer-Ansätzen in der medienpädagogischen Praxis von Jugend- 31.12.2014 arbeit und Schule Stiftung Digitale Chancen: \" Gutes Aufwachsen mit Medien\" 15.09.2015 bis nein 14.09.2017 LPR-Trägergesellschaft für jugendschutz.net gGmbH: Stärkung 01.01.2013 bis nein der Elternverantwortung: Neue Herausforderungen durch das 31.12.2016 Internet - Maßnahmen für einen zeitgemäßen Jugendmedien- schutz durch jugendschutz.net Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur 01.01.2013 bis nein in Deutschland e. V. (GMK): Dieter Baacke Preis, Forum Kom- 31.12.2013, munikationskultur 01.01.2014 bis 31.12.2014, 01.01.2015 bis 31.12.2015 Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen: Kinder und 15.12.2012 bis nein (Online-)Werbung, werbliche Angebotsformen, crossmediale 28.02.2015 Vermarktungsstrategien und deren Rezeption durch Kinder WE DO communication GmbH: Medienratgeber für Eltern: 01.01.2013 bis nein Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht. Gemeinsame 31.12.2013 Initiative von Das ERSTE, ZDF, Vodafone und TV-Spielfilm. 01.01.2014 bis 31.12.2014 08.01.2015 bis 31.12.2016 Stiftung Digitale Chancen: Lokale Medienkompetenz-Netz- 01.10.2012 bis nein werke für Familien 31.08.2014 mediaLEpraxis e. V.: Erarbeitung und Veröffentlichung eines 15.07.2013 bis nein Online-Handbuchs zur Vorbereitung des bundesweiten Trans- 31.05.2014 fers des Modellprojektes ComputerSpielSchule Leipzig Stadt Köln: Broschüre Spiel- und Lernsoftware pädagogisch be- 07.03.2012 bis nein urteilt 31.12.2013 15.01.2014 bis 13.12.2015 Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität 11.10.2013 bis nein Hamburg: Jugendmedienschutz und Medienerziehung in digita- 30.09.2015 len Medienumgebungen: empirische Evidenz und politische Herausforderungen, Kongress \"NetChildren 2020: Gutes Auf- wachsen mit Medien\" Deutsches Jugendinstitut e. V.: Digitale Medien: Beratungs-, 01.04.2013 bis nein Handlungs- und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive 31.12.2015 Freiwilliges Soziales Jahr Digital 1.9.2015 bis nein 30.8.2017",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode –5– Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Archiv der Jugendkulturen e. V. | Diversity Box - Ein Projekt 01.02.2015 bis nein zur Akzeptanz und Anerkennung von sexueller Vielfalt 31.12.2019 Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sach- 01.02.2015 bis nein sen-Anhalt (LAGFA) e. V. | Jugend im Land 3.0 - Digitale De- 31.12.2019 mokratie- und Engagementförderung im ländlichen Raum Kulturwerkstatt e. V. Reutlingen | MENTOR - Miteinander für 01.01.2015 bis nein Engagement, Toleranz und Respekt 31.12.2019 DETO - Verein zur Förderung von Demokratie, Toleranz und 01.01.2015 bis nein interkulturelle Verständigung Osnabrück e. V.| DETO - Demo- 31.12.2019 kratie leben in Osnabrück Amadeu Antonio Stiftung| no-nazi.net - Radikalisierungsprä- 01.01.2015 bis nein vention in Sozialen Netzwerken 31.12.2019 Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e. V. | 21.09.2015 bis nein Think Social Now 2.0 - Verantwortung übernehmen im Internet 31.12.2019 Broschüre: Nie zu alt für´s Internet April 2014 bis auf nein weiteres Reverse Mentoring: Von Oktober 2015 bis Mai 2016 läuft ein 10/15 bis 05/16 ja so genanntes „Reverse Mentoring“ im Rahmen des Helene We- ber Kollegs, dem bundesweiten, parteiübergreifenden Netzwerk für mehr Frauen in der Politik. Reverse Mentoring dreht die Ge- nerationenverhältnisse um: Hier lernen erfahrene Kommunalpo- litikerinnen von meist jüngeren Social-Media-Expertinnen den Umgang mit Twitter, Facebook oder Instagram. Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucher- schutz (BMJV) Das BMJV fördert Projekte und sonstige Maßnahmen mit bundesweiter Bedeu- tung zur Stärkung der Medienkompetenz im Rahmen der Verbraucherpolitik zur Information der Verbraucherinnen und Verbraucher. Dabei ist besonderer Wert darauf gelegt worden, sowohl für die Gruppe der jungen Menschen (Kinder, Ju- gendliche, junge Erwachsene) als auch für die Älteren und spezielle Verbraucher- gruppen (Migrantinnen und Migranten) Angebote zu fördern. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Verbraucherrechte in der digitalen Welt II; Projektträger Ver- 01.01.2013 - nein braucherzentrale Bundesverband. e. V. 31.12.2015 watch your web; Projektträger Fachstelle für internationale Ju- 01.01.2014 - nein gendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. 31.12.2015",
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"content": "Drucksache 18/6557 –6– Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Migranten und Verbraucherschutz in digitalen Märkten; Pro- 01.02.2014 - nein jektträger Verbraucherzentrale n Berlin, Hamburg und Bremen 31.01.2016 mobilsicher.de - Kommunikationssicherheit für mobile Geräte; 01.12.2014 - nein Projektträger iRights e. V. 30.11.2016 Wegweiser durch die digitale Welt; Bundesarbeitsgemeinschaft 01.01.2012 - nein der Senioren-Organisationen (BAGSO) e. V. 31.12.2013 Multiplikatoren-Stammtische Online: Verbraucher 60+ sicher 01.08.2015 - nein im Netz; Projektträger Deutschland sicher im Netze.V. 31.07.2018 Internet-Materialkompass für Multiplikatoren; BAGSO Service 01.08.2015 - nein GmbH 31.07.2018 Maßnahmen im Bereich der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) Medienkompetenz ist eine elementare Schlüsselkompetenz einer digitalen Ge- sellschaft und wichtiger Teil der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert mit der Ini- tiative „Ein Netz für Kinder“ hochwertige Online-Inhalte für Kinder, die dazu anregen, sich mit dem jeweiligen Thema auch im Alltag zu beschäftigen. Die Ini- tiative „Ein Netz für Kinder“ verfolgt das Ziel, einen sicheren Surfraum für Kin- der mit vielfältigen, altersgerechten Internetangeboten zu schaffen und die Medi- enkompetenz von Kindern zu fördern. Seit Gründung der Initiative im Jahr 2008 wurden 128 Projekte mit insgesamt 9,3 Mio. € unterstützt. Die von der BKM mit- initiierte und dauerhaft geförderte Einrichtung Vision Kino – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz – hat als Teil der kulturellen Jugendbildung zur Aufgabe, im Rahmen einer übergreifenden Medienkompetenz insbesondere die Filmkom- petenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und sie gleichzeitig für den Kul- turort und originären Rezeptionsort des Films, das Kino, zu sensibilisieren. Ziel der „Nationalen Initiative Printmedien“ (NIP) ist es, Kindern und Jugendlichen die Bedeutung von gedruckten Medien für die Demokratie nahe zu bringen und den Wert von Medien- und Meinungsvielfalt zu vermitteln. Das übergeordnete Ziel des Projektes „Occupy Culture“ besteht in der Entwicklung partizipatori- scher Konzepte der Mediennutzung als Brücke zu Kunst und Kultur für benach- teiligte Jugendliche.",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode –7– Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Vision Kino gGmbh- Netzwerk für Film und Medienkompetenz seit 2005 bis auf Nein weiteres Nationale Initiative Printmedien seit 2008 Ja Netz für Kinder seit 2008 Ja jfc Medienzentrum e. V. - Occupy Culture 01.04.2013 - Ja 31.12.2015 Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infra- struktur (BMVI) Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Digitale-Spielewelten.de 2016-2018 Nein Fachkonferenz \"Digitale Spiele in Kinderhänden\" 2015 Nein Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirt- schaft (BMEL) Im Rahmen seiner Maßnahmen zur Information der Verbraucherinnen und Ver- braucher fördert BMEL Projekte zur Förderung der schulischen Ernährungsbil- dung unter dem Dach von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Er- nährung und mehr Bewegung“. In dem gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen konzipierten Unterrichtskonzept „Ess-Kult-Tour – Entde- cke die Welt der Lebensmittel“ wird dabei unter anderem auch das Thema Medi- enkompetenz thematisiert. Darüber hinaus publiziert der vom BMEL institutio- nell geförderte aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. Unterrichtsmaterial, das sich mit diesem Thema befasst. Beispielhaft sei hier das Unterrichtsmaterial „So schmeckt mir Werbung – Baustein zur Verbraucher- bildung für die Klassen 3 bis 6 genannt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 Unterrichtskonzept „Ess-Kult-Tour – Entdecke die Welt der Le- 01.01.2014 bis nein bensmittel“ gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein- 30.11.2016 Westfalen",
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"content": "Drucksache 18/6557 –8– Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 D21 Digitalindex jährlich nein Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums des Innern (BMI) Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) führt als nachgeordnete Be- hörde im Bereich des BMI die nachfolgenden Maßnahmen durch. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 pb21 - Web 2.0 in der politischen Bildung: Onlineplattform 2009 - 2014 Ja zum Einsatz von Web 2.0 Werkzeugen in der schulischen und außerschulischen Bildung; Weiterqualifikation werkstatt.bpb.de; Als Kooperationsprojekt bis 2014 mit der Ko- 2010 - heute Ja operative e. V. Berlin, jetzt netzdebatte.bpb.de: Politik in der digitalen Gesellschaft, in The- 2014 - heute Ja menschwerpunkten wie Open und Big Data, Politische Teilhabe im Netz, Internet der Dinge etc. wird Wissen zum besseren Ver- ständnis der Entwicklung der digitalen Gesellschaft vermitteln. Das Projekt hat zum Ziel diese kritisch zu hinterfragen und zur eigenen Meinungsbildung beizutragen. OER-Dossier; Das Online-Dossier liefert Informationen zum 2014 Ja Umgang mit sogenannten Open Educational Ressources und gibt Lehrer/-innen Hilfestellung beim Einsatz. Kinofenster.de; Onlineportal für Filmbildung - Kooperations- 1996 - heute Ja projekt der bpb mit der Vision Kino gGmbH Dossier Medienpolitik; Das Dossier möchte Grundlagen zum 2014 Ja Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforde- rungen aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulie- renden Medienpolitik fördern. Dossier Datenschutz; Das Onlinedossier diskutiert die aktuellen 2014 Ja Entwicklungen im Bereich Datenschutz, gibt aber auch Hilfe- stellungen zum sicheren Surfen. Lokaljournalistenprogramm; Online und Offline werden Jour- 1975 - heute ja nalisten Informationen und Hilfestellungen zum differenzierten Umgang mit Themen der politischen Bildung vermittelt sowie der Einsatz neuer Medien diskutiert. HanisauLand.de; HanisauLand will Kindern von 8 bis 14 Jahren 2002 - heute ja politische Grundlagen vermitteln und ihnen eine Vorstellung davon geben, wie demokratisches Zusammenleben funktioniert.",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode –9– Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 In der gesamten Kommunikation auf der Website (vormode- riert) werden die Kinder von der Redaktion unter medienpäda- gogischen Gesichtspunkten aufgeklärt. Ein „Spezial“ hat das Thema „Sicherheitstipps im Internet“ https://www.ha- nisauland.de/spezial/sicherheitstipps-internet/sicherheitstipps- kapitel-1/ einfach Online 10.07.2014 - Ja 28.02.2015 einfach SOZIALE NETZWERKE (youTube, facebook) 10.07.2014 - Ja 28.02.2015 Datenbank Medienkompetenz: Neue Medien 01.01.2014 - Ja 31.12.2015 Orientierung im Medienalltag 01.01.2014- Ja 31.12.2015 Eltern/Pädagogen ONLINE Juni 2014 - Dez. Ja 2015 Eltern-LAN Games seit 2009 Ja spielbar.de seit 2007 Ja gamescamp 2014-2016 Ja Medienpädagogik in der Heimerziehung 01.01.2015 - Ja 31.12.2016 Spieletester 15.03.2015 - Ja 31.03.2016 Spielewelten seit 05.08.2013 Ja Maßnahmen im Bereich des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Medien- kompetenz als Querschnittsziel nicht erst mit Beginn der 18. Legislaturperiode, sondern bereits seit vielen Jahren im Rahmen unterschiedlicher Förderpro- gramme. Die einzelnen Projekte mit Beginn 18. Legislaturperiode können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. Ferner initiiert das BMBF im Rahmen der aktuellen Fördermaßnahme zur „Me- dienqualifizierung pädagogischer Fachkräfte“ (www.bmbf.de/foerderungen/ bekanntmachung.php?B=1031) Modellprojekte zur Medienkompetenzförderung von beruflichen Ausbildenden. Entsprechende Förderanträge befinden sich in der Antragstellung bzw. -prüfung. Zur Weiterentwicklung seiner in der 17. Legisla- turperiode veröffentlichten Förderbekanntmachung „Stärkung der digitalen Me- dienkompetenz in der beruflichen Qualifizierung“ plant BMBF eine Folge-För- derbekanntmachung (sog. Medienbildung 2, geplant für 2016) mit Schwerpunkt auf den Bereich der berufsbegleitenden Bildung in Unternehmen und Einrichtun- gen und der damit einhergehenden Organisationsentwicklung.",
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"content": "Drucksache 18/6557 – 10 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 ICILS 2013 (International Computer and Information Literacy 2012-2015 Nein Study) - BMBF fördert die Teilnahme Deutschlands ICILS 2018 (International Computer and Information Literacy 2016-2020 Nein Study) - BMBF fördert die Teilnahme Deutschlands in der Fol- geerhebung SeniorInnen gestalten die Energiewende - Technikbotschafte- 01.10.2013 - Ja rInnen für mehr Nachhaltigkeit 30.09.2014 Fabrikationslabore für Senioren in Brandenburg 01.10.2013 - Ja 30.09.2014 Senioren / Seniorinnen für die Nutzung digitaler Medien be- 01.10.2013 - Ja geistern und befähigen 30.09.2014 Ausbildung von Video-Technikbotschaftern zum Aufbau eines 01.10.2013 - Ja IT-Lernkanals für Ältere auf YouTube 30.09.2014 Mediencoach sen. 01.10.2013 - Ja 30.09.2014 Medienkompetent im Alter 01.10.2013 - Ja 30.09.2014 Senior-Internet-Helfer als Technik-Botschafter für Social Media 01.10.2013 - Ja und mobiles Internet 30.09.2014 Senioren-Technik-Botschafter in Mecklenburg-Vorpommern 01.10.2013 - Ja 30.09.2014 Wissensvermittlung von Älteren für Ältere zu neuen Informa- 01.10.2013 - Ja tions- und Kommunikationstechnologien 30.09.2014 Törpiner Senioren-Technik Botschafter für altersgerechte Assis- 01.10.2013 - Ja tenzsysteme 30.09.2014 Ehrenamtliche Wohnberater werden Technikbotschafter 01.10.2013 - Ja 30.09.2014 www-inklusive - Internet für alle! 01.10.2013 - Ja 30.09.2014",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 11 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Förderzeitraum bundesweites Modellprojekt; Frage 9 ZWAR-Technik-Botschafter - Wissensvermittlung von Älteren 01.10.2013 - Ja für Ältere zu neuen Informations- und Kommunikationstechno- 30.09.2014 logien FUTA - Förderliche und hinderliche Faktoren im Umgang mit 01.06.2014 - Ja neuen Informations- und Kommunikations-Technologien im 30.09.2015 Alter KuBiMedia - Kulturelle Bildung und Medienkompetenzen 01.08.2014 - Nein 31.07.2017 TOUCH:MUSIC. Ein Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben 01.08.2014 - Nein zur pädagogischen Weiterbildung von Musikerinnen und Musi- 31.07.2017 kern im Einsatz von Smartphones und Tablets in der freien Ju- gendarbeit und im außerunterrichtlichen Bereich an Schulen 2. In Abstimmung mit welchen Referaten in welchen Bundesministerien haben die drei federführenden Bundesministerien der „Digitalen Agenda“ der Bun- desregierung den Abschnitt zur Medienkompetenz erarbeitet? In Abstimmung mit welchen Referaten in welchen Bundesministerien haben die drei federführenden Bundesministerien der „Digitalen Agenda“ der Bundesregie- rung den Abschnitt zur Medienkompetenz erarbeitet? 3. Wurden auch externe Akteure an der Erarbeitung beteiligt? Falls ja, welche? Es waren keine externen Akteure beteiligt. 4. Inwieweit sind auch Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Internet und digitale Gesellschaft“ der 17. Wahlpe- riode eingeflossen? Die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission waren bei der Erarbei- tung der Digitalen Agenda bekannt und wurden insofern auch berücksichtigt, als dass die Bedeutung der Medienkompetenz herausgestellt und ihre Stärkung ge- fordert wird. 5. Welche konkreten Schritte sind in welchem Zeitraum geplant, um die im Koalitionsvertrag vereinbarte Strategie „Digitales Lernen“ zusammen mit den Ländern und Akteuren aus allen Bildungsbereichen umzusetzen? Im Rahmen seiner Zuständigkeiten hat das BMBF bereits eine Reihe von Initia- tiven gestartet, das Bildungssystem auf die neuen Herausforderungen – wie auch die neuen Möglichkeiten – der Digitalisierung einzustellen. Beispiele hierfür sind die Programme „Berufsbildung 4.0“, „Digitale Medien in der beruflichen Bil-",
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"content": "Drucksache 18/6557 – 12 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. dung“ bzw. das „Hochschulforum Digitalisierung“. Um die Potenziale der Digi- talisierung für die Bildung insgesamt besser als bislang auszuschöpfen, wird das BMBF darüber hinaus gemeinsam mit den Ländern eine Strategie „Digitales Ler- nen“ auf den Weg bringen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat auf ihrer Sitzung im Oktober 2015 beschlossen, eine Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ zu erarbeiten sowie gemeinsame strategische Zielsetzungen mit dem Bund zu entwickeln. Entsprechende Gespräche zwischen BMBF und Ländern sollen noch in diesem Jahr beginnen. In Folge sollen dann weitere Akteure einbezogen werden. 6. Welche Evaluationen der bestehenden Programme zur Förderung von Medi- enkompetenz an Kitas und Schulen wurden bisher von der Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, beauftragt oder durchgeführt? Welche Ergebnisse haben die bisherigen Evaluationen ergeben? Hinsichtlich bestehender Programme an Kitas und Schulen wurden im Rahmen ihrer Zuständigkeit durch die Bundesregierung keine Evaluationen beauftragt o- der durchgeführt. Indes fördert die Bundesregierung eine Vielzahl von Maßnah- men, die in der Antwort zu den Fragen 1, 9 und 10 aufgeführt sind. 7. Welche konkreten Maßnahmen folgen aus den in der „Digitalen Agenda“ der Bundesregierung skizzierten Vorhaben im Bereich der Medienkompe- tenz, insbesondere in den drei federführenden Bundesministerien? Hierzu wird auf den Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur Digitalen Agenda vom 16. September 2015 verwiesen, in dem die konkreten Maßnahmen der Ressorts aufgeführt sind (s. dort S. 42 unter IV lfd Nr. 4ff. und V lfd Nr. 4 f.). Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 1,9 und 10 verwiesen. 8. Worin besteht nach Auffassung der Bundesregierung der Unterschied zwi- schen Jugendmedienschutz und der Förderung von Medienkompetenz von Jugendlichen? In den Maßnahmen der Bundesregierung steht die Förderung von Medienkompe- tenz im Jugendalter u. a. im Kontext des erzieherischen Jugendmedienschutzes, der Medienbildung, der politischen Bildung, der Verbraucherbildung und des bürgerschaftlichen Engagements. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist im Grundgesetz verankert. Das Ju- gendschutzrecht (JuSchG, JMStV) legt fest, ab welchem Alter Jugendliche Zu- gang zu bestimmten Medienangeboten erhalten dürfen und unterscheidet dabei in festgelegten Prüfverfahren zwischen Inhalten, die die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen, und solchen, die ihre Entwicklung gefährden können. Die Vergabe von Alterskennzeichen oder ggf. die Indizierung von Me- dieninhalten haben konkrete Verbreitungsbeschränkungen für Medienanbieter zur Folge. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz verfolgt das Ziel, junge Menschen zu befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritikfä- higkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verant- wortung gegenüber ihren Mitmenschen zu führen. Maßnahmen des erzieheri- schen Jugendmedienschutzes befähigen Eltern und andere Erziehungsberech- tigte, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen (vgl. § 14",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 13 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. SGB VIII). Prävention und die Förderung von Medienkompetenz sind maßgebli- che Konzepte im erzieherischen Jugendmedienschutz. 11. Auf welche Summe in Euro belaufen sich alle vom Bund geförderten Medi- enkompetenzprojekte seit Beginn der 18. Wahlperiode, bitte nach den Ziel- gruppen Kinder bzw. Jugendliche, Erwachsene (erwerbsfähig bzw. nicht er- werbsfähig), Senioren aufschlüsseln? Von der Bundesregierung geförderte Projekte seit Beginn der 18. Wahlperiode, die gemäß Antwort zu den Fragen 1, 9 und 10 die Förderung Medienkompetenz explizit im Schwerpunkt haben, belaufen sich auf insgesamt 26.451.101 Euro. Eine Aufschlüsselung der Gesamtsumme nach Zielgruppen ist nicht möglich, da in der weit überwiegenden Mehrheit der Maßnahmen mehrere Zielgruppen ange- sprochen werden. 12. Wie stimmt sich die Bundesregierung mit den Bundesländern über die vom Bund geförderten Projekte zur Förderung der Medienkompetenz ab, und wie stimmt sich die Bundesregierung allgemein abseits der „Bund-Länder-Kom- mission zur Medienkonvergenz“ zum Thema Medienkompetenz mit den Ländern ab? 16. Unternimmt die Bundesregierung Anstrengungen, die eigenen Aktivitäten zur Förderung der Medienkompetenz gemeinsam mit den Länderinitiativen zu koordinieren, und wenn ja, in welcher Form? 17. Unterstützt die Bundesregierung Länderinitiativen, z. B. durch eine koordi- nierende Tätigkeit, und wenn ja, in welcher Form? 25. Gibt es eine Koordination zwischen der Bundesregierung und den Ländern zur Förderung der schulischen und außerschulischen Medienkompetenz? Die Fragen 12, 16, 17 und 25 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemein- sam beantwortet. Die Förderung von Maßnahmen erfolgt im Rahmen der Zuständigkeit des Bun- des. Die Bundesministerien nutzen die bestehenden Kooperationsbeziehungen zwischen Bund und Ländern zur Abstimmung der Maßnahmen mit den Ländern. Eine koordinierende Tätigkeit in Bezug auf Länderinitiativen ist hiermit nicht verbunden. Im Einzelnen gestaltet sich die Zusammenarbeit wie folgt: Das BMJV fördert Projekte und sonstige Maßnahmen mit bundesweiter Be- deutung im Rahmen der Verbraucherpolitik zur Information der Verbrauche- rinnen und Verbraucher. Die Förderung verfolgt den Zweck, Informations- defizite auf Verbraucherseite auszugleichen sowie die Verbraucherkompe- tenzen zu stärken. Das BMJV fördert diese Projekte in eigener Verantwor- tung; eine Abstimmung mit den Bundesländern erfolgt ggf. nach Erfordernis, wie beispielsweise im Rahmen der BMJV-Projektförderung der Verbrau- cherzentralen in den Ländern im Bereich des wirtschaftlichen Verbraucher- schutzes, deren Inhalte auch von den Ländern finanziert werden und die in der Vergangenheit regelmäßig auch Fragen aus dem Themenbereich der Me- diennutzung und digitalen Welt umfassten. Im Mai 2015 hat die Jugend- und Familienministerkonferenz das Bund-Län- der-Eckpunktepapier „Aufwachsen mit digitalen Medien“ beschlossen, in dem die Jugend- und Familienministerinnen und -minister der Länder und des Bundes die Bedeutung des Rechts aller Kinder und Jugendlichen auf ein",
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"number": 14,
"content": "Drucksache 18/6557 – 14 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. gutes Aufwachsen mit Medien betonen. Mit dem Beschluss verabreden Bund und Länder einen kontinuierlichen Austausch darüber, wie eine systemati- sche Weiterentwicklung der Angebote des erzieherischen Kinder- und Ju- gendschutzes unterstützt werden kann. In diesem Kontext hat das BMFSFJ die Einladung an die Länder zum Austausch in der Initiative „Gutes Auf- wachsen mit Medien“ angekündigt und mit der Einrichtung eines Initiativbü- ros begonnen. Darüber hinaus steht das BMFSFJ, dessen Förderung im Rah- men des Kinder- und Jugendplans des Bundes erfolgt, in Fragen der Förde- rung von Medienkompetenz und des erzieherischen Jugendmedienschutzes im Austausch mit Landesmedienanstalten und den Obersten Landesjugend- behörden, z.B. in der gemeinsamen Trägerschaft von Projekten, im kinder- und jugendpolitischen Austausch des I-KiZ-Zentrum für Kinder- und Ju- gendschutz im Internet oder bei der Zusammenarbeit mit der EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz klicksafe in Trägerschaft der Landeszentrale für Medien und Kommunikation Rheinland-Pfalz und der Landesanstalt für Me- dien Nordrhein-Westfalen. Der Medienratgeber „Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien macht.“ integriert Angebote der Medienerziehung in Träger- schaft der Länder in sein Informations- und Beratungsangebot für Eltern. Im Bereich des BMBF basieren ESF-kofinanzierte Projekte auf dem Operationellen Programm des Bundes für den ESF in der Förderperiode 2014 – 2020, dessen Entwurf zur Kohärenzabstimmung den Bundeslän- dern vorgelegen hatte. Bei internationalen Vergleichsstudien wie ICILS 2013 und ICILS 2018 stimmen sich Bund und Länder in der Steu- erungsgruppe von Bund und Ländern im Rahmen der Gemeinschaftsauf- gabe nach Artikel 91b Abs. 2 GG ab. Die Umsetzung des durch das BMEL geförderten IN FORM Projektes Ess-Kult-Tour – Entdecke die Welt der Lebensmittel erfolgt durch die Verbraucherzentralen vor Ort in den Bundesländern. 13. Welche Strategien und Aktivitäten plant die Bundesregierung in Bezug auf die Medienkompetenz von Bürgerinnen und Bürgern im erwerbsfähigen Al- ter, und welche Projekte sind bereits initiiert worden, bitte nach Projekten für erwerbstätige und nicht erwerbstätige Bürgerinnen und Bürger aufschlüs- seln? Das BMBF plant, wie in der Antwort zu den Fragen 1, 9 und 10 ausgeführt, für das Jahr 2016 eine Förderbekanntmachung (sog. Medienbildung 2), deren Schwerpunkt auf dem Bereich der berufsbegleitenden Bildungs- und Qualifizie- rungsprozesse und somit auf der Zielgruppe der erwerbstätigen Bürgerinnen und Bürger im erwerbsfähigen Alter liegt. Für bereits initiierte Projekte wird auf die nachfolgende Tabelle verwiesen.",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 15 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Projektzeitraum MecoPflege – Mediencoaches für das Berufsfeld Pflege. Qualifizierungs- 01.08.2012 - 31.07.2015 konzept MeCoPflege PerBEM – Perspektive 2.0 – Beruflich einsteigen mit kritischen Medien- 01.08.2012 - 31.12.2014 kompetenzen Meta onair online – Medienkompetenztraining für die Ausbildung 01.08.2012 - 31.07.2015 MedienNavi – strategieorientierte Nutzung neuer Medien in KMU 01.07.2012 - 30.06.2015 OEBMK-Kompetenzlabor - Onlinegestützte Entwicklung und Bilanzie- 01.07.2012 - 30.06.2015 rung von Medienkompetenz in der Aus- und Weiterbildung EMAG – Medienkonzept zur Aneignung von Gestaltungskompetenz in 01.10.2012 - 31.03.2015 vernetzten Lernorten der Beruflichen Bildung KOMMIT- Kompetent mit Medien im beruflichen Qualifizierungsprozess 01.10.2012 - 31.03.2015 GADIME – Ganzheitliche digitale Medienkompetenz in der beruflichen 01.10.2012 - 31.08.2015 Qualifizierung LernenPlus - Medienkompetenzförderung in der beruflichen Einstiegsqua- 01.08.2012 - 31.07.2015 lifizierung MediaArt@Edu - Künstlerisch-technische Medienkompetenz in Berufs- 01.09.2012 - 31.08.2015 vorbereitung und Berufsorientierung 14. Inwiefern unterstützt oder fördert die Bundesregierung die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich Medienkompetenz? Die Bundesregierung unterstützt mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung\" die in den für die Lehrerausbildung zuständigen Ländern begonnenen Reformen in allen drei Phasen der Lehrerausbildung in den kommenden Jahren bis 2023 mit bis zu 500 Mio. Euro. Digitale Medien werden in allen Vorhaben der beiden Be- willigungsrunden der 1. Förderphase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ein- gesetzt und weiterentwickelt, um z. B. die Kommunikation der Beteiligen zu ver- bessern, die Transparenz der Angebote und Möglichkeiten zu erhöhen, den per- sönlichen Entwicklungstand zu verfolgen, digitale Lehrmaterialien zu schaffen und auf den Medieneinsatz in den Schulen vorzubereiten. Der Einsatz digitaler Medien wird in den Konzepten der Projekte mit unterschiedlicher Intensität be- handelt. Darüber hinaus wird die Förderung der Medienkompetenz von Lehrkräften – so- fern nicht eigenständiges Ziel einer Förderbekanntmachung – in den im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ ge- förderten Projekten grundsätzlich als Querschnittsziel mitgedacht. Mit der För- derbekanntmachung zur „Medienqualifizierung pädagogischer Fachkräfte“ vom 1. April 2015 wurde der Fokus auf die bereits durch die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Internet und Digitale Gesellschaft“ der 17. Wahlperiode konstatierten Defizite der Medienkompetenz insbesondere von (betrieblichen) Ausbildenden gerichtet. Die Publikationen des BMFSFJ im Rahmen der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ und des Medienratgebers „Schau Hin! Was Dein Kind mit Medien",
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"number": 16,
"content": "Drucksache 18/6557 – 16 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. macht.“ können von Lehrkräften für Elternberatung in Anspruch genommen wer- den. Das Büro der Initiative wird ein Beratungsangebot für lokale Netzwerke zur Förderung von Medienkompetenz vor Ort und einen Informationsdienst für Fach- kräfte entwickeln. 15. Welche Strategie entwickelt die Bundesregierung mit den Ländern, um eine Grundbildung im Bereich Medien entlang der gesamten Bildungskette um- zusetzen? Der gemeinsame Arbeitsprozess zu einer Strategie „Digitales Lernen“ wird Raum geben, um auch solche Fragen zu thematisieren. 18. Welche Planungen gibt es auf Seiten der Bundesregierung, bestehende Me- dienkompetenz-Projekte und Initiativen zu verstetigen und ihre Existenz langfristig zu sichern? Ob das jeweilige Ziel einer Fördermaßnahme nach Beendigung erreicht worden ist und inwieweit ggf. eine Institutionalisierung erforderlich und möglich ist, wird jeweils im Einzelfall geprüft. 19. Inwiefern hat die Bundesregierung die Absicht, bundesweite Träger von Me- dienpädagogik, Medienbildung und Medienkompetenzförderung, wie die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, zukünftig langfristig und fortwährend so zu fördern, dass sie ihre Rolle als gesellschaft- liche Akteure auch angemessen wahrnehmen können, und wenn sie diese Absicht nicht hat, weshalb nicht? Die Bundesregierung beabsichtigt, die Förderung von bundesweiten Trägern von Medienpädagogik, Medienbildung und Medienkompetenzförderung auch künftig im Rahmen der jeweils geltenden Haushalts- und Finanzplanansätze und unter Beachtung der maßgeblichen zuwendungsrechtlichen Bestimmungen fortzuset- zen. 20. Inwiefern erachtet die Bundesregierung das Projekt „Schulen ans Netz“, das einen kostenlosen Zugang aller Schulen ans Netz gefördert hat und am 31. Dezember 2012 aufgelöst wurde, als endgültig abgeschlossen, was sind die Ergebnisse des Projekts, und welches Nachfolgeprojekt sieht die Bun- desregierung dafür vor? Bei „Schulen ans Netz“ handelte es sich nicht um ein Projekt, sondern um einen gemeinnützigen Verein mit Sitz in Bonn (Schulen ans Netz e. V.). Die Mitglie- derversammlung des Vereins „Schulen ans Netz e. V.“ hatte am 7. März 2012 beschlossen, den Geschäftsbetrieb des Vereins zum Ende des Jahres 2012 einzu- stellen, da der Verein sein Gründungsziel – allen Schulen in Deutschland die Inf- rastruktur für den Zugang zur digitalen Medienwelt bereit zu stellen – 2009 er- reicht hatte. Vom Verein betreute Projekte, darunter Projekte des BMBF im Be- reich der beruflichen Bildung, wurden bis Ende 2012 erfolgreich abgeschlossen. Die Auflösung des Vereins erfolgte zum 31. Oktober 2013. Der Verein ist erlo- schen (Vereinsregister Amtsgericht Bonn, Registerblatt VR 7177). Die Frage für eine Nachfolge stellt sich für die Bundesregierung aufgrund der Kulturhoheit der Länder und deren Zuständigkeit für den Schulbereich nicht.",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 17 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 21. Inwiefern beteiligt sich die Bundesregierung an der Ausstattung von Schulen und/oder Hochschulen mit digitaler Technik und Netzanschlüssen, und in- wiefern beabsichtigt sie konkret, sich daran in welcher Form zukünftig zu beteiligen? Die Bundesregierung stellt für die Förderung zur Unterstützung des Breitband- ausbaus in der Bundesrepublik Deutschland 2,7 Mrd. Euro zur Verfügung. Darin sind auch die Mittel aus der Vergabe der Digitalen Dividende II (DD II) in Höhe von 1,33 Mrd. Euro eingeflossen, die hälftig zwischen Bund und Ländern aufge- teilt werden. Die Länder bringen ihre Anteile an der vom Bund zur Verfügung gestellten DD II in eigene Förderprogramme und Maßnahmen zur Digitalisierung ein. Das BMVI erarbeitet derzeit eine Förderrichtlinie, die noch im Jahr 2015 implementiert werden soll. Ziel ist es, den Ausbau zukunftsfähiger und hochleis- tungsfähiger Breitbandnetze in Gebieten zu unterstützen, in denen in den kom- menden drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Ausbau solcher Netze erfolgt. Das Förderprogramm ist an Kommunen (Landkreise, Gemeinden etc.) gerichtet. Diese initiieren die Ausbauprojekte, stellen die Anträge im Förderverfahren und koordinieren die Projekte vor Ort. Privatwirtschaftliche Unternehmen (u. a. Netz- betreiber / Tiefbauunternehmen) erledigen Ausbau und/oder Betrieb des Netzes. Es sollen mehrere Förderaufrufe veröffentlicht werden. Die Förderanträge wer- den durch die Bewilligungsbehörde, die sich eines Projektträgers bedienen kann, anhand eines Scoring-Modells bewertet und entsprechend beschieden. Das zur Bewertung geschaffene Scoring-Modell sieht vor, das beantragte Vorhaben an- hand bestimmter Kriterien mit Punkten zu bewerten. Antragsteller, die beim Breitbandausbau in ihrer Region den Anschluss institutioneller Nachfrager, ins- besondere Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen berücksichtigen, erhalten dadurch zusätzliche Punkte für das Projekt. Somit wird ein Anreiz geschaffen Schulen und/oder Hochschulen mit breitbandigen Netzanschlüssen zu versorgen. Die Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit digitaler Technik, zum Beispiel mit Arbeitsplatzrechnern, Routern und dergleichen, wird durch das zuvor be- schriebene Förderprogramm nicht abgedeckt. Es werden ausschließlich Infra- strukturen, jedoch keine Komponenten gefördert. Grundsätzlich ist die Ausstattung von Schulen und Hochschulen mit digitaler Technik Aufgabe der Länder. 22. Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bislang ergriffen, um die im Jahr 2014 beendeten Medienkompetenzprojekte „youth part“, angesiedelt bei der Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e. V. (IJAB), und „peer³“, angesiedelt bei dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, fortzuführen, und welche Maß- nahmen hat die Bundesregierung bislang ergriffen, um die Ergebnisse dieser Projekte nutzbar zu machen? Die angesprochenen Projekte wurden in Rahmen einer Fachtagung im Dezember 2014 in Berlin ausgewertet. Die Erkenntnisse der Medienprojekte werden aufge- griffen und weiterentwickelt im Rahmen des „Gemeinschaftsprojektes für eine vernetzte Plattform *Jugendbeteiligung online* – für die Praxis digitaler Partizi- pation“ (Arbeitstitel). Auf Initiative des BMFSFJ hat sich eine Trägergemein- schaft gebildet, zu der der Deutsche Bundesjugendring, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesre-",
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"content": "Drucksache 18/6557 – 18 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. publik Deutschland e. V. gehören. Der Start des bis Ende 2019 geplanten Projek- tes soll noch in diesem Jahr erfolgen, spätestens jedoch zu Beginn des Jahres 2016. 23. Gibt es nach Meinung der Bundesregierung angesichts der Medienkonver- genz einen gesetzlichen Regelungsbedarf, und wenn ja, welche Gesetzesvor- haben sind hier für welchen Zeitraum konkret geplant? Die Bundesregierung setzt sich für eine der Medienkonvergenz angemessene Me- dienordnung auf nationaler und internationaler Ebene ein. Aus diesem Grund ha- ben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Beschluss vom 11. Dezember 2014 die Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz eingesetzt. Die Prüfung eines etwaigen Handlungsbedarfs ist noch nicht abgeschlossen. 24. Welche Möglichkeiten hat die Bundesregierung, die Kultusministerkonfe- renz (KMK) bei der Verbesserung der Lehrerausbildung im Bereich der Me- dienkompetenz zu unterstützen, und in welcher Form hat die Bundesregie- rung gegebenenfalls bislang Gebrauch von diesen Möglichkeiten gemacht? Eine Möglichkeit für die Unterstützung der Kultusministerkonferenz bei der Ver- besserung der Lehrerausbildung im Bereich der Medienkompetenz ist die von Bund und Ländern im Rahmen ihrer Zusammenarbeit in der Gemeinsamen Wis- senschaftskonferenz (GWK) beschlossene „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“, für die der Bund in den kommenden Jahren bis 2023 bis zu 500 Mio. Euro zur Verfügung stellt. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 14 verwiesen. 26. Welche Medienkompetenzschulungen wurden in der 18. Wahlperiode in welchen Bundesministerien angeboten, und wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben diese jeweils wahrgenommen (bitte nach Bundesministe- rien, Zeitraum, Art der Schulung, Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilneh- mer und Abteilungen bzw. Referaten aufschlüsseln)? Die Beschäftigten der Bundesregierung haben die Möglichkeit, die Fortbildungs- angebote der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAKöV) zu nutzen. Einschlägige Angebote aus dem Bereich IT-Sicherheit, Datenschutz und E-Lear- ning wurden wie in folgender Tabelle in Anspruch genommen. Eine Aufschlüs- selung nach Zeitraum, Art der Schulung, Anzahl der Teilnehmerinnen und Teil- nehmer, Abteilungen und Referaten ist nicht möglich. Bezeichnung Anzahl Teilnehmer Informationstechnik, Informationssicherheit und Internet in der 2 17 modernen Verwaltung - Grundlagen und Anwendung - für Frauen Informationstechnik, Informationssicherheit und Internet in der 3 36 modernen Verwaltung - Grundlagen und Anwendung Sensibilisierungskampagnen und Schulungen in IT-Sicherheitsfra- 1 11 gen - Konzeption und Durchführung IT-Sicherheitsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung I - Basis 4 60 (3-wöchig)",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 19 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Bezeichnung Anzahl Teilnehmer IT-Sicherheitsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung I - Basis 4 43 Kompakt (1-wöchig) Daten- und Informationssicherheit beim Einsatz mobiler Geräte 5 56 Methodik und Didaktik von Schulungen in der Informationstechnik 2 22 Sommerakademie für Landes- und Kommunalbedienstete - IT-Si- 3 45 cherheitsbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung I - Basis E-Learning - Lernen mit Neuen Medien 2 18 Live-Hacking Länder 60 11917 Datenschutz und Datensicherheit 3 55 Behördliche Datenschutzbeauftragte in der Bundesverwaltung 4 68 Die Ressorts bieten Ihren Beschäftigten darüber hinaus im Rahmen von Inhouse- Schulungen und Seminaren entsprechende Fortbildungsangebote an. Maßnahmen im Bereich Bundesministeriums der Finanzen (BMF): Zusätzlich zum Angebot der BAKöV wurden im BMF 370 Hausangehörige zum Thema „IT-Sicherheit“ durch Inhouse-Seminare sensibilisiert. Maßnahmen im Bereich des BMWi: Zur Unterstützung bei der täglichen Arbeit am PC stehen allen Beschäftigten des BMWi zusätzlich zum Angebot der BAKöV spezielle Lernprogramme/Arbeits- hilfen online zur Verfügung. In welchem Umfang diese genutzt werden, lässt sich statistisch nicht nachvollziehen. In Einzel- und konkreten Bedarfsfällen erfolgen durch das IT-Referat Unterwei- sungen direkt am Arbeitsplatz. Zur Vorbereitung auf die dienstliche Nutzung von Social-Media-Plattformen hat BMWi 2015 in Ergänzung zum Angebot der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung eine Inhouse-Schulung angeboten, an der 12 Beschäftigte aus den verschiedenen Abteilungen des BMWi teilnahmen. Maßnahmen im Bereich des BMFSFJ: Das BMFSFJ führt regelmäßige IT-Sprechstunden durch, in denen u. a. auch The- men der Medienkompetenz angesprochen werden. Eine statistische Ermittlung der Teilnehmenden zu den Fragen der Medienkompetenz erfolgt nicht. Maßnahmen im Bereich des BMBF: Zusätzlich zum Angebot der BAKöV wurden im BMBF in der 18. Wahlperiode bisher 50 Schulungen (Präsensveranstaltungen, E-Learning bzw. Selbstlernschu- lungen) angeboten, die Elemente zur Stärkung der Medienkompetenz der Mitar- beiterinnen und Mitarbeiter vermitteln. Die Schulungen dauerten zwischen einem Tag und fünf Tagen. Insgesamt wurden diese Schulungen von 159 Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter aus allen Abteilungen des BMBF wahrgenommen. Maßnahmen im Bereich der BKM:",
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"content": "Drucksache 18/6557 – 20 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Im Rahmen der BSI- und BAKöV-Initiative „Sicher gewinnt“ führt die BKM er- gänzend zu dem Schulungsangebot der BAKöV seit Sommer 2012 in dem The- menfeld „Informationssicherheit am Arbeitsplatz“ Sensibilisierungsmaßnahmen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch. Die Teilnahme an den Inhouse-Schu- lungen ist verpflichtend; das Schulungsangebot wird im laufenden Kalenderjahr aktualisiert und fortgesetzt. 27. Welche Gründe hat die nach Information der Fragesteller erfolgte Verschie- bung des Computerspielepreises, in welchem die Stärkung der Medienkom- petenz vor allem bei den Kinder- und Jugendspielen ein Kriterium ist, aus dem Verantwortungsbereich der Beauftragten für Kultur und Medien in das des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur? Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist eine politische Quer- schnittsaufgabe. Das BMVI schafft mit dem flächendeckenden Breitbandausbau die grundlegende Voraussetzung, um diese Entwicklung zum Erfolg zu führen – und fördert darüber hinaus in unterschiedlichen Bereichen digitale Innovationen. Vor diesem Hintergrund unterstützt das BMVI mit dem Deutschen Computer- spielpreis (DCP) die Gamesindustrie als wichtigen digitalen Innovationstreiber. Mit der Neuausrichtung des DCP wurde die Vernetzung mit der Community durch das BMVI weiter gestärkt und die Bedeutung von Games als wichtigem Unterhaltungsgut und als zentralem digitalen Wirtschaftsfaktor weiter hervorge- hoben. 28. Welche Forschungsvorhaben unterstützt die Bundesregierung gegenwärtig bezüglich der Auswirkungen der Digitalisierung auf Erwachsene, Kinder, Jugendliche aber auch Senioren? Im Rahmen von BMBF-Foresight wurde breit nach zukünftig möglichen gesell- schaftlichen und technologischen Entwicklungen gesucht (Zeithorizont ca. 15 Jahre). Im Ergebnis des Prozesses wurden viele mögliche Entwicklungen identi- fiziert, in denen Digitalisierung – und deren Auswirkungen – eine Rolle spielen. Im Rahmen der aktuellen Bekanntmachung zur Innovations- und Technikanalyse (www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung.php?B=958) werden im Themen- feld „Chancen und Risiken der Digitalisierung“ fünf Projekte gefördert (Laufzeit 2015 bis 2017): Social Media Forensics: Risiken der digitalen Arbeitswelt erkennen und be- heben (Universität Siegen) Digital Work Design – Turning Risks into Chances: Veränderung der Ar- beitswelt durch die Digitalisierung, Chancen und Risiken sowie Einflussfak- toren der Führungs- und Organisationsebene (Technische Universität Mün- chen) E-Learning in der Schule-Segen oder Fluch? Wie wirkt eine erhöhte Leis- tungstransparenz auf das Lern- und Wettbewerbsverhalten von Schülern? (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) Algorithmischer Strukturwandel der Öffentlichkeit: Chancen und Risiken der IKT für die Entwicklung der politischen Informationskompetenz (TU Dres- den und Hochschule Karlsruhe) Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit: Makroökonomische Auswirkun- gen auf Beschäftigung. Arbeitslosigkeit und Löhne von morgen. (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)).",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 21 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Darüber hinaus beschäftigen sich folgende Forschungsprojekte der Innovations- und Technikanalyse mit Themen der Auswirkungen der Digitalisierung: Zur Akzeptanz humanoider Service-Roboter: Experimentelle Untersuchun- gen unter besonderer Berücksichtigung der uncanny valley-Hypothese (Uni- versität Koblenz-Landau) Technologieaufgeschlossenheit durch Partizipation? Einfluss der Nutzerbe- teiligung auf Einstellungen zu Verkehrszugangssystemen (Technische Uni- versität Berlin, Wissenschaft im Dialog und Nexus Institut für Kooperations- management und interdisziplinäre Forschung) Smart Cams im öffentlichen Raum (Carl von Ossietzky Universität Olden- burg und OFFIS e. V. - Institut für Informatik) IKT und Stromversorgung: Potenziale und Risiken der Kopplung in Bezug auf Vulnerabilität und Resilienz (Institut für ökologische Wirtschaftsfor- schung und Universität Bremen). In den Forschungsvorhaben des BMFSFJ in Trägerschaft vom Hans-Bredow- Institut und dem Deutschen Jugendinstitut e. V. wird schwerpunktmäßig die Me- dienerziehung in Familien untersucht. Darüber hinaus unterstützt BMFSFJ inhalt- lich (nicht finanziell) die Erarbeitung des D21-Digital-Index 2015, der vom BMWi gefördert wird. Mit der Studie misst die Initiative D21 (durch TNS) seit 2013 die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung – ih- ren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Der D21-Digital-Index ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001-2014) und mit rund 33 000 Befragten die umfangreichste und aussagekräf- tigste Studie zum Internetnutzungsverhalten der Deutschen. Der Index ermöglicht es, die Auswirkungen von Innovationen und Ereignissen für Wirtschaft und Ge- sellschaft detailliert, nachhaltig und im Zeitverlauf aufzuzeigen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 1,9 und 10 verwiesen. 29. Zu welchem Zeitpunkt erwartet die Bundesregierung, dass das in der „Digi- talen Agenda“ der Bundesregierung erwähnte, mit öffentlichen Mitteln fi- nanzierte „Internet-Institut“ spätestens mit der Arbeit beginnt, und inwiefern sieht die Bundesregierung es auch als einen Beitrag zur Förderung von Me- dienkompetenz an? Die Bundesregierung hat am 17. September 2015 eine Förderrichtlinie für ein „Deutsches Internet-Institut“ bekannt gemacht, in der das vorgesehene mehrstu- fige Verfahren mit Projektskizzen, Konzeptionsphase und anschließender Auf- bauphase beschrieben wird. Dementsprechend wird die inhaltliche Arbeit nach und nach aufgenommen und intensiviert. Das Deutsche Internet-Institut soll einen interdisziplinären Gesamtblick auf die Digitalisierung und ihre praktischen Auswirkungen in gesellschaftlicher Hinsicht untersuchen. Als einer der Themenkomplexe für die Forschung in der Förder- richtlinie wird der Bereich „Bildung, Kompetenz, Wissen“ genannt. Die konkrete Umsetzung wird im Rahmen des wettbewerblichen Verfahrens entwickelt und von den erfolgreichen Antragstellern bestimmt.",
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"content": "Drucksache 18/6557 – 22 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 30. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus der von der Bundesministe- rin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, vorgestell- ten Studie DIVSI U9-Studie „Kinder in der digitalen Welt“? Die Ergebnisse der „DIVSI U9-Studie Kinder in der digitalen Welt“ wurden am 23. Juni 2015 in einer gemeinsamen Pressekonferenz des Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und des BMFSFJ in Berlin vorge- stellt. Im Rahmen der Studie wurden 1029 Kinder im Altern von 6 bis 8 Jahren sowie 1832 Eltern mit Kindern im Alter von 3 bis 8 Jahren befragt. Die Ergeb- nisse zeigen, dass Kinder früh in eine digitale Welt hineinwachsen. Ein Großteil der drei- bis achtjährigen Kinder ist bereits regelmäßig im Internet aktiv. Obwohl Kinder in der digitalisierten Welt aufwachsen und gut mit Medien ausgestattet sind, führt Digitalisierung nicht automatisch zu Chancengleichheit. Die Studie geht der Frage nach, wie die elterlichen Einstellungen zu digitalen Medien und ihre eigene Medienkompetenz den Erziehungsstil prägen. Das BMFSFJ nimmt die Ergebnisse zum Anlass, mit Maßnahmen zur Unterstützung der Medienerzie- hung in Familien, Kindern von Beginn an einen guten Start in eine Gesellschaft ermöglichen, und sich dabei an den Voraussetzungen innerhalb der Familie zu orientieren. Im Übrigen wird auf die Antwort zu den Fragen 1,9 und 10 verwie- sen. 31. Inwiefern will die Bundesregierung dafür sorgen, dass Kinder ihre Medien- kompetenz unabhängiger von den formalen Bildungsgraden ihrer Eltern ent- wickeln, als sie es laut der DIVSI U9-Studie bislang tun? Es ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung, eine digitale Ungleichheit, die sich in der Nutzungsweise digitaler Medien aufgrund ungleicher Kompetenz- verteilung ausdrückt, abzubauen. Die Maßnahmen des BMFSFJ zur Unterstüt- zung der Medienerziehung in Familien richten sich grundsätzlich an alle Familien unabhängig vom Bildungsgrad der Eltern. Viele Maßnahmen widmen sich auch der Frage, wie Eltern mit besonderem Beratungsbedarf aufgrund ihres Bildungs- hintergrundes besser erreicht werden können. 32. Inwiefern verfolgt die Bundesregierung das politische Ziel den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass für junge Kinder die mit der Internetnutzung verbundenen Chancen die Risiken überwiegen, und nicht umgekehrt, wie El- tern laut DIVSI U9-Studie das Internet für junge Kinder bisher größtenteils wahrnehmen? Auch in Bezug auf die in der Frage angesprochenen jungen Kinder obliegt die Erziehungsverantwortung gemäß Artikel 6 Absatz 2 Satz 1 GG zuvörderst den Eltern. Ziel der Bundesregierung ist es, die Wahrnehmung der Erziehungsverant- wortung entsprechend dem elterlichen Informations- und Beratungsbedarf zu un- terstützen. 33. Welche Schlüsse zieht die Bundesregierung aus dem am 15. September 2015 veröffentlichten OECD-Bericht „Students, Computers and Learning: Ma- king the Connection“, und wie will sie dafür sorgen, dass Deutschland im OECD-Vergleich künftig besser abschneidet? Die Bundesregierung begrüßt es, dass mit dem OECD-Bericht „Students, Com- puters and Learning: Making the Connection“ dazu beigetragen wird, die Kennt- nislage zum Einsatz digitaler Medien in der Schule zu verbreitern. Ferner wird auf die Antwort zu Frage 15 verwiesen.",
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"content": "Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode – 23 – Drucksache 18/6557 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 34. Für wie sinnvoll erachtet die Bundesregierung die Forderung, dass in Deutschland an allen Schulen und in allen Schul- und Altersstufen ein ver- pflichtender Informatikunterricht eingeführt und die Länder vom Bund dabei unterstützt werden sollen, und inwiefern unterstützt sie diese Forderung? 35. Inwiefern betrachtet die Bundesregierung die mögliche Einführung eines Schulfachs Informatikunterricht als einen Beitrag zur verbesserten Medien- kompetenzvermittlung? Die Fragen 34 bis 35 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Fragen zur curricularen Ausgestaltung von Unterrichtsfächern, in diesem Fall des Informatikunterrichts, fallen in die Zuständigkeit der Länder.",
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"content": "Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333",
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