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            "content": "19/4760 Drucksache 19/ 4760                                 – 2– –2 –              Deutscher DeutscherBundestag Bundestag––19. 19.Wahlperiode Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Suchterkrankungen zu sehen, beispielsweise Alkoholsucht, Medikamenten- sucht und Spielsucht. Haben die Betroffenen im höheren Alter keine oder nur wenige soziale Unterstützungsnetzwerke, kann sich deren Situation dadurch noch dramatisch verschlechtern (vgl. Informationsdienst Altersfragen Oktober 2014 vom DZA: www.dza.de/fileadmin/dza/pdf/Heft_05_2014_September_ Oktober_2014_gekuerzt.pdf). Ältere Menschen werden abgesehen davon ver- mehrt Opfer von Kriminalität in Form von Trickbetrug und Trickdiebstahl – le- ben sie allein, ist das Risiko deutlich höher (vgl. www.polizei-beratung.de/ themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/trickdiebstahl-in-wohnungen/). Die Bundesregierung hatte Mitte der 1990er Jahre mit dem Deutschen Alters- survey eine Langzeitstudie zur Lebenssituation älterer Menschen ins Leben ge- rufen. In Bezug auf das Thema Einsamkeit und soziale Exklusion sind die Er- gebnisse aus gesellschaftlicher Perspektive unterschiedlich zu bewerten. Zwar fühlten sich im Jahr 2014 in der Gruppe der 40- bis 85-Jährigen nur 9 Prozent der befragten Personen einsam. Allerdings zeigen die Ergebnisse der Studie auch einen Zusammenhang zwischen Armut, einem geringen Bildungsniveau und sozialer Exklusion bzw. Einsamkeit. Demzufolge haben Personen in Armut und solche mit einer geringen Bildung ein deutlich höheres Risiko, sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu fühlen. Bei Menschen, die in Armut leben, ist der Anteil von Personen mit wahrgenommener sozialer Exklusion fast drei Mal höher als bei Personen, die nicht von Armut betroffen sind (17,6 Prozent versus 4,9 Prozent). Nach Ansicht der Fragesteller sind diese Ergebnisse deshalb besorgniserregend, weil nach Erkenntnissen einer Studie der Bertelsmann Stif- tung das Risiko für Altersarmut perspektivisch steigen wird (vgl. Bertelsmann Stiftung www.bertelsmannstiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/Graue Publikationen/Entwicklung_der_Altersarmut_bis_2036.pdf S. 103). Auch in der Gruppe derer mit niedrigem Bildungsabschluss gibt es deutlich mehr Perso- nen, die sich gesellschaftlich ausgeschlossen fühlen (16,7 Prozent) als in der Gruppe jener mit hohem Bildungsabschluss (3,7 Prozent). Fast die Hälfte (41,7 Prozent) aller Personen, die sich sozial exkludiert wahrnehmen, erleben auch das Gefühl von Einsamkeit (vgl. K. Mahne 2017 et. al., Altern im Wandel S. 273). Die angeführte Studie kommt zu dem Schluss, dass in dieser Risiko- gruppe die Minimierung sozioökonomischer Notlagen ein Schlüssel zum Erfolg sein könnte. Generell könnten zur Bekämpfung von Einsamkeit Beratungs- und Hilfsangebote sowie die Förderung von sozialem Austausch in den Blickpunkt möglicher Präventionsmaßnahmen rücken (vgl. ebd. S.283). Problematisch zu betrachten ist aus Sicht der Fragesteller außerdem, dass der Deutsche Alterssurvey Personen über 85 Jahren nicht in die Befragung zur Le- benssituation miteinbezieht – im Jahr 2016 waren das fast zwei Millionen Men- schen. Eine Hochaltrigen-Studie des Generali-Zukunftsfonds aus dem Jahr 2013 ergab, dass ca. 40 Prozent der Befragten zwischen 85 und 99 Jahren zeitweise intensive Einsamkeitsgefühle haben (vgl. Hochaltrigen-Studie des Generali- Zukunftsfonds S. 15: www.uni-heidelberg.de/md/presse/news2014/generali_ hochaltrigenstudie.pdf). Die Zahl der von Einsamkeit betroffenen Menschen scheint also noch deutlich höher. Die Thematik Einsamkeit bzw. soziale Exklu- sion im Alter bedarf nach Ansicht der Fragesteller aufgrund der aufgezeigten Relevanz weiterer wissenschaftlicher Forschung und Untersuchungen, damit Risikofaktoren sowie mögliche Ursachen identifiziert und Präventivmaßnah- men entwickelt werden können.",
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            "content": "Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag –– 19. 19. Wahlperiode Wahlperiode                – 3– –3 –                          Drucksache Drucksache19 /4760 19/ 4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Vorbemerkung der Bundesregierung Einsamkeit ist kein Phänomen des Alters, sondern betrifft alle Bevölkerungsgrup- pen von der Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. In der Wissenschaft wird von Einsamkeit gesprochen, wenn es um das subjektive Gefühl des Alleinseins geht. Ob sich eine Person einsam fühlt, hängt ganz von der individuellen Befindlichkeit ab. Im Gegensatz dazu ist eine soziale Isolation aufgrund des Fehlens von sozialen Kontakten und sozialen Beziehungen objektiv messbar. Dies bedeutet auch, dass Alleinleben und Einsamkeit nicht immer deckungsgleich sind. Einsamkeit kann auch eine freiwillige individuelle Entscheidung sein und so den persönlichen Neigungen und Präferenzen entsprechen. Diese Entschei- dung sollte entsprechend akzeptiert werden. Trotz der zum Teil unterschiedlichen Fragestellungen, der unterschiedlichen Al- tersgruppen und der zum Teil unterschiedlichen Zielrichtungen in verschiedenen Surveys und Studien können viele Übereinstimmungen bezüglich derjenigen Per- sonengruppen festgestellt werden, die objektiv keine sozialen Kontakte und sozi- alen Beziehungen haben und sich aufgrund ihrer sozialen Isolation in prekären Situationen befinden. So sind von sozialer Isolation am meisten betroffen Personen ab 80 Jahren. Le- bensform, Partnerlosigkeit, schlechte Gesundheit, niedrige Bildung und geringe Mobilität sind Risikofaktoren, die die soziale Isolation verstärken können. Im Übrigen weist die Bundesregierung darauf hin, dass sie schon jetzt durch ver- schiedene Maßnahmen Initiativen und Projektnehmer unterstützt, die dazu beitra- gen, ältere Menschen in ihrem selbständigen und gleichberechtigten Leben in der Gesellschaft zu unterstützen. Näheres dazu ist den nachfolgenden Antworten, ins- besondere zu den Fragen 4 und 6, zu entnehmen. 1.   Wie definiert die Bundesregierung Einsamkeit im Alter? Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen. 2.   Wie viele Personen in der Bundesrepublik Deutschland sind nach Kenntnis- sen der Bundesregierung von Einsamkeit betroffen, und wie haben sich diese Zahlen in den letzten zwanzig Jahren entwickelt (bitte nach Jahren und Al- tersgruppen 60 bis 69 Jahre, 70 bis 85 Jahre und über 85 Jahren aufschlüs- seln)? Eine Studie mit Daten des Sozioökonomischen Panels des Jahres 2013 (Luhmann & Hawkley, 2016 „Age Differences in Loneliness from Late Adolescence to Ol- dest Old Age. Developmental Psychology, 52(6), 943-959. doi: 10.1037/dev000 0117) berichtet von einem deutlichen Anstieg im Mittelwert einer 3-Item-Ein- samkeitsskala bei 80- bis 100-Jährigen. Nach den Ergebnissen des Deutschen Alterssurveys ergeben sich für die Jahre 1996, 2002, 2008 und 2014 die nachfolgend berichteten Anteile sich einsam füh- lender Menschen. Als einsam eingestuft werden dabei Menschen, die in der Er- hebung der international gebräuchlichen 6-Item-Kurzskala nach de Jong- Gierveld & van Tilburg (2006) bei einem möglichen Wertebereich von 1 bis 4 (starke Einsamkeit) einen individuellen Skalenwert größer 2,5 erreichen. Die An- gaben beziehen sich auf die in Privathaushalten lebenden Menschen am Ort der Hauptwohnung.",
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            "content": "Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag –– 19. 19. Wahlperiode Wahlperiode               – 7– –7 –                          Drucksache Drucksache19 /4760 19/ 4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. pflegebedürftigen Menschen (www.bundesgesundheitsministerium.de/nc/service/ publikationen.html). Die Bundesregierung berücksichtigt diese Handlungsemp- fehlungen bei der Weiterentwicklung der Sozialen Pflegeversicherung, insbeson- dere bei Angeboten zur Unterstützung im Alltag und der Pflegeberatung. 8.   Welchen Handlungsbedarf sieht die Bundesregierung angesichts des nach- gewiesenen Einflusses von erlebter Einsamkeit und gesundheitlichen Folge- erkrankungen wie Depressionen oder Bluthochdruck? Die BZgA hat die Faltblattreihe „Kompakt“ entwickelt, um mittels prägnant und leichtverständlich formulierter Materialien die Zielgruppe und deren Angehörige über Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten zur Vermeidung einer koro- naren Herzkrankheit (KHK) bzw. Verschlimmerung der Erkrankung zu informie- ren. Die Kompaktreihe beinhaltet ebenfalls ein Faltblatt zum Thema Depressio- nen. Neben der themenzentrierten Information werden zusätzlich Ansprechpart- ner und Institutionen aufgeführt, die eine weiterführende Beratung anbieten. Parallel zu den Faltblättern werden webbasierte Module für das Internetportal www.gesund-aktiv-älter-werden.de entwickelt. Die Module sind aufeinander be- zogen und ergänzen sich gegenseitig. So beschränkt sich das 6- bis 8-seitige Falt- blatt auf grundlegende Informationen, es hat aber zugleich auch die Funktion, auf das Internetmodul aufmerksam zu machen, das vertiefende bzw. weitergehende Informationen – auch zu speziellen Zielgruppen – bereithält. Dem Printmedium kommt somit eine Art „Türöffner“-/Wegweiser“-Funktion zu, zumal es sich zur Auslage z. B. in Hausarztpraxen sowie bei Veranstaltungen für die Zielgruppe und für Fachpersonal eignet. Zielgruppe des Faltblatts „kompakt“ sind ältere Menschen in der Nach-Erwerbs- phase ab ca. 65 Jahre und deren Angehörige. Mit dem Modul auf dem Portal www.gesund-aktiv-älter-werden.de werden auch vulnerable Gruppen (z. B. ältere alleinstehende Männer, sozial benachteiligte Menschen sowie Migrantinnen und Migranten) in den Blickpunkt gerückt. 9.   Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem im Deut- schen Alterssurvey 2014 nachgewiesenen Zusammenhang zwischen sozialer Exklusion und wahrgenommener Einsamkeit, und welche konkreten Maß- nahmen möchte sie diesbezüglich ergreifen oder hat sie im Zeitraum von 1998 bis 2018 schon ergriffen (bitte nach Jahren, Maßnahmen und aufge- wendeten Mitteln aufschlüsseln)? 10.   Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem nachgewie- senem Zusammenhang der gleichen Studie zwischen Armut und wahrge- nommener Einsamkeit, und welche konkreten Maßnahmen in welchem Um- fang möchte sie diesbezüglich ergreifen oder hat sie im Zeitraum von 1998 bis 2018 schon ergriffen (bitte nach Jahren, Maßnahmen und aufgewendeten Mitteln aufschlüsseln)?",
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            "content": "19/4760 Drucksache 19/ 4760                                  – 8– –8 –             Deutscher DeutscherBundestag Bundestag––19. 19.Wahlperiode Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 11.   Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem nachgewie- senem Zusammenhang der gleichen Studie zwischen Bildungsniveau und wahrgenommener Einsamkeit, und welche konkreten Maßnahmen in wel- chem Umfang möchte sie diesbezüglich ergreifen oder hat sie im Zeitraum von 1998 bis 2018 schon ergriffen (bitte nach Jahren, Maßnahmen und auf- gewendeten Mitteln aufschlüsseln)? 12.   Inwiefern erachtet es die Bundesregierung mit Blick auf das steigende Ar- mutsrisiko im Alter als sinnvoll, die sozioökonomische Notlage von be- troffenen Risikogruppen bzgl. der Einsamkeit im Alter zu verbessern, und welche Maßnahmen hat sie diesbezüglich schon ergriffen oder plant sie zu ergreifen? Die Fragen zu 9 bis 12 werden gemeinsam beantwortet. Es wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung sowie auf die Antworten zu den Fragen 4 und 6 verwiesen. 13.   Welchen Zusammenhang zwischen Suchterkrankungen und Einsamkeit im Alter sieht die Bundesregierung, und welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus? Suchterkrankungen liegen vielfältige Faktoren zu Grunde. Gerade der Übergang ins Rentenalter stellt eine Veränderung dar, die viele Menschen als einschneidend erleben, auch was z. B. den Rückgang sozialer Kontakte anbelangt. Das Bundes- gesundheitsministerium hat Modellprojekte zum Thema Sucht im Alter (www. alter-sucht-pflege.de/) gefördert, um die Sensibilisierung für das Thema zu stei- gern und das Wissen über Suchtgefahren und Suchterkrankungen im Alter in der Alten- und Suchthilfe zu erweitern. Bei bereits bestehenden Informations-, Prä- ventions- und Beratungsangeboten zu Sucht im Alter wird Einsamkeit als mögli- cher Ursachenfaktor für Suchmittelkonsum berücksichtigt. 14.   Welchen Zusammenhang sieht die Bundesregierung zwischen Kriminalität in Form von Trickbetrug bzw. Trickdiebstahl und Einsamkeit im Alter, und welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus? Der Bundesregierung liegen keine Informationen über einen möglichen Zusam- menhang zwischen Trickbetrug bzw. Trickdiebstahl und Einsamkeit im Alter vor. Die aktuellen Präventionsmaßnahmen des Programms polizeiliche Kriminalprä- vention betreffend die Generation 60-Plus sind im Internet abrufbar (www. polizei-beratung.de/nc/presse/detailseite/senioren-im-fokus-dreister-betrueger/). Der Aspekt der Einsamkeit wird dabei nicht explizit thematisiert. 15.   Wie häufig sind nach Kenntnis der Bundesregierung alleinlebende ältere Menschen im Zeitraum von 1998 bis 2018 Opfer von Trickbetrug bzw. Trickdiebstahl geworden (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? Der Bundesregierung liegen hierzu keine statistischen Daten vor. Zu Betrug und Diebstahl erfolgt in der Polizeilichen Kriminalstatistik keine Opfererfassung, so dass für diese Kriminalitätsbereiche keine Auswertungen bezüglich des Opferal- ters vorgenommen werden können.",
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            "content": "Deutscher Bundestag Deutscher Bundestag –– 19. 19. Wahlperiode Wahlperiode               – 9– –9 –                         Drucksache Drucksache19 /4760 19/ 4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. 16.   Inwiefern besteht nach Auffassung der Bundesregierung ein Zusammenhang zwischen fehlender Barrierefreiheit im Wohnumfeld und Einsamkeit im Al- ter, und welche Maßnahmen plant sie, diesbezüglich zu ergreifen? 17.   Inwiefern besteht nach Auffassung der Bundesregierung ein Zusammenhang zwischen eingeschränkter Mobilität (beispielsweise durch einen fehlenden Zugang zur Verkehrsinfrastruktur) und Einsamkeit im Alter, und welche Maßnahmen plant sie, diesbezüglich zu ergreifen? Die Fragen 16 und 17 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam be- antwortet. Mobilität hat erheblichen Einfluss auf die gesellschaftliche Teilhabe. Daher un- terstützt die Bundesregierung eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität von älteren mobilitätseingeschränkten Menschen. Die Bundesregierung stellt z. B. im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungs- vereinbarung Mittel für Investitionen in das Schienenbestandsnetz zur Verfü- gung, mit denen auch Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit förderfä- hig sind. Es ist vorgesehen, ab dem Jahr 2020 weitere Anreize zur Herstellung der Barrierefreiheit zu setzen. Zudem fördert die Bundesregierung die Herstel- lung von Barrierefreiheit auch im Zuge von Bedarfsplanvorhaben und im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. Die Deutsche Bahn AG hat gemäß § 2 Absatz 3 Satz 2 Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung in enger Zusammenar- beit mit den Verbänden der Behindertenselbsthilfe mittlerweile das „3. Programm zur Herstellung von Barrierefreiheit“ aufgestellt. Ein neues Programm startet 2019 und umfasst ebenfalls eine Vielzahl von Maßnahmen für mobilitätseinge- schränkte Personen. 18.   Welches Bundesministerium ist nach Auffassung der Bundesregierung zu- ständig für die Thematik Einsamkeit im Alter? Die Bundesregierung berücksichtigt im Rahmen der Ressortzuständigkeiten die Themen Einsamkeit im Alter und auch Einsamkeit anderer Altersgruppen. Dar- über hinaus ist es in erster Linie Angelegenheit der Gebietskörperschaften, kon- krete Maßnahmen entsprechend den örtlichen Gegebenheiten zu planen und um- zusetzen. 19.   Plant die Bundesregierung die Einsetzung einer Expertenkommission hin- sichtlich der Thematik Einsamkeit im Alter? Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ist vereinbart, Strategien und Konzepte zu entwickeln, die Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen. Wie schon in der Vorbemerkung ausgeführt, prüft die Bundesregierung derzeit, inwieweit bisherige Strategien und Konzepte hierzu ausreichen. Erst nach Abschluss dieser Prüfung kann die Frage nach einer Einset- zung einer Expertenkommission beantwortet werden. 20.   Inwiefern plant die Bundesregierung, weitere Projekte wie Begegnungszen- tren für ältere Menschen oder Mehrgenerationenhäuser mit welchen Mitteln zu fördern? Die derzeit im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus (2017 bis 2020) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten bun- desweit 540 Mehrgenerationenhäuser sollen gemäß der Vereinbarungen aus dem",
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            "content": "19/4760 Drucksache 19/ 4760                                    – 10 – – – 10                  Deutscher DeutscherBundestag Bundestag––19. 19.Wahlperiode Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD gesichert und ihre Zahl ausge- baut werden. Das BMFSFJ plant sowohl die weitere Unterstützung der bereits geförderten Mehrgenerationenhäuser durch ein Anschlussprogramm ab 1. Januar 2021. Vorbehaltlich der Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln sowie der Entschei- dung über Ziele und Inhalte eines neuen Programms wird das Antragsverfahren für eine Teilnahme am Anschlussprogramm voraussichtlich Anfang 2020 starten. Nähere Informationen hierüber werden rechtzeitig auf der Website des Bundes- programms www.mehrgenerationenhaeuser.de eingestellt. 21.   Plant die Bundesregierung, Projekte wie eine Hilfehotline oder eine Telefon- seelsorge für von Einsamkeit im Alter betroffene Menschen zu fördern? a) Wenn ja, welche Mittel wird sie dafür konkret in welchem Umfang bis wann zur Verfügung stellen? b) Wenn nein, warum nicht? c) Sofern die Bundesregierung die Förderung dieser Projekte plant, wie möchte sie sicherstellen, dass Betroffene von der Existenz dieser Projekte erfahren? Es wird auf die Ausführungen zu Frage 4 verwiesen. 22.   Inwieweit ist der Bundesregierung das durch die Stadt Bremen initiierte Pro- jekt „Herbsthelfer“ bekannt, bei dem Postzustellerinnen und Postzusteller äl- tere Menschen aufsuchen und Dienstleistungen anbieten, und inwiefern hält sie dies für eine zukunftsfähiges und vielversprechendes Konzept gegen Ein- samkeit? Zu dem im Frühjahr 2018 in Verantwortung der Freien Hansestadt Bremen (Se- natsverwaltung für Finanzen) gestarteten Projekt „Herbsthelfer“ liegen der Bun- desregierung bislang keine Ergebnisse vor.",
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            "content": "Anlage 1 zu Frage 4: In welchem Umfang und mit welchen Mitteln hat die Bundesregierung bisher welche Vereine, Initiativen oder Projekte im Zeitraum von 1998-2018 gefördert, die Unterstützung für von Einsamkeit im Alter betroffene Menschen leisten (Bitte aufschlüsseln nach Jahren, Bundesland und den aufgewendeten Mitteln)? BMFSFJ Region        Täger                     Projekt-Kurzbeschreibung                 Zuwendungen nach Jahren in Euro 2006   2007     2008     2009        2010     2011      2012      2013        2014       2015       2016       2017        2018 NRW           Stiftung Christlich-      Fachtagung                                                                                                 2.586 Soziale Politik e.V.      Lebensabschnitt Alter - Lebensab- schnitt einsam?\" bundesweit    Evangelische und          TelefonSeelsorge                                                    49.390    21.000   13.000    71.500    112.000     147.094    60.000     140.000    140.000     140.000 Katholische Kirche bundesweit    Kommunale und freie       Mehrgenerationenhäuser                   15        15       15      15        15       15        13,5      13,5        13,5       13,5       13,5       16,5        16,2 Träger                                                             Mio.      Mio.     Mio.    Mio.      Mio.     Mio.      Mio       Mio.        Mio        Mio        Mio        Mio         Mio Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode BMBF Region       Täger                    Projekt-Kurzbeschreibung                      Zuwendungen nach Jahren in Euro 2006     2007    2008   2009     2010      2011      2012       2013       2014       2015       2016       2017       2018 – 11 – Speyer       Gemeinnützige Bau-       Technik hilft auch gegen Einsamkeit                                            121.560   337.388   279.975    196.245    6.353 genossenschaft           (Projekt TSA) Speyer eG Um Bedürfnisse wie Gesundheit, Komfort + 5 weitere Verbund-     und Sicherheit sowie die Kommunikation partner                  mit Verwandten, Freunden und Nachbarn zu befriedigen, implementierte das Pro- jekt TSA in einem innerstädtischen Quar- tier in der Stadt Speyer ein sogenanntes technisch-soziales Assistenzsystem mit dem Namen \"PAUL\". München      Helmholtz Zent-          Senior Citizens Overcoming Barriers by                                         9.254     155.467   166.116    134.485    5.944      53.926 rum/Deutsches            Joining Fun Activities (Projekt Join-in) Forschungszentrum für Gesundheit und       Das Projekt verfolgte das Ziel, ein Angebot Umwelt                   zur Unterhaltung und Kontaktförderung zu gestalten, um Krankheiten vorzubeu- Drucksache 19/4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "+ 2 weitere Verbund-    gen sowie den Lebensmut von Einsamkeit partner                 bedrohten Personengruppen zu erhalten und zu stärken. Essen       Folkwang Universität    Technik für generationenübergreifende        13.013    64.384    14.285 der Künste              Verbundenheitserlebnisse (Projekt Nähe auf Distanz) + 1 weiterer Verbund- partner                 Mit einer erlebnisorientierten Gestaltung Drucksache 19/4760 von Technik untersuchte das Projekt, wie Verbundenheitserlebnisse räumlich ent- fernter Familienmitglieder (über drei Generationen) geschaffen werden kön- nen. Oldenburg   OFFIS e.V.              Unterstützung der sozialen Interaktion       185.704   370.246   631.799   278.759 für Palliativpatienten (Projekt CONTACT) + 3 weitere Verbund-    Es wurde ein Assistenzsystem für Pallia- partner                 tivpatientinnen und -patienten entwickelt, das die Aufrechterhaltung der sozialen Interaktion mit Angehörigen und Pflege- – 12 – personen erleichtert. Chemnitz    Technische Universi-    Nebeneinander wird zum Miteinander                     400.000   581.286   555.714   546.272 tät Chemnitz            (Projekt mitei) Viele Menschen leben im Alter allein, haben nur noch eine oder gar keine feste Bezugsperson. Die Gründe dafür sind vielfältig: der Tod des Partners, nachlas- sende Gesundheit oder auch Kinder, die weggezogen sind. Die wissenschaftliche                                               [2019: Nachwuchsgruppe hat sich zum Ziel 480.000] gesetzt, nutzerzentrierte digitale Kommu- nikations- und Moderationssysteme für das Wohnumfeld zu entwickeln und zu erproben.                                                                                       Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "BMEL Region         Träger             Projekt-                 Zuwendungen nach Jahren in Euro Kurzbeschreibung 2006     2007       2008          2009   2010   2011   2012   2013   2014   2015     2016        2017     2018 1. Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) / Modellvorhaben Land(auf)Schwung Mittelsach-  Kümmerer-         Kümmererbüro in der                                                                                     21.485   6.515 sen          Netzwerk          Gemeinde akquiriert Bobritzsch,       und koordiniert Anbie- Konzept und       ter und Nachfrager für erste Umset-      soziale Leistungen zungsmaßnah-      aller Art vorrangig auf Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode men               Basis Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe, aber auch häusliche Dienstleistungen auf Marktbasis. Neue Akteure werden dafür sensibilisiert und – 13 – aktiviert. In der Zu- kunft soll ein Aner- kennungs- /\"Entgelt\"system für ehrenamtliche Leis- tungen erarbeitet werden. Mittelsach-    Kümmerernetz-      Aufbau und Koordina-                                                                                          32.228,00   3.292, sen            werk Bobritzsch-   tion eines Netzwerkes                                                                                                     84 Hilbersdorf,       von Kümmerern für Umsetzung          haushaltsnahe Dienst- leistungen für Ältere, Behinderte, Alleiner- ziehende u.a. Perso- nengruppen - Förde- rung einer Koordinato- rin Drucksache 19/4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "Höxter             Weichen stellen                          44.133,20   46.645   18.051,1 ,85      0 Schaffung moderierter Übergänge zwischen Arbeitsleben und Rente sowie Entwick- lung von ehrenamtli- chen Angeboten für Rentnerinnen und Drucksache 19/4760 Rentner im Bereich von Öffentlichkeit und Wirtschaft. Aktivierung im Bereich der Da- seinsvorsorge. St. Wendel         Paten mit Herz -                         26.491,19   50.000   55.000,0 Übergangsmanage-                                     ,00      0 ment in die soziale Verantwortungsge- – 14 – meinschaft Gemeinsam wollen wir es schaffen, älteren Menschen einen guten Übergang aus einer Akutversorgung zurück in ihren Alltag zu ermöglichen. Wir wollen dauerhaft- begleitende Hilfen aufbauen und so Gesundheit und Le- bensqualität verbes- sern. Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "Wittmund            Modelldorfinitiative                                 44.800 soziales Bürgerhaus                                  ,00 In der Gemeinde Friedeburg hat die Anzahl der Haushalte mit Migrationshinter- grund und der Anteil der Seniorenhaushalte stark zugenommen. Durch Kooperation und gemeinsame Nutzung vorhandener Ressourcen soll eine Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode neue generationen- übergreifende Anlauf- stelle in Friedeburg entstehen. – 15 – Elbe-Elster         \"Generationen in                         34.350,00   41.400 Bewegung\" – Mehrge-                                  ,00 nerationenparcour Hirschfeld zur Förde- rung von Gesundheit und sozialem Lernen von Jung und Alt auf dem Land Mit dem Projekt werden an einem ländlichen Standort modellhaft in den Phasen Vorbereitung und Umsetzung wie auch Betrieb das Miteinander von Jung und Alt, öffentlicher                                         Drucksache 19/4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "Hand und Ehrenamt erprobt. Das Thema Aktivität / Bewegung und Gesundheit be- wegt Jung und Alt. Daneben stärkt die Projektphase das wechselseitige Ver- ständnis und soziale Drucksache 19/4760 Miteinander. Gerade für ältere Einwohner wird ein erreichbarer und damit akzeptier- ter, gemeinschaftlich nutzbarer Bewegungs- und Kommunikations- ort geschaffen. Greiz         Generationen verbin-                            14.523,0 – 16 – den                                             0 Ältere Menschen sind oft alleine, da Kinder und Enkelkinder meist weit entfernt leben, viele Eltern haben wiederum keine Großeltern in der Nähe, die die Kinder- betreuung überneh- men können, falls Kita oder Schule geschlos- sen ist. Ziel der Treffen ist gegenseitiger Austausch, das Ken- nenlernen von Men- schen und die Entwick- lung von Freundschaf- Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "ten; Beitrag zur Schaf- fung einer solidari- schen Beziehungskul- tur, die ein breit gefächertes Netzwerk an Kooperationspart- nern beinhaltet; Angebot einer sinnstif- tenden Aufgabe für ältere Menschen, bei gleichzeitiger Unter- stützung für Familien und Alleinerziehende Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode 2. Bundesprogramm Ländliche Entwicklung / Sonstige Projekte Landkreis                       Soziale Dorfentwick-                105.662,0   15.615   1.950,27 Fulda                           lung                                7           ,94      (geplant Pflege- und Kinderbe-                                               – 17 – treuungseinrichtung unter einem Dach Saarpfalz-                        „Länger zu Haus                                        200.000, Kreis                             leben“                                                 00 Dabei geht es darum, mittels digitaler Unter- stützung ein längeres, selbstbestimmtes Leben in den eigenen Vier Wänden zu er- möglichen. Rhein-Lahn-                       Weiterentwicklung der                                  200.000, Kreis                             Senioren-App „Mein                                     00 Dorf 55 plus“ Ältere Menschen im Rhein-Lahn-Kreis sollen dabei unter-                                               Drucksache 19/4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "stützt werden, zu Terminen und Veran- staltungen auf dem Laufenden zu bleiben, sich zu begegnen und Kontakte zu knüpfen, Hilfe zu suchen und zu bieten. Drucksache 19/4760 3.   IN FORM- Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung bundes-      BAGSO     Verschiedene Projek-                      277.252,   277.252,   277.252,   277.252,   277.252,   284.163,   284.163,   284.163,   302.923,   516.103,   516.103,54   516.1 weit                   te zur sozialen Teilha-                   22         22         22         22         22         34         34         34         62         54                      03,54 be, z. B. „Auf Rädern zum Essen – IN FORM Mittagtisch für ältere Menschen“ – 18 – Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "BMG Region       Träger              Projekt-Kurzbeschreibung              Zuwendungen nach Jahren in Euro 2006 2007 2008 2009 2010          2011   2012   2013        2014         2015         2016         2017           2018 bundesweit   DOSB                „Zugewandert und geblieben -                                                          28.917,00   184.900,64   241.527,00   112.160,93 Zielgruppenspezifische Gesund- heitsförderung mit dem besonde- Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode ren Fokus auf ältere Frauen und Männer mit Migrationshinter- grund“ bundesweit   Bundeszentrale      Fachheftreihe                                                                                     28.330       32.154                    28.348         28.348 für gesundheitli-   „Forschung und Praxis der Gesund- che Aufklärung      heitsförderung\" (BZgA)              Fachhefte zu den Lebenslagen                                                                                                                                           – 19 – älterer und hochhaltiger Menschen herausgegeben. Diese Expertisen berücksichtigen ebenfalls die The- matik der Einsamkeit im Alter. bundesweit   BZgA                Förderung einer Prä-Studie, deren                                                                                                                       7.616 Ergebnisse der Studie die Voraus- setzungen dafür schaffen sollen, zielgerichtete Gesundheitsförde- rungs- und Präventionsmaßnahmen für ältere alleinstehende Männer zu planen und durchzuführen. Einge- schlossen sind ältere Männer ab 65 Jahren, die in einem Single- Haushalt leben. bundesweit   BZgA                Praxisdatenbank Gesundheitliche                                                                   121.376,97   121.485,38   79.825,07    80.417,00      81.175,35 Chancengleichheit = Instrument zur Qualitätsentwicklung in der Ge- sundheitsförderung bundesweit   BZgA                Alltagstrainingsprogramm und                                                                      176.878,37   176.878,37   763.127,19   2.932.431,27   1.566.606,70 Lübecker Modell Bewegungswelten. Diese drittmittelfinanzierten Bewe- gungsprogramme der BZgA leisten Drucksache 19/4760 Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt.",
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            "content": "Drucksache 19/4760                                                                                         – 20 –                       Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode Vorabfassung - wird durch die lektorierte Version ersetzt. auch einen Beitrag zur Teilhabeför- derung. Satz: Satzweiss.com Print, Web, Software GmbH, Mainzer Straße 116, 66121 Saarbrücken, www.satzweiss.com Druck: Printsystem GmbH, Schafwäsche 1-3, 71296 Heimsheim, www.printsystem.de Vertrieb: Bundesanzeiger Verlag GmbH, Postfach 10 05 34, 50445 Köln, Telefon (02 21) 97 66 83 40, Fax (02 21) 97 66 83 44, www.betrifft-gesetze.de ISSN 0722-8333",
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