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            "content": "Drucksache 18 / 10               166 Schriftliche Anfrage 18. Wahlperiode Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg und Stefanie Fuchs (LINKE) vom 14. Dezember 2016 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 15. Dezember 2016) und                               Antwort Verfahren am Sozialgericht Berlin Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: 1. Wie haben sich die Eingangszahlen für Klagen (ein-                      Zu 1.: Eingangszahlen (Klagen einschließlich Verfah- schließlich des einstweiligen Rechtsschutzes) am Sozial-                   ren des einstweiligen Rechtsschutzes): gericht Berlin seit dem 1.1.2012 entwickelt (bitte nach Jahren aufschlüsseln)? 2012          2013           2014           2015                  2016 I. - III. Quartal Eingänge          44.300         41.979         38.439         37.009                25.665 2. Wie viele der im vorbezeichneten Berichtszeitraum                       Zu 2.a) und b): Statistisch erfasst wird nur die Zahl eingegangenen Klagen waren                                                 der Verfahren, die mit Urteil oder Gerichtsbescheid erle- digt werden und ganz oder teilweise erfolgreich waren. a) zulässig und ganz bzw. teilweise begründet?                         Als zumindest teilweise begründet sind auch Verfahren b) zulässig und unbegründet?                                           anzusehen, die durch gerichtlichen Vergleich, überein- c) bei Anträgen auf einstweiligen Rechtsschutz:                        stimmende Erledigungserklärung, angenommenes An- zulässig und nach summarischer Prüfung begründet?                      erkenntnis beendet werden. Dies ergibt die folgende Übersicht für die nach den Jahren ihrer Erledigung geord- neten Klageverfahren: Jahr                                                        2012               2013             2014             2015             I. - III. Quartal 2016 Erledigungen                                               33.535             34.390           31.333           31.738            23.155 davon zumindest teilweise erfolgreich                      15.498             15.511           12.497           13.066             9.201 Zu 2.c): Es gilt das zu 2.a) und b) Gesagte. Danach gilt für die in Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes erledigten Verfahren: Jahr                                                        2012             2013           2014              2015                I. - III. Quartal 2016 Erledigungen                                                8.064            7.821          8.004             7.280                4.881 davon zumindest teilweise erfolgreich                       4.123            4.046          4.036             3.662                2.341 Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 18. Wahlperiode                                                            Drucksache 18 / 10 166 3. Wie lange betrug im vorbezeichneten Berichtszeit-         Zu 3.: raum die durchschnittliche Verfahrensdauer? Jahr                        2012        2013        2014         2015            I.            II.            III. Quartal        Quartal        Quartal 2016           2016           2016 durchschnittliche           12,0        13,8        15,3          15,7         15,6           15,4            15,3 Verfahrensdauer in Monaten 4. Wie hoch waren die durchschnittlich angefallenen          Allerdings sind der Bund und die Länder sowie die Gerichtskosten pro Verfahren?                                nach Haushaltsplänen des Bundes oder eines Landes verwalteten öffentlichen Anstalten und Kassen in Verfah- Zu 4.: Verfahren vor dem Sozialgericht Berlin sind in    ren vor den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit von der der Regel gerichtskostenfrei (für Versicherte, Leistungs-    Zahlung der Kosten befreit. Lediglich wenn weder die empfangende einschließlich Hinterbliebenenleistungs-         Klagenden noch die oder der Beklagte zu den von den empfangende, Menschen mit Behinderungen oder deren           nach § 183 SGG von Gerichtskosten befreiten Personen Sonderrechtsnachfolgende, soweit sie in dieser Eigen-        gehören, werden Kosten (Gerichtskosten) nach dem Ge- schaft als Klagende bzw. Beklagte beteiligt sind, vgl. §     richtskostengesetz erhoben. Das sind z. B. Streitigkeiten 183 SGG (Sozialgerichtsgesetz). Gehören Klagende und         zwischen Sozialleistungsträgern und vertragsärztliche Beklagte nicht zu diesen Personen, haben diese für jede      Streitsachen, die allerdings als solche nicht einzeln statis- Streitsache eine sog. Pauschgebühr in Höhe von 150 Euro      tisch erfasst werden. zu entrichten, die sich wiederum auf die Hälfte ermäßigt, wenn die Sache nicht durch Urteil erledigt wird.                 Die durchschnittlichen (Voll-)Kosten je Verfahren (ohne Personalkosten für richterlichen Dienst) sind für das Jahr 2015 der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Kostenträger-                                                                                          Kosten je nummer            Kostenträger                                                                         Verfahren 79609             Unfallversicherungssachen (SG)                                                           1.159 € 79610             Sachen der Bundesagentur für Arbeit / Erziehungsgeldsachen                                365 € Haupt- und Eilverfahren SGB XII (einschl. Angel. d. Asylbewerberleistungs- 79626             gesetzes) (SG)                                                                            312 € 80311             Kranken- und Pflegeversicherungssachen (SG)                                               441 € Rentenversicherungssachen einschl. Entwicklungshelfergesetz und NS-Opfer- 80312             Entschädigung sowie einschl. AAÜG (SG)                                                   1.102 € 80313             Schwerbehinderten-, Versorgungs- und Entschädigungssachen (SG)                            948 € 80314             Vertragsarztsachen und Sonstige Verfahren (SG)                                            294 € 80316             Hauptverfahren in SGB II - Angelegenheiten (SG)                                           516 € 80317             Einstweiliger Rechtsschutz in SGB II - Angelegenheiten (SG)                               345 € 5. Für wie viele der vorbezeichneten Verfahren wurde         Zu 5.: Prozesskostenbeihilfe gewährt, und in welcher Gesamt- höhe per anno wurde sie in den jeweiligen Jahren ge- währt? 2012           2013               2014               2015             I. - III. Quartal 2016 Verfahren mit Pro-              5.236           6.022              6.222              6.186             4.250 zesskostenhilfe Höhe der gewährten           1.918.841 €     1.978.732 €       2.203.793 €         2.718.879 €       2.073.154 € Prozesskostenhilfe 2",
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            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 18. Wahlperiode                                                                    Drucksache 18 / 10 166 6. Was waren im Berichtszeitraum die fünf häufigsten                7. Wie viele Verfahren waren im Berichtszeitraum je- Klagegründe?                                                        weils per 31.12. eines Jahres unerledigt? Zu 6.: Die fünf häufigsten Klagegründe betrafen die                 Zu 7.: Sachgebiete: Angelegenheiten nach dem SGB II, Renten- versicherung, Krankenversicherung, Verfahren zur Fest- stellung der Behinderung nach SGB IX und Angelegen- heiten der Bundesagentur für Arbeit. 2012              2013                2014            2015            III. Quartal 2016 Bestände             42.535            42.687              41.831          39.834              37.382 8. Wie viele Verfahren wurden im Berichtszeitraum                   Zu 8.: Hauptverfahren und Eilverfahren insgesamt: durchschnittlich pro Richter/in-Stelle in dem jeweiligen Jahr bearbeitet? 2012               2013            2014                2015 Eingänge je Richter*in                    428               398              352                 326 Erledigungen je Richter*in                402               400              360                 344 9. Wie viele Richterstellen welcher Besoldungsgruppe                Zu 9.: waren im Berichtszeitraum für jeweils welche Dauer unbesetzt? Jahr            Anzahl          Im Rahmen der        Durchschnittlicher Einsatz Differenz zugewiesene Stellen      Haushaltswirtschaft von Richterinnen/Richtern           Stellen und tatsächlich zugewiesene Stel-                 in VZÄ             eingesetzte Richter*innen len                                                     in % 2012              131,14             131,14                      126,803                         3,3 2013              131,14             140,14                      131,099                         6,5 2014              140,14             142,14                      130,936                         7,9               *) 2015              140,14             142,14                      133,986                         5,7 2016              149,14             149,14                      137,331                         7,9               **) *) im Jahr 2014 war für fünf Monate eine neu eingerichtete R 2-Stelle unbesetzt **) im Jahr 2016 war für neun Monate eine neu eingerichtete R 2-Stelle unbesetzt Freiwerdende Stellen, die haushaltswirtschaftlich auch          Berlin, den 28. Dezember 2016 nachbesetzt werden können, werden zeitnah nach den jeweiligen Richterwahlausschussterminen mit neu einge- stellten Richterinnen und Richtern auf Probe, bzw. Rich-                                   In Vertretung terinnen und Richtern auf Probe, die ihren Einsatzort turnusmäßig wechseln müssen, nachbesetzt. Da der Rich-                                      M. Gerlach terwahlausschuss nicht regelmäßig über Neueinstellungen                            Senatsverwaltung für Justiz, befindet und einige Richterstellen haushaltswirtschaftlich                  Verbraucherschutz und Antidiskriminierung nicht nachbesetzt können (z. B. wegen kurzfristiger Beur- laubungen), entsteht regelmäßig eine Differenz zwischen den zugewiesenen Stellen und den beim Sozialgericht                 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. Jan. 2017) tatsächlich eingesetzten Richterinnen und Richtern. 3",
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