GET /api/v1/document/38721/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/38721/",
    "id": 38721,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/38721-erste-hilfe-bei-terroristischen-gefahren-gegenmittel-gegen-o-ethyl-s-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat-vx-und-andere-gifte-bei-polizei-feuerwehr-und-rettungsdiensten/",
    "title": "Erste Hilfe bei terroristischen Gefahren - Gegenmittel gegen O-Ethyl-S-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat (VX) und andere Gifte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten",
    "slug": "erste-hilfe-bei-terroristischen-gefahren-gegenmittel-gegen-o-ethyl-s-2-diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat-vx-und-andere-gifte-bei-polizei-feuerwehr-und-rettungsdiensten",
    "description": "",
    "published_at": "2017-03-21T00:00:00+01:00",
    "num_pages": 2,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": true,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/e2/29/ec/e229ecdc15a44881b11a7111857d3f33/7eeb7570b6b7740313f9caa71b5edc927812ec9f.pdf",
    "file_size": 156257,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/e2/29/ec/e229ecdc15a44881b11a7111857d3f33/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/e2/29/ec/e229ecdc15a44881b11a7111857d3f33/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "url": "http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10657.pdf",
        "title": "Abghs III S",
        "author": "Manuela Hasse",
        "_tables": [],
        "creator": "Microsoft® Word 2010",
        "subject": null,
        "producer": "Microsoft® Word 2010",
        "publisher": "Berlin",
        "reference": "18/10657",
        "foreign_id": "be-18/10657",
        "publisher_url": "http://pardok.parlament-berlin.de"
    },
    "uid": "e229ecdc-15a4-4881-b11a-7111857d3f33",
    "data": {
        "category": null,
        "publisher": "be",
        "document_type": "written",
        "legislative_term": "18"
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=38721",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2021-06-12 14:16:19.122870+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/38721/",
            "number": 1,
            "content": "Drucksache 18 / 10              657 Schriftliche Anfrage 18. Wahlperiode Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe (FDP) vom 07. März 2017 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. März 2017) und                         Antwort Erste Hilfe bei terroristischen Gefahren - Gegenmittel gegen O-Ethyl-S-2- diisopropylaminoethylmethylphosphonothiolat (VX) und andere Gifte bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre                        2. Verfügen sämtliche Berliner Krankenhäuser und Schriftliche Anfrage wie folgt:                                            Notfalleinrichtungen über ausreichende Vorräte, um ab- sichtliche Vergiftungen durch chemische Kampfstoffe zu Bei einer Vergiftung mit Kampfstoffen wie VX kann                     therapieren bzw. zu heilen? Können zumindest 1.000 ein Menschenleben nur durch die unverzügliche Gabe von                     Personen gleichzeitig mit sofort verfügbaren Mitteln Gegenmitteln wie etwa Atropin, gerettet werden. Nach                       behandelt werden? Medienberichten und Stellungnahmen von Chemikern soll VX leicht herstellbar und einsetzbar sein.                                Zu 2.: Grundsätzlich sind öffentliche Apotheken nach § 15 Absatz 1 Nr. 1-12 Apothekenbetriebsordnung (Ap- 1. Sind sämtliche Einsatzfahrzeuge der Polizei, Feu-                  BetrO) zur Vorratshaltung bestimmter Notfallarzneimittel erwehr und der Rettungsdienste in Berlin mit Sets zur                      verpflichtet. kurzfristigen Therapie gegen VX und andere (Ner-                               Krankenhausapotheken sind zu dieser Vorratshaltung ven)gifte ausgerüstet, die bei terroristischen Angriffen                   rechtlich nicht verpflichtet. Es ist aber davon auszugehen, eingesetzt werden könnten? Wenn ja, wie viele Dosen                        dass diese Notfallarzneimittel dort auch vorrätig sind. sind vorhanden? Wenn nein, weshalb nicht?                                      Darüber hinaus müssen Apothekenleiterinnen und Apothekenleiter nach § 15 Abs. 2 Nr. 1-11 ApBetrO wei- Zu 1.: Als Antidot gegen VX wird unter anderem                        tere Notfallarzneimittel in der Apotheke vorrätig halten Atropin eingesetzt. Atropin gehört zu der Standardausstat-                 oder es muss sichergestellt sein, dass diese Arzneimittel tung, die auf den notarztbesetzten Fahrzeugen vorhanden                    kurzfristig beschaffbar sind. ist. Atropin gehört ebenfalls zur Standardausstattung auf den Rettungswagen, die mit Notfallsanitäterinnen bzw.                          Dafür hat die Apothekerkammer Berlin für die Apo- Notfallsanitätern besetzt sind.                                            theken im Land Berlin zwei Notfalldepots eingerichtet. Die Depots werden von zwei Krankenhausapotheken Die Polizei Berlin hält keine Autoinjektoren (Spritzen                betrieben. zur Selbstverabreichung) vor.                                                  In beiden Depots werden die in § 15 Abs. 2 ApBetrO genannten Arzneimittel (ohne Opioide in transdermaler Beim Zentralen Sanitätseinsatzdienst der Polizei Ber-                 und transmucosaler Darreichungsform) bereitgehalten. lin sind folgende Medikamente in Ampullenform als                              Beide Krankenhausapotheken sind vertraglich ver- „Gegengift“ zur Injektion vorhanden:                                       pflichtet, die Präparate in das Depot einzulagern, das Depot zu überwachen, zu pflegen und die Notfallarznei- - Atropin 1ml Ampulle mit 0,5 mg/ml Atropinsulfat                     mittel für die kurzfristige Abholung durch die öffentli- chen Apotheken des Landes Berlin bereitzuhalten. In - Naloxon 1ml Ampulle mit 0,4 mg/ml Naloxonhyd-                       dringenden Fällen können dort nur von einer Apotheke rochlorid.                                                            auf Grund einer Verordnung rund um die Uhr die dort vorrätig gehaltenen Notfallarzneimittel abgeholt werden. Diese Medikamente werden subkutan (s.c.), intramus- kulär (i.m.) oder intravenös (i.v.) injiziert und dürfen nur unter Arztbeteiligung verabreicht werden. Deshalb sind die Einsatzfahrzeuge der Polizei Berlin damit nicht ausge- rüstet. Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
            "width": 2481,
            "height": 3508,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/e2/29/ec/e229ecdc15a44881b11a7111857d3f33/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/38721/",
            "number": 2,
            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 18. Wahlperiode                   Drucksache 18 / 10 657 Das als Antidot zu verwendende Atropin, befindet sich nicht unter den nach § 15 ApBetrO vorrätig zu hal- tenden bzw. kurzfristig zu beschaffenden Arzneimitteln. Aus einer Übersicht über durchschnittlich vorhandene Bestände an Antidoten in den Berliner Krankenhausapo- theken aus dem Jahr 2010 geht gleichwohl hervor, dass das Präparat Atropin regelhaft vorhanden ist. Die Dosierung von Antidoten erfolgt je nach Schwe- regrad der Vergiftung. Deshalb ist die Menge des benötig- ten Wirkstoffes bei den Patientinnen und Patienten unter- schiedlich. Die letzten Bestandserhebungen der Gesund- heitsverwaltung zu Antidoten in Krankenhäusern haben aber ergeben, dass in der Vergangenheit hinreichende Vorräte vorhanden waren. Berlin, den 21. März 2017 In Vertretung Torsten Akmann Senatsverwaltung für Inneres und Sport (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Mrz. 2017) 2",
            "width": 2481,
            "height": 3508,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/e2/29/ec/e229ecdc15a44881b11a7111857d3f33/page-p2-{size}.png"
        }
    ]
}