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            "content": "Drucksache 17 / 12               199 Kleine Anfrage 17.17. Wahlperiode Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Bangert (GRÜNE) vom 10. Juni 2013 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 11. Juni 2013) und                       Antwort Welche Perspektive gibt es für die Artothek? Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre                        Zu 3.: Im November 2011 wurde das LAGeSo vom Kleine Anfrage wie folgt:                                                  Kunstarchiv Beeskow in Kenntnis gesetzt, dass der An- trag aus Europäischen Fördermitteln abgelehnt wurde. 1. Welche Schritte werden aktuell unternommen, um                     Seitens des Kunstarchivs Beeskow und der Stadt eine dauerhafte Lösung für den Kunstwerke-Bestand der                      Beeskow bemüht man sich, im Frühjahr 2014 einen er- Artothek herbei zu führen?                                                 neuten Antrag auf Europäische Fördermittel zu stellen. Die Finanzierung eines Neubaus ist daher weiterhin un- 2. Wer ist an der Entscheidung über die Zukunft der                   gewiss. Kunstwerke aus der Artothek beteiligt? Zu 1. und 2.: Seit der Entscheidung des Abgeordne-                        4. Welche Bedeutung hat zukünftig die Tatsache, tenhauses im Jahre 2003, die aktive Künstlerförderung                      dass das Land Berlin gemeinsam mit Brandenburg und aus haushaltswirtschaftlichen Gründen einzustellen, ob-                    Mecklenburg-Vorpommern Gesellschafter des Kunstar- liegt nach der Rückabwicklung Mitte 2004 von der Inves-                    chivs Beeskow ist und welcher Handlungsauftrag bzw. titionsbank Berlin (IBB) die Verwaltung der Kunstsamm-                     welche Folgekosten ergeben sich daraus für den Senat? lung dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo).                                                                      Zu 4.: Die Länder Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben 2001 ein Verwaltungsabkommen Wie mehrfach mit Zwischenberichten dem Parlament                      über den Betrieb des Archivs der Kunstsammlungen von mitgeteilt, hat der Senat intensiv versucht, die Artothek                  Parteien, Massenorganisationen und Staatsorganen der der Sozialen Künstlerförderung einer bestimmungs-                          ehemaligen DDR durch das Land Brandenburg (Verwal- gemäßen Nutzung zuzuführen. Alle derartigen Versuche,                      tungsabkommen Kunstarchiv) abgeschlossen. Die ent- etwa eine Stiftungslösung, die Übergabe an Museen, die                     sprechenden Kunstwerke im Eigentum dieser Länder bil- Verwendung auf dem Kunstmarkt oder durch große euro-                       den den Bestand des Kunstarchivs Beeskow. Durch die päische Auktionshäuser sowie die Zusammenführung mit                       Artothek der Sozialen Künstlerförderung ergeben sich dem Kunstarchiv Beeskow sind leider gescheitert. Der                       weder Handlungsaufträge noch Folgekosten im Zusam- Senat ist weiterhin bemüht, eine Lösung für die rd. 14.800                 menhang mit diesem Kunstbestand. Kunstwerke zu finden. Sollte sich jedoch nachhaltig keine praktikable Lösung                    5. Wo sollen die Kunstwerke aus dem Bestand der für die Sammlung finden lassen, bliebe nur die Schlie-                     Artothek zukünftig untergebracht werden? ßung der Artothek. Zu 5.: Der Senat ist derzeit – unterstützt von der Ber- liner Immobilienmanagement GmbH (BIM) - intensiv 3. Seit wann ist dem Senat bekannt, dass der geplante                 damit befasst, einen geeigneten Ersatzstandort für die Neubau auf der Burg Beeskow nicht in erforderlichem                        Artothek zu finden. Maße finanziert ist und damit eine Zusammenführung der Kunstwerke aus der Artothek mit dem Kunstarchiv Beeskow gefährdet ist?                                                         6. Wer ist für eine sachgemäße Aufbewahrung der Kunstwerke verantwortlich? Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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