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            "content": "Drucksache 18 / 19              942 Schriftliche Anfrage 18. Wahlperiode Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Florian Swyter (FDP) vom 14. Juni 2019 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 17. Juni 2019) zum Thema: Jobcenter in Berlin: ungleiche Vergütung für gleiche Arbeit? und Antwort vom 01. Juli 2019 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 03. Juli 2019) Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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            "content": "Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Herrn Abgeordneten Florian Swyter (FDP) über den Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin über Senatskanzlei - G Sen - Antwort auf die Schriftliche Anfrage Nr. 18/19942 vom 14. Juni 2019 über Jobcenter in Berlin: ungleiche Vergütung für gleiche Arbeit? ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht allein aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl um eine sachgerechte Antwort bemüht und hat daher die zuständige Regionaldirektion Berlin-Brandenburg (RDBB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) um Stellungnahme gebeten, die bei der nachfolgenden Beantwortung berücksichtigt ist. 1. Wie viele Beschäftigte arbeiten in den Jobcentern (bitte nach Bezirken aufschlüsseln)? 2. Wie viele von ihnen sind bei der Bundesagentur für Arbeit angestellt und wie viele sind Kommunalbeschäftigte? Zu 1. und 2.: Die folgende Übersicht stellt die Vollzeitäquivalente mit Berichtsmonat März 2019 dar. 1",
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            "content": "3. Wie haben sich diese Beschäftigungsverhältnisse seit der Gründung der Jobcenter 2005 bis heute entwickelt, bitte jeweils untergliedert in a. Angestellte und Beamte der Bundesagentur für Arbeit, b. Angestellte und Beamte der Bezirke und in folgenden Tätigkeitsebenen: - Sachbearbeiter - Fachassistenten - Arbeitsvermittler - Teamleiter - Bereichsleiter? Zu 3.: Die Daten stehen erst seit 2008 zur Verfügung. Eine Abbildung der Entwicklung der Zahlen nach dem Beschäftigtenstatus und der Tätigkeitsebene zusammen ist nicht möglich. Hilfsweise werden daher die Entwicklung der Beschäftigten zum einen nach dem Beschäftigungsstatus und zum anderen nach der Tätigkeitsebene – jeweils nach Trägerzugehörigkeit – dargestellt. 2",
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            "content": "4. Wie lange dauert im Durchschnitt die Besetzung offener Stellen für die Jobcenter? Bitte entsprechend Frage 3 aufschlüsseln. Zu 4.: Bundesagentur für Arbeit: Die durchschnittliche Besetzungsdauer beträgt ca. 8 Wochen. Dieser Zeitraum umfasst den Zeitpunkt des Auftragseingangs beim Personalbereich bis hin zum Abschluss der Gremienbeteiligung. Es besteht bei der Besetzungsdauer eine große Bandbreite, die auch von der zu besetzenden Tätigkeitsebene abhängt. Land Berlin: Eine statistische Auswertung über die Dauer von Besetzungsverfahren bezirklicher Stellen in den Berliner Jobcentern liegt dem Senat nicht vor. Die Dauer dieser Verfahren variiert sehr stark und ist abhängig von der Bewerberlage. Es kommt immer wieder vor, dass Stellenbesetzungsverfahren aus Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern mehrfach ausgeschrieben werden müssen. Hierdurch kann sich die Besetzung der Stellen teilweise erheblich verzögern. Weitere hemmende Faktoren sind die hohe Anzahl von Einstellungsverfahren in den Bezirksverwaltungen und Kapazitätsengpässe in den Personal- und Personalvertretungsbereichen der Bezirke. 5. Wie hoch war die Gesundheitsquote in den letzten 5 Jahren, aufgeschlüsselt nach Alter und Beschäftigungsstatus der Beschäftigten (Beamte/ Angestellte sowie Bundesagentur für Arbeit/ Bezirke)? Zu 5.: Bundesagentur für Arbeit: Siehe Anlage 1. Land Berlin: Für die kommunalen Beschäftigten der Berliner Jobcenter wird erst seit diesem Jahr eine Gesundheitsquote durch die Statistikstelle Personal der Senatsverwaltung für Finanzen ausgewiesen. Die Gesundheitsquote für das 1. Quartal 2019 ist der Anlage 2 zu entnehmen. Für den zurückliegenden Zeitraum von 5 Jahren kann hilfsweise die durchschnittliche Anzahl der Kalendertage mit Erkrankungen (mit und ohne Attest) je Beschäftigten herangezogen werden. Eine differenzierte Darstellung nach Angestellten und Beamtinnen und Beamten und nach Alter liegt dem Senat nicht vor. 5",
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            "content": "Jobcenter Berlin         Durchschnittliche Zahl der Kalendertage mit Erkrankungen (mit und ohne Attest) je bezirklichen Beschäftigten Auswertungsergebnisse zum Kapitel 3960 – Leistungen nach SGB II – Kommunale Träger Steglitz-Zehlendorf                                   Treptow-Köpenick        Marzahn-Hellersdorf Friedrichshain-                Charlottenburg- Reinickendorf Tempelhof- Zeitraum Pankow   Wilmersdorf           Spandau                                              Neukölln                                                          Lichtenberg Mitte   Kreuzberg                                                                                Schöneberg 1           2                 3            4                 5             6                         7            8              9                      10                         11                 12 1. Quartal 2014          9,1         11,5              10,2         12,0              9,1           9,7                       11,8         16,0           8,4                    9,2                        12,5               17,3 2. Quartal 2014          8,1         8,0               8,0          9,2               5,6           6,9                       11,1         11,6           6,8                    9,0                        9,3                19,0 3. Quartal 2014          8,1         8,2               7,8          7,9               5,3           6,2                       11,6         12,1           5,2                    8,7                        10,4               17,8 4. Quartal 2014          9,1         9,9               8,5          8,9               10,3          10,0                      13,6         15,3           9,0                    11,3                       14,0               17,0 1. Quartal 2015          9,6         11,6              12,0         10,3              9,5           13,9                      12,1         15,4           8,7                    12,6                       12,7               20,5 2. Quartal 2015          8,6         8,8               10,0         7,1               8,8           10,5                      9,1          12,3           6,0                    11,0                       11,7               13,4 3. Quartal 2015          8,6         6,6               8,3          6,7               10,8          9,5                       7,1          13,8           5,0                    11,1                       9,5                15,3 4. Quartal 2015          10,7        12,0              11,6         7,8               9,4           12,5                      9,3          15,1           7,2                    14,4                       12,7               15,7 1. Quartal .2016         10,2        11,8              14,2         8,9               9,7           13,2                      10,2         15,4           10,7                   13,1                       12,9               12,4 2. Quartal 2016          9,2         10,4              14,6         7,4               10,8          10,2                      9,4          11,1           8,1                    9,9                        8,7                12,1 3. Quartal 2016          9,5         10,8              10,4         8,3               8,2           12,0                      9,1          11,4           9,0                    10,6                       8,6                10,4 4. Quartal 2016          10,5        11,6              15,3         10,6              13,3          12,7                      10,5         14,0           10,5                   15,0                       11,3               12,5 1. Quartal 2017          13,0        13,5              14,3         12,8              15,9          12,6                      9,6          15,5           10,3                   14,0                       13,7               13,4 2. Quartal 2017          9,4         11,7              10,1         9,9               10,4          10,8                      8,7          10,1           7,8                    9,2                        11,2               8,4 3. Quartal 2017          9,6         10,1              12,3         11,4              7,6           10,2                      8,6          12,4           7,8                    10,8                       12,2               12,2 4. Quartal 2017          11,1        14,1              12,5         9,9               9,3           10,2                      10,6         15,2           10,3                   10,0                       12,7               13,3 1. Quartal 2018          13,0        14,6              14,1         9,7               13,0          13,6                      13,1         19,6           11,0                   15,4                       14,3               15,4 2. Quartal 2018          10,6        10,2              10,8         8,8               10,5          9,2                       12,7         14,4           8,6                    12,3                       8,7                13,5 3. Quartal 2018          10,6        10,3              13,1         8,1               10,5          11,3                      11,5         17,3           7,6                    11,5                       9,3                13,0 4. Quartal 2018          12,8        12,3              13,0         10,0              11,3          13,2                      8,6          19,3           9,4                    15,3                       11,6               10,5 Quelle: SenFin – Statistikstelle Personal; IPV-Verfahren 6. Inwieweit unterscheiden sich die Vergütungsstrukturen innerhalb der Jobcenter, aufgeschlüsselt jeweils nach Angestellten und Beamten der Bundesagentur für Arbeit und der Bezirke? Zu 6.: Bundesagentur für Arbeit: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Bundesagentur für Arbeit werden nach dem Tarifvertrag der BA bezahlt – siehe aktuelle Gehaltstabelle: 6",
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            "content": "Beamtinnen und Beamte der BA erhalten Bezüge nach der Bundesbesoldungsordnung – siehe anliegende Besoldungstabelle: Die Bewertung der Dienstposten ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Beamtinnen und Beamte der BA auch in den Jobcentern gleich. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden mit dem Tarifvertrag der BA Tätigkeitsebenen definiert, für die Beamtinnen und Beamten gibt es durch die Bundesbesoldungsordnung entsprechend festgelegte Besoldungsgruppen. Beide Beschäftigtengruppen sind nach ihrem Aufgabeninhalt den Dienstposten zugeordnet. 7",
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            "content": "Land Berlin: Die Vergütung der kommunalen Angestellten in den Jobcentern richtet sich nach dem Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) – siehe aktuelle Gehaltstabelle: Entgelttabelle TV-L 2019 €        1         2           3           4            5            6 E 15Ü  5702.11     6329.14   6924.22     7314.52       7410.52 E 15   4596.69     5023.85   5209.41     5868.47       6367.55     6558.57 E 14   4161.82     4550.35   4812.70     5209.41       5817.26     5991.78 E 13Ü              4198.44   4422.39     5209.41       5817.26     5991.78 E 13   3837.26     4198.44   4422.39     4857.49       5458.94     5622.71 E 12   3458.40     3763.34   4288.02     4748.72       5343.77     5504.08 E 11   3346.42     3628.98   3891.31     4288.02       4863.90     5009.81 E 10   3228.23     3502.94   3763.34     4025.67       4524.79     4660.53 E 9b   2873.64     3129.67   3272.55     3667.36       4000.09     4120.10 E 9a   2873.64     3129.67   3177.31     3272.55       3667.36     3777.39 E8     2699.45     2945.15   3064.19     3177.31       3302.32     3379.70 E7     2537.72     2772.50   2933.23     3052.29       3147.55     3230.87 E6     2494.17     2724.88   2843.94     2963.01       3040.38     3123.72 E5     2394.63     2617.73   2736.79     2849.89       2939.19     2998.72 E4     2284.36     2504.64   2653.45     2736.79       2820.14     2873.70 E3     2254.60     2468.91   2528.44     2623.68       2701.07     2766.55 E 2Ü   2165.31     2367.71   2445.10     2540.36       2605.84     2659.39 E2     2099.83     2296.27   2355.81     2415.33       2552.24     2695.13 E1                 1897.44   1927.18     1962.90       1998.63     2087.92 Die Besoldung der kommunalen Beamtinnen und Beamten richtet sich nach dem Landesbesoldungsgesetz (LBesG) – siehe anliegende Besoldungstabelle: Besoldungstabelle Beamte Berlin 2019 €          1           2           3           4           5            6       7       8 A4         2090.63     2153.33     2206.79     2260.14     2288.62      2319.33 2372.69 2443.91 A5         2105.92     2181.91     2236.35     2293.34     2348.98      2408.43 2461.63 2512.74 A6         2152.28     2216.23     2337.11     2398.82     2454.48      2518.66 2575.56 2636.08 A7         2240.03     2301.53     2378.61     2518.66     2604.02      2676.20 2733.14 2835.08 A8         2369.22     2530.43     2632.42     2734.36     2884.90      2966.73 3029.03 3088.87 A9         2513.72     2600.32     2734.36     2887.35     2999.70      3138.93 3220.42 3299.36 A 10       2696.50     2811.45     2999.70     3190.36     3329.44      3468.54 3596.36 3701.61 A 11       3090.09     3269.27     3450.99     3633.93     3754.24      3884.56 4039.94 4135.17 A 12       3320.66     3661.50     3754.24     4002.35     4116.37      4338.16 4423.37 4577.52 A 13       3922.13     4123.90     4325.64     4528.63     4719.11      4809.34 4999.80 5100.03 A 14       4128.90     4388.28     4675.25     4930.87     5105.06      5272.96 5453.41 5638.86 A 15       5064.95     5326.84     5479.72     5660.16     5840.61      6019.79 6166.40 6380.69 A 16       5593.76     5866.93     6074.94     6282.96     6489.72      6697.72 6905.72 7110.00 8",
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            "content": "Folgende Übersicht zeigt die Relation der entsprechenden Entgelte mit der Besoldung: Die Dienstposten/Tätigkeiten in den Jobcentern sind wie folgt bewertet: Bewertung der Bundesagentur für Arbeit        Land Berlin Tätigkeiten/Dienstposten Berlin insgesamt                             Angestellte Beamtinnen/Beamte Angestellte    Beamtinnen/Beamte Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter              TE IV           A 10            EG 9         A 10 Fachassistentin/Fachassistent                TE V            A 7*            EG 6-9       A 7/A 8 Arbeitsvermittlerin/Arbeitsvermittler TE IV                  A 10            EG 9         A 10 Teamleiterin/Teamleiter                      TE III          A 11            EG 11        A 11 Bereichsleiterin/Bereichsleiter              TE II           A 13            EG 12        A 13 gD/hD * Auf dieser Tätigkeitsebene sind nahezu 100 % Tarifbeschäftigte tätig Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Personalstrukturdaten der Jobcenter 7. Wie haben sich die Vergütungsstrukturen der in Frage 6 aufgeführten Gruppen in den letzten 5 Jahren entwickelt? a. Welche Anstrengungen hat der Senat bzw. die Bezirke von ihrer Seite aus unternommen, um die Gehaltsdifferenzen innerhalb der Jobcenter abzubauen? Waren diese Anstrengungen ggf. erfolgreich? b. Falls sie nicht erfolgreich waren, wo lagen bzw. liegen die Ursachen? Zu 7a und 7b: Die Bewertungen der Tätigkeiten/Dienstposten der in Frage 6 aufgeführten Gruppen haben sich in den letzten 5 Jahren nicht verändert. Die Gehaltsstrukturen unterscheiden sich insbesondere bei den Zulagenzahlungen für zusätzlich         übertragene              Aufgaben            bzw.   Funktionen     sowie     besondere Schwierigkeitsgrade. Während bei der BA den Angestellten eine oder mehrere Funktionsstufen bei Vorliegen der Voraussetzungen als weiterer Gehaltsbestandteil gezahlt werden, besteht die Möglichkeit bei den kommunalen Beschäftigten nicht. Im TV-L sowie im Beamtenbesoldungsgesetz bestehen keine rechtlichen Möglichkeiten, eine Zulage für die Tätigkeit im Jobcenter zu zahlen. Zu beachten ist zudem, dass bei einer Änderung des TV-L nicht nur Berlin, sondern alle Bundesländer über eine Aufnahme von Zulagen entscheiden müssten. 2016 hat sich der Berliner Senat 9",
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            "content": "gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg dafür eingesetzt, einen Antrag zur Änderung des TV-L einzureichen, der den Kommunen freistellen sollte, eine Zulage für die kommunalen Beschäftigten im Jobcenter zu zahlen. Dieser Antrag fand keine Ländermehrheit. Derzeit gibt es keine weiteren Bestrebungen, einen Neuantrag auf Aufnahme von Zulagenzahlungen für Jobcenter-Beschäftigte zu stellen, da weiterhin nicht mit einer Ländermehrheit zu rechnen ist. Auch die Zahlung einer außertariflichen Zulage für Jobcenter-Beschäftigte wurde intensiv geprüft. Einer solchen Zulage kann nur in besonders begründeten Ausnahmefällen zugestimmt werden, wobei unterschiedliche Tarifverträge bei anderen Arbeitgebern nicht dazu gehören. Das Land Berlin hat sich zudem bei der Mitgliederversammlung der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für die Zahlung von Leistungsprämien für Tarifbeschäftigte eingesetzt. Dem Antrag wurde zugestimmt. Seit 2018 besteht somit nunmehr die Möglichkeit der Gewährung von Leistungsprämien und Leistungszulagen an Tarifbeschäftigte (Rundschreiben SenFin IV Nr. 17/2018), die auch schon seit Jahren für kommunale Beamtinnen und Beamte gilt. Leistungsprämien können nach § 3 der Leistungsprämien- und –zulagenverordnung (LPZVO) für die Anerkennung einer herausragenden besonderen Leistung gewährt werden. Die Leistungszulage nach § 4 LPZVO dient der Anerkennung einer bereits über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten erbrachten und auch für die Zukunft zu erwartenden herausragenden besonderen Leistung. 8. Inwieweit unterscheiden sich die sonstigen Leistungen (Anzahl der Urlaubstage, Anzahl der sog. „Ausgleichstage“) der in Frage 6 aufgeführten Gruppen? Zu 8.: Die Urlaubstage/Ausgleichstage der verschiedenen Mitarbeitergruppen sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: Urlaubstage/Ausgleichstage Bundesagentur für Arbeit          Land Berlin (AZV) Berlin insgesamt                Angestellte    Beamtinnen/Beamte Angestellte Beamtinnen/Beamte Urlaubstage /Jahr               30             30                 30           30 Ausgleichstage (AZV)            0              0                  0            1 Darüber hinaus unterscheidet sich bei den Mitarbeitergruppen auch die vertraglich bzw. rechtlich geregelte wöchentliche Arbeitszeit. Diese beträgt nach dem Tarifvertrag der BA 39 Wochenstunden für Angestellte und nach der Verordnung über die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten des Bundes (Arbeitszeitverordnung - AZVO) 41 Wochen- stunden für Beamtinnen und Beamte der BA. Bei den kommunalen Beamtinnen und Beamten beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 40 Wochenstunden nach der AZVO und für kommunale Angestellte 39 Stunden und 24 Minuten nach dem TV-L. 9. Inwieweit unterscheiden sich die Beurteilungsmaßstäbe zur Mitarbeiterbewertung innerhalb der Jobcenter, aufgeschlüsselt jeweils nach Angestellten und Beamten der Bundesagentur für Arbeit und der Bezirke? Zu 9.: Beamtinnen und Beamte und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Bundesagentur für Arbeit werden mit einem einheitlichen Beurteilungsvordruck beurteilt. Innerhalb       jedes      einzelnen       Jobcenters      bestehen      grundsätzlich       gleiche Beurteilungsmaßstäbe. Allein bei der Häufigkeit der Beurteilungen gibt es geringfügige Unterschiede zwischen den Berliner Jobcentern. So kann beispielsweise der Zeitraum 10",
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            "content": "für Stichtagsbeurteilungen in verschiedenen Jobcentern unterschiedlich lang sein. Dies ist darin begründet, dass in jedem Jobcenter individuelle Vereinbarungen mit den jeweiligen Personalvertretungsgremien getroffen wurden, welche auch die Besonderheiten des jeweiligen kommunalen Partners berücksichtigen. Gemäß § 44 c Abs. 5 SGB II stellt die Trägerversammlung einheitliche Grundsätze der Qualifizierungsplanung und Personalentwicklung auf, die insbesondere der individuellen Entwicklung der Mitarbeiter*innen dienen und ihnen unter Beachtung ihrer persönlichen Interessen und Fähigkeiten die zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderliche Qualifikation vermitteln sollen. Grundlage für die Beurteilungen im Jobcenter ist das übertragene Tätigkeits- und Kompetenzprofil (TuK der Bundesagentur für Arbeit) bzw. das erstellte kommunale Anforderungsprofil. Während bei BA-Beschäftigten der Leistungsdialog für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (LEDi-MA) bei der Beurteilung anzuwenden ist, richten sich die Beurteilungen bei kommunalen Beamtinnen und Beamten nach den Ausführungsvorschriften über die Beurteilung der Beamtinnen und Beamten der Laufbahnfachrichtung des allgemeinen Verwaltungsdienstes (BAVD). Bei kommunalen Beamtinnen und Beamten werden insbesondere die Leistungsmerkmale Fachkompetenzen, Leistungsverhalten, Sozialverhalten, kunden- und adressaten- (anwender-) orientiertes Handeln und ggf. Führungsverhalten bewertet. Bei den Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit sind insbesondere die Leistungsmerkmale Leistungsbeurteilung        und     Kompetenzbeurteilung       sowie      ergänzende Beurteilungsaussagen zu den Arbeitsergebnissen, Kompetenzen und relevanten Rahmenbedingungen Inhalt der Beurteilung. Berlin, den 01. Juli 2019 In Vertretung Alexander F i s c h e r _____________________________ Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales 11",
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            "content": "Gesundheitsquote BA-Beschäftigte Mitte                Friedrichshain-Kreuzberg                 Pankow                Charlottenburg-Wilmersdorf 2014  2015  2016  2017  2018  2014   2015  2016   2017  2018   2014  2015  2016   2017  2018  2014  2015   2016   2017  2018 Gesamt             91,45 91,87 91,59 90,59  89,6 92,99  92,29  91,37  89,7  89,42 90,84 90,23  89,65 90,02 89,25 91,06  91,68 90,18  89,29 89,68 Beamt*innen        91,26 91,97 89,59 85,31 93,93 91,03  93,79  93,26 92,66  90,54 91,12 92,48  91,09 91,55 90,21 92,11  92,92  87,3  84,77 87,49 Arbeitnehmer*innen 91,46 91,87 91,64 90,72 89,53 93,08  92,22  91,29  89,6  89,38 90,82  90,1  89,59 89,95  89,2    91  91,61  90,3  89,52 89,78 unter 25 Jahre     93,44 94,57 95,48 95,91 95,59 96,75  97,17  96,31 91,43   95,4  93,4  87,8      0     0     0 95,59  95,22 93,41  97,25 97,34 25-29 Jahre        93,58 94,74 95,16 94,14 93,72 94,45  93,91  93,81 92,76  91,74  90,8 89,06  92,63 92,59 91,49 93,07  95,43 95,05  94,36 94,06 30-34 Jahre        93,02 92,17 92,83 91,67 91,25 94,01  91,89  92,15 90,27  91,61 92,62 91,09  92,07 90,44 91,56 92,33  93,04 92,64  91,47  91,9 35-39 Jahre        92,95 91,76 93,05 91,61 90,11 92,61  94,03     92 90,91  91,17 92,07 91,05   91,9    91 88,68 93,13  91,57 90,88  91,34 88,74 40-44 Jahre        91,21 92,31 90,97 89,74 89,69 93,18  93,75  94,03 91,95  89,39 92,94 92,29  89,95 92,35  90,2 86,21   92,8 92,01  90,03  89,5 45-49 Jahre        88,03 91,87 89,73 89,72 87,76 91,01  88,71  85,64  85,1  86,54 92,34 92,58  86,93 88,71 89,72 93,57  91,53 87,16  87,47    90 50-54 Jahre        87,12 91,83 90,64 87,54 89,82 91,86  90,46   90,6 89,39  87,73 91,09 90,57  87,61 92,42 89,87 88,84  87,92 86,82  85,88 88,75 55-59 Jahre        91,28 87,11 88,19 87,38 86,22  90,6  91,58  89,69 85,78  87,02 83,53 87,48  86,92 87,56 88,53  87,4  89,63 87,16  82,75 87,63 ab 60 Jahre        88,98 89,96 86,17  88,4 84,42 93,45  89,36  88,06 88,56  84,86 85,59 85,69  82,74  83,7 83,42 85,87  87,97 84,21  86,01 85,76",
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            "content": "Gesundheitsquote BA-Beschäftigte Spandau                   Steglitz-Zehlendorf             Tempelhof-Schöneberg                  Neukölln 2014  2015   2016  2017  2018  2014  2015    2016   2017  2018  2014   2015  2016  2017   2018  2014  2015   2016   2017  2018 Gesamt             91,71 90,35  91,14 89,54 89,52 92,85   91,8  91,79   90,6 89,69 91,64  91,75 92,52 91,45  90,46 91,72 91,11  91,56   90,4 89,74 Beamt*innen        92,08 88,73  92,17 91,53 94,29 93,29  95,66  94,04  95,24 92,29    89  92,63 95,74 94,74  88,84 93,92 92,97  92,14  95,21 91,26 Arbeitnehmer*innen 91,68 90,46  91,07  89,4 89,19  92,8  91,45    91,6 90,25 89,47 91,79   91,7 92,36 91,31  90,55 91,65 91,04  91,54  90,25  89,7 unter 25 Jahre     94,89 95,11  95,67 96,44 96,51 89,94  91,84  96,87  96,22     0 95,71  96,99 95,33 94,49  87,18 92,92 92,88  92,25  90,14 90,09 25-29 Jahre        93,88 92,43  91,79 90,45 91,46 92,98  94,49  94,93  95,29 92,52 93,42  92,48 93,62 93,62  93,16 93,53 92,12  91,78  91,42 91,47 30-34 Jahre        92,86 93,69  94,41 92,11 91,49 92,01  89,97  92,43  91,87 88,49 90,99  91,45 93,81 92,58  91,66 92,72 91,77  92,36  92,57 90,79 35-39 Jahre         94,7 94,14  92,02 91,82 89,48 96,12  92,52  92,05   90,3 88,62 93,71   93,8 92,53 90,61  90,35 93,59 92,61  92,93  90,53 90,11 40-44 Jahre        91,32 91,14  93,27 91,82 90,78 94,24  94,36  95,34  90,58 94,55 92,66  92,88 90,02 90,79  92,73 91,68 90,55  92,03  89,93 91,12 45-49 Jahre        89,86 86,87  86,86 88,88 87,08 91,78     91  91,74  92,87  88,7 89,61  90,72 94,79  91,1  91,65 91,36 92,17  92,02  88,53 87,36 50-54 Jahre        89,96  88,3  89,83  89,1 90,09 93,36  90,85  91,77  91,28 90,23 88,91  90,64 91,53 91,93  87,74 86,59 87,42   88,9   87,5 88,79 55-59 Jahre        89,76 82,91  85,82 80,44  87,7 88,14  90,59  85,77   83,8  85,6 86,17  87,75 90,58 91,05  89,06    88  89,7     90  90,06 86,83 ab 60 Jahre        82,57 83,02  88,31 83,78 85,68 91,47  93,12    84,7 87,17 87,34 92,56  91,29 92,29 88,85  86,08 89,38  87,4  86,61  90,59 89,77",
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            "content": "Gesundheitsquote BA-Beschäftigte Treptow-Köpenick               Marzahn-Hellersdorf                 Lichtenberg                    Reinickendorf 2014  2015  2016   2017  2018  2014   2015  2016   2017  2018  2014   2015   2016  2017   2018  2014  2015   2016  2017  2018 Gesamt             93,06 92,12  92,69 91,99 91,38 91,07  91,88 90,47  90,41  89,1 92,18  91,05  91,31 91,05  90,21    92 90,68  90,95 90,47  90,4 Beamt*innen         92,7 96,39  96,21 95,57 92,87 88,84  94,58 90,39  95,49 89,75 89,95  84,84   88,7 87,74  88,74  91,1 91,36  91,62 93,01 89,03 Arbeitnehmer*innen 93,08  91,9   92,5 91,83 91,31 91,18  91,78 90,47  90,25 89,07 92,35  91,48  91,47 91,25  90,29 92,06 90,64  90,92 90,31 90,47 unter 25 Jahre     94,45  93,8      0     0     0  95,4  92,92 95,32   97,7 87,43 93,87   95,8  94,92 96,73  87,93 92,26 89,08  85,71 96,58 94,61 25-29 Jahre        89,35 92,62  94,97 92,67 93,66 90,33  93,49 92,02   89,8 92,38 94,58  94,78  93,78 92,32  94,79 95,21 92,54  93,51 92,31 93,37 30-34 Jahre        92,96 93,56  94,25 91,66 92,34 94,38  93,97 92,16  92,21 90,73 92,85  91,53  93,49 92,05  93,17 93,78 92,23  92,88 92,55 92,22 35-39 Jahre        94,08 92,74  94,17 94,18 91,54 91,56  94,01 92,19  92,82 92,31 93,58  92,45   94,5 92,71  90,67 91,28 90,62  92,96 91,83 88,21 40-44 Jahre        91,11 95,65  91,59  91,7 89,29 86,59  90,97 88,34  89,91 91,94 91,89  91,69  92,28 93,33  91,33 90,31 91,34  88,98 90,82 92,81 45-49 Jahre         94,3  91,3  89,42 92,64 93,99  94,1  90,63 91,56  87,49 87,89 93,31  88,73  87,04 89,02  88,13  91,9 90,91  89,87 85,29 87,42 50-54 Jahre        95,16 95,65  94,17 87,64 91,87 89,96  90,78 84,72   87,6 85,84 92,15   90,5  84,43   86,2  85,9  91,1 91,14  88,39  90,6  86,8 55-59 Jahre        94,45 88,03  92,81 93,87 91,27 90,04  86,57 88,89  89,27 83,15 84,67  87,99  90,31   89,8 87,81 89,14  83,8  89,29 85,53 90,85 ab 60 Jahre         92,6 85,77  86,02  88,5 88,75 88,13  90,45 90,18  88,81 83,99 90,86  84,65  88,33 86,91  85,98 86,88  88,3  87,57 88,52  87,8",
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            "content": "Erläuterungen Allgemeine und methodische Hinweise Unter dem Titel „Monitoring der Gesundheitsquo-      Berichtszeitraum ten“ werden landesweit ermittelte Pauschale          fortlaufend; beginnend ab Januar 2019 Gesundheitsquoten der Beschäftigten im unmittel- baren Landesdienst Berlin ausgewiesen.               Periodizität monatlich und vierteljährlich Die „Pauschale Gesundheitsquote“ wird definiert als der „Anteil der Kalendertage ohne gemeldete Er-      Stand der Ergebnisse krankungen an der Gesamtzahl der Kalendertage        In die Ergebnisse sind die bis zum zweiten auf den aller Beschäftigten seit dem Stichtag in Prozent je  Berichtsmonat folgenden Monat in IPV eingepfleg- Organisationseinheit.“                               ten rückwirkenden Änderungen eingeflossen (Beispiel: In die Auswertung des Berichtsmonats Einbezogene Abwesenheitsarten                        Januar sind die bis März in IPV eingepflegten rück- In Abstimmung mit der fachlich zuständigen zentra-   wirkenden Änderungen eingeflossen). len Stelle für das Gesundheitsmanagement werden in die Auswertungen folgende Arten krankheitsbe-     Grundgesamtheit dingter Abwesenheit einbezogen:                      Die Grundgesamtheit umfasst Beschäftigte des unmittelbaren Landesdienstes, die im IPV-Abrech- Abwesenheitsart                         IPV-Kennzahl nungsmodul geführt werden, und zwar der  Krankheit mit Attest                       0200     Hauptverwaltung und der  Krankheit ohne Attest                      0210     Bezirksverwaltungen.  Arbeitsunfall                              0270  Wegeunfall                                 0280  Einbezogen sind die Beurlaubten und die geringfü-  Dienstunfall (nur Polizei)                 9755  gig     Beschäftigten.     Die Beschäftigten    des  Qualifizierter Dienstunfall (nur Polizei)  9760  Verfassungsgerichtshofes sind dem Einzelplan 06 -  Wegeunfall (nur Polizei)                   9765  Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung  Aussteuerung aus Krankenkasse              0614  zugeordnet. 0615  Krankheit mit Attest (Feuerwehr)           9250  Nicht enthalten in der Grundgesamtheit sind die  Krankheit ohne Attest (Feuerwehr)          9255  Beschäftigten  Berufserkrankung                           0215      der Verwaltung des Abgeordnetenhauses  Unfall Privat                              0290      des Rechnungshofes  Krankheit PKV ohne Krankengeld             9225      des Berliner Beauftragten für Datenschutz und  Versorgungskrankengeld                     0340        Informationsfreiheit  Wiedereingliederungsmaßnahme               0342      der Betriebe nach § 26 LHO  Krankheit Folgeerkrankung                  0225      der Eigenbetriebe  Organ- oder Gewebespende                   0370      in Ausbildung.  Krank bei Eintritt                         0616 Genauigkeit Rechtsgrundlage                                      Bei der Verwendung der Ergebnisse sollte beachtet Gesetz über die Statistik der Personalstruktur und   werden, dass es nicht möglich ist, die Datenqualität der Personalkosten im unmittelbaren Landesdienst     flächendeckend zu bewerten. Sie hängt ausschließ- (Personalstrukturstatistikgesetz – PSSG) in der      lich vom Daten-Eingabeverhalten der einzelnen Fassung vom 30.03.2006.                              Dienststellen in IPV ab. Datenerhebung                                        Insbesondere die Besoldungsabrechnungen der In den einzelnen Personalverwaltungen dezentral      Beamten/-innen haben einen langen zeitlichen Vor- vorhandene Beschäftigtendaten werden in pseudo-      lauf zum Abrechnungsmonat, da Beamte/-innen nymisierter Form über eine Schnittstelle aus dem     ihre Besoldung „im Voraus“ erhalten. Krankheitsbe- Verfahren Integrierte Personalverwaltung (IPV) mo-   dingte Abwesenheitszeiten von Beamten/-innen natlich an die zentrale Personalstrukturdatenbank    können systembedingt nur im Nachhinein für einen der Statistikstelle Personal bei der Senatsverwal-   bereits abgelaufenen Abrechnungsmonat nachge- tung für Finanzen übergeben.                         liefert werden.",
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            "content": "Deshalb ist bei den krankheitsbedingten Abwesen-       zwischen den Dienststellen der unmittelbaren Lan- heitszeiten der Beamten/-innen eine zeitnahe Erfas-    desverwaltung und mit anderen Behörden (Bench- sung in IPV die Grundvoraussetzung für einen vali-     marking im Bereich der Personalverwaltung). den Datenbestand nach zwei Monaten (siehe oben „Stand der Ergebnisse“).                               Es sind mögliche Verzerrungen zu berücksichtigen, die auf Grund spezifischer Arbeitszeitregelungen Die folgende Zeitschiene soll die zeitlichen Zusam-    eintreten und hier unberücksichtigt bleiben mussten menhänge zwischen der Dateneingabe in IPV und          (Beispiel Ferienregelungen bei den Lehrkräften der Auswertbarkeit aus der zentralen Personalstruk-    oder besondere Arbeitszeitrhythmen bei den Behör- turdatenbank verdeutlichen:                            den Polizei und Feuerwehr). Die Besoldungsabrechnungen (incl. der Abwesen-         - zeitliche Vergleichbarkeit heitszeiten) für den Monat Januar werden für die       Bei einem Vergleich der Auswertungsergebnisse Beamten/-innen bereits Mitte Dezember in IPV er-       über die Zeit sind mögliche Veränderungen der stellt und verarbeitet. Die Besoldungsabrechnungen     Grundgesamtheit u. a. durch Ein- und Ausgliede- für den Februar werden Mitte Januar verarbeitet ,      rungen von Behörden/Bereichen in den bzw. aus die für den März Mitte Februar usw.                    dem unmittelbaren Landesdienst Berlin zu berück- Eine krankheitsbedingte Abwesenheit vom Ende           sichtigen. Januar kann - wenn sie bis spätestens Mitte Febru- ar in IPV eingepflegt wird - im Februar mit der Liefe- Außerdem sind saisonale Schwankungen des Kran- rung der Märzdaten für den Januar „nachgeliefert“      kenstands (Grippezeit, Urlaubszeit usw.) zu berück- werden. Wenn sie später in IPV eingepflegt wird,       sichtigen. Vergleiche sind nur zur gleichen Periode bleibt die Abwesenheit im Monitoring wie vorste-       des Vorjahres sinnvoll. hend beschrieben unberücksichtigt. - mit anderen Erhebungen Auch kann es beim Vergleich zwischen monatli-          Vergleiche mit Gesundheits- bzw. Krankheitsquo- chen/vierteljährlichen und jährlichen Gesundheits-     ten anderer Erhebungen, z. B. von Unternehmen quoten zu Veränderungen kommen. Denn bei der           oder anderen Verwaltungen, sind nur sinnvoll und jährlichen Auswertung der pauschalen Gesund-           belastbar, wenn die Ergebnisse nach denselben heitsquoten können Nachlieferungen von Krank-          Methoden ermittelt werden. Für die Ermittlung und heitszeiten auf Grund des längeren Zeitraums stär-     Auswertung des Krankenstandes bzw. der Fehlzei- ker berücksichtigt werden als in den monatlichen       ten gibt es in Deutschland keine einheitlichen Stan- und quartalsweisen Auswertungen.                       dards, Definitionen oder Methoden. Es existieren parallele Konzepte. Unterschiede in den Erhe- Insofern handelt es sich bei den im Rahmen des         bungsmethoden entstehen hauptsächlich durch: Monitorings veröffentlichten monatlichen und quar-         Stichproben vs. Totalerhebungen talsweisen Auswertungen um vorläufige Ergebnisse           inklusive vs. exklusive Kurzzeiterkrankungen und bei den im Jahresbericht veröffentlichten pau-          ohne ärztliches Attest schalen Gesundheitsquoten um endgültige Ergeb-             Arbeitstage vs. Kalendertage. nisse. Die Statistikstelle Personal ermittelt entsprechend Vergleichbarkeit                                       dem o. g. Fachkonzept die Ergebnisse im Rahmen Bei Vergleichen ist auf methodische und definitori-        einer Totalerhebung sche Unterschiede und auf mögliche weitere Ein-            inklusive Kurzzeiterkrankungen ohne ärztliches flussfaktoren auf die Gesundheitsquote zu achten.           Attest und Sinnvoll sind nur Vergleiche der Gesundheitsquoten         nach Kalendertagen. unter gleicher Methodik und Definitionen sowie un- ter gleichartigen Beschäftigtengruppen.                Geheimhaltung und Datenschutz Nach § 16 LStatG sind Einzelangaben grundsätz- - innerhalb des unmittelbaren Landesdienstes           lich geheim zu halten, soweit durch besondere Die Pauschale Gesundheitsquote (Definition siehe       Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist. oben) eignet sich grundsätzlich für einen Vergleich",
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            "content": "Zeichenerklärung 0     weniger als die Hälfte von 1 in der letzten  -     nichts vorhanden besetzten Stelle, jedoch mehr als nichts     ·     Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten Merkmale/Methodische Hinweise Verwaltungsbereich                                  Sollzeit Bezeichnet entweder die Hauptverwaltung oder die    Produkt aus der Zahl der Kalendertage und der Bezirksverwaltungen.                                Zahl der Beschäftigten je Monat bzw. je Quartal; aufsummiert zu einem Monatswert bzw. einem Einzelplan                                          Quartalswert. Oberste Gliederungsebene der Organisationsstruk- tur nach der Haushaltssystematik des Landes; ent-   Pauschale Gesundheitsquote spricht für die Hauptverwaltung im Wesentlichen     Anteil der Kalendertage ohne gemeldete Erkran- der Ressortverteilung.                              kungen an der Gesamtzahl der Kalendertage der Sollzeiten aller Beschäftigten im Berichtszeitraum in Behörde/Bereich                                     Prozent je Organisationseinheit. Gliederungsebene unterhalb des Einzelplans, gebil- det aus einer systematischen Zusammenfassung        Krankheits-(kalender)tage von Kapiteln.                                       In die Berechnungen werden alle Kalendertage des Monats bzw. des Quartals mit Krankmeldungen, Kapitel                                             also auch solche für freie Tage wie Wochenenden, Gliederungsebene zur Abbildung der Organisati-      Feiertage oder schichtfreie Tage einbezogen, um onsstruktur nach der Haushaltssystematik des Lan-   eine einheitliche Berechnungs- und Vergleichsbasis des.                                                zu haben. Durch diese einheitliche Basis sind trotz der Vielzahl verschiedenster Arbeitszeit- und Teil- Beschäftigte im Quartalsdurchschnitt                zeitmodelle die Erkrankungstage aller Beschäftig- Arithmetisches Mittel der Beschäftigtenzahl in den  ten vergleichbar. drei Monaten des Berichtsquartals.",
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            "content": "Pauschale Gesundheitsquoten1 der Beschäftigten im unmittelbaren Landesdienst Berlin im 1. Quartal 2019 der Beschäftigten in den Bezirksverwaltungen des Landes Berlin im Kapitel 3960 - Leistungen nach SGB II - Kommunale Träger - nach Geschlecht Beschäftigte im                Sollzeit der Beschäftigten in                                          Gesundheitsquote der Krankheits(kalender)tage Quartalsdurchschnitt                    Kalendertagen                                                      Beschäftigten in % Bezirk ins- ins-       männ-        weib-        ins-        männ-         weib-       ins-       männ-        weib-             männ-     weib- ge- gesamt         lich         lich     gesamt          lich         lich     gesamt        lich         lich              lich      lich samt Bezirksverwaltungen insgesamt               1 428,7          331,0    1 097,7    128 580         29 790       98 790     20 064        3 744      16 320    84,4    87,4      83,5 Mitte                                    230,3          63,7        166,7    20 730          5 730      15 000      3 399          995        2 404   83,6    82,6      84,0 Friedrichshain-Kreuzberg                 146,3          37,0        109,3    13 170          3 330        9 840     2 158          470        1 688   83,6    85,9      82,8 Pankow                                   119,0          18,0        101,0    10 710          1 620        9 090     1 545          183        1 362   85,6    88,7      85,0 Charlottenburg-Wilmersdorf                69,3          24,0         45,3     6 240          2 160        4 080       800          298          502   87,2    86,2      87,7 Spandau                                  103,3          32,3         71,0     9 300          2 910        6 390     1 552          333        1 219   83,3    88,6      80,9 Steglitz-Zehlendorf                       60,3          13,0         47,3     5 430          1 170        4 260       739          133          606   86,4    88,6      85,8 Tempelhof-Schöneberg                      90,7          30,3         60,3     8 160          2 730        5 430       677          201          476   91,7    92,6      91,2 Neukölln                                 137,3          37,0        100,3    12 360          3 330        9 030     2 782          633        2 149   77,5    81,0      76,2 Treptow-Köpenick                         109,7          16,0         93,7     9 870          1 440        8 430     1 401           62        1 339   85,8    95,7      84,1 Marzahn-Hellersdorf                      143,7          16,7        127,0    12 930          1 500      11 430      2 331          164        2 167   82,0    89,1      81,0 Lichtenberg                              140,3          22,7        117,7    12 630          2 040      10 590      1 787          134        1 653   85,9    93,4      84,4 Reinickendorf                             78,3          20,3         58,0     7 050          1 830        5 220       893          138          755   87,3    92,5      85,5 1 vorläufige Zahlen, siehe Methodische Hinweise Zeichenerklärung: - nichts vorhanden . Zahlenwert unbekannt oder geheimzuhalten",
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