GET /api/v1/document/39932/
HTTP 200 OK
Allow: GET, PUT, PATCH, HEAD, OPTIONS
Content-Type: application/json
Vary: Accept

{
    "resource_uri": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/39932/",
    "id": 39932,
    "site_url": "https://fragdenstaat.de/dokumente/39932-entwicklung-der-sozialen-und-verkehrlichen-infrastruktur-im-bezirk-tempelhof-schoneberg/",
    "title": "Entwicklung der sozialen und verkehrlichen Infrastruktur im Bezirk Tempelhof-Schöneberg",
    "slug": "entwicklung-der-sozialen-und-verkehrlichen-infrastruktur-im-bezirk-tempelhof-schoneberg",
    "description": "",
    "published_at": "2015-02-20T00:00:00+01:00",
    "num_pages": 3,
    "public": true,
    "listed": true,
    "allow_annotation": true,
    "pending": false,
    "file_url": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/ca876b30f0403c2b1132788480ba6df0ab65e4f5.pdf",
    "file_size": 161331,
    "cover_image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/page-p1-small.png",
    "page_template": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/page-p{page}-{size}.png",
    "outline": "",
    "properties": {
        "url": "http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/17/SchrAnfr/s17-15483.pdf",
        "title": "Abghs III S",
        "author": "Administrator",
        "_tables": [],
        "creator": "Microsoft® Word 2010",
        "subject": null,
        "producer": "Microsoft® Word 2010",
        "publisher": "Berlin",
        "reference": "17/15483",
        "foreign_id": "be-17/15483",
        "publisher_url": "http://pardok.parlament-berlin.de"
    },
    "uid": "d7a15d08-efcb-4dd3-83e3-b86922b081e9",
    "data": {
        "category": null,
        "publisher": "be",
        "document_type": "written",
        "legislative_term": "17"
    },
    "pages_uri": "/api/v1/page/?document=39932",
    "original": null,
    "foirequest": null,
    "publicbody": null,
    "last_modified_at": "2021-06-12 14:22:15.217017+00:00",
    "pages": [
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/39932/",
            "number": 1,
            "content": "Drucksache 17 /            15 483 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Monika Thamm (CDU) vom 09. Februar 2015 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Februar 2015) und                           Antwort Entwicklung der sozialen und verkehrlichen Infrastruktur im Bezirk Tempelhof- Schöneberg Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre                     fig durch Wohngebiete, da innerhalb des Stadtgebiets der Schriftliche Anfrage wie folgt:                                            Bau von Umgehungstraßen in der Regel nicht realisierbar und der Straßenraum nicht beliebig vermehrbar bzw. Frage 1: In wie fern hat die soziale Infrastruktur (z. B.              verlagerbar ist. Schulen, Kitas, Grünanlagen, Sport- Freizeit- und Erho- lungsflächen usw.) Schritt gehalten mit der Bevölke-                           Wie in der Kleinen Anfrage 16 / 15 686 berichtet, rungsentwicklung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und                        wurde die Verkehrslärmsituation im Straßenzug Tempel- wo sieht der Senat diesbezüglich ggf. weiteren Hand-                       hofer Damm-Mariendorfer Damm-Lichtenrader Damm- lungsbedarf?                                                               Kirchhainer Damm (Bundesstraße 96) bereits im Rahmen des Lärmaktionsplans Berlin 2008 untersucht. Dabei Antwort zu 1: Die Bevölkerungsentwicklung hat sich                     zeigte sich, dass angesichts der Rahmenbedingungen nur im Bezirk Tempelhof-Schöneberg seit dem Jahr 2000                          ein geringer Spielraum für lärmmindernde Maßnahmen anders als in der Gesamtstadt vollzogen. Während die                       besteht. So stehen im näheren Umfeld keine geeigneten Gesamtstadt von 2000 bis 2013 um ca. 138.000 Personen                      Umfahrungsstrecken für den Verkehr zur Verfügung, so gewachsen ist, hat die Bevölkerungszahl im gleichen                        dass eine deutliche Reduzierung des Verkehrsaufkom- Zeitraum im Bezirk Tempelhof-Schöneberg um rund                            mens nicht zu erwarten ist. Maßnahmen zur Verstetigung 5.000 Personen abgenommen. Die soziale Infrastruktur                       des Verkehrs z.B. durch straßenräumliche Maßnahmen unterliegt verschiedenen, insbesondere bezirklichen Zu-                    sind nur im geringen Umfang möglich, da der zur Verfü- ständigkeiten. Der Senat sieht die Notwendigkeit, dass die                 gung stehende Straßenraum begrenzt ist und neben den bezirklichen Ämter, die für die soziale Infrastruktur zu-                  für den Verkehr notwendigen Spuren auch Platz für den ständig sind, ihre Bedarfe durch eine integrierte Betrach-                 ruhenden Verkehr bieten soll. Mit einer Geschwindig- tung ermitteln.                                                            keitsreduzierung auf 30 km/h könnte theoretisch eine Lärmminderung um ca. 3 dB(A) erreicht werden. Wegen der Verkehrsbedeutung der Straße und der Notwendig- Frage 2: In wie fern hat die verkehrliche Infrastruktur                keit, Verkehrsverdrängungen auf andere bereits lärmbe- (z.B. Entlastungs- und Umfahrungsstraßen) zum Schutz                       lastete Straßen durch Begleitmaßnahmen zu verhindern der stark belasteten Anwohner/innen mit Tempo-30-Maß-                      (z.B. auf dem Straßenzug Manteuffel-/Boelckestraße) nahmen Schritt gehalten mit der Bevölkerungsent-wick-                      kommt eine solche Geschwindigkeitsreduzierung hier lung im Bezirk Tempelhof-Schöneberg und wo sieht der                       jedoch nicht in Betracht. Senat diesbezüglich ggf. weiteren Handlungsbedarf (ins- besondere wird um Darstellung und Begründung für die                           In der Gersdorfstraße zwischen Attilastraße und Ring- Straßenzüge Tempelhofer Damm bis einschließlich                            straße ist derzeit Tempo 30 nachts angeordnet. Der Kirchhainer Damm und Röblingstraße über Gersdorf-                          Kirchhainer Damm wurde grundhaft umgebaut, wobei straße bis Marienfelder Allee Ecke Nahmitzer Damm                          auch Lärmschutzmaßnahmen (z. B. Lärmschutzwände) gebeten)?                                                                  getroffen wurden. In dem restlichen Abschnitten des Straßenzugs        Röblingstraße-Gersdorfstraße-Ringstraße- Antwort zu 2: Straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen                      Großbeerenstraße-Marienfelder Allee gab es bislang kein zum Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm wie Tempo                          zwingendes Erfordernis, Tempo 30 aus Lärmschutzgrün- 30 nachts können sich nur an der vorhandenen verkehrli-                    den anzuordnen. chen Infrastruktur orientieren und korrespondieren nicht unmittelbar mit der Bevölkerungsentwicklung in einem Wohngebiet. In Berlin führen Hauptverkehrsstraßen häu- Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
            "width": 2481,
            "height": 3508,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/page-p1-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/39932/",
            "number": 2,
            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode                                                                 Drucksache 17 / 15 483 Frage 3: Wie hat sich der Durchgangsverkehr von und              Antwort zu 3: Die Verkehrsentwicklung zwischen nach Brandenburg entwickelt – auch hier insbesondere             2005 und 2009 ist der nachstehenden Tabelle zu entneh- auf den beiden o.a. Straßenzügen?                                men. Die Verkehrsbelastungen selbst werden berlinweit erhoben und flächendeckend alle 5 Jahre darstgestellt und sind den sogenannten Verkehrsmengenkarten zu entneh- men. Diese werden online bereit gestellt unter http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/len- kung/vlb/de/erhebungen.shtml Kfz (DTVw)                       Differenz Streckenabschnitt                          2005            2009 Röblingstr.                                                                   14.600          13.700                - 900 Gersdorfstr.                 westlich Kaiserstr.                              12.400          12.500               + 100 östlich Kaiserstr.                               10.900          11.100               + 200 Ringstr.                                                                      21.200          17.200             - 4.000 Marienfelder Allee           Friedensstr. bis Körtingstr.                     32.100          31.700                - 400 Körtingstr. bis Daimlerstr.                      32.100          32.300               + 200 Daimlerstr. bis Belßstr.                         26.300          27.700             + 1.400 Belßstr. bis Malteser Str.                       16.100 max. 19.300                 + 3.200 Nördlich Nahmitzer Damm                          29.400          31.400             + 2.000 Tempelhofer Damm             Alt-Tempelhof bis Ordensmeisterstr.              46.900          43.800             - 3.100 Mariendorfer Damm            Uhlsteinstr. bis Prühßstr.                         max. max. 38.400                 - 7.100 45.500 Alt-Mariensdorf bis Reißeckstr.                  49.500          49.800               + 300 Reißeckstr. bis Tauernallee (nördli-             50.400          51.500             + 1.100 cher Abschnitt) Reißeckstr. bis Tauernallee (südlicher           47.700          47.000                - 700 Abschnitt) Tauernallee bis Marienfelder Chaus-              40.900          38.500             - 2.400 see Lichtenrader Damm            Marienfelder Chaussee bis Reichner-              41.800          38.700             - 3.100 weg Reichnerweg bis Töpchinerweg                     38.700          37.200             - 1.500 Töpchinerweg bis Groß-Ziethener Str.             40.800          36.300             - 4.500 Kirchhainer Damm             Groß-Ziethener Str.bis Goltzstr.                 37.200          32.700             - 4.500 Goltzstr. bis Wittelsbacher Str.                 29.000          25.800             - 3.200 Wittelsbacher Str. bis Stadtgrenze               21.600          19.900             - 1.700 Aktuellere Entwicklungen – auch aufgrund von Reali- sierungen von Maßnahmen, z.B. Ausbau Kirchhainer                 wirtschaftet und unterhalten. Sie sind überwiegend im Damm – können umfassend erst mit Vorliegen einer neu-            Sinne der P+R-Nutzung voll ausgelastet. Eine Erweite- en Verkehrsmengenkarte beantwortet werden.                       rung der Kapazitäten ist nicht erfolgt. Frage 4: Wie hat sich in diesem Zusammenhang das                 Frage 5: Gibt es beim Senat Überlegungen, den Park- Angebot für Park-und-Ride-Verkehr entwickelt und gibt            und-Ride-Verkehr durch eine Erweiterung des Angebots es Erkenntnisse darüber, wie das Angebot angenommen              (z.B. Schaffung weiterer Parkmöglichkeiten) bei den drei wird – insbesondere hier in den Ortsteilen Marienfelde,          o.a. Bezirksteilen zu erweitern? Lichtenrade und Mariendorf? Antwort zu 5: Park&Ride hat sich seit vielen Jahren Antwort zu 4: Die vorhandenen P+R-Plätze am U-               als ein sinnvoller und konstruktiver Beitrag zur Lösung Bahnhof Alt Mariendorf (Heidefriedhof), am S-Bahnhof             der innerstädtischen Verkehrsproblematik etabliert. Be- Marienfelde (Bahnstraße), am S-Bahnhof Buckower                  reits in Stadtrandlagen von Berlin und verschärft mit Chaussee, am S-Bahnhof Lichtenrade (Bahnhofstraße,               zunehmender Nähe zum S-Bahn-Ring besteht das Prob- Steinstraße/Nuthestraße) sowie am S-Bahnhof Schichau-            lem, ausreichende und geeignete Flächen in Bahnhofs- weg gehören seit Wendezeiten zum Bestand des P+R-                nähe zu finden und für Park&Ride verfügbar zu machen. Angebots. Diese Anlagen werden durch die Bezirke be-             Es wird eingeschätzt, dass P+R zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse aufgrund der hohen Kosten für Grunderwerb, Betrieb und Unterhaltung sowie dem ge- ringen verkehrlichen Nutzen (möglichen Neukundenzu- 2",
            "width": 2481,
            "height": 3508,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/page-p2-{size}.png"
        },
        {
            "document": "https://fragdenstaat.de/api/v1/document/39932/",
            "number": 3,
            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode                   Drucksache 17 / 15 483 wachs und Entlastung der Straßen vom IV) nur sehr be- grenzt geeignet und wirtschaftlich tragfähig erscheint. Berlin und Brandenburg orientieren deshalb auf ein für den Berufsverkehr attraktives Angebot, insbesondere im Regional- und S-Bahnverkehr. Für bahnferne Wohn- standorte empfiehlt sich eine Pkw- oder aber auch Fahr- radnutzung als Zugang zur nächstgelegenen Schienenstre- cke (falls ein Bus als Zubringer nicht vorhanden ist) und ein möglichst schneller Umstieg auf den öffentlichen Verkehr. Das heißt Schnittstellen zwischen Pkw und ÖPNV sollten im Land Brandenburg liegen, wo in aller Regel freie Flächen eher verfügbar und finanzierbar sind. Im Berliner Stadtgebiet wird vor allem die Kombina- tion von Fahrrad und ÖPNV im Rahmen eines Investiti- onsprogramms mit BVG und S-Bahn gefördert. Das Land Brandenburg hat einen Leitfaden zur Ausgestaltung von P+R-Anlagen erarbeitet und fördert die Einrichtung neuer P+R-Anlagen. Berlin, den 20. Februar 2015 In Vertretung Christian Gaebler ................................ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Feb. 2015) 3",
            "width": 2481,
            "height": 3508,
            "image": "https://media.frag-den-staat.de/files/docs/d7/a1/5d/d7a15d08efcb4dd383e3b86922b081e9/page-p3-{size}.png"
        }
    ]
}