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            "content": "Drucksache 17 /            14 153 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Christopher Lauer (PIRATEN) vom 03. Juli 2014 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 04. Juli 2014) und                      Antwort Pfefferspray und rohe Gewalt gegen Berliner Schüler*innen - Polizeieinsatz im Rahmen des Refugee-Schulstreiks am 1. Juli 2014 Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:                                                Zu 2.: Die im bezeichneten Video dargestellte Situati- on steht nicht im Zusammenhang mit den Abläufen des 1. Wurde im Rahmen des Einsatzes der Polizei (Ber-                     Aufzuges „Refugee Schul- und Uni- Proteste, Demonstra- liner Einheiten und Unterstützungskräfte aus den anderen                   tion gegen Rassismus“. Dieser wurde am 1. Juli 2014, um Bundesländern/Bund) beim Refugee-Schulstreik-Berlin                        15:52 Uhr, am Spreewaldplatz beendet. am 1. Juli 2014 Pfefferspray gegen Schüler*innen einge- setzt?                                                                         Das bezeichnete Video stellt ganz offensichtlich eine a) Wenn ja, wann, wo, durch welche Einheit und                     Situation dar, die sich ab ca. 17:00 Uhr im Bereich Rei- warum?                                                          chenberger Str./Lausitzer Str. ereignete. b) Wenn ja, wie bewertet der Senat den Einsatz von Pfefferspray gegen minderjährige Schü-                          Im Bereich der Absperrungen sammelten sich bis zu ler*innen?                                                      ca. 1.000 Personen, wodurch kein Rettungsweg mehr zur Verfügung stand und die Funktionsfähigkeit der Polizei Zu 1.: Nein.                                                           bei weiterem Zuwarten eingeschränkt gewesen wäre. Allerdings kam es gegen 12:23 Uhr an der polizeilich                       Als Polizeifahrzeuge aus dem abgesperrten Bereich eingerichteten Absperrlinie am Spreewaldplatz zu einem                     herausfahren wollten, blockierten ca. 150 Personen die Reizstoffeinsatz aus dem Bereich der Versammlungsteil-                     Fahrbahn. Daraufhin wurde begonnen die (Sitz-)Blockade nehmerinnen und Versammlungsteilnehmer gegen dort                          aufzulösen, was nur mittels körperlicher Gewalt möglich eingesetzte Einsatzkräfte. Hierdurch wurden zwei Dienst-                   war, da die Personen sich mit Fußtritten und Schlägen der kräfte verletzt.                                                           Maßnahme widersetzten. a. entfällt                                                                Meldungen über den Einsatz von Pfefferspray durch b. entfällt                                                            eingesetzte Dienstkräfte liegen nicht vor. a. Die Polizei Berlin hat im Rahmen ihrer 2. Warum wurde mit massiver körperlicher Gewalt                                Aufgabenzuweisung gefahrenabwehrend und (Faustschläge, Boxen, Schubsen, zu Boden reißen etc.)                              strafverfolgend gehandelt und die notwendigen und Pfefferspray gegen Schüler*innen vorgegangen, die                              Maßnahmen getroffen. die Reichenberger Straße Ecke Lausitzer Straße am 1. Juli                      b. Die notwendigen Zwangsmaßnahmen wurden 2014 blockierten (z.B.:                                                            unter      Beachtung          des      Grundsatzes           der http://www.youtube.com/watch?v= UFro3agkbGo)?                                  Verhältnismäßigkeit durchgeführt. a) Wie bewertet der Senat das Vorgehen der Polizei?                        c. Anlässlich des Aufzugs „Refugee Schul- und Uni- b) Hält der Senat das extrem aggressive und brutale                            Proteste, Demonstration gegen Rassismus“ wurden Vorgehen der eingesetzten Kräfte für recht- und                            neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verhältnismäßig?                                                           Polizei Berlin nur Dienstkräfte aus Brandenburg c) Welche Einheiten aus welchen Bundesländern/dem                              tätig. Dienstkräfte aus anderen Bundesländern Bund wurden bei dem Einsatz tätig?                                         waren zu diesem Zeitpunkt lediglich im Rahmen d) Wieso wurden sogar voll ausgestattete und ver-                              der Absperrung an der Gerhart-Hauptmann-Schule mummte BFE-Einheiten aus Baden-Württemberg                                 eingesetzt. gegen die Schüler*innen eingesetzt?                                    d. Siehe Antwort zu 2c. Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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