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            "content": "Drucksache 17 /            14 144 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Dr. Turgut Altug und Stefanie Remlinger (GRÜNE) vom 03. Juli 2014 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 04. Juli 2014) und                      Antwort Wie kommt der Verbraucherschutz in die Rahmenlehrpläne? Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre                         -   wenden das ökonomische Prinzip reflektiert an, Schriftliche Anfrage wie folgt:                                                -   erläutern Rechte zum Schutz von Verbraucherin- nen und Verbrauchern und wenden die Rechte der 1. Wie ist der aktuelle Stand der Überarbeitung der                            Käuferin/des Käufers fallbezogen an, Rahmenlehrpläne für die Grundschule sowie Sekundar-                            -   nutzen reflektiert die Medien als Informationsquel- stufe I im Hinblick auf die Umsetzung des KMK-                                     le für Konsumentscheidungen und zum Verbrau- Beschluss „Verbraucherbildung an Schulen“ vom 12.                                  cherschutz, September 2013? Welche Rolle wird dem Fach „Wirt-                              -   planen das bestmögliche Wirtschaften für einen schaft Arbeit Technik“ (WAT) zukommen?                                             Modellhaushalt, -   analysieren die Bedeutung von Werbebotschaften Zu 1.: Die Rahmenlehrpläne, die zum Schuljahr                                  und reflektieren diese bei ihrem Konsum verhal- 2015/2016 in Kraft gesetzt werden sollen, gelten in Zu-                            ten, kunft von der Grundschule bis zur Jahrgangsstufe 10. In                        -   analysieren die Auswirkungen von mangelndem den künftigen Rahmenlehrplänen werden überfachliche                                Wettbewerb auf Preise und Qualität, Standards eine wichtige Rolle spielen. Zurzeit wird disku-                     -   diskutieren Ursachen von Überschuldung. tiert, wie solche überfachlichen Standards mit den Vorga- ben in den Fachrahmenlehrplänen optimal verknüpft                              Ein entsprechendes Modul zur Verbraucherbildung werden können. Fachübergreifende Themen, wie z. B. die                     wird auch Bestandteil des zukünftigen Rahmenlehrplans Verbraucherbildung, werden stärker als bisher in den                       sein. neuen Rahmenlehrplänen verankert. Um die Verbrauch- erbildung entsprechend dem Beschluss der Kultusminis- terkonferenz darüber hinaus zu stärken, hat der Senat die                      2. Wie plant der Senat die Vorgaben des KMK- Technische Universität Berlin (TUB) beauftragt, einen                      Beschlusses „Verbraucherbildung an Schulen“ vom 12. Entwurf eines Curriculums für einen Lernbereich Ver-                       September 2013 in den Rahmenlehrplänen für die Sekun- braucherbildung zu entwickeln, der sowohl entsprechende                    darstufe II umzusetzen? Welche Änderungen sind ins- Standards als auch inhaltliche Themenfelder ausweist.                      besondere für die Gymnasien geplant, um die Themen „Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht“, „Er- Sowohl der aktuelle als auch der zukünftige Rahmen-                    nährung und Gesundheit“, „Medien und Information“ und lehrplan weisen im Kapitel C1 zur Kompetenzentwick-                        „Nachhaltiger Konsum“ im Unterricht stärker zu veran- lung im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik Abschnitte auf,                     kern. die eng mit der Verbraucherbildung verknüpft sind. So werden im geltenden Rahmenlehrplan im Modul 7 zur                              Zu 2.: Die im Entwicklungsprozess befindlichen cur- Verbraucherbildung die folgenden Kompetenzbezüge im                        ricularen Vorgaben für einen Lernbereich Verbraucher- Rahmenlehrplan ausgewiesen:                                                bildung werden sowohl für die Integrierte Sekundarschule wie auch für das Gymnasium in Kraft gesetzt. Sie werden Die Schülerinnen und Schüler                                           insofern von besonderer Bedeutung für die Integrierte Sekundarschule wie auch für die Gymnasien sein, als -   treffen Konsum-, Vorsorge- und Sparentscheidun-                    erstmals klar formulierte Standards und ausdifferenzierte gen,                                                               Themenbereiche entsprechend den vier Dimensionen der -   analysieren Entscheidungssituationen im Haushalt                   Verbraucherbildung formuliert werden, die fachübergrei- unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten,                               fend und fächerverbindend unterrichtet werden können. In -   quantifizieren Einkommensquellen und Einkom-                       der Sekundarstufe II werden Aspekte der Verbraucherbil- mensverwendung von Haushalten,                                     dung bis zur Überarbeitung der zzt. gültigen Rahmenlehr- Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode                   Drucksache 17 / 14 144 pläne wie bisher in den naturwissenschaftlichen und ge- sellschaftswissenschaftlichen Fächern aufgegriffen. 3. Inwieweit entsprechen die geltenden Rahmenlehr- pläne aus Sicht des Senats schon heute den Vorgaben des KMK-Beschlusses „Verbraucherbildung an Schulen“ vom 12. September 2013? Zu 3.: Die geltenden Rahmenlehrpläne entsprechen in weiten Teilen bereits heute den Vorgaben der Kultusmi- nisterkonferenz. Durch die Überarbeitung der Rahmen- lehrpläne und durch die Entwicklung der Curricularen Vorgaben für einen Lernbereich Verbraucherbildung werden sie jedoch im Hinblick auf die Dimensionen „Fi- nanzen, Markt und Verbraucherrecht“, „Ernährung und Gesundheit“, „Medien und Information“ sowie „Nachhal- tiger Konsum und Globalisierung“ ergänzt und ausge- schärft. 4. Welche neuen Erkenntnisse und Verbesserungs- vorschläge hat der Senat bei der Fachtagung „Verbrauch- erbildung“ am 11. Juni 2014 in Berlin gewonnen? Zu 4.: Auf der Fachtagung zur Verbraucherbildung am 11. Juni 2014 wurde deutlich, dass sich der Senat im Sinne der Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und in Kooperation mit der TUB und in ständigem Kon- takt mit der Verbraucherzentrale Bundesverband, der Verbraucherzentrale Berlin, Vertreterinnen und Vertretern von weiteren Hochschulen und Verbänden auf den richti- gen Weg gemacht hat und die ersten Teilentwürfe in meh- reren Workshops gemeinsam mit der TUB vorgestellt hat. Die in den Workshops vorgetragenen fachlichen Anmer- kungen und Kritikpunkte werden von den Beteiligten ausgewertet und berücksichtigt. Berlin, den 21. Juli 2014 In Vertretung Dr. Knut Nevermann Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 23. Juli 2014) 2",
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