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            "content": "Drucksache 17 /            14 736 Schriftliche Anfrage 17. Wahlperiode Schriftliche Anfrage der Abgeordneten Clara Herrmann (GRÜNE) vom 15. Oktober 2014 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 16. Oktober 2014) und                           Antwort Anschläge auf Religionsgemeinschaften seit 2012 III - Synagogen Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre                         2. Wie viele Schändungen von Synagogen oder jüdi- Schriftliche Anfrage wie folgt:                                            schen Einrichtungen durch Farbschmierereien etc. sind dem Senat seit dem Jahr 2012 in Berlin bekannt? (Bitte Vorbemerkung: Grundlage für die Beantwortung der                       für jedes Jahr einzeln nach Ort, Name der Synagoge so- Anfrage bildet der „Kriminalpolizeiliche Meldedienst in                    wie Art der Schändung auflisten.) Fällen Politisch motivierter Kriminalität“ (KPMD-PMK). Dabei handelt es sich entgegen der „Polizeilichen Krimi-                       Zu 1. und 2.: Eine Aufstellung der beim Polizeilichen nalstatistik“ (PKS) um eine Eingangsstatistik. Die Fall-                   Staatsschutz des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin zählung erfolgt tatzeitbezogen, unabhängig davon, wann                     bekannt gewordenen Straftaten, bei denen Synagogen das Ermittlungsverfahren an die Staatsanwaltschaft abge-                   bzw. jüdische Einrichtungen direkt betroffen waren, ist geben wurde.                                                               als Anlage beigefügt. Angaben zur Schadenshöhe sind im KPMD-PMK nicht enthalten. Die folgenden statistischen Angaben stellen keine Einzelstraftaten der Politisch motivierten Kriminalität (PMK) dar. Bei der Darstellung handelt es sich um Fall-                        3. Bei welchen von diesen Anschlägen oder Schän- zahlen.                                                                    dungen von Synagogen konnten nach Kenntnissen des Senats mutmaßliche TäterInnen ermittelt werden? Ein Fall bezeichnet jeweils einen Lebenssachverhalt in einem engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhang                             Zu 3.: Zu welchen Fällen Tatverdächtige bekannt mit identischer oder ähnlicher Motivlage, unabhängig von                   wurden, ist den als Anlage beigefügten Sachverhalten zu der Zahl der Tatverdächtigen, Tathandlungen, Anzahl der                    entnehmen. verletzten Rechtsnormen oder der eingeleiteten Ermitt- lungsverfahren. 4. Welche Kenntnisse hat der Senat über das jeweili- Die Fallzahlen der PMK unterliegen bis zum Ab-                         ge Tatmotiv der Anschläge oder Schändungen? (Bitte schluss der Ermittlungen – ggf. bis zum endgültigen Ge-                    jährlich aufschlüsseln und mit der Angabe des Ortes und richtsurteil – einer Bewertung gemäß der angenommenen                      nach politischem oder religiösem Hintergrund auflisten – Tätermotivation. Darüber hinaus können Fälle der PMK                       Politisch motivierte Kriminalität - rechts, Politisch moti- erst nach dem Statistikschluss (z.B. bei Stichtagen oder                   vierte Kriminalität - links, Politisch motivierte Auslän- Jahresabschlüssen) bekannt und entsprechend gezählt                        derkriminalität (getrennt nach mit und ohne Bezüge zum werden. Deshalb kommt es sowohl unter- als auch über-                      Islamismus), Sonstige? Wenn ein politischer Hintergrund jährig immer wieder zu Fallzahlenänderungen.                               ausgeschlossen wird, bitte begründen.) Die Fragen enthalten keine Definitionen der genutzten                      Zu 4.: Sowohl Tatmotiv – sofern bekannt - als auch Begrifflichkeiten wie „Anschläge“ oder „Schändungen“.                      Phänomenbereich sind in der beigefügten Anlage enthal- Insofern wurde zur Beantwortung auf begangene Strafta-                     ten. ten aller Art abgestellt. 1. Wie viele Anschläge auf Synagogen oder jüdische Einrichtungen in Berlin gab es nach Kenntnissen des Senats seit dem Jahr 2012? (Bitte für jedes Jahr einzeln nach Ort, Name der Synagoge, Art des Anschlags und Schadenshöhe auflisten.) Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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            "content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode                                                             Drucksache 17 / 14 736 5. Wie viele Morddrohungen gegen VertreterInnen                7. Inwiefern hält der Senat zusätzliche Sicherheits- von Synagogen oder jüdischen Verbänden gab es nach             maßnahmen zum Schutz von Synagogen und jüdischen Kenntnissen des Senats seit 2012 in Berlin? (Bitte jährlich    Einrichtungen in Berlin für erforderlich? aufschlüsseln und mit der Angabe des Ortes und nach politischem und religiösem Hintergrund auflisten – Poli-           Zu 7.: Aufgrund der momentanen Gefährdungslage tisch motivierte Kriminalität - rechts, Politisch motivierte   für Synagogen oder jüdische Einrichtungen werden der- Kriminalität - links, Politisch motivierte Ausländerkrimi-     zeit keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen als die bisher nalität (getrennt nach mit und ohne Bezüge zum Islamis-        getroffenen für notwendig erachtet. Eine Beurteilung der mus), Sonstige? Wenn ein politischer Hintergrund ausge-        Gefährdungslage erfolgt fortlaufend und berücksichtigt schlossen wird, bitte begründen.)                              auch aktuelle Entwicklungen. Sollten gefährdungsrele- vante Aspekte polizeiliches Handeln erforderlich machen, Zu 5.: Die Zugehörigkeit von Geschädigten bzw. Op-         werden durch die Polizei Berlin, in Abstimmung mit fern zu Organisationen, Institutionen oder Religionsge-        anderen Behörden und Institutionen, lageangepasste meinschaften wird im Rahmen der Vorgangsbearbeitung            Maßnahmen initiiert bzw. durchgeführt. nicht mit einem gesonderten Merkmal erfasst, um ggf. stigmatisierende Recherchen (z. B. mit dem Ziel, Perso- nenlisten nach Religionszugehörigkeit zu erstellen) aus-       Berlin, den 27. Oktober 2014 zuschließen. Die Frage kann entsprechend nicht beant- wortet werden. In Vertretung 6. Welche Kenntnisse hat der Senat über besondere                                Bernd Krömer Sicherheitsvorkehrungen der örtlichen Polizeibehörden                    Senatsverwaltung für Inneres und Sport zum Schutz von Synagogen und jüdischen Einrichtungen in Berlin? (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Okt. 2014) Zu 6.: Aus sicherheitsrelevanten Gründen werden kei- ne konkreten Angaben zu polizeilichen Schutzmaßnah- men für Synagogen bzw. jüdische Einrichtungen im Rahmen der Beantwortung einer Schriftlichen Anfrage dargelegt. Grundsätzlich werden die polizeilichen Schutz- konzepte nach einer Gefährdungsbewertung im Einzelfall entwickelt und richten sich nach dem Gefährdungsgrad. 2",
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            "content": "Anlage zur Schriftlichen Anfrage 17/14 736 Sachverhalte zum Nachteil von Synagogen und jüdischen Einrichtungen 2012 bis Stichtag 20. Oktober 2014 Die Sortierung erfolgt nach Phänomenbereich und Tatzeit. Phänomen Zähldelikt      Thema    Tatzeit                   Sachverhalt                      Straße       Hnr         Ortsteil   bekannt ohne        § 303                29.09.2012 Durch mehrere Personen wurde bemerkt,     Karlsbader Str.     16 Schmargendorf           nein StGB                   09:00:00 dass die an der Eingangstür der Synagoge \"LEV TOV\" befestigte Mezuzah auf dem Boden lag. Diese war ursprünglich mit einem doppelseitigen Klebeband befestigt. Daher besteht auch die Möglichkeit, dass sich diese möglicherweise selbständig gelöst hat. Die Mezuzah wurde nicht beschädigt. PMK-rechts § 130       asm       06.02.2012 Unbekannte Täterinnen/ Täter verbreiteten Rykestr.            52    Prenzlauer Berg      nein StGB                   08:00:00 im Umfeld der Jüdischen Synagoge Zettel mit volksverhetzendem Inhalt. PMK-rechts § 303       asm       05.03.2012 Bei Gartenarbeiten auf dem Jüdischen      Große Hamburger     26    Mitte                nein StGB                            Friedhof wurde festgestellt, dass die     Str. Verankerung der dortigen Skulptur \"Jüdische Opfer des Faschismus\" durch unbekannte Täter gelockert wurde. PMK-rechts § 130       N/S;asm   16.07.2012 Im Briefkasten der jüdischen Organisation Brunnenstr.         181 Mitte                  nein StGB                   12:00:00 Claims Conference, wurde ein Flugblatt antisemitischen Inhalts eingeworfen. PMK-rechts § 86a       asm;V/P   16.09.2012 Unbekannte Täterinnen/ Täter beschmierten Heinz-Galinski-Str. 1     Gesundbrunnen        nein StGB                   08:30:00 eine Personaltoilette im Jüdischen Krankenhaus mit Hakenkreuzen und einem Davidstern. PMK-rechts § 86a       V/P       29.06.2013 Der Besch. befand sich auf dem Gehweg     Joachimstaler Str.  13    Charlottenburg         ja StGB                   22:50:00 vor der Jüdischen Synagoge und zeigte in diese Richtung den Hitlergruß. 1",
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