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"content": "Drucksache 17 / 12 399 Kleine Anfrage 17. Wahlperiode Kleine Anfrage des Abgeordneten Danny Freymark (CDU) vom 05. Juli 2013 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Juli 2013) und Antwort Umbenennung der U-Bahnlinie 5 Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Frage 2: Wie bewertet der Senat den mehrheitlich ge- Kleine Anfrage wie folgt: fassten Beschluss der BVV Lichtenberg, die sich dafür ausspricht, die U-Bahnlinie 5 zusätzlich als „Tierpark“- Die Kleine Anfrage betrifft teilweise Sachverhalte, die Linie im Berliner U-Bahnnetz auszuweisen? der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Frage 3: Inwieweit teilt der Senat die Auffassung, dass Antwort auf Ihre Frage zukommen zu lassen und hat durch eine solche zusätzliche Namensgebung die Be- daher die BVG AöR um eine Stellungnahme gebeten, die kanntheit dieser Institution nachhaltig gesteigert wird und von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat dies zu steigenden Besucherzahlen führt? übermittelt wurde. Sie wird nachfolgend gekennzeichnet wiedergegeben. Antwort zu 2. und 3.: Mit Verweis auf die in der Ant- wort zu Frage 1 benannten Argumente bewertet der Senat Frage 1: Welche Position vertritt der Senat grundsätz- die Einführung eines Namenszusatzes für die U-Bahn- lich in Bezug auf die Namensgebung von U-Bahnlinien, Linie 5 als nicht sinnvoll. Zahlreiche Einrichtungen im wie dies z. B. in London der Fall ist, wo Linien u.a. nach Land Berlin könnten die Forderung nach einem Namens- Stadtteilen benannt sind? zusatz erheben. Eine entsprechende Ausweisung im Li- niennetz wäre demnach nicht möglich und auch nicht Antwort zu 1.: Die Linienbezeichnungen im Berliner zielführend im Sinne einer verständlichen Fahrgastinfor- Regional-, S-Bahn-, U-Bahn-, Straßenbahn-, Bus- und mation. Das Liniennetz des ÖPNV kann keine Werbe- Fährverkehr basieren auf einem numerischen System. funktion zur Steigerung der Bekanntheit einzelner Ein- Eine alternative beziehungsweise ergänzende Bezeich- richtungen übernehmen. nung der Linien des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beispielsweise mit Stadtteilnamen oder der Be- Die BVG teilt hierzu mit: „Die Informationsmedien zeichnung bestimmter öffentlicher oder privater Einrich- des Nahverkehrs dienen der eindeutigen Fahrgastinforma- tungen beurteilt der Senat in diesem Zusammenhang als tion und sind nicht dazu geeignet, als Werbeträger genutzt nicht sinnvoll. Das Liniennummernsystem hat sich etab- zu werden. Die - für die meisten Nutzer der U5 - nicht liert und ermöglicht – vor allem für Ortsfremde – eine benötigten Informationen würden eine Einbuße an Infor- deutlich einfachere Orientierung als bei Liniennamensys- mationsqualität durch Überfrachtung bedeuten. Wenn alle temen. Des Weiteren ist es nicht möglich ganze Linien Einrichtungen, die sich steigende Bekanntheit und Besu- nach einzelnen Stadtteilen oder Einrichtungen zu benen- cherzahlen wünschen, auf der S- und U-Bahn-Netzspinne nen, da diese in der Regel in ihrem Verlauf zahlreiche aufgeführt würden, wären die eigentlichen Bahnlinien Stadtteile durchqueren beziehungsweise anliegende Ein- kaum noch zu erkennen.“ richtungen passieren. Zudem wäre eine Umstellung mit erheblichen Kosten verbunden, da alle Elemente der Bei der Namensgebung von Bahnhöfen und Haltestel- Fahrgastinformation angepasst werden müssten, ohne len werden jedoch nahegelegene übergeordnete Einrich- einen tatsächlichen Mehrwert für die Fahrgäste zu errei- tungen nach Möglichkeit berücksichtigt. Der am Tierpark chen. befindliche U-Bahnhof der Linie U5 trägt dementspre- chend bereits den Namen „Tierpark“. Er ist somit in den Liniennetzen direkt auffindbar. Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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"content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 12 399 Nach Einschätzung des Senats ist den Besucherinnen und Besuchern des Tierparks die Erreichbarkeit mit An- geboten des ÖPNV, wie z.B. mit der U-Bahn-Linie 5 und den Straßenbahnlinien M 17, 27 und 37, allgemein gut bekannt. Der Senat begrüßt die aktive Kommunikation der Anreisemöglichkeiten mit dem ÖPNV durch den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Berlin, den 05. August 2013 In Vertretung Ephraim Gothe ................................ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. Aug. 2013) 2",
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