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"content": "Drucksache 17 / 10 751 Kleine Anfrage 17. Wahlperiode Kleine Anfrage der Abgeordneten Sabine Bangert (GRÜNE) vom 10. Juli 2012 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 11. Juli 2012) und Antwort Teures Vergnügen – Ist die Berliner Staatsoper ein Fass ohne Boden? Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Die Auftriebssicherung der Stahlwanne zur Ab- Kleine Anfrage wie folgt: dichtung des Opernhauses gestaltet sich wesentlich auf- wändiger als angenommen, da sich ein nicht eindeutig Frage 1: Welche bautechnischen Probleme liegen der- definierbarer Fundamentbereich unter dieser Wanne be- zeit bei der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden findet, welcher in Tiefen von bis zu 2,5 m in unterschied- vor (Bitte um eine genaue Beschreibung nach dem lichen Betonqualitäten und zu unterschiedlichen Zeiten aktuellen Stand der Dinge)? hergestellt wurde. Daher entscheidet in jedem Einzelfall ein Zugversuch über die Bemessung der notwendigen Frage 2: Liegen dem Senat zu diesem Tatbestand seit Rückverankerung. Darüber hinaus wurde eindringendes Ankündigung der letzten Bauverzögerungen Ende Mai Wasser in den Bohrlöchern festgestellt. Daher wird ein 2012 bereits neue Erkenntnisse vor? Spezialmörtel, der auch unter diesen speziellen Be- a) Wenn ja, welche? dingungen (d.h. bei leicht drückendem Wasser) abbindet, b) Wenn nein, warum liegen keine neuen Erkennt- benötigt. nisse vor? Antwort zu 1. und 2.: Bei der Sanierung der Staats- Bei der Herstellung der Verankerungsbohrungen sind oper Unter den Linden handelt es sich um eine außer- bei 50% der Bohrungen Bewehrungen oder andere Stahl- ordentlich komplexe und ambitionierte Sanierungsmaß- teile in den Bestandsfundamenten gefunden worden. Im nahme. Eine Fokussierung auf einzelne Problemfelder Ergebnis gestaltet sich das Durchbohren der Stahlteile wird den komplizierten Prozessen und Abläufen nicht wesentlich aufwändiger als anzunehmen war. gerecht. Aufgrund des Umfanges der insgesamt 16 Fragen ist eine detaillierte Beantwortung der Fragestellung im Im Rahmen der Mauerwerkssanierungen in der zeitlichen Rahmen einer Kleinen Anfrage nicht möglich. Intendanz und dem Opernhaus ist festgestellt worden, Exemplarisch seien daher hier die zuletzt aufgetretenen dass die Bausubstanz der Wände und Decken wesentlich nicht vorhersehbaren Ereignisse skizziert: schlechter ist als ursprünglich angenommen. Bei der Errichtung der Trogbaugrube des unter- irdischen Verbindungsbauwerks wurden unerwartet Holz- Frage 3: Wie oft wurden seit Beginn der Sanierungs- pfähle im Bereich der künftigen Sohle der Trogbaugrube arbeiten an der Staatsoper insgesamt bautechnische angetroffen. In dieser Tiefe (17 Meter unter Terrain) sind Probleme erkannt bzw. bekannt gegeben, die zur Ver- keine historischen Gründungsbauwerke mit Holzpfählen zögerung oder Verteuerung des Vorhabens führten? erwartet worden. Um die Dichtigkeit der Trogbaugrube gegen das Grundwasser, die durch die Holzpfähle ge- Frage 4: Wann rechnet der Senat derzeit mit der Neu- fährdet wird, sicherzustellen, muss die Sohle der Trog- eröffnung der Staatsoper Unter den Linden? baugrube in weiten Teilen auf 3 Meter Dicke verstärkt a) Seit wann liegt dem Senat dieser Stand für einen werden. möglichen Neueröffnungstermin vor? b) Auf welcher Grundlage beruht dieser Neu- Ein zentraler Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen eröffnungstermin? ist die Abdichtung des Opernhauses gegen das Grund- c) Wie viele Male wurde bisher die Neueröffnung wasser, da die in den späten 20er Jahren eingebrachten der Staatsoper Unter den Linden verschoben und bituminösen Abdichtungen defekt sind. Hierzu wird auf wann gab der Senat diese Terminverschiebungen der Sohle im Bühnenhaus eine Stahlwanne eingebracht, jeweils bekannt? die – um den Auftrieb im Grundwasser zu verhindern - in den Bestandsfundamenten zu verankern ist. Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen. Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.",
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"content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10 751 Antwort zu 3. und 4.: Bisher musste der Wieder- Frage 8: Teilt der Senat die Bedenken von Frau eröffnungstermin auf Grund aufgetretener unvorher- Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, die nach der Ent- sehbarer bautechnischer Probleme zweimal verschoben deckung der weiteren Holzpfähle unter der Baustelle der werden. Die Bekanntgabe erfolgte - jeweils zeitnah nach Staatsoper Ende Mai 2012 Medienberichten zufolge dazu Feststellung der bautechnischen Probleme und An- aufrief, Risiken auszuschließen und dabei auf den Ein- passungen der Bauzeitenpläne - im Mai 2011 und im Mai sturz des Kölner Stadtarchivs verwies? 2012. Der aktuelle Termin- bzw. Bauablaufplan sieht die Teilt der Senat die Einschätzung, dass bei nicht sach- Wiedereröffnung der Staatsoper am 03.10.2015 vor. gerechtem Verhalten hier eine vergleichbare Situation wie in Köln entstehen könnte? Die Notwendigkeit der letzten Terminverschiebung ist im Wesentlichen auf die unvorhersehbaren Holzfunde im Antwort zu 7. und 8.: Mit der Verstärkung der Bereich der Sohle für die Trogbaugrube für das unter- wasserdichten Sohle werden die erforderlichen Maß- irdische Bauwerk in 17 Meter Tiefe zurückzuführen. nahmen eingeleitet, um eine undurchlässige Sohle und damit die Standsicherheit gewährleisten zu können. Für die Standsicherheit der umliegenden Gebäude besteht Frage 5: Geht der Senat derzeit davon aus, dass die insofern keine Gefahr. geplante unterirdische Verbindung zwischen dem Opern- haus und den Probebühnen verlässlich stabilisiert und Darüber hinaus sind weitere Vorkehrungen zur Ver- gegen Grundwasser isoliert werden kann? meidung von Havarien getroffen worden. Die um- a) Wenn ja, welchen Kosten ist die u.a. notwendige liegenden Gebäude werden mittels Erschütterungs- Verstärkung der Betonsohle und deren Isolierung messungen sowie Rissmonitoren permanent überwacht. verbunden und sind diese Arbeiten durch die ur- sprüngliche Ausschreibung abgedeckt? b) Mit welchen Kosten war diese unterirdische Ver- Frage 9: Gibt es zeitliche, bautechnische und/oder bindung ursprünglich eingeplant? bauorganisatorische Verbindungen zwischen der Bau- stelle Staatsoper und den Baustellen für die neue U-Bahn- Antwort zu 5.: Ja, die Dichtigkeit des unterirdischen Linie U5 entlang Unter den Linden und der für das so Bauwerks kann dauerhaft sichergestellt werden. Um dies genannte Humboldtforum und deren Außengestaltung und zu erreichen, wurde die Konstruktion der Baugrubenwand wenn ja, wie könnten sich diese in kommender Zeit in der Nähe der St. Hedwigskathedrale verändert und die außerdem auf die Sanierung der Staatsoper auswirken? Sohle der Trogbaugrube auf bis zu 3 m verstärkt. Antwort zu 9.: Zur Koordination der bauorgani- Die voraussichtlichen Kosten bzw. der zusätzliche satorischen Themen (z.B. Logistikkonzepte zur Material- Aufwand für die Verstärkung der Sohle werden derzeit anlieferung) mit den benachbarten Bereichen (St. Hed- ermittelt. Für die Errichtung des unterirdischen Bauwerks wigs-Kathedrale, Humboldt Universität - Juristische waren bisher rd. 22 Mio. € vorgesehen. Fakultät, Tiefgarage Bebelplatz, Operncafé / Prinzes- sinnenpalais, Hotel de Rome, Kronprinzenpalais, Neubau Oberwallstraße, Staatliche Museen zu Berlin – Frie- Frage 6: Hat der Senat insgesamt und seit den letzten drichwerdersche Kirche und U-Bahn U5) finden regel- Bauverzögerungen alternative, zum Beispiel kleinere mäßige Abstimmungen unter Beteiligung der Senatsver- Umsetzungsmöglichkeiten für die Verbindung zwischen waltung für Stadtentwicklung und Umwelt statt. Bau- Opernhaus und Magazingebäude oder auch Umsetzungs- technische Überlagerungen mit den Nachbarbaustellen möglichkeiten ohne die Tunnelbauwerke prüfen lassen? gibt es nicht. a) Wenn ja, mit welchem Ergebnis? b) Wenn nein, warum nicht und hat der Senat noch vor, solche Prüfungen vorzunehmen? Frage 10: Mit welchen Kosten für die Sanierung der Staatsoper rechnet der Senat nach dem derzeitigen Stand Antwort zu 6.: In allen Phasen - von der Erarbeitung für des Bedarfsprogramms bis zu den Bauplanungsunter- a) den Bund lagen - wurden wiederholt Alternativen zur Umsetzung b) das Land Berlin des Raumprogramms untersucht. In Bezug auf das unter- irdische Bauwerk wird derzeit eine reduzierte Variante Frage 11: Wie hoch ist die Differenz der in der vor- realisiert, die in Abstimmung mit der Deutschen Staats- hergehenden Frage genannten Kosten für den Bund und oper und dem Bedarfsträger, der Senatskanzlei – Kul- für das Land Berlin zu den ursprünglich für die Sanierung turelle Angelegenheiten - entwickelt wurde. der Staatsoper geplanten Kosten? Antwort zu 10. und 11.: Es liegen geprüfte Bau- Frage 7: Welche Sicherheitsbedenken liegen derzeit planungsunterlagen (Teil-Bauplanungsunterlagen vom im Zusammenhang mit der Sanierung der Staatsoper und 1. April 2010, 22. Juni 2010, 16. Februar 2011 und 29. den neu entdeckten Pfahlbauten unter der Baustelle vor August 2011) über insgesamt 242.300.000 € vor. In der a) für das Gebäude selber? mit dem Bund zur Sanierung und Grundinstandsetzung b) für umliegende Gebäude? der Staatsoper geschlossenen Vereinbarung wurde ge- regelt, dass auf der Grundlage der Finanzierungs- 2",
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"content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10 751 beteiligung des Bundes maximal 200.000.000 € vom somit der Staatsoper ermöglichen, die Mindereinnahmen Bund geleistet werden. Das Land Berlin beteiligt sich mit bis zu diesem Zeitraum aus eigener Kraft auszugleichen. 39.300.000 € an der Investitionsmaßnahme. Darüber Die aus der erneuten Verschiebung des Fertig- hinaus liegt eine schriftliche Zusage des Vereins der stellungstermins resultierenden Mindereinnahmen der Freunde und Förderer der Staatsoper in Höhe von Staatsoper sind derzeit noch nicht konkret in der Gesamt- 3.000.000 € zur Herrichtung des Apollosaals vor. höhe zu beziffern, so dass die Frage des Ausgleichs der- zeit noch offen bleiben muss. In diesem Zusammenhang sind auch die relativ Frage 12: Trifft die Äußerung von Senatsbaudirektorin niedrigen Betriebskosten des Schillertheaters zu berück- Regula Lüscher vor dem Kulturausschuss des Abge- sichtigen. ordnetenhaus am 04. Juni 2012 zu, dass inklusive der Mehrkosten für die aufwendigere Herstellung der Dichtungssohle gegenwärtig 70 Prozent der sogenannten Frage 14: Welche Auswirkungen hat die neuerliche Reserve für Unvorhergesehenes in Höhe von 17,8 Verschiebung der Eröffnung auf den Spielplan der Staats- Millionen Euro fest verbucht sind? oper? a) Wie oft wurde diese Reserve bisher in Anspruch a) Wie viele und welche Produktionen befanden sich genommen und für welche Anlässe und in welcher bereits für die Staatsoper unter den Linden in Höhe wurde dies dann getan? Planung? b) Wie lautet die genaue Beschreibung dieser b) Gibt es daraus resultierende vertragliche Ver- Reserve für Unvorhergesehenes im Wirtschafts- pflichtungen? Wenn ja, sind diese mit finanziellen plan der Staatsoper, seit wann gibt es diese Verlusten verbunden und wie hoch werden diese Reserve und wie soll diese in den kommenden beziffert? Jahren nach Meinung des Senats gestaltet sein, auch nach Abschluss der Bauarbeiten an der Antwort zu 14.: Die Staatsoper plante ursprünglich Staatsoper? zwei Spielzeiten in der neuen Staatsoper: 2013/2014 und 2014/2015. Durch die Verschiebung um ein Jahr im Jahr Antwort zu 12.: Die zitierte Äußerung im Abge- 2011 wurden die Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 ordnetenhaus ist zutreffend. Es musste bisher eine Summe umgeplant und dem neuen Zeitplan der Sanierung an- von rd. 13 Mio. € (rd. 73 %) zu Lasten der Position Un- gepasst. Die neuerliche Verschiebung der Eröffnung (nun vorhergesehenes (UV) gebunden werden. 2015) verursacht eine wiederholte Umplanung dieser Spielzeiten mit Folgen auch für die Planungen der Spiel- Die Position Unvorhergesehenes ist Bestandteil der zeit 2015/2016. Kostenberechnung nach DIN 276 der geprüften Bau- Vorgesehen waren die Präsentation von acht Neu- planungsunterlagen für die im Haushaltsplan unter produktionen sowie ca. 25 Repertoiretiteln in den Kapitel 1250, Titel 70108, ausgewiesene Landesbaumaß- jeweiligen Spielzeiten. Nach Aussage der Staatsoper nahme. Sie ist nicht Bestandteil des Wirtschaftsplans der wurden Verpflichtungen und Absprachen bereits für sämt- Staatsoper. liche Neuproduktionen eingegangen. Weil die Umplanung einer weiteren Spielzeit für die Frage 13: Mit welchen Mehrkosten für den Betrieb der Staatsoper einen erheblichen innerbetrieblichen Mehr- Staatsoper bzw. mit welchen weiteren Mindereinnahmen aufwand bedeutet, wurde die Verschiebung der Wieder- für die Staatsoper rechnet der Senat derzeit mit dem eröffnung um ein Jahr der Leitung der Oper jeweils 2,5 weiter verschobenen Eröffnungstermin der sanierten Jahre vorher bekannt gegeben. Staatsoper? Sämtliche künstlerischen Vorgänge müssen geprüft, a) Bis zu welcher Höhe hat der Senat im aktuellen koordiniert und umorganisiert werden. Hiervon ist nicht Haushalt dafür finanzielle Mittel eingestellt? nur die Planung für die Spielzeiten im Opernhaus Unter b) Kann die Staatsoper sicher sein, dass sämtliche den Linden, sondern auch im Schiller Theater betroffen, finanziellen Verluste, die durch die neuerliche wobei insbesondere die unterschiedlichen räumlichen Verschiebung des Eröffnungstermins entstehen, Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen. durch den Senat ausgeglichen werden oder er- wartet der Senat, dass die Staatsoper einen Teil Eine finanzielle Auswirkung der erneuten Ver- der Kosten selbst trägt? Wenn ja, bis zu welcher schiebung ist nach Aussage der Staatsoper derzeit nicht Höhe trägt die Staatsoper das finanzielle Risiko? absehbar, da die Gespräche mit den betreffenden Künst- lerinnen und Künstlern derzeit geführt werden. Die erste Antwort zu 13.: Der Spielbetrieb Schillertheater be- Verschiebung konnte ohne finanzielle Kompensation deutet für die Staatsoper aufgrund der geringeren Platz- gegenüber den Künstlerinnen und Künstlern geplant kapazität gegenüber dem Stammhaus Einnahmeverluste werden. Inwieweit die neuerliche Verschiebung und die in Höhe von ca. 4 Mio. € pro Geschäftsjahr. Zur daraus resultierenden Folgen kostenneutral gestaltet Kompensation dieser Einnahmeverluste hat die Staatsoper werden können, hängt vom Ausgang der Gespräche mit mit Zustimmung des Stiftungsrates der Stiftung Oper in den zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern ab. Die Berlin bereits in den zurückliegenden Jahren Rücklagen Staatsoper erhält bereits jetzt entsprechende Hinweise der gebildet, die sukzessive zur Deckung der Jahresverluste Künstlerinnen und Künstler sowie von deren Agenturen, bis voraussichtlich Sommer 2014 aufgelöst werden und dass weitere Verlegungen/ Absagen von Terminen in 3",
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"content": "Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode Drucksache 17 / 10 751 Zukunft in jedem Fall finanziell zu kompensieren sein werden. Darüber hinaus erklären sich einige Künst- lerinnen und Künstler nicht mehr bereit, weitere Termine für die Spielzeiten in der sanierten Staatsoper Unter den Linden zuzusagen. Forderungen von externen Künst- lerinnen und Künstlern können daher derzeit nicht aus- geschlossen werden. Frage 15: Durch wen, wie, in welchem Umfang und in welchen Zeitabständen wird die Leitung der Staatsoper über den Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen infor- miert? Antwort zu 15.: Im Rahmen wöchentlich stattfin- dender Besprechungen auf Arbeitsebene und darüber hinaus stattfindender regelmäßiger Abstimmungstermine auf Staatssekretärsebene sowie mit Intendanz und Ge- schäftsführung der Oper wird die Leitung der Staatsoper Unter den Linden über den Fortschritt der Sanierungs- maßnahmen informiert und in die Entscheidungsprozesse eingebunden. Frage 16: Wie bewertet der Senat den Imageschaden für Berlin und die Staatsoper, der durch die neuerliche Verzögerung entsteht? Antwort zu 16.: Angesichts der dargestellten Sachlage geht der Senat davon aus, dass kein Imageschaden für Berlin und die Staatsoper eintreten wird. Berlin, den 28. August 2012 In Vertretung R. L ü s c h e r ................................ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. August 2012) 4",
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