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"content": "Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 16 / 3900 Begründung Der Schwarzwälder Bote und der Zollernalbkurier berichteten am 9. März 2018 „Talgangbahn: Kreis fordert Entscheidung“. Der Fragesteller möchte im Sinne aller Bürger in Albstadt wissen, ob die Talgangbahn reaktiviert wird, um den In- dividualverkehr in Albstadt zu entlasten und die täglichen Staus im Talgang mit einer Wiederbelebung zu reduzieren. Ob ein Baubeginn 2020 realisierbar ist oder ob die Kosten am Ende dafür sorgen, dass ein zweiter Anlauf nach 2002 nicht da- zu führt, dass der Stadtrat in Albstadt für die Reaktivierung stimmt und der Land- kreis − allen voran das Landratsamt − Klarheit bekommt, ob Interesse in Albstadt besteht, dieses Projekt anzugehen oder nicht. Laut einem Zeitungsbericht des Schwarzwälder Boten aus 2017 würden 20.000 Bürger von einer Reaktivierung profitieren. Andere Bahnstrecken, die nach Stilllegung wieder in Betrieb gegan- gen sind, wurden bei den Fahrgastzahlen in der Planung übertroffen. Antwort*) Mit Schreiben vom 16. Mai 2018 Nr. 3-3826.2-007/8 beantwortet das Ministe- rium für Verkehr im Einvernehmen mit dem Ministerium für Finanzen die Kleine Anfrage wie folgt: 1. Inwiefern ist ihr bekannt, dass sich die Stadt Albstadt im Zollernalbkreis mit der Reaktivierung der Talgangbahn beschäftigt? Die Talgangbahn ist eine Teilmaßnahme des 2. Teilnetzes der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Im Zusammenhang mit diesem Projekt beabsichtigen die regionalen Vorhabenträger auch die Reaktivierung, Elektrifizierung sowie die Einrichtung neuer Haltepunkte und Kreuzungsbahnhöfe an der Strecke der Talgangbahn. 2. Wie hoch belaufen sich aus ihrer Sicht die Kosten für die Erneuerung der In- frastruktur – allem voran der Brücken, Kreuzungsbereiche und der Schienen- anlagen bei diesem Projekt? Die Gesamtkosten in Bezug auf die Zollernalbbahn belaufen sich nach vorliegen- den Informationen auf rd. 291,5 Mio. Euro. Der Anteil der Reaktivierung der Talgangbahn an diesen Gesamtkosten wird derzeit auf 52 Mio. Euro beziffert. 3. Mit welchen Mitteln soll die Talgangbahn wieder in Betrieb genommen werden und bis wann rechnet sie damit, sofern 2020 mit dem Bau begonnen wird? Das Vorhaben ist Bestandteil des Rahmenvorhabens Regionalstadtbahn Neckar- Alb, welches zur Förderung nach dem GVFG des Bundes (Kategorie C) angemel- det ist. Es ist insoweit eine Finanzierung über das Bundes-GVFG-Programm vor- gesehen. Gegebenenfalls kommt auch eine Finanzierung über die vom Bund angekündigte Elektrifizierungsoffensive in Betracht. Nach aktuellem Stand sieht die Vorhabenträgerin folgende Planungs- und Umset- zungszeiträume für die Strecke Albstadt–Ebingen–Onstmettingen vor: – Vorplanung: 2019 bis 2021 – Entwurfs- und Genehmigungsplanung/Planfeststellung: 2021 bis 2024 – Ausführungsplanung/Bau: 2024 bis 2026 *) Nach Ablauf der Drei-Wochen-Frist eingegangen. 2",
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"content": "Landtag von Baden-Württemberg Drucksache 16 / 3900 4. Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus ihrer Sicht für einen Betrieb der Talgangbahn für den Zollernalbkreis und Albstadt bezugnehmend auf den Indi- vidualverkehr und auf der anderen Seite für Bau, Betriebskosten sowie Unter- halt? Bei der Reaktivierung von Schienenstrecken ist mit einem Rückgang des Indivi- dualverkehrs zu rechnen, so auch für den Betrieb der Talgangbahn mit Rückgang des Individualverkehrs im Zollernalbkreis und Albstadt. Die Kosten für Bau, Be- trieb und Unterhalt lassen sich erst abschätzen, wenn die Planungen der notwen- digen Infrastruktur vorangeschritten sind und das Betriebsprogramm festgelegt worden ist. 5. Wie beurteilt das Verkehrsministerium die Situation zwischen Albstadt und dem Landratsamt bezugnehmend auf die Chance, dass Mittel freigegeben wer- den und 2020 mit dem Bau begonnen werden kann oder wird aus der Reakti- vierung bis dahin nichts? Es wird auf Frage 3 verwiesen. 6. Welche Erfahrung hat sie mit stillgelegten und wieder in Betrieb genommenen Bahntrassen in Baden-Württemberg bezugnehmend auf die Entwicklung der Fahrgastzahlen gemacht und profitiert Albstadt eher – unabhängig von den Kosten? Die Landesregierung hat gute Erfahrungen gemacht. Stillgelegte und wieder in Betrieb genommene Bahntrassen haben in den meisten Fällen die im Vorfeld der Eröffnung prognostizierten Fahrgastzahlen weit übertroffen. Dies gilt auch für die Reaktivierungsstrecken im Bereich der Regionalstadtbahn Neckar-Alb, die Am- mertalbahn und die Ermstalbahn. Es ist zu erwarten, dass sich die Reaktivierung der Talgangbahn in ähnlicher Weise auswirkt und Albstadt hiervon profitiert. Hermann Minister für Verkehr 3",
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