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            "content": "Landtag von Baden-Württemberg                                                       Drucksache 16 / 8467 Tab. 2: 03:59 min und 05:59 min Ankunftspünktlichkeit (Abellio) RB17 Stuttgart – Pforzheim in % Pforzheim               Mühlacker            Bietigheim           Stuttgart Hbf Monat 3:59 min    5:59 min    3:59 min     5:59 min 3:59 min    5:59 min  3:59 min    5:59 min 06.2019      39,52      58,76         70,34      80,25     65,07      83,00      50,59       74,23 07.2019      41,21      60,24         71,79      80,86     65,22      83,39      48,34       78,20 08.2019      53,21      73,15         78,43      87,97     73,32      88,10      56,13       76,19 09.2019      47,52      60,24         71,02      81,11     61,44      82,55      41,27       78,33 10.2019      47,18      57,85         71,69      82,17     61,56      82,92      38,18       72,06 11.2019      49,18      61,86         74,82      84,31     68,42      87,91      42,15       72,99 12.2019      56,31      68,14         76,38      86,36     71,66      89,07      54,03       85,50 01.2020       61,9      72,14         79,75      87,76     76,02      89,40      58,88       80,71 02.2020      55,59      67,28         74,34      84,38     71,61      86,86      55,41       85,60 03.2020      53,57      67,64         77,91      86,86     75,11      89,71      61,94       86,09 04.2020       60,3      75,22          84,6      92,75     81,41      89,94      74,17       75,95 05.2020      59,71      72,69         81,82      89,52     78,37      89,34      68,71       84,21 06.2020      59,49      74,40         77,83      87,83     72,84      86,52      56,42       85,00 07.2020      58,87      72,09         75,92      85,02     74,73      85,70      60,88       81,98 Tab. 3: 03:59 min und 05:59 min Ankunftspünktlichkeit IRE1 (Go-Ahead) Karls- ruhe–Stuttgart in % Karlsruhe                Pforzheim           Mühlacker            Stuttgart Hbf Monat 3:59 min    5:59 min     3:59 min    5:59 min 3:59 min    5:59 min  3:59 min    5:59 min 06.2019      51,35      63,23         57,01      68,46     57,42      68,65      47,98       63,51 07.2019      55,94      67,19          69,4      79,14     67,84      79,66      56,95       72,87 08.2019      67,41      78,18         77,85      86,64     76,98      86,04       70,6       82,40 09.2019      57,43      69,64         72,38      80,59     68,81      79,01      56,52       69,57 10.2019      57,03      67,66         69,94      79,13      66,8      78,12      54,66       73,63 11.2019      65,24      76,51         74,01      82,62     72,37      82,34      58,87       76,83 12.2019      71,02      79,94         78,78      86,88     77,94      86,19      67,87       79,18 01.2020      73,69      81,93          83,7      88,95     82,03      88,26      72,84       84,37 02.2020      65,78      74,11         75,83      82,70     75,17      82,78      59,32       78,11 03.2020      75,89      84,60         83,35      89,68     82,55      88,52      75,09       85,98 04.2020      83,78      88,38          84,9      90,86      83,9      89,02      79,71       89,66 05.2020      78,85      88,17         82,03      88,68     79,14      88,18      68,82       84,55 06.2020      66,82      78,04         78,82      86,12      76,1      84,95      65,18       81,18 07.2020      71,17      79,51         83,07      89,27     78,23      87,14      66,72       82,57 5",
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            "content": "Landtag von Baden-Württemberg                                                            Drucksache 16 / 8467 Bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) lag die Pünktlichkeit in den vergan- genen beiden Jahren bei knapp über 80 %. Der Fahrplanwechsel im Juni 2019 brachte für die AVG deutliche Veränderungen im Angebot mit sich, da seither u. a. die Strecke Pforzheim–Mühlacker–(Bietigheim) nicht mehr von der AVG, sondern von Abellio bedient werden. Die schlechtesten Werte wurden in der zweiten Jahreshälfte 2019 verzeichnet, was in erheblichem Umfang auf Zugfolge- verspätungen durch in der Anfangsphase häufig verspätete Züge von Abellio und GoAhead zurückzuführen ist. Die besten Pünktlichkeitswerte wurden in den ver- gangenen Monaten während den reduzierten Corona-Fahrplänen verzeichnet. Die Pünktlichkeit bei Abellio ist nach wie vor nicht zufriedenstellend. Die Gründe liegen einerseits in der hohen Streckenauslastung und dem Vorrang anderer Züge, andererseits aber auch an den Fahrzeugen der Baureihe Talent 2 des Fahrzeugher- stellers Bombardier. Dies zeigt sich daran, dass in den Zeiten, in denen zunächst Ersatzfahrzeuge der Baureihe 425 der DB eingesetzt wurden, also in den Monaten von Juni bis August 2019 , bessere Pünktlichkeitswerte erreicht wurden. Mit dem Einsatz der Talent-Triebwagen ab September verschlechterten sich die Werte. Diese Triebwagen schaffen es derzeit leider immer noch nicht, dass in der ver- traglich geforderten Zeit in Mühlacker die beiden Zugteile des sogenannten Flü- gelzugkonzepts nach bzw. aus Pforzheim und Bruchsal getrennt und vereinigt werden können. Noch ausstehende Softwareupdates sollen hier Verbesserungen bringen. Bei GoAhead verbesserte sich die Pünktlichkeit seit Juni kontinuierlich, sodass inzwischen ein für die hochbelastete Strecke zufriedenstellendes Niveau erreicht ist. In Pforzheim liegt sie nach anfangs nur 57 % mittlerweile bei 83 % bezogen auf den ambitionierten Pünktlichkeits-Zielwert von 3’59 Minuten. Tab. 4: Ausgefallene Zugkilometer Stuttgart–Pforzheim–Karlsruhe Monat        Abellio         GoAhead Jun 2019          3.042,9        3.097,0 Jul 2019         6.282,4        2.655,5 Aug 2019           5.070,0        1.517,1 Sep 2019           5.222,2        4.812,1 Okt 2019           2.102,1        3.212,8 Nov 2019             970,7        1.947,5 Dez 2019           3.558,2        1.684,8 Jan 2020          2.197,9        3.574,6 Feb 2020           3.925,6        8.034,8 Mrz 2020           1.653,4        1.944,5 Apr 2020             508,2        1.346,8 Mai 2020             812,7        1.607,8 6",
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            "content": "Landtag von Baden-Württemberg                                                             Drucksache 16 / 8467 Bei Go-Ahead hat sich die Situation inzwischen deutlich stabilisiert, die Fahr- zeugsituation bei Abellio ist auf der Linie RB 17 (Stuttgart–Mühlacker–Pforzheim/ Bruchsal–Heidelberg) aufgrund der Probleme des Herstellers Bombardierweiter- hin angespannt. Erfolgreiche Gegensteuerungsmaßnahmen der Landesregierung waren u. a.: – Nachbestellung von Neufahrzeugen im vertraglich maximal möglichen Umfang, um Reserven, höhere Kapazitäten und überschlagene Wenden, welche Folge- verspätungen abbauen, zu ermöglichen – Einsatz zunächst einer, inzwischen von zwei Doppelstockgarnituren der DB Regiomitsamt Personal zunächst auf der Strecke Stuttgart–Karlsruhe, jetzt auf der Strecke Stuttgart–Würzburg zur Entlastung der Fahrzeug- und Personal- situation bei Go-Ahead und zur Kapazitätserhöhung auf der Strecke Stuttgart– Würzburg während der Sperrung der Schnellfahrstrecke Stuttgart–Mannheim – Engmaschige Begleitung von Go-Ahead und Abellio durch das Verkehrsminis- terium und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH (NVBW) Allerdings ist die Strecke Stuttgart–Karlsruhe ohnehin eine stark belastete Haupt- strecke, auf der es insbesondere zwischen Stuttgart Hbf. und dem Abzweig zur Schnellfahrstecke bei Zuffenhausen sowie um Vaihingen/Enz sehr häufig zu so- genannten Zugfolgeverspätungen kommt, die oft durch verspätete, aber vorrangig behandelte Fernverkehrszüge hervorgerufen werden. Diese Problematik wird der- zeit (noch bis Ende Oktober) durch die Sperrung der Schnellfahrstrecke verstärkt, weswegen die Züge des Fernverkehrs über Bietigheim–Mühlacker umgeleitet werden. In den letzten Wochen häuften sich im Raum Mühlacker auch Stellwerk- störungen. Auf diese Effekte der bundeseigenen Schieneninfrastruktur hat das Land leider kaum einen Einfluss. 3. Welche volkswirtschaftlichen Schäden – z. B. verzögerte oder unmögliche Wei- terreise, ausgefallene Arbeitsleistung, verpasste Arzttermine, verpasste Prüfun- gen in Schule oder Studium und dergleichen – sind seit dem 1. Juni 2018 der Bevölkerung durch Verspätungen und Zugausfälle – vgl. Frage 1 – auf der Re- sidenzbahn entstanden? Hierzu liegen dem Land keine Daten vor. Es bestehen bislang leider noch keine anerkannten Methoden etwa in Anlehnung an das Verfahren der standardisierten Bewertung bei Investitionsvorhaben bezogen auf die Zuverlässigkeit des Schie- nenpersonennahverkehrs. 4. In welcher Höhe und zu wessen Gunsten (z. B. der DB Netz, des Landeshaus- halts) wurden (unter tabellarischer Darstellung) welche Regionalbahnbetreiber auf der Residenzbahn seit dem 1. Juni 2018 finanziell in Regress genommen? Eine Schlussabrechnung der Verkehrsverträge für die Jahre 2018 und 2019 ist bei DB Regio, AVG, Go-Ahead und Abellio noch nicht erfolgt. Daher kann die Frage noch nicht beantwortet werden. Zudem erfolgen keine streckenspezifischen Ab- rechnungen, sondern es wird (z. B. auch bei der Pünktlichkeit) immer der gesamte Vertrag betrachtet. Über mögliche Strafzahlungen der genannten EVU an DB Netz – z. B. im Rahmen des dortigen Anreizsystems – liegen uns keine Unter- lagen vor. 5. Wie hat sich (unter tabellarischer Darstellung der monatlichen Fahrgastzahlen und der Auslastung in Prozent jeweils welcher auf der Strecke gefahrenen Fahrgastkapazität) ‒ soweit nachvollziehbar aus welchen Gründen ‒ die Aus- lastung der Züge bei den einzelnen Regionalbahnbetreibern auf der Residenz- bahn seit dem 1. Juni 2018 entwickelt? Fahrgastzahlen liegen dem Land bisher nur für halbjährliche Zählperioden vor. Die Zähldaten für das 1. Halbjahr 2020 liegen noch nicht vor. Insgesamt liegt die Querschnittsbelastung zwischen Pforzheim und Mühlacker im 2. Halbjahr 2019 bei ca. 12.200 Fahrgästen an Schultagen (Summe Abellio und GoAhead). Für die 8",
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            "content": "Landtag von Baden-Württemberg                                                            Drucksache 16 / 8467 AVG liegen noch keine vollständigen Fahrgastzahlen vor. Die Auslastung (Rela- tion gezählte Fahrgäste zu angebotene Sitzplätze) stellte sich bei Abellio und Go- Ahead bezogen auf die gesamte Woche wie folgt dar. Dabei ist zu beachten, dass aufgrund der noch ausstehenden Genehmigungen des Eisenbahnbundesamtes zum gemischten Einsatz der Talentflotte (Kuppelung von Fahrzeugen verschiedener Länge) des Herstellers Bombardie die Züge von Abellio in der Regel mit größe- ren als den vom Land bestellten Kapazitäten verkehren müssen. Tab. 6: Auslastung pro Linie von Montag–Sonntag Abellio – RB17                 GoAhead – IRE 2. Hj. 2019                         16,8 %                         34,5 % 6. Wie hoch beziffert sie in Prozent bzw. in absoluten Zahlen die Anzahl der re- gelmäßigen Fahrgäste, insbesondere der Berufspendler auf der Residenzbahn, welche sich infolge jeweils welcher Einschränkungen (z. B. Unpünktlichkeit, Züge mit unzureichender Beförderungskapazität, Zugausfälle, COVID-19 Maß- nahmen wie Maskenpflicht, Verhalten des Zugpersonals) seit der Umstellung auf private Betreiber vom Bahn-Regionalverkehr abgewandt haben und auf den motorisierten Individualverkehr umgestiegen sind? Hierzu lassen sich keine Aussagen treffen. Mit der Betriebsübernahme durch Abellio und Go-Ahead ging auch ein neues Fahrplankonzept einher, welches eine massive Angebotserweiterung beim IRE Stuttgart–Karlsruhe bietet. Hierdurch kann es auch zu Wanderungen vom Fernverkehr gekommen sein, die aber nicht beziffert werden können, da uns keine Fahrgastzahlen des Fernverkehrs vorlie- gen. Welche Auswirkungen welche Mängel auf die Verkehrsmittelwahl im kon- kreten Korridor hatten, ließe sich nur durch gezielte Befragungen und Untersu- chungen ermitteln, die nicht existieren. Zweifellos hat die Corona-Situation zu einem starken Nachfragerückgang im SPNV geführt, sodass Aussagen zur Nach- frage im Moment nicht belastbar sind. Die AVG gibt für die letzten Schulwochen im Juli 2020 für ihr gesamtes Netz einen Rückgang der Fahrgastzahlen um ca. 35 % gegenüber der Vor-Corona-Phase an. Neben eingeschränktem Schul- und Hoch- schulbetrieb und verstärktem Homeoffice gibt es zweifellos im Moment auch Fahrgäste, die den öffentlichen Verkehr aus Sorge meiden. Aus den eingegange- nen Beschwerden lässt sich jedoch ablesen, dass nicht die Maskenpflicht als sol- che, sondern eher die Missachtung der Maskenpflicht durch manche Mitreisende als Problem angesehen werden. 7. Welche Gründe bzw. welche Erwägungen zuständiger Akteure haben bei wel- cher konkreten künftigen Besserungsperspektive aus ihrer Sicht einen Ausbau des Bahnhofs Wilferdingen-Singen und dessen Bahnunterführung mit dem Ziel der Barrierefreiheit und akzeptabler hygienischer Zustände bis heute verhin- dert, wiewohl sie selbst das Ziel der Barrierefreiheit gegenüber den Kommu- nen ausdrücklich propagiert und mit dem LGVFG finanziell unterstützt? Das Land Baden-Württemberg schafft mit seinen Förderprogrammen (neben dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) ist hier auch das Bahn- hofsmodernisierungsprogramm zu nennen, das gemeinsam von Land und DB Sta- tion & Service getragen wird) Anreize für eine Modernisierung, ist selbst jedoch nicht der Bauherr. Die Schaffung hygienischer Zustände ist zudem kein Fördertat- bestand nach dem LGVFG. Über die Gründe und Erwägungen anderer zuständi- ger Akteure liegen uns keine Informationen vor. 9",
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