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            "content": "Landtag von Sachsen-Anhalt                                     Drucksache 6/242 20.07.2011 Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schrift- lichen Beantwortung Abgeordneter Christoph Erdmenger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Landessteuerverwaltung - Prüfung von Steuererklärungen/Einkommensteuer- veranlagung Kleine Anfrage - KA 6/7070 Antwort der Landesregierung erstellt vom Ministerium der Finanzen 1. Wie hoch war der gesamte Personalbestand der Finanzämter in der Ein- kommensteuerveranlagung für Arbeitnehmer und für Steuerpflichtige mit Einkünften aus den übrigen Einkunftsarten jeweils in Vollzeitäquivalenten und wie hoch ist der entsprechende Bestand der Planstellen, jeweils für die Jahre 2005 bis 2010, absolut sowie im Verhältnis zu den auf diese Steuer- pflichtigen entfallenden Steuereinnahmen? 1 Personalbestand - Ist-Besetzung in Vollbeschäftigteneinheiten (VbE) Arbeitnehmerbe-                    Allgemeiner Stand                                                                 2 reich                 Veranlagungsbereich 01.01.2005                349,33                          264,26 01.01.2006                339,69                          262,63 01.01.2007                335,66                          274,35 1 Dargestellt sind die VbE, die die materiell-rechtliche Prüfung und Bearbeitung der Steuerklärungen vornehmen. Nicht berücksichtigt sind sog. veranlagungsbegleitende Tätigkeiten (Überwachung des Erklärungseingangs, Neuaufnahmen, Abgaben und Übernahmen an bzw. von anderen Finanzämtern, zentrale Auskunftsstellen etc.). 2 ohne Amtsprüfer für Körperschaften und Personengesellschaften (Ausgegeben am 21.07.2011)",
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            "content": "2 Personalbestand - Ist-Besetzung in Vollbeschäftigteneinheiten (VbE) Stand         Arbeitnehmerbe-        Allgemeiner Veranlagungsbereich reich 01.01.2008              335,51                       270,82 01.01.2009              340,63                       264,36 01.01.2010              322,98                       263,90 Die Bewirtschaftung der Haushaltsstellen erfolgt ohne arbeitsbereichsbezogene Zuordnung. Der Bestand an Planstellen kann deshalb nicht nach Arbeitsbe- reichen differenziert angegeben werden. Welche Steuereinnahmen auf diese Fallkonstellationen entfallen, kann nicht ermittelt werden. 2.    Wie hoch war der gesamte Fallbestand in diesen Veranlagungszeiträumen und wie hoch ist der Anteil der nicht veranlagten Fälle zum Ende der Ver- anlagungszeiträume 2005 bis 2010? Veranlagungsstand Arbeitnehmerbereich Veranlagungs- Erklärungsein-   veranlagt Kalenderjahr         soll (Fallbe-                             in v. H. zu in v. H. zu gang zum         zum (Veranlagungs-          stand)                                    Sp. 2       Sp. 3 31.12.        31.12. zeitraum (VZ))       zum 31.12. 1                   2             3             4           5           6 2005 (VZ 2004)         599.700         529.093       516.244    86,08 %     97,57 % 2006 (VZ 2005)         583.700         496.076       485.894    83,24 %     97,95 % 2007 (VZ 2006)         565.700         470.751       458.271    81,01 %     97,35 % 2008 (VZ 2007)         539.400         452.188       427.705    79,29 %     94,59 % 2009 (VZ 2008)         532.000         449.040       411.482    77,35 %     91,64 % 2010 (VZ 2009)         522.000         425.609       386.405    74,02 %     90,79 % 3 Veranlagungsstand übrige ESt -Fälle (Allgemeiner Veranlagungsbereich) Veranlagungs- Erklärungsein-   veranlagt Kalenderjahr              soll                                 in v. H. zu in v. H. zu gang zum         zum (Veranlagungs-     (Fallbestand)                                  Sp. 2       Sp. 3 31.12.        31.12. zeitraum (VZ))       zum 31.12. 1                   2             3             4           5           6 2005 (VZ 2004)         151.579         101.104        83.202    54,89 %     82,29 % 2006 (VZ 2005)         155.435         98.303         79.057    50,86 %     80,42 % 3 Einkommensteuer",
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