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"content": "Prüfungstag: 27. Mai 2020 (HAUPTTERMIN) Prüfungsbeginn: 08:00 Uhr ABITURPRÜFUNG Schuljahr 2019/2020 GESCHICHTE mit grundlegendem Anforderungsniveau Hinweise für die Lehrerinnen und Lehrer",
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"content": "2 1 Hinweise zur Korrektur Die Hinweise zur Korrektur und Bewertung sind als Orientierung für die Lehrer konzipiert. Sie enthalten keine vollständigen Beschreibungen der von den Prüfungsteilnehmern erwarteten Leistung. Nicht genannte, aber gleichwertige Lösungswege und Begründungsansätze sind gleichberechtigt. In der Prüfungsarbeit sind maximal 60 Bewertungseinheiten (BE) zu erreichen. Es werden nur ganze Bewertungseinheiten vergeben. 2 Hinweise zur Korrektur und Bewertung 2.1 Allgemeine Kriterien zur Bewertung komplexer Aufgabenstellungen Entsprechend der Aufgabenstellung sind die nachfolgenden Kriterien angemessen in die Bewertung einzubeziehen: Analysieren des Einstiegstextes (Paraphrase, Konjunktiv) und Ableiten/Er- 5 BE fassen des zu bearbeitenden Problems aus Einstiegstext und Aufgabenstellung 1 Erörtern der Problematik unter Einbeziehung der Materialien 50 BE - Lösungsstrategie, Strukturieren des eigenen Lösungsweges - sachgerechte inhaltliche Schwerpunktsetzung unter Nutzung des Fachwortschatzes und historischer Daten - Analysieren und Bearbeiten der Materialien (formal und inhaltlich), Belegführung - sach- und methodenkompetente Verknüpfung zwischen Materialien und eigenen Gedankengängen - Resümee, Verknüpfung mit Ausgangsproblematik äußere Form und sprachliche Gestaltung 5 BE - Angemessenheit, Folgerichtigkeit und korrekter Sprachgebrauch 1 Die BE sind im Erwartungsbild aufgeschlüsselt.",
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"content": "3 2.2 Erwartungsbild Aufgabe 1 1848 – Revolution in Deutschland? 2 AB BE Analysieren des Einstiegstextes (Paraphrase, Konjunktiv) und II 5 Ableiten/Erfassen des zu bearbeitenden Problems aus Einstiegstext und Aufgabenstellung Der Autor stellt den Erfolg der Revolution infrage. Die alten Mächte in Wien und Berlin hätten die Macht wieder übernommen und der Bundestag in Frankfurt sei wieder eingerichtet worden. Dennoch wäre eine neue Zeit in der deutschen Geschichte angebrochen. Erörtern der Problematik unter Einbeziehung der Materialien Lösungsstrategie, Strukturieren des eigenen Lösungsweges II, 10 Der Prüfungsteilnehmer III erläutert Ursachen, Wirkungskräfte und Ergebnisse der Revolution von 1848/49. überprüft die Anwendbarkeit des Revolutionsbegriffes. Resümee, Verknüpfung mit Ausgangsproblematik Widersprüche zwischen Restauration und Liberalismus, verbunden mit wirtschaftlichen und sozialen Missständen, führten im März 1848 zu einer Revolution in den deutschen Staaten. Getragen vom Bürgertum und ländlichen Schichten wurden weitreichende politische Veränderungen erkämpft. Die alten Mächte stimmten der Etablierung eines gesamtdeutschen Parlaments zu, welches in Frankfurt eine Verfassung mit allgemeinem Wahlrecht, parlamentarischer Vertretung und Grundrechten erarbeitete. Damit war ein kleindeutscher Bundesstaat entstanden, an dessen Spitze der König von Preußen als Deutscher Kaiser stehen sollte. Auch wenn die Revolution scheiterte, wirkten die Ideen in den Köpfen der Bevölkerung fort. Somit ist dem Einstiegszitat zuzustimmen. sachgerechte inhaltliche Schwerpunktsetzung unter Nutzung des I, 20 Fachwortschatzes und historischer Daten II mögliche inhaltliche Schwerpunkte: Ursachen, Verlauf und Ergebnisse der Revolution revolutionäre Kräfte und deren Zielsetzungen inhaltliche Schwerpunktsetzungen in der Frankfurter Nationalversammlung Paulskirchenverfassung Analysieren und Bearbeiten der Materialien (formal und inhaltlich), II, 20 Belegführung, sach- und methodenkompetente Verknüpfung zwischen III Materialien und eigenen Gedankengängen Material 1 historischer Kontext: Märzrevolution Inhalte: 2 Anforderungsbereich",
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"content": "4 Erinnerung an den Aufruf seines Vorgängers von 1813 zum Kampf gegen Napoleon Deutschland in innerer und äußerer Gefahr Notwendigkeit der Vereinigung aller Deutschen unter Leitung des preußischen Königs unter den Farben schwarz-rot-gold Vorschlag einer Nationalversammlung aller deutschen Staaten Aufstellung einer Volkswehr Beratung über Gründung eines freiheitlichen, gesamtdeutschen Bundesstaates Einführung einer Verfassung mit Ministerverantwortlichkeit, Grundrechten, unabhängiger Justiz, religiöser Toleranz und liberaler Verwaltung stabile innere Einheit als Ziel Erörterungsmöglichkeiten: Haltung des preußischen Königs zur Revolution Durchsetzung liberaler Forderungen Material 2 historischer Kontext: Frankfurter Nationalversammlung Inhalte: Erinnerung an Ereignisse zu Beginn der Revolution Argumentation gegen die Erblichkeit des neuen Staatsoberhauptes Forderung nach Verantwortlichkeit des Kaisers gegenüber der Volksvertretung Widerspruch zwischen aristokratischen Gegebenheiten und demokratischen Forderungen demokratische Staatsform, Aufhebung politischer Standesvorrechte und Einführung allgemeiner Wahlen in allen Einzelstaaten Wahl der Fähigsten an die Spitze des Staates Widerspruch zwischen Revolution und Erbkaisertum Erörterungsmöglichkeiten: Kontroversen in der Frankfurter Nationalversammlung Material 3 historischer Kontext: Märzereignisse in Berlin Inhalte: Barrikadenkämpfe in Berlin 1848 Kämpfe zwischen preußischem Militär und Bevölkerung Berlins schwarz-rot-goldene Fahnen Deutung/Erörterungsmöglichkeiten: Revolution von breiten Massen getragen Gewalt als Mittel der Revolution äußere Form und sprachliche Gestaltung 5 Angemessenheit, Folgerichtigkeit und korrekter Sprachgebrauch",
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"content": "5 Aufgabe 2 Doppelte Staatsgründung im Schatten des Ost-West-Konfliktes AB BE Analysieren des Einstiegstextes (Paraphrase, Konjunktiv) und II 5 Ableiten/Erfassen des zu bearbeitenden Problems aus Einstiegstext und Aufgabenstellung Der Autor stellt fest, dass die gesellschaftspolitischen Grundsätze der Siegermächte leitend für den Neuaufbau des Staatswesens nach 1945 in Deutschland gewesen seien. In Wirtschaft, Politik, Militär und Aufarbeitung der NS-Diktatur führten die Unterschiede in den gesellschaftspolitischen Modellen zu entgegengesetzten Ergebnissen in Ost und West. Erörtern der Problematik unter Einbeziehung der Materialien Lösungsstrategie, Strukturieren des eigenen Lösungsweges II, 10 Der Prüfungsteilnehmer III erläutert die gesellschaftspolitische Lage des von den Alliierten verwalteten Deutschlands. stellt den Weg zur doppelten Staatsgründung dar. erörtert die Bedingungen dieses Prozesses im Kontext des Ost-West- Konfliktes. Resümee, Verknüpfung mit Ausgangsproblematik In den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz zeigte sich zunächst weitgehende Einigkeit der Siegermächte hinsichtlich grundlegender Prinzipien im Umgang mit dem besetzten Deutschland. Wachsendes Misstrauen zwischen den Westmächten und der Sowjetunion verhinderte jedoch weitergehende Vereinbarungen. Die Besatzungsmächte gingen zunehmend dazu über, ihre Zonen nach eigenen politischen, wirtschaftlichen und ideologischen Vorstellungen zu gestalten. Sich verschärfende Interessengegensätze im Zuge des Kalten Krieges und die damit einhergehende Blockbildung verhinderten ab 1947 zunehmend eine gemeinsame Deutschlandpolitik der Alliierten. Die Umsetzung des Wunsches der Deutschen, einen eigenständigen Weg zu gehen und somit eine Teilung zu verhindern, war nicht möglich. Dem Zitat ist zuzustimmen. sachgerechte inhaltliche Schwerpunktsetzung unter Nutzung des I, 20 Fachwortschatzes und historischer Daten II mögliche inhaltliche Schwerpunkte: gesellschaftspolitische Situation in Deutschland zur sogenannten „Stunde Null“ Auswirkungen des Kalten Krieges auf die deutschlandpolitischen Entscheidungen der Alliierten kontroverse Wert- und Ordnungsvorstellungen im Kontext der doppelten Staatsgründung Überblick zur Entwicklung in den verschiedenen Besatzungszonen",
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"content": "6 Analysieren und Bearbeiten der Materialien (formal und inhaltlich), II, 20 Belegführung, sach- und methodenkompetente Verknüpfung zwischen III Materialien und eigenen Gedankengängen Material 1a historischer Kontext: Potsdamer Konferenz Inhalte: Aufgreifen möglicher Befürchtungen hinsichtlich der Entwicklung Deutschlands zum sowjetischen Satelliten und zur britischen Pufferzone Kommuniqué von Potsdam als Beweis für Grundlosigkeit solcher Befürchtungen Betonung des einheitlichen Vorgehens der Alliierten Erörterungsmöglichkeiten: Vergleich mit der Grundaussage von Material 1b Auslegungsmöglichkeiten der Prinzipien und Beschlüsse der Potsdamer Konferenz mangelnde Umsetzung des Abkommens unterschiedliche gesellschaftspolitische Weichenstellungen in der SBZ und in den Westzonen Material 1b historischer Kontext: Potsdamer Konferenz Inhalte: Betonung gemeinsamer Interessen der drei Unterzeichner des Abkommens Beseitigung der Gefahr einer erneuten deutschen Aggression sowie Sicherheit und Frieden als vorrangige Ziele Erörterungsmöglichkeiten: Vergleich mit der Grundaussage von Material 1a Auslegungsmöglichkeiten der Prinzipien und Beschlüsse der Potsdamer Konferenz mangelnde Umsetzung des Abkommens unterschiedliche gesellschaftspolitische Weichenstellungen in der SBZ und in den Westzonen Material 2 historischer Kontext: Marshallplan Inhalte: vorn links: lächelnder älterer Herr beim Verteilen von Münzen aus einem Korb an eine Gruppe von Kindern hinten rechts: Stalin vor einer zweiten Gruppe von Kindern mit drohender Geste: „Von dem Onkel dürft ihr nichts annehmen“ Deutung/Erörterungsmöglichkeiten: Personifikationen verschiedener Nationen Ziele und Maßnahmen des Marshallplans Vertiefung der wirtschaftlichen Spaltung von Ost und West Material 3 a",
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"content": "7 historischer Kontext: doppelte Staatsgründung 1949, Bundesrepublik Deutschland Inhalte: Freude über Konstituierung des Bundestages und der Bundesregierung und damit des Werdens des „deutschen Kernstaates“ Kennzeichnung dieser Entwicklung als großen Fortschritt gegenüber dem „nationalsozialistischen Reich“ Einschränkung der Freude: Deutschland noch nicht vollständig frei, noch nicht gleichberechtigt und geteilt Garantie der Persönlichkeitsrechte nur im westlichen Teil Deutschlands Spannungen zwischen den Siegermächten als Ursache der Teilung Hoffnung auf Wiedervereinigung und Appell an geistige Verbundenheit Deutscher in Ost und West Erörterungsmöglichkeiten: Vergleich mit der Grundaussage von Material 3b Ursachen der Teilung Ausblick auf die deutsche Zweistaatlichkeit Material 3 b historischer Kontext: doppelte Staatsgründung 1949, Deutsche Demokratische Republik Inhalte: Konstituierung der provisorischen Volkskammer und provisorischen Regierung der DDR als Zeichen des demokratischen Willens des deutschen Volkes zur Selbstbestimmung Kampf um Wiedererlangung der deutschen Einheit und der deutschen Souveränität auf friedlicher Grundlage Ursache der Teilung: imperialistische Politik der Westmächte und deren Bruch des Potsdamer Abkommens Vollendung der Spaltung durch Gründung des „Weststaates“ westlicher Teil Deutschlands als „Tummelplatz für Imperialisten und Militaristen“ Gefahr eines erneuten Krieges durch Gründung des westdeutschen Staates Führungsrolle der DDR im Kampf um Wiedervereinigung, Demokratie und Frieden Erörterungsmöglichkeiten: Vergleich mit der Grundaussage von Material 3a Ursachen der Teilung Ausblick auf die deutsche Zweistaatlichkeit äußere Form und sprachliche Gestaltung 5 Angemessenheit, Folgerichtigkeit und korrekter Sprachgebrauch",
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"content": "8 3 Ermittlung des Gesamtergebnisses Bewertungseinheiten Notenpunkte Note + 57 60 15 1 54 56 14 1 - 51 53 13 1 + 48 50 12 2 45 47 11 2 - 42 44 10 2 + 39 41 9 3 36 38 8 3 - 33 35 7 3 + 30 32 6 4 27 29 5 4 - 24 26 4 4 + 20 23 3 5 16 19 2 5 - 12 15 1 5 0 11 0 6",
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